Eine weitläufige Höhle der etwas anderen Art befindet sich unweit von Bad Frankenhausen bei Rottleben im Kyffhäuserland. Hier im Norden Thüringens liegt die einzige Anhydrit-Schauhöhle in ganz Europa: die Barbarossahöhle. Rund 13.000 Quadratmeter überspannen die flach geschwungenen Höhlendecken, an denen das herabhängende Gestein außergewöhnliche Formen angenommen hat. In den Nischen glitzern die Seen in blaugrün und im Tanzsaal ist der Mythos vom im Kyffhäuser schlafenden Kaiser Barbarossa allgegenwärtig.
Besucherinformationen (Öffnungszeiten, Eintrittspreise …)

Die Entdeckung der Höhle
Es trug sich zu, dass der Unternehmer Wilhelm von Born aus Dortmund im Jahr 1860 auf der Suche nach Kupferlagerstätten an der Straße zwischen Bad Frankenhausen und Steinthaleben einen Stollen in den Felsen treiben ließ. Hier im Kyffhäuserland hatte man schon mehrfach Kupferschieferflöz gefunden und abgebaut. Unter der Leitung des Grubeninspektors Klett aus Frankenhausen waren drei Bergleute aus Steinthaleben, der Schichtleiter Leonhardt und ein Steiger mit den Arbeiten beschäftigt.
Ende 1865 stieß der Trupp nach etwa 170 Meter Stollenlänge auf einen großen Hohlraum. Dass sich hier ein Höhlensystem befinden musste, darauf hatten die erfahrenen Bergleute schon nach etwa der Hälfte des Stollenvortriebes erste Hinweise gefunden. Und so kam der Durchbruch gar nicht einmal so überraschend für die Crew. Als es dann soweit war, unterbrachen sie ihre Suche nach dem kupferhaltigen Schiefer und verständigten das Bergamt.

Vom Bergbau zur Touristenattraktion
Schon nach dem Heilige-Drei-Könige-Fest wurde die Höhle von Fachleuten besichtigt. Und die Entdeckung war so spektakulär, dass das Fürstlich Schwarzburgische Bergamt in Könitz schon Ende Januar 1966 die Eröffnung einer Schauhöhle namens Falkenburger Höhle bekannt gab. Es wurde eine Verordnung über den Betrieb erlassen und ein Eintrittspreis von fünf Silbergroschen festgesetzt.
Damit war die Barbarossahöhle nicht die erste Schauhöhle in Deutschland, die Baumannshöhle und die Sontheimer Höhle gab es bereits. Aber diese hier hatte einen ganz entscheidenden Vorteil, denn sie war damals wie heute die einzige Gipskarsthöhle weit und breit. Noch im Jahr der Eröffnung bürgerte sich der Name Barbarossahöhle ein und ersetzte bald die ursprüngliche Bezeichnung Falkenberger Höhle.
Ein letzter Versuch, doch noch Kupferschiefer abzubauen, wurde 1869 vom nördlichen Höhlenraum Wolkenhimmel aus gestartet. Der Stollen traf tatsächlich nach 30 Meter auf das Flöz und wurde noch auf 75 Meter verlängert. Vier Jahre später stellte man den Abbau dann aber nahezu vollständig ein und die Höhle wurde ausschließlich als Schauhöhle betrieben.

Der Eingangsstollen
Es kam, wie es kommen musste. Irgendwann gerieten Grundeigentümer und die Bergwerksgesellschaft im Zusammenhang mit der Erschließung der Höhle in Streit, der sich lange vor Gericht hinzog. Als dann Jahre später in dritter Instanz das Urteil rechtskräftig wurde, bekam der Grundeigentümer Freiherr Otto von Rüxleben aus Rottleben die Rechte des Schauhöhlenbetriebs zugesprochen und der Falkenburger Stollen dem Eigentum des Bergwerkes.
Und weil der Eingangsstollen dem Bergwerk gehörte, hatte der Schauhöhlenbetreiber plötzlich keinen Eingang mehr für die Schauhöhle. Doch der fackelte nicht lange und ließ kurzerhand einen neuen Eingangsstollen vorantreiben. Gut ein halbes Jahr hat es gedauert, bis der 160 Meter lange Gang in den Felsen getrieben war. Der ehemalige Stollen wurde vom Höhleninneren aus mit einer Mauer verschlossen.
Wegenetz bei der Führung
Bis 1925 wurden die Besucher auf einem Rundweg durch die Höhle geführt, um auf demselben Weg hinaus wie hinein zu gelangen. Diese Engstelle war natürlich für den dauerhaften Betrieb nicht gerade von Vorteil. Man entschied sich deshalb, auch einen Ausgangsstollen zu graben. Dafür fand sich eine geeignete Stelle, an der lediglich 32 Meter Stollen notwendig war, um wieder ans Tageslicht zu gelangen.
Teilsperrung für die Besucher
Leider hatte ihr Zustand unter der Leitung des vorherigen Besitzers stark gelitten, und so beschlossen die neuen Eigentümer, einen Teil der Höhle, Felsenmeer genannt, nicht mehr für den Besucherverkehr zu öffnen, damit sich dieser renaturieren konnte. In den Folgejahren wurde die Wegführung noch einmal aus Naturschutzgründen verändert, damit die Einzigartigkeit der Anhydrithöhle auch für kommende Generationen erlebbar bleibt.

