ERHOLUNGSGEBIET WALD

Es sind die Wälder, die Bayerns Landschaften in nicht unerheblichem Maße prägen und das südliche Bundesland zu einer attraktiven Heimat und gern besuchtem Urlaubsziel machen. Wälder sind nicht nur Rohstofflieferanten für Holz. Sie sind auch unabdingbar für unser Klima und verschiedenste Ökosysteme von Pflanzen und Tieren.

Wälder – nicht nur Holzlieferant und Ökosystem

In den vergangenen Jahren ist eine neue Art der Nutzung unserer Wälder auf den Tisch gekommen: Das Erholungsbedürfnis der Menschen. Immer mehr Wanderer, Jogger, Radfahrer und gebietsweise auch Reiter suchen Ausgleich und Entspannung in möglichst naturnahen Wäldern. Heute ist für den Großteil der Bevölkerung Deutschlands der Wald das wichtigste Erholungsgebiet.

Im Herbst leuchten die Blätter der Eichen in allen Gelb-,Orange- und Rottönen

Wandern in den Wäldern

Der Wald gewinnt für die Erholung einen immer höheren Stellenwert. Für uns Besucher wird er aber erst durch die Forst- und Wanderwege zugänglich. Speziell in der Umgebung von größeren Städten und Fremdenverkehrszentren wird er mit zusätzlichen Wander-, Rad- und häufig auch Reitwegen versehen, Wildgehege, Trimm-Dich-Pfade, Rastplätze und auch immer mehr Lehrpfade für die Erholungssuchenden angelegt.

Jeder kann einen Beitrag leisten, den Wald zu schützen

Aber nur dann, wenn die Besucher des Waldes auf den Wegen bleiben und sich entsprechend verhalten, werden die Tiere nicht unnötig gestört – und die Natur nicht übermäßig belastet. Ganz besonders in sensiblen Ökosystemen wie Steilhängen oder Mooren sowie in allen Schutzgebieten kann häufiges Betreten empfindliche Schäden anrichten. Auch wenn es tief im Wald sehr viel interessanter und spannender sein mag, bleibt bitte immer auf den Wegen! Und grabt keine Blumen oder andere Pflanzen aus, es könnte sich um eine geschützte und vom Aussterben bedrohte Art handeln.

Dass ihr keinen Müll im Wald hinterlasst, sollte selbstverständlich sein. Doch immer wieder finden wir auf unseren Wanderung nicht nur liegengelassene Flaschen, Verpackungen und andere Dinge, die Spaziergänger achtlos weggeworfen haben. Wir haben es uns angewöhnt, immer eine Abfalltüte mitzunehmen, und zumindest unseren Müll wieder mitzunehmen und an einem Abfalleimer oder in einer Mülltonne zu entsorgen.

Gefahren im Wald?

Der Wald birgt natürlich auch die eine oder andere Gefahr in sich. Deshalb sind vor allem bei Spaziergängen und Wanderungen mit kleinen Kindern ein paar grundlegende Vorsichtsmaßnahmen notwendig. So können Zecken in vielen Gebieten Bayerns gefährliche Krankheiten übertragen, Beeren und Pilze können giftig oder mit dem Fuchsbandwurm infiziert sein. Und auch schnell wechselndes Wetter – vor allem im Hochgebirge – oder ein herannahendes Gewitter können zu unvorhergesehenen und gefährlichen Situationen führen.

Der Wald dient aber nicht nur den Menschen. Er bietet Lebensraum für viele Tiere und ist eines der wichtigsten Ökosysteme. Wälder sind maßgeblich am Gashaushalt der Atmosphäre beteiligt. Nur die Meere haben noch mehr Bedeutung für das Klima der Erde.

Die Frühlingssonne glitzert durch die hohen Kronen des Buchenwaldes auf die jungen Blätter


BEITRÄGE

Wälder – ganz besondere Ökosysteme

Glatt könnte man vergessen, dass der Wald schlicht und einfach nur Natur ist: Holzlieferant, Grüne Lunge, Lebensraum und Wasserspeicher. In Bayern gibt es besonders viel davon. Ganze 25.000 Quadratkilometer stehen teils als zusammengedrängte Ökosysteme im Freistaat. Das entspricht fast einem Drittel der Gesamtfläche. MEHR LESEN

 

 

Erholungsgebiet Wald

Es sind die Wälder, die Bayerns Landschaften in nicht unerheblichem Maße prägen und das südliche Bundesland zu einer attraktiven Heimat und gern besuchtem Urlaubsziel machen. Wälder sind nicht nur Rohstofflieferanten für Holz. Sie sind auch unabdingbar für unser Klima und verschiedenste Ökosysteme von Pflanzen und Tieren. In den letzten Jahrzehnten haben die Wälder eine ganz andere Art von Wert für uns Menschen eingenommen.  MEHR LESEN

 

Bayerns Wälder – Ein paar Fakten

Während die einen behaupten, unsere Wälder sterben langsam aber sicher, sind die anderen davon überzeugt, dass sich der Wald in Bayern endlich wieder erholt. Wir können uns mit eigenen Augen davon überzeugen, dass der saure Regen und die trockenen Sommer ihre Tribute gefordert haben. Doch wie steht es tatsächlich um die Gesundheit unserer grünen Lunge und dem beliebtesten Erholungsgebieten im Freistaat? MEHR LESEN

 

Mit Kindern in den Wald – Tipps 

Nirgends lässt sich in der Natur der ewige Kreislauf von Leben und Sterben so gut beobachten wie in einem wilden, unbewirtschafteten Wald. Eichen, Buchen und andere Bäume wachsen zu wahren Baumriesen heran und bilden dichte Kronen, durch die im Sommer nur feines Streulicht den Waldboden berührt. Die raue, aufgeplatzte Borke, Äste und Wurzeln bieten Vögeln und unzähligen anderen Tieren Lebensräume. Der perfekte Ort für Kinder! MEHR LESEN

 

 

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