Wanderung auf den Berg der Franken – den Staffelberg

Eines der wichtigsten Wahrzeichen und wunderschönes Ausflugsziel in Oberfranken ist zweifellos der legendäre Staffelberg. Schon die Kelten wussten den Staffelberg als Kult- und Wohnstätte zu schätzen. Heute findet man dort neben einer atemberaubenden Aussicht besondere geologische und botanische Besonderheiten, die von Wanderern aus ganz Deutschland besucht werden. Und das Tolle: Ihr kommt auch mit dem Kinderwagen rauf!

Auf der Ebene auf halber Höhe zum Gipfel liegt eine Streuobstwiese auf dem Staffelberg

Das Wahrzeichen von Oberfranken: der Staffelberg

Der Staffelberg bei Bad Staffelstein liegt in der nördlichen Frankenalb im Landkreis Lichtenstein zwischen Bamberg und Coburg. Er wird gemeinhin neben dem Walberla und dem Kreuzberg als einer der heiligen Berge der Oberfranken gehandelt. Warum der Berg als heilig gilt, ist durch seine Vergangenheit begründet. Schon vor tausenden von Jahren war der steinerne Riese im heutigen Landkreis Lichtenfels Kultstätte der Kelten. Im Mittelalter wurde dort eine Kapelle errichtet. Noch bis heute finden Prozessionen zur Adelgundiskapelle statt. Seinen Namen leitet der Staffelberg von dem Wort Staffeln ab. Damit bezeichnet man den stufenartigen Wechsel zwischen Steilhängen und Ebenen.

Blick von der Streuobstwiese zum Scheffelfelsen an der Flanke des Staffelberges

Die Entstehung des Staffelberges

Zum Ende der Oberkreidezeit zog sich das Meer endgültig aus diesem Gebiet zurück. In der Frankenalb setzte damit eine Hebung im Gelände und dessen Abtragung durch Erosion ein. Seit dieser Zeit verlagerte sich der nördliche Rand der Frankenalb immer weiter Richtung Süden. Inzwischen ist die Erosion so weit fortgeschritten, dass das Gestein des Oberen Jura nördlich des Obermaintales praktisch nicht mehr vorhanden ist. Der Staffelberg gilt heute als nördlicher Vorposten der Frankenalb. Sein 539 Meter hoher Gipfel besteht aus Riffgestein. Und da der Staffelberg recht isoliert in der Landschaft herumsteht, bezeichnet man ihn als sogenannten Zeugenberg. Zu diesen Zeugenbergen gehört auch der Hesselberg. Seine Erhaltung verdankt der Staffelberg seiner Lage im Staffelsteiner Graben. Aber trotz seiner geschützten Lage veränderten vor allem Abtragungsvorgänge in der Eiszeit seine ursprüngliche Gestalt, die noch ein paar Meter höher über das Maintal hinausragte.

Bayerns schönste Geotope

Und da der Staffelberg mit seiner einzigartigen Geologie als Zeuge der Erdgeschichte dauerhaft erhalten werden soll, wurde er vom Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz im September 2008 zu den erhaltenswerten Geotopen ernannt. Er steht heute in der Liste der 100 schönsten Geotopen Bayerns.

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Kultur- und Naturlandschaften

Das Landschaftsbild auf dem Staffelberg gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Das ist auf die jahrhundertelange Landnutzung zurückzuführen, die hier unter ganz besonderen Bedingungen erfolgte. Auf dem Plateau und den ebenen Teilstücken am Hang gab es noch bis vor etwa 100 Jahren Ackerbau. Allein die Steilhänge wurden mit Ziegen und Schafen beweidet.

Das steile Gelände und der Mangel an Wasser machten die Nutzung sehr beschwerlich. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts ging die Bewirtschaftung deshalb immer weiter zurück. Auf den brach liegenden Flächen wuchsen nach und nach Bäume und Sträucher. Und da man befürchtete, dass die typischen Magerrasen und Felsen mit all ihren seltenen Tieren und Pflanzen verloren gehen könnten, ziehen aus Naturschutzgründen heute wieder Wanderschäfer über den Staffelberg, um die Flächen offen zu halten.