Beleuchtung
Die in der ersten Zeit noch als Falkenburger Höhle bezeichnete Anhydrithöhle erhielt schon im Jahr 1895 eine elektrische Beleuchtung und ist damit sicherlich eine der High-Tech-Höhlen der damaligen Zeit gewesen.
Höhlenbetreiber
Als erster und wichtigster Betreiber der Höhle ist sicherlich der damalige Eigentümer Freiherr Otto von Rüxleben zu nennen, der die Schauhöhle bis etwa 1970 führte. Dann kam es im Zuge der Bodenreform dazu, dass er enteignet wurde, sodass die Rechtsträgerschaft auf die Gemeinde Rottleben überging. Diese setzte Pächter ein, die allerdings laufend wechselten, sodass die Gemeinde ab 1998 den Betrieb selbst übernahm.
Anhydrithöhle
Die Barbarossahöhle ist die einzige Anhydrid-Schauhöhle in Deutschland und ganz Europa und eine von nur zwei weltweit. Also eine echte Rarität. Natürlich gibt es noch ein paar weitere solcher Höhlenvorkommen, allerdings sind diese nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Unter den Anhydritkarsthöhlen in Europa ist die Barbarossahöhle mit einer Fläche von rund 13.000 Quadratmetern die größte. Aufgrund all dieser Besonderheiten ist es kein Wunder, dass sie nicht nur zum Flächennaturschutzdenkmal, sondern auch zum Geotop in Thüringen erklärt wurde.
Höhlenseen
Charakteristisch für die Barbarossahöhle sind die flachbreiten Hohlräume, in denen sich mehrere Seen befinden. Diese Seen sind unterirdisch miteinander verbunden werden von Zuflüssen gespeist. Käme kein neues Wasser von außen hinzu, würden sie trockenfallen, denn das Wasser versickert langsam in dem aus feinkörnigem Lehm bestehenden Höhlenboden. Durch den außerordentlich hohen Gehalt an gelöstem Gips haben diese Seen eine auffallend grünliche Färbung, die durch das einfallende Licht hervorgerufen wird. Das Wasser dieser Seen ist zudem sehr klar

Gipslappen
Eine absolute Besonderheit in der Barbarossahöhle sind die Gipslappen, die in einigen Bereichen bis zu einem Meter von der Decke hängen. Sie erinnern an schmutzige Staublappen oder auch Lederlappen, und werden in der Geologie als Gipslappen bezeichnet. Dieses Phänomen ist bisher nur zweimal auf der ganzen Welt bekannt. In der Kungur-Eishöhle im Ural – und eben in der Barbarossahöhle.

Wie entsteht Gipsgestein
Wie auch der Kalk im Kalkgestein ist der Gips bzw. das Anhydrit ist zu Zeiten entstanden, als hier im heutigen Mitteleuropa ein großes tropisches Meer große Teile des Landes bedeckte. An den lagunenähnlichen flachen Zuläufen der Flüsse kam es dazu, dass die Konzentration an gelösten Salzen immer weiter zunahm. Aus sogenannten übersättigten Lösungen fielen dann feste Salze aus, und zwar entsprechend ihrer Löslichkeit. Zunächst fallen in Verbindung mit Kalzium Karbonate (Kalk) aus, dann Sulfate (Gips).

