Geiersteine-Tour Lug – Pfälzerwald

Eine der kürzesten Premium-Wandertouren im Pfälzerwald ist die Geiersteine-Tour in Lug bei Hauenstein. Trotzdem kann der Rundweg von rund 7 Kilometer Länge mit manch einem Highlight aufwarten. Auf naturnahen Pfaden geht es vorbei an mächtigen Buntsandsteinfelsen wie dem Hornstein, dem Kater, der Katze und der Maus. Über kurze Stichwege gelangt man zu malerischen Felsspornen wie dem Runden Hut und den Geiersteinen, die der Tour ihren Namen verliehen haben. Hier und da atemberaubenden Ausblicke in das Felsenland des Wasgaus.

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Malerisches Ambiente in dem kleinen Wasgau-Dorf Lug

Lug

Eine der Ortsgemeinden von Hauenstein ist Lug, die in einer Talsenke zwischen dem Heischberg, Nesselberg und Höllenberg am Rimbach liegt. In den Urkunden taucht Lug erstmals 1046 auf, zu dieser Zeit bestand das Dorf wohl aber schon längere Zeit. Darauf weist hin, dass in der Urkunde steht, Heinrich III. habe es von seiner Großmutter geerbt, andererseits bestand bereits zu dieser Zeit im Ort eine Mühle. Obwohl sich die Einwohnerzahl seit 1815 verdreifacht hat, ist sie nach wie vor mit 600 doch sehr überschaulich.

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Hinter der Kirche am Dorfplatz in Lug beginnt die Geiersteine-Tour

Heilige Katharina Kirche Lug

Aus der Ortschronik ist überliefert, dass die Gläubigen des kleinen Orts im Wasgau innerhalb von dreihundert Jahren ganze vier Kirchen bauten. Das lag daran, dass diese zum Teil zerstört oder in schlechten Bauzustand waren, sodass sie neu errichtet werden mussten.

Die heutige Kirche ist das Resultat der wachsenden Bevölkerung im Ort. Die kleine Kapelle, die vorher hier war, ist schon im 19. Jahrhundert zu klein für die florierende Gemeinde gewesen. Lange gab es Bestrebungen, eine größere Kirche zu bauen. Doch es dauerte noch bis 1929, bis der Bischof die neue Luger Kirche einweihen konnte. Nochmals erweitert wurde sie in einem nur zehn Monate währenden Umbauaktion im Jahr 1967.

Nach wie vor ist der überwiegende Anteil der Bevölkerung in Lug katholisch. Damit der Bau überhaupt möglich war, haben einige Bürger ihre Gärten gestiftet, um in der Dorfmitte einen Bauplatz zu erhalten. Und für die Finanzierung nahmen andere Bürgschaften auf. Das nennen wir einmal eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Hut ab!

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Aussichtspunkt am Runden Hut Felsen

Geologische Besonderheiten in der Pfalz

Sieht man sich die Geologie in Rheinland-Pfalz an, so fällt sofort auf, dass hier ein buntes Mosaik aus verschiedenen Gesteinsarten vorliegt, die zudem noch aus völlig anderen Epochen des Erdzeitalters stammen. Die ältesten Gesteine sind im Norden zu finden. Dieser Teil gehört zum Rheinischen Schiefergebirge und ist mit Gesteinen bedeckt, die aus dem Devon stammen, also rund 400 Millionen Jahre alt sind. Darin befinden sich im Westen die Vulkanite der Eifel und des Westerwaldes.

Während sich in der Mitte, also im Saar-Nahe-Gebiet mit Kaiserslautern im Süden Gesteine aus dem Carbon und Perm angesammelt haben, finden wir im Pfälzerwald, der den Süden von Rheinland-Pfalz ab etwa Kaiserslautern bildet, vor allem Ablagerungen aus dem Trias. Das bedeutet: vor allem Buntsandstein und Muschelkalk.

Der Buntsandstein stammt aus den Ablagerungen von Flüssen, die einst aus einer wüstenähnlichen Umgebung gelegentlich Wasser führten. Man kann sich die Landschaft vor 250 Millionen Jahren im jetzigen Deutschland fast so vorstellen wie die Wüstenregionen in Namibia. Der Kalkstein hingegen ist am Boden des Flachmeeres entstanden, das einmal fast ganz Mitteleuropa überzog. Es handelt sich also hier im Pfälzerwald nahezu durchgängig um Gesteine, die aus Sedimenten entstanden sind.