Auf der Ebene auf halber Höhe befindet sich eine Streuobstwiese. Streuobstwiesen bieten vielen Tier- und Pflanzenarten durch ihre Strukturelle Vielfalt ein Zuhause. In den alten Bäumen finden Steinkäuze und Fledermäuse geeignete Nistplätze, abgestorbene Äste sind für Insekten wichtig. Und diese Insekten dienen wiederum Vögeln als Nahrung. Grünspecht und Wiedehopf suchen bevorzugt Ameisen unter den alten Obstbaumbeständen. Am Obst tun sich Säugetiere wie Igel und Siebenschläfer gütlich. Und häufig wachsen zwischen den Bäumen seltene Orchideen.

Gipfelkreuze gibt es auf dem legendären Staffelberg gleich mehrere

Naturschutzgebiet Staffelberg

Um die Artenvielfalt auf den Magerrasen und Felslandschaften dauerhaft zu erhalten – aber auch wegen seiner heimatgeschichtlichen Bedeutung – wurde der Staffelberg 1985 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Trocken- und Magerrasen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen überhaupt. Fast 100 verschiedene Arten von Tagfaltern findet man hier. Viele der Tiere und Pflanzen, die hier am Staffelberg wachsen, sind hochspezialisiert. Sie haben sich an die extreme Hitze, die Trockenheit und den Mangel an Nährstoffen perfekt angepasst. Im Frühjahr blühen auf der Nordseite des Staffelberges, wo es nicht so heiß und trocken ist, tausende von Märzenbechern und der duftende Bärlauch. Auf der Südseite hingegen haben sich vorwiegend wärmeliebende Eichen angesiedelt, die von wunderschönen Orchideen gesäumt sind.

Auf den Spuren der Kelten

Abstieg Scheffelfelsen

Wegen seiner exponierten Lage hoch über dem fruchtbaren Maintal war der Staffelberg schon früh von Menschen besiedelt. Funde deuten darauf hin, dass bereits vor 5000 Jahren in der Jungsteinzeit hier auf dem Staffelberg Menschen lebten. In der frühen Eisenzeit, also etwa 500 v. Chr., wurde das Plateau zum ersten Mal befestigt.

Die Anlage entwickelte sich zu einer mächtigen, wehrhaften Keltensiedlung, die dem Staffelberg eine große Bedeutung im Obermaingebiet zuschrieb. Diese Befestigung umschloss eine zwei Meter breite und drei Meter hohe Bruchsteinmauer mit senkrechten Pfosten, einer sogenannte Pfostenschlitzmauer. Die stärker gefährdete, flache Flanke im Nordosten erhielt eine weitere Schutzmauer. Innerhalb der Festung baute man Wohnhäuser mit tief in den Felsen geschlagenen Vorratskellern. Gegen 380 v. Chr. brannte die Siedlung ab und im Zuge der Keltenzüge wurde schließlich auch der Staffelberg von den Kelten verlassen.

Die Keltenstadt Menosgada

200 Jahre später suchten erneut Kelten den Staffelberg auf. Das Hochplateau wurde wiederum stark befestigt. Während die einfachen Menschen am unteren Plateau lebten, diente das obere als Wohnsitz der keltischen Elite. Irgendwann umwehrte man das einzige in Franken bekannte spätkeltische Oppidum mit einer 2800 Meter langen Mauer. Solche stadtähnlichen Siedlungen der Kelten lassen sich in Bayern auch bei Kehlheim oder bei Thalmässing nachweisen. Es ist anzunehmen, dass das Oppidum in der Mitte des ersten Jahrhunderts seine Glanzzeiten überschritt und die Kelten in der Folgezeit abwanderten. Das lag wahrscheinlich daran, dass sich immer mehr germanische Zuwanderer am Fuße des Staffelbergs niederließen.

Der Staffelberg ist an der Oberseite sehr flach, sodass es sich auf dem riesigen Plateau bequem wandern lässt

Die Germanen auf dem Staffelberg

Zum letzten Mal erlangte der Staffelberg im 5. Jahrhundert n. Chr. an Bedeutung. Germanische Siedler bauten das Hochplateau zu einer starken Befestigung aus und sicherten sie mit einer 3,6 Meter breiten Bruchsteinmauer. Leider verfielen schon rund 100 Jahre später die frühgeschichtlichen Mauern zu Ruinen. Wer auf dem Staffelberg wandert, kann die eindrucksvollen Wälle auch heute noch hier und da entdecken.

