Auf Entdeckertour in der Römerstadt Weißenburg (Mittelfranken)

Unser heutiger Ausflug führt uns nach Weißenburg in Mittelfranken, einem der romantischen Städtchen am ehemaligen Limes. Wer Historisches liebt, ist hier genau richtig. Denn das Städtchen zwischen dem Fränkischen Seenland und dem Naturpark Altmühltal kann auf 2000 Jahre spannender und bewegter Geschichte zurückblicken. Darin spielen nicht nur die Römer eine entscheidende Rolle, sondern auch Kaiser Ludwig höchstpersönlich. Eine tolle Entdeckertour, nicht nur für Familien mit Kindern!

Auf einen Blick

Weißenburg ist vielseitig: Von der Antike über das Mittelalter bis heute gibt es so manches zu entdecken

Die Römer in Weißenburg

Das Fränkische Seenland beheimatet nicht nur idyllische Gewässer und herrliche Natur in Hülle und Fülle. Hier könnt ihr auch das längste Bodendenkmal Europas, den Römischen Limes besichtigen. Mit 550 Kilometern Länge sucht er seinesgleichen. Vor rund 2000 Jahren traf hier die Hochkultur der römischen Antike die unterentwickelten, barbarischen Germanen. Das Römische Reich dehnte sich im ersten Jahrhundert bis auf die Region nördlich der Donau aus. Zur Abgrenzung und zum Schutz ihres Reiches bauten die Römer unter anderem den Limes und das Kastell Biriciana in Weißenburg. Mit dem Ende der römischen Herrschaft verloren die Wehranlagen ihre Bedeutung. Teilweise fielen sie Großbränden zum Opfer. Deswegen sehen wir heute nur noch wenige Überreste aus der Römerzeit in Franken.

Bayerisches Limes-Informationszentrum und RömerMuseum

Im Jahr 2005 wurde die sogenannte Teufelsmauer – so nennt man den Limes im Fachjargon auch – von der UNESCO als Teil des Welterbes „Grenzen des römischen Reiches“ anerkannt. Weißenburg wurde damit zum Standort für eine zentrale Limes-Informationsstelle ausgewählt. Nur ein Jahr später integrierte man das Limes-Informationszentrum im Erdgeschoss des RömerMuseums, das nach dem Erwerb des römischen Schatzes 1983 eröffnet wurde. Dieser römische Schatz wurde 1979 von einem Hobbygärtner beim Anlegen eines Spargelbeetes entdeckt. Er besteht aus über 100 Objekten aus der Römerzeit wie Götterfiguren, sakralen Gefäßen und auch Alltagsgegenständen in teilweise bemerkenswert gutem Zustand.

Das erste Anlaufziel für alle Römer-Begeisterte ist deshalb das Limes-Informationszentrum und das RömerMuseum, die übrigens direkt nebeneinander in der Altstadt liegen.

Adresse

Martin-Luther-Platz 3
91781 Weißenburg

Öffnungszeiten

  • März bis 15. November
  • täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
  • November bis 30. Dezember
  • täglich 10:00 bis 12:30 und 14:00 bis17:00 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 6,00 Euro
  • Kinder ab 6 Jahren: 4,00 Euro
  • Familienticket: 12,00 Euro

Biriciana – Kastell Weißenburg

Heute ist das ehemaliger Römer-Kastell Biriciana umringt von Wohnhäusern und der Altstadt Weißenburgs

Habt ihr euch im Römermuseum mit der Theorie vertraut gemacht, ist es an der Zeit, sich auf den Weg zu machen, die historischen Stätten in Weißenburg selbst zu erkunden. Am westlichen Rand der Stadt liegt auf einer Bodenwelle das Kastell Weißenburg, das auch als Biriciana bekannt ist. Bereits vor über hundert Jahren begann man mit den Ausgrabungen, sodass im Laufe der Jahre die steinerne Wehranlage mit vier Toren sowie vier Ecktürmen, acht Zwischentürmen und Teile der Innenräume freigelegt werden konnten. Nur das Nordtor existiert noch in seiner nahezu ursprünglichen Form. Dabei handelt es sich nicht um das Original, sondern um einen gelungen Nachbau aus dem Jahr 1990. Zwar ist es nicht das Größte der vier damals existierenden Tore des Kastells, allerdings ist es mit seinen nach außen gerundeten Türmen und der breiten Durchfahrt, wohl aber das am schönsten gelegene.