Einmal mit, einmal ohne Wasser
Hier am Fuße des Kyffhäusergebirges gibt es reichhaltige Vorkommen von Gipsgestein. Dabei handelt es sich um ein Gestein, das aus einem einzigen Mineral besteht, nämlich Kalziumsulfat. Gips enthält normalerweise Wasser, das in ganz bestimmter Form und Anzahl in dem kristallinen Material gebunden ist. Man nennt dieses Wasser auch Kristallwasser. Beim Gips sind das je zwei Wassermoleküle pro Gipsmolekül. Die Chemiker benennen ihn deshalb Kalziumsulfat-Dihydrat oder CaSO4 x 2 H2O.
Wird der wasserhaltige Gips erhitzt, führt das zum Verdunsten des Kristallwassers und die wasserfreie Form des Gipses entsteht, also reines Kalziumsulfat. Und das nennt man Anhydrit. Das funktioniert natürlich auch in die andere Richtung. Denn kommt Anhydrit mit Wasser in Berührung, kann es dieses in sein Kristallgitter aufnehmen und wird zu Gips umgewandelt.

Der Vorgang der Wasseraufnahme ist mit einer enormen Volumenzunahme von etwa 40 bis 60 Prozent verbunden. In Höhlen passiert das entweder durch das Grundwasser oder die hohe Luftfeuchtigkeit, die dort normalerweise herrscht. Dieses Aufquellen kann zu interessanten Effekten führen. Denn anders als man vielleicht annehmen könnte, handelt es sich beim umliegenden Gestein nicht um eine einzige durchgängige Schicht aus Anhydrid, sondern um viele etwa 1 bis 2 Zentimeter dünne Schichten, die jeweils durch eine feine graue Tonschicht voneinander getrennt sind.
Nimmt das Anhydrid also Wasser aus der Höhlenluft auf, quillt es auf und muss dann natürlich irgendwo Platz finden. Da der Vorgang sehr langsam vonstattengeht, schiebt er benachbarte Areale einfach zur Seite und faltet sich dabei auf. Wird es zu eng, wachsen diese Faltungen zu den sogenannten Gipslappen an, die dann von der Decke hängen. Irgendwann schlägt die Schwerkraft zu und der Lappen bricht ab und fällt zu Boden.
In der sogenannten Gerberei sind diese Lappen bis zu einem Meter lang. Anscheinend waren sie früher sogar noch länger, bis ungehobelte Besucher diese abschlugen. Daraufhin hat man unter diesem Bereich einen künstlichen See geschaffen, um die Gipslappen außer Reichweite der Besucher zu bekommen.

Die Höhle – Führung durch die unterirdischen Gewölbe
Hier unten herrschen ganzjährig konstante Bedingungen:
- Lufttemperatur: 9 Grad
- Wassertemperatur: 8,5 Grad
- 95 % relative Luftfeuchte
Empfangssaal
Heute ist der begehbare Weg durch die Barbarossahöhle rund 800 Meter lang. Durch den etwa 160 Meter langen Eingangsstollen gelangt man in den Empfangssaal, der 70 Meter unter der Erde liegt und einen weiten Raum mit 10 Meter Deckenhöhe umspannt. Die Anhydrid-Schicht ist etwa 50 Meter mächtig.
Zu beiden Seiten des Weges befinden sich die Seen der Neptungrotte, in denen sich die von der Decke hängenden Gipslappen spiegeln. Durch die spezielle Lichtbrechung im gipshaltigen Wasser wirken die bis zu zwei Meter tiefen Gewässer deutlich flacher als sie tatsächlich sind.
Gerberei
In der sogenannten Gerberei sind die Gipslappen inzwischen bemerkenswert groß. Bis zu einem Meter hängen sie von der Höhlendecke herab. Die gewölbten Platten wachsen lediglich drei bis fünf Zentimeter in 100 Jahren und sind weltweit einzigartig.
Tanzsaal
Der Weg führt uns in einen mächtigen Hohlraum von über 40 Meter Spannweite, dem sogenannten Tanzsaal. Im Tanzsaal befindet sich der tiefste See der Barbarossahöhle. In dem vier Meter tiefen kristallklaren Wasser spiegelt sich die Decke so wunderbar, dass sie ein wenig an die Alpen erinnert und deshalb Schweizer Landschaft genannt wird.