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Blick von den Geiersteinen bei Lug in den Wasgau

Gesteinsarten auf unserer Erde

Habt ihr euch schon einmal gefragt, woher eigentlich die ganzen unterschiedlichen Gesteine auf unserer Erde kommen? Das Thema ist sehr interessant und man muss kein Geologe sein, um sie zu verstehen. Wir entführen euch kurz – und einfach erklärt – einmal in die Petrologie, so nennt man die Lehre von der Entstehung der Gesteine.

Fangen wir einfach an: Alle Gesteine auf unserem Planeten können in drei Gruppen eingeteilt werden. Dazu werden sie je nach ihrer Entstehungsgeschichte eingeteilt in:

  • Magmatisches Gestein (Magmatite)
  • Ablagerungsgestein (Sedimente)
  • Umwandlungsgestein (Metamorphite)

Die Bildung von Gestein ist jedoch kein endgültiger Prozess, sondern unterliegt einem immerwährenden Kreislauf. Dabei wandeln sich die Gesteine in einem langandauernden komplexen Prozess ineinander um.

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Felsentürme am Hornstein bei Lug

Magmatisches Gestein

Diese Gesteine entstehen alle aus der glutheißen Schmelze im Erdinneren, dem Magma. Daher auch ihr Name Magmatite. Kühlen diese Magmen tief in oder an der Erdkruste ab, kristallisieren langsam Feststoffe aus. Es entstehen sogenannte Tiefengesteine. Das bekannteste unter ihnen ist der Granit, den wir bei uns in Deutschland vor allem im Fichtelgebirge in wunderschönen Felsformationen finden.

Dort, wo die Erdkruste Schwachstellen aufweist, also an Bruchzonen, können die Schmelzen aus der Tiefe auch weiter aufsteigen. Wenn sie bis nahe oder an die Oberfläche gelangen, kommt es zu vulkanischen Ereignissen. Erstarren die Magmaströme noch vor dem Austreten oder fließen sie als Lava aus dem Erdmantel, nennt man die Gesteine Vulkanite. Ein sehr bekannter Vertreter dieser Vulkanite ist der Basalt, den wir beispielsweise in der Rhön oder auch im Norden der Oberpfalz finden.

Das dritte Szenario besteht darin, dass die flüssige Gesteinsmasse, die Richtung Erdoberfläche dringt, sehr viel Gas enthält. In diesem Fall kommt es zum Ausschleudern der Schmelze und es bilden sich Vulkankegel, die aus den Schlacken des Auswurfmaterials bestehen. Diese Auswurfgesteine sind in der Regel sehr locker aufgebaut und enthalten Hohlräume im Inneren. Man nennt sie Tuffe.

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Die Kiefern wachsen hier auf dem Sandsteinfelsen in bizarren Formen

Sedimente – Ablagerungsgesteine

Die zweite Art von Gesteinen sind sogenannte Sedimente. Sie entstehen aus Verwitterungsprodukten an der Erdoberfläche. Diese feinen Teilchen, die durch Erosion oder auch durch chemische Zersetzung entstehen können, werden durch den Regen in die Flüsse gespült und setzen sich dann in Gewässern, seien es Seen oder Meere, ab. Natürlich können diese Teilchen auch gleich im stehenden Gewässer entstehen und sich dort auf dem Grund absetzen.

Bei den Sedimenten unterscheidet man wiederum, wie diese Ablagerungen entstanden sind. Klassische Sedimente sind körnige Verwitterungsprodukte wie Sand, Kies oder Ton, aus ihnen entstehen dann später Sandstein, Tonsteine oder Ähnliches.

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Rastplatz im Felsen
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Bank in der Grotte

Neben diesen abgetragenen Körnchen können Sedimente natürlich auch durch chemische Prozesse entstehen. Dabei spielt meist die Löslichkeit von Salzen eine große Rolle im Ausscheidungsprozess. Zu ihnen gehören Kalksteine, Salzsteine, Gips und auch Dolomit, wie wir sie beispielsweise in der Fränkischen Schweiz oder auch hier im Pfälzerwald finden.

Die dritte Gruppe von Sedimenten bilden sich unter Mitwirkung von Organismen und werden deshalb auch Biogene Sedimente genannt. Torf, Kohle und auch bestimmte Kalksteine zählen zu dieser Gruppe.