Mittelalter und Neuzeit: Adelgundiskapelle und die Eremiten

Hoch oben auf dem Plateau des Staffelberges liegt die Adelgundiskapelle. Sie ist beliebtes Ziel vieler Pilger. Die Kapelle ist nach der heiligen Adelgundis benannt, einer Grafentochter aus dem Hennegau. Die Adelgundis-Kirche stammt aus dem Jahr 1652. Neben der Kirche gab es eine Einsiedlerklause zur Betreuung der Kapelle. Zwischen 1696 und 1929 wohnten hier so einige Eremiten auf dem Staffelberg. Heute steht dort die Staffelbergklause, die für das leibliche Wohl von Pilgern und Wanderern sorgt.

Die heilige Adelgundis

Kurz vor der Heirat mit dem Sohn des englischen Königs, die ihre Eltern arrangiert hatten, floh die damals 13-jährige Adelgundis in eine unbewohnte Region an der Sambre. Dort lebte die junge Frau so lange als Einsiedlerin, bis ihre Eltern bereit waren, ihrem Wunsch nachzukommen, in ein Kloster eintreten zu dürfen. Denn dazu fühlte sie sich berufen, nachdem sie als junges Mädchen eine Stimme vernahm, die sie dazu aufforderte, keinen anderen Bräutigam zu suchen als den Sohn Gottes. Erst 651 wurde sie dann endlich in ein Kloster aufgenommen. Nach dem Tod ihrer Eltern nahm Adelgundis ihr Erbe, um damit die Bischöfe zu unterstützen, das heutige Doppelkloster Mauberge zu gründen. Als Äbtissin leitete sie das Kloster bis zu ihrem Tod 684. Besonders engagierte sich Adelgundis für die Kranken- und Armenfürsorge, stiftete sogar ein Hospital.

Von der Höhle im Scheffelfelsen führt ein schmaler, steiler Weg den Osthang des Staffelbergs  hinab

Die Sage von der Querkelhöhle

In der Querkeleshöhle, so lautet die Überlieferung, wohnten einst kleine, hilfreiche und freundliche Wesen, die Querkel. Sie galten als angesehene Gäste, da sie bei so mancher Arbeit halfen und Rat bei Krankheiten wussten. Am allerliebsten kamen die Querkel ins Dorf, wenn die Bäuerinnen Klöße kochten, denn die Kartoffelklöße gehörten zur Leibspeise der kleinen Gesellen. Wenn die Wichte einmal den einen oder anderen Kloß direkt aus dem Kochtopf stibitzten, so sagte niemand etwas. Hatten doch die Menschen den einen oder anderen Vorteil durch ihre Anwesenheit. Als eine besonders geizige Bauersfrau den Querkeln die Klöße nicht gönnte und diese abzählte, merkten diese das sogleich und hielten sich von da an nicht nur von den Dörfern fern, sondern verließen mit Sack und Pack den Staffelberg und waren daraufhin nie wieder gesehen.

Wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, die schon selbst laufen können, geht unbedingt die paar Meter zur Querkeleshöhle hinab

Tourenbeschreibung

Traditionell wird der Zeugenberg am Obermain von der Stadt Bad Staffelstein aus bestiegen. Mit dem Auto gelangt ihr aber auch deutlich näher ans Plateau heran, wenn ihr dem ausgeschilderten Weg zum Wanderparkplatz oberhalb von Romanstal folgt. Ab hier geht es nur ein Stück den ausgeschilderten Weg hinauf zum Plateau. Oben könnt ihr dann entweder eine Runde drehen oder bei der Höhle den steilen Pfad hinabsteigen und den Staffelberg auf halber Höhe umrunden, je nachdem, ob ihr gut trittsicher oder mit dem Kinderwagen unterwegs seid.

Aufstieg zum Staffelberg

Das Hochplateau des Staffelberges ist nur zu Fuß erreichbar. Der kürzeste Aufstieg ist vom Wanderparkplatz Romansthal aus möglich. Die rund 125 Höhenmeter können sogar (mit etwas Anstrengung) mit dem Buggy oder Kinderwagen bewältigt werden. Dazu braucht ihr rund eine halbe Stunde. Wer gut zu Fuß unterwegs ist und noch mehr Natur und tolle Aussichten genießen möchte, kann den Berg auch von Bad Stafelstein aus erklimmen. Für die 260 Höhenmeter braucht ihr dann etwa 45 Minuten.