Tisch und Stuhl des Barbarossa – Die Barbarossasage
Friedrich I., besser als Barbarossa (Rotbart) bekannt, lebte von 1122 bis 1190 und ist vor allem durch seine Herrschaft als Kaiser des deutsch-römischen Reiches und seine spektakulären Schlachten und Konflikte bekannt. Gestorben ist der alte Kaiser auf einem seiner Kreuzzüge ins Heilige Land bei dem Versuch, den Fluss Saleph in der heutigen Türkei zu durchqueren. Dabei stürzte er vom Pferd und ertrank in den Fluten.
Glaubt man der Sage, ist Barbarossa nicht gestorben, sondern sitzt in seinem unterirdischen Schloss im Kyffhäusergebirge an einem Tisch, durch den im Laufe der Zeit sein Bart gewachsen ist, und harrt dort aus, um in Zeiten der Not zu erwachen und das Reich (oder gar die ganze Welt) zu retten. Vor über 100 Jahren hat man zu Schauzwecken deshalb einen Stuhl und einen Tisch für den Kaiser im Tanzsaal errichtet.
Alle hundert Jahre wacht der Kaiser auf und schickt einen Knaben hinauf, um nachzusehen, ob die Raben – die für Unglück und Zwietracht stehen – noch immer um den Berg herumfliegen und krächzen. Wenn das der Fall ist, schließt Friedrich I. seine Augen und schläft weitere 100 Jahre. Erst dann, wenn sein mächtiger roter Bart dreimal um den Tisch herum gewachsen ist und sich ein stolzer Adler in die Lüfte schwingt, um die Raben zu vertreiben, wird Barbarossa mit seinen Soldaten erwachen und der Welt den Frieden bringen.
Olymp
Durch eine schmale Öffnung gelangen wir in den höchsten Raum der Höhle. Durch den Einsturz der Decke ist ein sogenanntes Verbruchsgewölbe entstanden, das ein ordentliches Chaos hinterlassen hat.
Grottensee
Es geht an dem ehemaligen Eingangsstollen, dem Entdeckerstollen, vorbei zum dritten See in der unterirdischen Welt. Der Grottensee ist ganze 50 Meter lang und dabei 3,5 Meter tief. Auch er liefert eine spektakuläre Deckenspiegelung, die kaum noch erahnen lässt, was Wirklichkeit und was Spiegelung ist. Durch den sogenannten Dom mit seinen Einschlüssen aus Alabaster geht es über den Ausgangsstollen wieder zurück an die Erdoberfläche.

Besucherinformationen Barbarossahöhle
Die Barbarossahöhle ist nur im Rahmen einer Führung begehbar (außer s.u.). Sollten in der Höhle Feiern, Hochzeiten oder Veranstaltungen stattfinden, können sich die unten genannten Öffnungszeiten verschieben oder ganz entfallen. Die Führungen beginnen in der Regel zur vollen Stunde und dauern etwa 50 bis 60 Minuten.
Adresse
Barbarossahöhle im Geopark Kyffhäuser
Mühlen 6, OT Rottleben
99707 Kyffhäuserland
Öffnungszeiten
- Sommersaison: 01. April bis 31. Oktober
- Mo-So: 10:00 (erste Führung) bis 17:00 Uhr (letzte Führung)
- Mystische Lichterwelten: Führungen von 10:00 bis 13:45 Uhr und 14:30 bis 17:00 Uhr (ohne Führung)
- Wintersaison: 01. November bis 31. März
- Die-So: 10:00 (erste Führung) bis 15:00 Uhr (letzte Führung)
- An allen gesetzlichen Feiertagen geöffnet
- Am 24.12. geschlossen
- Veranstaltungen
- Aktuelle Infos
- Hunde nicht erlaubt
Eintrittspreise
- Erwachsene: 12,50 Euro
- Kinder (3-16 Jahre): 7,00 Euro
- Kinder unter 3 Jahren: frei
- Familienkarte (2 Erw. + max. 3 eigene Kinder): 30,00 Euro
- Jedes weitere Kind: 3,00 Euro
Fotografieren in der Höhle
Wir haben die Barbarossahöhle das erste Mal im Herbst 2021 besucht und sind seitdem schon zweimal wieder dort gewesen. Während wir beim ersten Besuch noch fleißig fotografieren durften, ohne dass sich jemand daran gestört hätte, ist es anscheinend neuerdings strikt verboten. Auf Nachfrage wurde uns der Schutz der Höhle selbst und die dort lebenden Tiere genannt. Wer trotzdem gerne einige Erinnerungsfotos schießen möchte, kann das bei den Veranstaltungen wie den Mystischen Lichterwelten tun, denn dann ist das Fotografieren ausdrücklich erlaubt. Termine findet ihr bei den Veranstaltungen.