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Felsenmassiv Geiersteine am Heischenberg in Lug

Umwandlungsgesteine

Ändern sich die Bedingungen, denen das Gestein ausgesetzt ist, kann es sich verändern. Es macht eine Metamorphose durch. Ein bestehendes Gestein wird also in ein anderes umgewandelt. Oft sind tektonische Bewegungen die Ursache, weshalb lokal starke Temperatur- und Druckänderungen auftreten. Durch Temperatur, Druck oder Bewegung können aus den ursprünglichen Gesteinen völlig andere Gesteinsarten werden.

  • Aus Granit wird Ortho-Gneis
  • Aus Sandstein wird Para-Gneis oder Quarzit
  • Aus Kalkstein wird Marmor
  • Aus Tonstein wird Glimmerschiefer
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Sandstein gehört zu den Sedimentgesteinen

Erkennungsmerkmale für Sedimentgesteine

Solche Sedimentgesteine erkennt auch der Laie meist schon auf den ersten Blick, wenn er herausgewitterte Felsen sieht oder einen Steinbruch besucht. Denn ein sehr herausragendes Merkmal ist die wechselnde Zusammensetzung bei der Ablagerung, sodass regelrechte Bänder im Kalk- oder Sandstein entstehen, die eine unterschiedliche Färbung aufweisen. Sie sind auch die einzige Gesteinsart, in denen wir Überreste von Pflanzen oder Tieren aus der Urzeit finden können, also Fossilien.

Ein weiteres Merkmal dieser Sedimentgesteine ist die hohe Porosität. Weil die Gesteine aus Sandkörnern oder auch Schalen von Schnecken, Muscheln etc. bestehen, weisen sie natürliche Poren auf. Die Entstehung des Gesteins hat demnach auch großen Einfluss auf die Härte, Haltbarkeit und Anfälligkeit auf Erosion. Und da der Sandstein immer noch aus kleinen Sandkörnern besteht, die lediglich mit einer Art Kitt aneinandergehalten werden, reagiert er empfindlich auf Reibung, wie sie durch Wasser oder Wind verursacht wird.

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Plateau am Runden Hut Felsen im Pfälzerwald bei Lug

Auflösen des Gesteins

Das Gestein wird im Laufe der Zeit durch den natürlichen Prozess der Verwitterung und Erosion wieder abgetragen. Ist das Sedimentgestein gar aus einer chemischen Reaktion entstanden, die im Wasser aus löslichen Komponenten einen schwer löslichen Niederschlag gebildet hat, wie wir es von Kalk oder Gips kennen, so ist diese Reaktion natürlich auch umkehrbar.

Besonders anfällig ist der Kalk auf Säure, das kennen wir aus unserer Küche, wenn der Wasserkocher entkalkt werden muss. Zwar sind in der Natur selten starke Säuren am Werk, es reicht allerdings schon das Kohlendioxid aus der Luft, um daraus mit Wasser Kohlensäure herzustellen. Und weil wir natürlich ständig Kohlendioxid in der Luft haben, ist sogar das Regenwasser leicht sauer. Und das reicht aus, um den Kalk wieder aufzulösen. Langsam, aber stetig. Das schönste Resultat dieses Vorgangs können wir in Tropfsteinsteinhöhlen bewundern.

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Gut zu erkennen: die Bankung und die Wabenverwitterung des Sandsteins

Sandsteintürme

Seite ihrer Entstehung vor etwa 250 Millionen Jahren ist der Sandstein durch Erosion aus seiner Umgebung aus leichter wegschwemmbarem Material an die Oberfläche gelangt und wird nach wie vor durch tektonische Bewegungen mechanisch beansprucht, sodass im Gestein feine Risse entstanden. In diese sogenannten Klüfte kann Regenwasser eindringen und die Mineralien langsam zu zersetzen.

Vor allem in den Eiszeiten führte die Ausdehnung dieses in die Spalten des Sandsteins eingedrungenen Wassers durch die Ausdehnung von Eis bei kälteren Temperaturen zu Frostsprengungen. Zurück bleiben Felstürme, schmale Felswände oder aneinander gereihte Felsen, die einst zu ein und demselben Gesteinsmassiv gehört haben. Falls ihr euch fragt, woher die rötliche oder gelbliche Farbe beim Buntsandstein kommt, das sind feinst verteilte Eisen-Minerale, die je nach Zusammensetzung eher gelblich oder rötlich schimmern.