Römische Thermen in Weißenburg

Erst im Jahr 1977 entdeckte man bei Bauarbeiten auf dem Gelände die große Thermenanlage aus der Zeit der Römer. Diese Bäderanlagen waren in der Welt der Antike luxuriöse Orte zur Entspannung und Erholung mit den unterschiedlichsten Wellnessangeboten. Aber sie dienten auch als soziale Treffpunkte. Bei Sport und Spielen kamen natürlich auch die leiblichen Genüsse in Form von Essen und Trinken nicht zu kurz. Wo könnte man besser wichtige Geschäfte abschließen und den neuesten Klatsch austauschen als hier in entspannter Atmosphäre? Offiziell waren die Thermen allerdings nicht dem Vergnügen gewidmet, sondern sollten in erster Linie der Hygiene dienen.

Wahrscheinlich stammt das Kastell aus dem Ende des 1. Jahrhunderts n. Chr. und bestand aus zwei Komplexen. Zum einen war das der steinerne Badetrakt mit dem vorgelagerten hölzernen Umkleideraum. Zudem gab es einen Innenhof mit Säulenumgang aus Holz. Später wurde eine Sauna angebaut. Leider wurde die ehemalige Therme um 167 durch eine Brandkatastrophe komplett zerstört.

Nach 180 n. Chr. baute man die Anlage wieder auf – größer und prächtiger als zuvor. Die Badebecken wurden mit Solnhofener Platten verkleidet. Da die Bauten außerordentlich gut erhalten waren, entschloss sich das Landesamt für Denkmalpflege, den Fund zu erhalten. Umfangreiche Konservierungs- und Restaurierungsarbeiten wurden getätigt, zum Schutz der Anlage ein Schutzbau mit aufwändiger Dachkonstruktion aus Holz und Stahl errichtet. Heute zählen die Römischen Thermen in Weißenburg zu den schönsten Thermenanlagen aus der Römerzeit im ganzen süddeutschen Raum.

Adresse

Am Römerbad 17a
91781 Weißenburg

Öffnungszeiten

  • 15 März bis 15. November
  • täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr
  • November bis 30. Dezember
  • täglich von 10:00 bis 12:30 und 14:00 bis 17:00 Uhr
  • geschlossen an den Weihnachtsfeiertagen

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 4,00 Euro
  • Kinder ab 6 Jahren: 2,50 Euro
  • Familienticket: 8,00 Euro

Für Sparfüchse lohnt das Museumsticket

Tipp: Wenn ihr mehrere Museen ansehen möchtet, kauft euch das Museumsticket. Es berechtigt euch, das RömerMuseum, die Römischen Thermen und das ReichsstadtMuseum zu besuchen. Ab dem Kaufdatum habt ihr dafür einen Monat Zeit.

  • Erwachsene: 10,00 Euro
  • Kinder ab 6 Jahren: 6,00 Euro
  • Familienkarte: 19,00 Euro

Klein, aber wunderschön: die Altstadt von Weißenburg

Den Marktplatz rahmen wunderschöne alte Häuser ein, an der Stirnseite steht das Alte Rathaus

Die Altstadt von Weißenburg zählt zu den am besten erhaltenen Stadtkernen in der Region. Sie ist geprägt von spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern. Dazwischen stechen immer wieder ein paar barocke Bürgerhäuser ins Auge. Und auch die alte Stadtbefestigung mit ihren 38 Türmen ist weitgehend erhalten geblieben. Fast die gesamte Stadt steht deshalb unter Denkmalschutz.

Ellinger Tor

Das Ellinger Tor gilt als eines der schönsten Stadttore in Deutschland. Ursprünglich war es ein Teil der Stadtmauer aus dem Jahr 1200. Der Turm kam im 14. Jahrhundert, das Obergeschoss im 17. Jahrhundert hinzu. Auf dem Ellinger Tor befindet sich das Stadtwappen Weißenburgs, die weiße Burg, links daneben das zweite Wappen des Königs: der Reichsadler. Das noch heute gültige Stadtwappen weist auf die besondere Stellung der Stadt hin. Sie war nur dem Kaiser selbst, also keinem Landesfürsten unterstellt. Der Geschichte der Reichsstadt kommt ihr im ReichstadtMuseum auf die Spur.

Holzmarkt und Luitpoldstraße

Umgeben ist der Platz in der historischen Innenstadt von imposanten Häusern, deren Ursprung von der Spätgotik bis in die Zeit des Barocks reicht. Der Name stammt aus der Zeit, als hier das Bau- und Brennholz für die Handwerker gelagert wurde.