Wer etwas Kondition mitbringt kann durchaus auch mit dem Kinderwagen oder Buggy auf den Staffelberg hinauf

Rundweg um das Hochplateau

Um das Hochplateau führt ein relativ ebener, breiter Rundweg immer am Abgrund entlang. Von der Klippe aus habt ihr einen spektakulären Ausblick in die fränkische Landschaft, die übrigens als Gottesgarten bezeichnet wird. Diese Bezeichnung ist auf das nahe liegende Kloster Banz und die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen zurückzuführen. Von hier oben aus habt ihr einen fantastischen Rundumblick. Bei guter Sicht könnt ihr bis in den Thüringer Wald, den Steigerwald, die Haßberge und sogar bis in die Rhön schauen.

Abstieg zur Staffelberghöhle

Am nördlichen Rand führt ein schmaler, steiler Pfad hinab zur Staffelberghöhle. Sie liegt nur ein paar Meter von der Abbruchkante entfernt direkt an der kleinen hölzernen Umzäunung, die Wanderer davor schützt, in das eingestürzte Höhlendach zu fallen. Von hier aus führt der Pfad weiter den Berg hinab. Der Weg ist allerdings nur für trittsichere Wanderer zu empfehlen, die mit gutem Schuhwerk ausgerüstet sind, denn der Weg ist sehr schmal und teilweise unglaublich steil. Mit dem Kinderwagen oder Buggy kommt ihr hier auf keinen Fall weiter! Wenn ihr mit Babys oder Kleinkindern unterwegs seid, solltet ihr deshalb nach der Umrundung des Plateaus wieder auf demselben Weg hinabsteigen, den ihr auch auf dem Hinweg genommen habt. Wer den Steig hinabgeht, landet bald auf dem Keltenweg, den ihr nach rechts weitergeht und so den Staffelberg auf halber Höhe weiter umrundet. Ihr kommt am Denkmal zu Ehren des deutschen Schriftstellers Joseph Victor von Scheffel, der den Berg in einer Strophe des berühmten Frankenliedes verewigte. Nach etwa einer halben Stunde kommt ihr dann unterhalb der Staffelberg Klause wieder an.

Tour 1

Route für trittsichere Wanderer

Wanderkarte für den Rundweg über die Querkeleshöhle mit steilem Abstieg

Höhenprofil

Details

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz in Romansthal
  • Markierung: Ammonit auf gelbem Grund
  • Länge: 4 km
  • Dauer:  1,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mäßig bis schwierig
  • für Kinderwagen/Buggy geeignet: nein
  • Aufstieg:  267 m
  • Abstieg:  251 m
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Staffelberg-steiler-Abstieg.pdf

PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 



Tour 2

Route für Kinderwagen und Buggy

Wer mit dem Kinderwagen oder Buggy unterwegs ist, sollte den breiten Pfaden folgen, damit ihr bequem und sicher oben ankommt.

Route

Kinderwagen- und Buggy-taugliche Route auf den Staffelberg

Höhenprofil

Details

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz in Romansthal
  • Markierung: Ammonit auf gelbem Grund
  • Länge:  ca. 3 km
  • Dauer:  1,5 Stunden (ohne Pausen und Einkehr)
  • Schwierigkeit: mäßig (Anstieg ist recht anstrengend)
  • für Kinderwagen/Buggy geeignet: ja
  • Höhenunterschied: etwa 130 m
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Staffelberg-mit-Kinderwagen-karte.pdf

PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 

Keltenweg D

Von Bad Staffelstein aus geht einer der vielen Keltenwege der Stadt hinauf zum Staffelberg. Vom Friedhof aus folgt ihr zunächst dem Staffelberg-Lehrpfad, bevor es auf den Berg hinauf geht. Der Weg zurück führt an der ehemaligen Kiesgrube am Pferdsfelder Weg und am wunderschönen Rathaus vorbei. Auch auf unserer Tour lauft ihr ein Stückchen über den Keltenweg, wenn ihr an der Höhle den schmalen Steig bergab nehmt.