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Ausgeprägte Fladen am Sandteinturm

Fladen

Sieht man sich die Oberfläche dieser Felsengebilde aus Sandstein genauer an, so erkennt man bei allen einen ähnlichen Verwitterungsprozess. Die seitlichen Flächen sind nicht glatt oder kugelförmig abgerundet, sondern wirken wie ungleiche übereinander gestapelte Fladen. An einigen Stellen im Gestein sind häufig auch Gesimse oder wabenartige Strukturen erkennbar.

Diese Wabenverwitterung gibt es primär in porösem Sedimentgestein wie dem Sandstein. Sie entstehen, weil das Regen- oder Sickerwasser an den weicheren Stellen im Gestein das Bindemittel zwischen den Sandkörnchen, das aus Kalk oder Kieselsäure besteht, auflöst. Der übriggebliebene lose Sand fällt dann heraus. Die härteren Bereiche bleiben zurück als Wabenwände.

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Natur hautnah erleben ist die Devise

Der Heischberg

Zwischen Lug und der Nachbargemeinde Wernersberg erhebt sich der Heischberg bis auf knappe 413 Meter. Hindurch verläuft die Grenze zwischen den Landkreisen Südwestfalz, zu der Lug zählt, und der Südlichen Weinstraße mit der Ortschaft Wernersberg.

Felsformationen auf dem Heischberg

Hornstein

Der markante Hornstein besteht aus mehreren Teilen, die sich auf einem Grat entlang des Heischenberges entlangziehen. Seltsamerweise haben diese Felsen bis heute keine mystischen Namen, wenn sie auch alle einzigartig und wunderschön sind.

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Katze, Kater und Maus – so heißen die drei aufeinanderfolgenden Felsen
Katzenfels, Katerfels und Mausfelsen

Zwar gibt es unzählige Felsen und Türme auf dem Rundweg, allerdings haben es nicht alle auch zu einem fantasievollen Namen geschafft. Das ist bei der Felsformation zwischen dem Hornstein und den Geiersteinen anders. Hier ragen drei prägnante Felsen empor, die den Namen Katze, Kater tragen. Der letzte Felsen, der deutlich kleiner und filigraner aufgebaut ist, wird passend als Maus bezeichnet.

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Geiersteine – nach ihnen ist der Premiumwanderweg benannt
Geiersteine

An die 45 Meter ragt das Felsmassiv der Geiersteine im Südosten aus der Bergflanke empor. Durchbrochen ist es durch eine breite Kluft, die sich Luger Tor nennt. Eine markante Felsnase trägt den Namen Geierschnabel und am Ende schmalen Grates ragt hinter dem Luger Tor der freistehende Geierturm mit seiner eisernen Wetterfahne in den Himmel. Wahrscheinlich ist der Name des Felsenmassivs auf die Sichtung von Greifvögeln zurückzuführen, die hier überall in der Region nisten.

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Runder Hut Felsen bei Lug im Pfälzerwald
Runder Hut

Am nördlichsten Punkt des Rundweges, bereits im Gemeindegebiet von Wernersberg, liegt an der Flanke des Heischberges ein weiteres Felsenmassiv, das als schmale Ausbuchtung aus dem Berg hervortritt. Abgetrennt am Hang erhebt sich in einiger Entfernung auf einer Höhe von rund 400 Metern ein tischförmiger – oder eben hutförmiger – Felsenturm, dessen obere Deckplatte lediglich auf drei kleinen Punkten auf den unteren Felsengesimsen aus Sandstein aufliegt. Auf ihm wachsen ein paar windgepeitschte Kiefern, die mit etwas Fantasie an Hutfedern erinnern.

Wer trittfest ist – und ein wenig klettern möchte – kann dort hinauf. Die Platte ist als Aussichtspunkt beschrieben. Oben soll es sogar ein Gipfelbuch geben. Das Hinaufklettern verlangt jedoch einiges an Trittsicherheit, Mut – und vielleicht auch Erfahrung, denn einen gesicherten Aufstieg oder gar eine Leiter gibt es nicht. Mit Hund haben wir uns nicht hinaufgewagt.

