WÄLDER IN BAYERN

Wälder sind mehr als ein paar Bäume

Glatt könnte man vergessen, dass der Wald schlicht und einfach nur Natur ist: Holzlieferant, Grüne Lunge, Lebensraum und Wasserspeicher. In Bayern gibt es besonders viel davon. Ganze 25.000 Quadratkilometer stehen teils als zusammengedrängte Ökosysteme im Freistaat. Das entspricht fast einem Drittel der Gesamtfläche Bayerns.

Vom einstigen Urwald ist nichts geblieben. All diese Wälder Bayerns haben Menschen seit Jahrhunderten gestaltet und zu einer Kulturlandschaft geformt. Das heutige Landschaftsbild ist vor allem durch ein Phänomen geprägt: die Schaffung von Monokulturen aus Nadelhölzern. Erst die verheerenden Sturmkatastrophen der 1990er Jahre machte uns darauf aufmerksam, dass die Nadelhölzer dieser Belastung nicht standhalten.

Heute zeichnet sich mehr denn je ab, dass die schnell wachsende Fichte zu den Verlierern des Klimawandels gehört und unbedingt wieder stabiler Mischwald her muss. Spätere Generationen werden einen anderen Wald in Bayern erleben, als wir das  heute tun.

Ein Spaziergang im Wald ist wie Wellnessurlaub

Wo ist es in Deutschland besonders grün?

Die Liste der waldreichsten Bundesländer führt Hessen gemeinsam mit Rheinland-Pfalz an. Rund 42 Prozent der Fläche bedecken Laub- und Nadelbäume. Auf dem zweiten Platz liegt mit 40 Prozent Wald an der Gesamtfläche das Saarland.

Sieht man sich jedoch die absoluten Zahlen an, hat Bayern mit 2,6 Millionen Hektar die mit Abstand größten Waldflächen in Deutschland. An zweiter Stelle kommt – weit abgeschlagen – Baden-Württemberg mit knappen 1,4 Millionen Hektar Waldfläche. Und es gibt so einiges in Bayerns Wäldern zu entdecken! Vielleicht ist Bayern ja auch gerade deshalb so beliebt als Ausflugs- und Urlaubsziel.

Was gibt es Schöneres: Sonnenstrahlen im dichten Blätterwald des Waldes

Der Wald – ein Wunderwerk der Natur

War der Wald in Deutschland nicht schon immer ein Phänomen, voller Mythen und Geschichten? Die Germanen ehrten ihn, weil die Römer seinem undurchdringlichen Dickicht nicht gewachsen waren. Die Poeten verherrlichen den Wald in ihrer Lyrik. Und selbst das Märchen von Hänsel und Gretel wäre ohne Wälder undenkbar.

Gedenktag

Traditionell ist am 21. März der Tag des Waldes. Ins Leben gerufen hat diesen Gedenktag die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bereits in den 1970er Jahren als eine Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Der Feiertag soll uns daran erinnern, welch große Bedeutung der Wald für die Menschheit hat – und warum er schützenswert ist.

 


BEITRÄGE

Erholungsgebiet Wald

Es sind die Wälder, die Bayerns Landschaften in nicht unerheblichem Maße prägen und das südliche Bundesland zu einer attraktiven Heimat und gern besuchtem Urlaubsziel machen. Wälder sind nicht nur Rohstofflieferanten für Holz. Sie sind auch unabdingbar für unser Klima und verschiedenste Ökosysteme von Pflanzen und Tieren. MEHR LESEN

Mit Kindern in den Wald

Wälder sind der ideale Erlebnisraum für Kinder. Weder das iPad noch ein Freizeitpark können diese Art von Abenteuer und Erlebnis ersetzen. Der Wald, er weckt den Wissensdurst in Kindern – und stillt einen Teil von ihm auch, wenn wir uns als Eltern darauf einlassen. MEHR LESEN

 

Bayerns Wälder – Ein paar Fakten

Während die einen behaupten, unsere Wälder sterben langsam aber sicher, sind die anderen davon überzeugt, dass sich der Wald in Bayern endlich wieder erholt. Wir können uns mit eigenen Augen davon überzeugen, dass der saure Regen und die trockenen Sommer ihre Tribute gefordert haben. Doch wie steht es tatsächlich um die Gesundheit unserer grünen Lunge und dem beliebtesten Erholungsgebieten im Freistaat? MEHR LESEN

 

 

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