Klostergarten – eine Oase der Ruhe

Wer ein wenig Ruhe und Abkühlung braucht, kann kurz mal im Klostergarten vorbeischauen

Hinter der Karmeliterkirche geht ein kleines Gässchen, die Klostergasse, zum versteckten Klostergarten ab. Mitten in der Altstadt Weißenburgs lädt der kleine Garten dazu ein, auf einer der Bänke zwischen den Buchsbaumhecken oder unter den Efeuranken Platz zu nehmen und die ungewohnte Stille zu genießen. Der Innenhof wurde lange als Brauereihof genutzt. Erst zur Jahrtausendwende schuf man hier nach historischer Vorlage einen Klostergarten. Ihn schmückt eine moderne Bronzestatue der heiligen Walburga. In der Mitte des Areals steht ein Pavillon, der von wildem Wein überwuchert wird. Unter ihm ein Brunnen, der mit seinem klaren Nass fröhlich vor sich hin plätschert und an heißen Sommertagen für Abkühlung sorgt.

Alte Lateinschule

Im Zuge der Reformation errichtete man hier gegen 1580 eine Lateinschule. Für den Neubau musste die Katharinenkapelle weichen, die zuvor an dieser Stelle stand. Bis 1806 befand sich die Lateinschule in diesem wunderschönen Fachwerkgebäude, dann wurde sie in den benachbarten „Neubau“ verlegt. Heute ist in der alten Lateinschule das Mesnerhaus der evangelischen Kirchengemeinde von Weißenburg untergebracht. Vor dem Gebäude steht übrigens eine Statue von Martin Luther und auch der Platz (Doktor-Martin-Luther-Platz) ist nach dem Augustinermönch und Initiator der Reformation benannt.

Reichsstädtisches Altes Rathaus

Zwar haben die Weißenburger längst ein „Neues Rathaus“, das alte, historische Rathaus schmückt aber nach wie vor die Altstadt. Der dreigeschossige Bau aus Sandsteinquadern wurde um 1470 herum erbaut und bis 1920 auch als Rathaus der Stadt genutzt. Im zweiten Obergeschoss befinden sich die beiden Sitzungsräume des Stadtrates. Im Erdgeschoss sind heute ein Café, ein Zeitschriftenkiosk und ein Kleidergeschäft untergebracht.

Das Alte Rathaus hat die Adresse Marktplatz 1 und steht in der geographischen Mitte der nördlichen Altstadt. Hier liegt der Kreuzungspunkt der ehemaligen Fernhandelsstraßen, die durch Weißenburg verliefen. Heute markiert es den Punkt, an dem die Luitpoldstraße auf den Marktplatz trifft. Direkt vor dem Rathaus steht der Schweppermannsbrunnen aus dem 16. Jahrhundert. Auf der anderen Seite, also auf der Luitpoldstraße steht der Luitpoldbrunnen dem Rathaus gegenüber.

Rund um das Alte Rathaus in Weißenburg: Marktplatz und Luitpoldstraße

Kaiser-Ludwig-Brunnen

Der Brunnen auf dem Marktplatz in Weißenburg wurde zu Ehren von Kaiser Ludwig errichtet. Kaiser Ludwig hat 1338 der Stadt ein beeindruckendes Waldareal geschenkt, der schon seit damals als Weißenburger Stadtwald bezeichnet wird. Aus Dankbarkeit dafür – wenn auch ein wenig spät – bauten die Weißenburger ihm 1903 den monumentalen Brunnen.

Unser Geheimtipp: das Apothekenmuseum im Blauen Haus

Nichts für Menschen mit Heuschnupfen: die Kräuterkammer im Apothekenmuseum

In der Rosenstraße liegt das Blaue Haus mit der Einhorn-Apotheke. Ihre Geschichte reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Berühmt wurde die Apotheke durch den Apotheker Wilhelm Kohl, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hier als Forscher am Raetischen Limes tätig war. In den 1970er Jahren hatte der damalige Apotheker Artur Binkert die grandiose Idee, das Kellergewölbe mit dem eingelagerten Mobiliar als Museum herzurichten. Die Sammlung enthält auch ältere Stücke aus der langen Tradition der Apotheke.

Der Verkaufsraum – die Offizin

Das Herz des Museums ist der antike Verkaufsraum aus der Gründerzeit, die Offizin. Hier sind alle möglichen Gefäße mit Salben, Tinkturen und Arzneien ausgestellt, die damals Verwendung fanden. Als Rarität gelten die Rezepte aus dem 19. Jahrhundert, die bei Umbaumaßnahmen gefunden wurden. Neben Opium und Morphin haltigen Arzneien sind auch Kuriositäten wie Marsala-Wein dabei.