  • Länge: 11 km
  • Dauer: etwa 4 Stunden
  • Karte und Beschreibung: Keltenweg-D

Essen und trinken

Endlich geschafft: Oben angekommen könnt ihr in der Staffelbergklause erst mal verschnaufen

In Staffelstein gibt es unzählige Gaststätten und Restaurants. Dort findet ihr immer eine passende Möglichkeit für einen Snack, Kaffee und Kuchen oder auch ein deftiges Mittags- oder Abendessen.

In Romansthal gibt es eine traditonelle Gaststätte, in der ihr an den Wochenenden ab mittags, unter der Woche abends traditionelle fränkische Küche und saisonale kulinarische Spezialitäten bekommt. Und natürlich die Staffelbergklause auf dem Gipfel des Staffelberges.

Traditionsgasthof Zur Schnitterin

Romansthal 1
96231 Bad Staffelstein

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag: 16:00 bis 22:00 Uhr
  • Sa., So., Feiertage: 11:30 bis 22:00 Uhr

Geänderte Öffnungszeiten wegen Corona: schnitterin.de

Staffelbergklause

Aus dem ehemaligen Einsiedlerhof auf dem Staffelberg ist heute ein echter Geheimtipp für Wanderer und Pilger geworden. In der Staffelbergklause könnt ihr euch mit einer fränkischen Brotzeit stärken. Zu den Spezialitäten zählt beispielsweise das Salzfleisch. Empfehlenswert sind auch die hausgemachten Kuchen.

Biergarten Staffelbergklause

Staffelberg
96231 Bad Staffelstein-Romansthal

Öffnungszeiten

Zurzeit (Corona) ist nur die Außengastronomie von 11:00 bis 21:00 Uhr geöffnet!

April bis Ende Oktober

  • und Mi. bis Sa.: 10:00 bis 22:00 Uhr
  • Sonn- und Feiertage: 9:00 bis 22:00 Uhr
  • Dienstag ist Ruhetag
  • Küchenzeiten: 10:00 bis 20:30 Uhr

Mitte Dezember bis März

  • Freitag: 14:00 bis 22:00 Uhr
  • Samstag: 12:00 bis 22:00 Uhr
  • Sonntag und Feiertage: 9:00 bis 22:00 Uhr

Bei gutem Wetter reicht die Sicht vom Gipfel des Staffelbergs bis nach Thüringen und in die Rhön

Anfahrt – Wie komme ich zum Staffelberg?

Das Naturschutzgebiet Staffelberg liegt im Landkreis Lichtenfels nur ein paar Kilometer südöstlich der Stadt Staffelstein. Ihr erreicht den Staffelberg über die A73 Abfahrt Staffelstein Ost. In Staffelstein fahrt ihr bei der nächsten Möglichkeit rechts. Vom Friedhof aus führt die Straße weiter zu der Ortschaft Romansthal. Dort haltet ihr euch links und erreicht etwas oberhalb von Romansthal den Wanderparkplatz, an dem auch eine Informationstafel und ein Wegweiser zum Aufstieg angebracht sind.

Parken

  • Romansthal: Wanderparkplatz am Ortsende
  • Bad Staffelstein: Wanderparkplatz am Friedhof (Viktor-von-Scheffel-Straße)

Die Streuobstwiese an der Flanke des Staffelberges bietet unzähligen Pflanzen und Tieren eine Heimat

Fazit

Der kürzeste Weg hinauf auf den Staffelberg startet in Romansthal. Von hier aus geht es auf breiten Wegen steil hinauf. Da der Weg aber gut begeh- und befahrbar ist, könnt ihr mit etwas Kondition auch problemlos mit dem Kinderwagen hinauffahren. Oben geht ein Weg einmal um das Hochplateau herum. Wer etwas mehr Abenteuer mag, nimmt hinab den schmalen Steig an der Höhle. Besonders ruhig ist es am frühen Morgen und an Dienstagen, weil dann die Staffelbergklause geschlossen hat. Ansonsten kann es – vor allem an Wochenenden und Feiertagen – schon einmal ganz schön voll werden. Der Aufstieg lohnt sich zu jeder Jahreszeit, wobei ihr bei nassem Wetter und Schnee besonders aufpassen oder gar auf den steilen Abstieg verzichten solltet.

 


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