Geoinfozentrum GeoPark Kyffhäuser
Es gibt hier im Kyffhäuserland so viel Spektakuläres über die Erdgeschichte zu erfahren, dass man im Jahr 2005 einen Geopark Verein gegründet hat, der 2009 als Nationaler GeoPark Kyffhäuser anerkannt wurde. Mit 833 Quadratkilometer Fläche ist er zwar nicht der größte Geopark in Deutschland, aber er kann sich durchaus sehen lassen.
Und wo wäre das Informationszentrum besser aufgehoben als an der Pforte zur einzigen Anhydrithöhle in Europa, der Barbarossahöhle. Seit September 2021 hat das Infozentrum seine Türen für Besucher geöffnet und erklärt auf sehr anschauliche und kurzweilige Art die geowissenschaftlichen Zusammenhänge und Ereignisse der Region.
Geoerlebnisland
Das was auf den ersten Blick nach einem hübsch gestalteten Spielplatz aussieht, hat auf den zweiten Blick noch viel mehr zu bieten. Denn neben Toben und Spielen können sich nicht nur die Kinder wie echte Bergleute fühlen. Ein Bergwerksstädtchen, Bergwerkgänge und sogar Loren laden dazu ein, die Fantasie schweifen zu lassen.
Nicht nur für die Kleinen ein tolles Erlebnis!
Essen und trinken
Was einst als einfache Schauhöhle begann, ist inzwischen fast ein kleines Erlebnisdorf für sich. Und weil die Forschung natürlich auch hungrig und durstig macht, findet ihr direkt vor Ort auch eine Gaststätte mit Spezialitäten aus der Thüringer Küche und Kleinigkeiten für den Hunger zwischendurch.
Öffnungszeiten
- Sommersaison: April bis Oktober
- Täglich 11:00 bis 17:00 Uhr

Anreise: Wie komme ich zur Barbarossahöhle?
Die Schauhöhle befindet sich etwa 1,5 Kilometer nordwestlich von Rottleben und 5 Kilometer Nordwestlich von Bad Frankenhausen im Kyffhäuserkreis, Thüringen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Die Barbarossahöhle in Rottleben ist zwar mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, erfordert jedoch eine gute Planung. Mit dem Zug kommt ihr bis zum Bahnhof Heldrungen oder Berga-Kelbra. Ab hier fährt der Rufbus/Saisonlinie 494 bis zur Barbarossahöhle.
Mit dem Auto, Wohnmobil oder Motorrad
Über die A71
Wer aus dem Süden kommt, nimmt zunächst die A3 oder A73 und fährt bei Suhl auf die A71. Nach etwa 100 km nehmt ihr die Ausfahrt 4 Richtung Kölleda und haltet euch ab dann immer Richtung Bad Frankenhausen über die B85. In Bad Frankenhausen biegt ihr links in die Kyffhäuserstraße ab (B85) und biegt hinter der Klinik links in die Rottlebener Straße Richtung Rottleben. Ab hier folgt ihr der Beschilderung Richtung Barbarossahöhle.
Über die A7
Wer über die A7 Würzburg-Hannover anreist, nimmt die Ausfahrt Seesen und fährt über die B243 bis Nordhausen, dann über die F80 bis Berga und wechselt dort auf die F85 Richtung Bad Frankenhausen. Nach 12 km biegt ihr rechts ab nach Rottleben. Ab hier ist die Höhle zwischen Steinthalleben und Rottleben ausgeschildert.

Parken
Vor der Barbarossahöhle gibt es einen großen Besucherparkplatz.
- Gebührenpflichtig
- Tagesticket: 2,00 Euro (Stand 2026)
Mit dem Wohnmobil
Der Parkplatz bietet auch Platz genug für Wohnmobile. In der Regel ist eine Übernachtung für Besucher der Höhle auf Anfrage möglich.
Offizielle Stellplätze in der Umgebung
- An der Kyffhäusertherme, Bad Frankenhausen (gebührenpflichtig, Strom, Wasser, Abwasserentsorgung vorhanden) – etwa 7 km Entfernung

Fazit
Wer schon verschiedene Tropfsteinhöhlen besucht hat, wird sich wundern, wie anders sich diese Schauhöhle im Kyffhäuserland präsentiert. Statt Stalagmiten und Stalaktiten hängen hier riesige graue Gipslappen von der Decke. Einzigartig, und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die sogenannte Anhydrithöhle ist unbedingt einen Ausflug wert, vor allem in Kombination mit dem Kyffhäuserdenkmal. Leider darf man seit einiger Zeit nur noch bei bestimmten Events fotografieren. Das finden wir sehr schade, denn wir erfreuen uns immer wieder an den schönen Bildern, die wir bei unserem ersten Besuch hier gemacht haben.





