Für jedes Zipperlein wurde hier ganz individuell die passende Medizin zusammengemischt. Ob die Mittel tatsächlich geholfen haben oder ob sie nur einen Plazebo-Effekt hatten, bleibt bei einigen ungewiss. Tatsache ist aber, dass viele der damaligen Wirkstoffe auch heute noch in gängigen Tabletten oder Säften im Einsatz sind.

Das Labor

Im Labor trifft der Besucher auf allerlei skurrile Maschinerie zur Herstellung von Pillen, Zäpfchen und Tinkturen. Berühmt ist die Apotheke auch für ihre Limonaden. Das Brausegetränk kostete 1894 sage und schreibe 8 Pfennig. Mithilfe von Pferdefuhrwerken und der Bahn belieferte die Apotheke damals zahlreiche Gaststätten und Privatpersonen mit ihrem Mineralwasser-Getränk.

Die Kräuterkammer

Eine ganz besondere Atmosphäre liegt über der Kräuterkammer im 1. Stock. Hier lagern in unzähligen Schubladen und Töpfchen Heilpflanzen, Harze und Mineralien, die hier getrocknet, gehäckselt und weiterverarbeitet werden. Die Einhorn-Apotheke stellt hier übrigens immer noch ein paar außergewöhnliche Teesorten Marke Eigenkreation her, die ihr in den Geschäftsräumen kaufen könnt.

Von getrocknetem Alligator bis hin zum Drachenblut gibt es in der Kräuterkammer so manche Kuriosität

Adresse

Rosenstraße 3
91781 Weißenburg

Führungen

  • Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag: 11:00 und 14:00 Uhr
  • Mittwoch und Samstag: 11:00 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 3,00 Euro
  • Kinder: 1.50 Euro

ReichsstadtMuseum

Das ReichsstadtMuseum bringt dem Besucher die Geschichte der Reichsstadt Weißenburg näher. Dabei ist das Museum wie ein dreidimensionales Buch aufgebaut, das anschaulich über die Vergangenheit berichtet. Eine wichtige Rolle spielt nicht nur das Leben der höheren Stände, sondern eben auch das der einfachen Leute. Zusammen mit dem RömerMuseum bildet das ReichsstadtMuseum, übrigens seit 1998 Nachfolger des Heimatmuseums, einen Gebäudekomplex um einen Innenhof mitten in der Altstadt.

Auf Römer (Statuen) trifft man hier überall

Adresse

Doktor-Martin-Luther-Platz 3-5

91781 Weißenburg

Öffnungszeiten

  • 15 März bis 15. November
  • täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr
  • November bis 30. Dezember
  • täglich von 10:00 bis 12:30 und 14:00 bis 17:00 Uhr

Preise

  • Erwachsene: 4,00 Euro
  • Kinder ab 6 Jahren: 2,50 Euro
  • Familienkarte: 8,00 Euro

Kinder-Ralley: Mit dem Stadt-Quiz durch die Geschichte

Wofür das K vor dem Postamt steht, sollt ihr im Quiz herausfinden

Was machen die zwei Figuren auf dem Saumarkt da eigentlich? Und wie alt ist der Millenniumsbrunnen? Die 2000-jährige Geschichte von Weißenburg wirft so manche Frage auf. Mit einem Stadtplan bewaffnet können sich Familien mit Kindern und alle anderen Entdecker quer durch die Innenstadt auf die Suche nach den Antworten machen. Mal findet ihr des Rätsels Lösung auf den Informationstafeln, manchmal sind sie aber auch ein wenig versteckt. Auf jeden Fall wird der Altstadtrundgang mit dem Stadt-Quiz in Weißenburg von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit ein echter Spaß und eine spannende Herausforderung.

Den Prospekt für die Kinder-Ralley bekommt ihr in der Tourist-Information im Römer-Museum. Gestartet wird direkt vor Ort. Ihr könnt euch den Prospekt aber auch im Vorfeld herunterladen und ausdrucken unter: weissenburg.de/prospekte/

Führungen in und um Weißenburg

Wer an einer Führung interessiert ist, kann sich im Vorfeld auf der Homepage der Stadt Weißenburg über das aktuelle Angebot informieren: weissenburg.de/fuehrungen/

 

Drei erlebnisreiche Touren durch Weißenburg

Je nachdem, wie viel Zeit und Lust ihr mitbringt, gibt es verschiedene Touren durch Weißenburg, die wir euch empfehlen können.