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Wer auf die Geiersteine gehen möchte, muss trittsicher sein – eine Sicherung gibt es nicht

Premiumwanderweg Geiersteine Tour

Wegbeschreibung

Zuweg

Vom Wanderparkplatz aus gehen wir die Straße Am Maisfeld nach rechts bergab durch das Wohngebiet bis zur Gartenstraße und halten uns dort links, bis wir hinter der Rechtskurve an die Hauptstraße in Lug kommen. Dort biegen wir nach rechts ab und wandern bis zur Kirche am Dorfplatz, an dem sich der offizielle Startpunkt der Geiersteine-Tour befindet.

Rundweg

Hinter der Kirche biegen wir nach links in die Mühlstraße ab. Ab hier folgen wir der Markierung Geiersteine-Tour (rote Felssilhouette mit fliegendem Vogel) nach links in die Kirchstraße und dort gleich wieder rechts in die Bergstraße.

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Wegweiser

Ab hier geht es stetig den Hang des Heischberges hinauf. Am Ende der asphaltierten Bergstraße geht der Weg in einen unbefestigten Forstweg über und taucht in den Wald ein. Am Waldrand nehmen wir den rechten Abzweig an der Gabelung, nach 100 m wieder den rechten Abzweig und sofort danach biegen wir scharf nach rechts auf den schmalen Pfad, der uns zunächst an der Flanke des Berges entlang leitet, um dann nach einer Linkskurve steiler den Hang hinaufführt.

Die nächste Kreuzung passieren wir geradeaus weiter den Hang empor, nach einer Linkskurve halten wir uns links und gelangen zu einer weiteren Kreuzung. Hier führen die Wegweiser der Geiersteine-Tour in alle Richtungen (Forstweg unterhalb Hornstein, 298 m), da es sich bei der Kreuzung um den Wendepunkt in der achtförmig verlaufenden Rote handelt.

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Wir biegen nach rechts ab und gelangen schon bald an die ersten Felsen des Hornsteinmassivs mit Aussicht. Um die unzähligen Sandsteinfelsen geht es im Zickzackkurs weiter den Hang empor. Da es aber so viel zu entdecken gibt, fällt die Steigung kaum auf. Dort, wo der Wegverlauf wieder geradlinig wird, haben wir die Steigung hinter uns und laufen ab jetzt relativ eben über den Grat im Wald am Katzen-, Kater- und Mausfelsen vorbei.

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Aussichtspunkt

Ein kurzes Stück weiter weist ein Schild auf einen Abstecher zu den Geiersteinen hin. Nach dem Abstecher gehen wir vom Abzweig aus nach rechts weiter. Es geht an einem Felsenriff vorbei, in dessen roten Sandstein eine Grotte mit einer Bank liegt. Wir wandern auf dem naturnahen Pfad immer geradeaus, kommen an einer kleinen Lücke im Wald auf der linken Seite vorbei, an der eine gute Aussicht auf Lug möglich ist.

Am Ende des Bergrückens erreichen wir einen Wegweiser, der uns über einen weiteren kurzen Abzweig zum Runden Hut leitet. Am Ende des Felsens kann man hinab zum Runden Hut absteigen. Wer das nicht möchte, hat auch von hier eine gute Rundumsicht.

Wir wandern auf demselben Weg wieder zurück zur Abzweigung und halten uns dort rechts. Wir folgen dem jetzt etwas breiteren Forstweg hinter einer Linkskurve immer geradeaus. Es geht an der Bergflanke immer ganz leicht bergab bis zu der Kreuzung Forstweg unterhalb Hornstein, 298 m, die wir bereits auf dem Hinweg passiert haben.

Hier biegen wir diesmal nach rechts ab und wandern hinter einer steilen Rechtskurve leicht unterhalb des vorherigen Weges entlang des Hanges. Nachdem sich der Weg nach links gewendet hat, gelangen wir an eine Kreuzung, die wir geradeaus (leicht links) passieren. Etwas später gelangen wir zu der ersten Gabelung vom Hinweg. Hier nehmen wir den rechten Zweig und wandern weiter bergab bis zur Bergstraße.

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Wir überqueren die Kirchstraße und gehen über die Mühlstraße bis zur Hauptstraße, biegen dort nach rechts ab und wenden uns bei nächster Gelegenheit nach links in die Gartenstraße. Nach der Linkskurve biegen wir nach rechts in die Straße Im Maisfeld und gelangen nach kurzer Strecke wieder zum Wanderparkplatz zurück, von dem wir gestartet sind.