Tour 1

ALTSTADT-RUNDGANG DURCH WEISSENBURG

Der Millenniumsbrunnen wurde zum Schuljahresbeginn 2000/2001 in Betrieb genommen

Auf unserer Route durch die Altstadt passiert ihr die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, ohne kreuz und quer durch die Straßen laufen zu müssen. Natürlich könnt ihr trotzdem den einen oder anderen Abstecher machen oder ein wenig zum Shoppen verweilen. Restaurants und Cafés gibt es zu genüge in Weissenburg, deshalb braucht ihr keine Angst zu haben, an Hunger oder Durst leiden zu müssen.

Details

  • Zum Vergrößern anklicken

    Länge: etwa 3 km

  • Dauer: 2 Stunden (ohne Pausen)
  • Schwierigkeit: einfach
  • keine nennenswerten Steigungen
  • mit Buggy und Kinderwagen befahrbar

PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 



Tour 2

GROSSE RUNDWANDERUNG mit Altstadt, Römer-Kastell und Therme

Im Sommer blühen unzählige Blumen auf dem ehemaligen Kastellgelände der Römer

Neben den Museen in der Altstadt ist die Besichtigung des Römer-Kastells Biriciana und der Römer-Thermen für alle Fans der Antike ein absolutes Muss, wenn ihr schon in der Römerstadt Weißenburg seid. Deshalb haben wir auch eine Route, die alles miteinander verbindet.

Details

  • Klicken zum Vergrößern

    Länge: etwa 6 km

  • Dauer: 3 Stunden (ohne Pausen)
  • Schwierigkeit: einfach
  • keine nennenswerten Steigungen
  • mit Buggy und Kinderwagen befahrbar

PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

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Tour 3

STADTMAUER-RUNDGANG WEISSENBURG

Einen großen Teil der Stadtmauer in Weißenburg bildet die sogenannte Schanzmauer

Wer alte Wehrmauern und meterdicke Türme entdecken möchte, kann das auf dieser Tour tun. Die Stadtmauer von Weißenburg ist noch recht gut erhalten und fast zwei Kilometer lang.

Details

  • Anklicken zum Vergrößern

    Länge: etwa 2 km

  • Dauer: 1 Stunde (ohne Pausen)
  • Schwierigkeit: einfach
  • keine nennenswerten Steigungen
  • mit Buggy und Kinderwagen befahrbar

PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

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Am Seeweiher liegt die perfekt erhaltene Seeweihermauer als Teil der Weißenburger Stadtmauer

Anfahrt: Wie komme ich nach Weißenburg?

Mit dem Auto

Auf der A6 zwischen Heilbronn und Nürnberg könnt ihr entweder bei der Ausfahrt 52 bei Ansbach über Gunzenhausen auf der B13 direkt nach Weißenburg fahren. Alternativ geht es auf der Abfahrt Roth über die B2 nach Weißenburg.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Natürlich könnt ihr auch mit dem Zug anreisen. Von Nürnberg aus kommt ihr ein- bis zweimal pro Stunde mit der Regionalbahn in rund 40 Minuten nach Weißenburg. Und natürlich auch wieder zurück. Und auch von Augsburg aus ist die Verbindung nach Weißenburg gut.

Parken

Einen Parkplatz in Weißenburg zu finden, ist gar nicht so schwer. Rund um die Altstadt und direkt vor der Therme gibt es ausreichend Platz für euer Auto. Und das Schöne? Sie sind kostenfrei!

  • Wallgraben-Parkplatz: Nördliche Ringstraße (55 Pkw-Stellplätze)
  • Parkhaus Doerfler-Villa: Schulhausstraße (250 Pkw-Stellplätze)
  • Seeweiherparkplatz: In der Hagenau (180 Pkw-Stellplätze)
  • P+R Parkplatz am Bahnhof: Kohlstraße (120 Pkw-Stellplätze)

 

Gelungene Rekonstruktion des Römer-Kastells Biriciana in Weißenburg/Bayern

Fazit

Es gibt unglaublich viel zu sehen in Weißenburg. Plant deshalb lieber gleich einen ganzen Tag ein. Oder gleich ein Wochenende, wenn ihr noch die Wülzburg besichtigen möchtet oder ein wenig wandern wollt. Wenn ihr mehr als ein Museum besuchen möchtet, lohnt sich der Kauf des Kombi-Museumstickets. Damit könnt ihr die Museen auch an verschiedenen Tagen ansehen. Alle Sehenswürdigkeiten in Weißenburg sind fußläufig erreichbar und lassen sich leicht auf einem kleinen Rundweg miteinander verbinden.

 


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