Route

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Höhenprofil

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Details

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz an der PWV-Hütte, Im Maisfeld
  • Alternativer Startpunkt: an der Gemeindehalle, Hauensteiner Straße
  • Länge: 7,3 km (inkl. Abstecher zu den Felsen)
  • Dauer: 2 bis 2,5 Stunden
  • Markierung: Geiersteine-Tour (rote Felsensilhouette und Vogel)
  • Anstieg: 235 m
  • für Kinderwagen/Buggy geeignet: nein
  • DOWNLOAD Karte als pdf:
  • DOWNLOAD Wegbeschreibung als pdf:

GPX-DATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS


So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät 

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Blick auf das Eisenkreuz auf dem Hornstein

Essen und trinken

Wie fast überall im ländlichen Raum ist auch die Auswahl an Gaststätten und Cafés in Lug verschwindend gering, wenn nicht gar absent. Packt euch deshalb am besten eine Brotzeit in den Rucksack und denkt vor allem an ausreichende Mengen an Getränken! In der Bäckerei Burkard bekommt ihr auch Marschverpflegung in Form von belegten Broten und Brötchen.

Wernersberg

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Naturnahe Wanderpfad auf der Geiersteine-Tour in Lug

Anreise: Wie komme ich nach Lug?

Die Ortschaft Lug liegt zwischen Landau in der Pfalz und Pirmasens unweit der Bundesstraße 10.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Lug ist zwar an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen, allerdings wird der Ort nur unregelmäßig von den Buslinien aus Richtung Hauenstein, Annweiler a. Trifels und Bad Bergzabern angefahren. Allerdings scheinen diese Busse lediglich zu Schulzeiten von Montag bis Freitag zu fahren. Bitte erkundigt euch im Vorfeld, ob und wann die Busse fahren!

  • Haltestelle: Dorfplatz Lug
  • Linie 258 (Hauenstein, Fahrten zu Schulzeiten Mo-Fr)
  • Linie 259 (Schwanheim-Hauenstein, Mo-Fr)
  • Linie525 (Bad Bergzabern-Annweiler, Mo-Fr)

Mit dem Pkw, Wohnmobil oder Motorrad

Über die A6

Wenn ihr aus Richtung Nürnberg/Heilbronn über die A6 anreist, nehmt ihr bei Hockenheim die Ausfahrt 30 Richtung Koblenz/Saarbrücken/Speyer auf die A61. Nach 11 km fahrt ihr an der Abfahrt 63 Richtung Landau/Spayer auf die B9. Dann geht es immer Richtung Pirmasens auf der B10 weiter. Hinter Annweiler am Trifels biegt ihr links ab Richtung Anweiler West/Sarnstall und dann in Sarnstall wieder links auf die K65 (Wasgaustraße), Nach 3,5 km geht es auf der K91 nach Lug.

Über die A61

Wenn ihr aus dem Nordwesten aus Richtung Venlo/Niederländische Grenze anreist, fahrt ihr an der Abfahrt 61 Richtung Landau auf die A65 und nach 30 km an der Ausfahrt 15 Richtung Pirmasens. Dann weiter wie oben beschrieben.

Parken

Wie es in vielen kleinen Ortschaften üblich ist, finden sich im Ortskern keinerlei Parkmöglichkeiten. Deshalb solltet ihr auf den Wanderparkplatz an der PWV-Hütte am nördlichen Ortsrand ausweichen, um niemanden zu stören.

Adresse fürs Navi: Im Maisfeld, Lug

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Fazit

Auf kürzester Strecke finden sich auf der Geiersteine Tour so viele Highlights, dass der Rundweg doch erheblich länger dauert als man sonst für die Strecke brauchen würde. Die Geiersteine und der Runde Hut sind über einen kurzen Abstecher zu erreichen, der auf einem schmalen Pfad über den Grat führt. An deren jeweiligen Ende befindet sich ein Felsenturm, den allerdings nur erfahrene Wanderer mit guter Trittsicherheit begehen sollten, und das auch nur bei trockenem Wetter. Die Felsen sind nicht gesichert und ein Abrutschen würde unweigerlich zu größeren Verletzungen führen, denn es geht zum Teil dutzende von Metern steil in die Tiefe. Haltet deshalb eure Kinder vorsichtshalber an brisanten Stellen lieber an der Hand – und euren Hund am Geschirr an der Leine.



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