AFRIKA

Faszination zwischen Wüste und Regenwald

AFRIKA – ein Kontinent voller Geschichten und Mythen. Ein Kontinent, der so viele Bilder in unseren Köpfen malt, geprägt von Klischees und Missverständnissen.

AFRIKA – ein so ursprünglicher und wilder Kontinent, der auch ganz andere Eindrücke schaffen kann, wenn man sich auf ihn einlässt.

AFRIKA – der schwarze Kontinent, der gespaltene Gefühle in uns hervorruft. „Was willst du denn in Afrika? Das ist doch gefährlich! Da kannst du doch nicht mit einem Kind hinfahren!“ Kann man diese Interpretation eines ganzen Kontinents wirklich pauschalisieren? Unwahrscheinlich, aber dennoch wird sie pauschalisiert.

AFRIKA – das ist so viel mehr, als an Klischees in unseren Köpfen herumgeistert. Mehr, als uns die Medien zeigen. Ein Kontinent voller faszinierenden Menschen, atemberaubender Landschaften und wilden Tieren. Eine Kultur, die ganze Bücher füllt und trotzdem niemals wirklich ergründbar ist.

Vielleicht übt dieser uns unbekannte Erdteil genau deshalb diese Faszination auf uns aus. Und jeder, der einmal da gewesen ist, will nicht mehr aufhören, diesen ursprünglichen Kontinent mit all seinen Facetten zu ergründen …

Naturräume in Afrika

Savanne

Riesige Flächen Afrikas sind von Savannen bedeckt – offenes Grasland mit ein paar verstreuten Bäumen und Sträuchern. Durch das dürre Grasland ziehen die größten Herden von Huftieren der Welt dahin. Zu den zahlreichen Pflanzenfressern der afrikanischen Steppen gehören Thomsongazelle, Streifengnu und Zebra, deren Herden bei Wanderungen Dimensionen erreichen, die wir uns kaum vorstellen können. Nicht selten reichen die Herden tausender Tieren von Horizont zu Horizont.

Weniger zahlreich, aber ebenso charakteristisch sind die Savannenbewohner Elefant, Giraffe, Zebra, Breitmaulnashorn oder auch Kaffernbüffel. Hinzu kommen Pavian und Warzenschein, Kudu, Impala, Oryx und all die anderen gazilen Hornträger.

Ebenso sind in der afrikanischen Steppe große Raubkatzen wie Löwe, Gepard und Leopard zu Hause. In ihrer Nähe trifft man Aasfresser – Schakale, Hyänen oder auch Geier, die sich untereinander um die Überreste der Raubtiermahlzeiten streiten.

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Typische Raubkatzen der Savanne: Leopard und Wüstenluchs

Nicht zu vergessen sind die zahlreichen bodenlebenden Vögel in den Grasländern. Neben dem Strauß, dem größten Vogel auf der Erde, ist hier auch die Riesentrappe anzutreffen. Riesentrappen gehören zu den schwersten, flugfähigen Vögeln. Und Perlhühner, die niemals einzeln anzutreffen sind, sondern immer im Schwarm auf dem trockenen Boden herumstöbern.

Regenwald

In Äquatornähe trifft man auf tropische Regenwälder. Als schmaler Gürtel zieht sich der Regenwald an der Westküste entlang. Er erstreckt sich über das Kongobecken und reicht Richtung Osten bis zum Großen Grabenbruch. Die äquatorialen Regenwälder verfügen über eine enorme Artenvielfalt. Die ausladenden Kronen großer Bäume erreichen nicht selten über 50 Meter Höhe und bilden das immergrüne Blätterdach der Regenwälder.

So vielfältig das Pflanzenreichtum in diesem dreidimensionalen Grün ist, so artenreich ist auch die Tierwelt. Sie reicht von Zwergflusspferd, Gorilla, Schimpanse und Bongo bis hin zu Meerkatzen, Papageien und farbenfrohen Nashornvögeln in den Wipfeln.

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Wüste

Allein die Sahara dehnt sich im Norden auf über 9 Millionen Quadratkilometern aus und nimmt damit fast ein Drittel der Fläche des Kontinents ein. Die Sahara ist aber nicht nur die größte, sondern auch die heißeste Wüste der Erde. Entgegen der weitverbreiteten Annahme bestehen nur rund 10 Prozent der Sahara aus sandigen Dünen. Vielmehr findet man hier ausgedehnte Stein- und Geröll- sowie Kieswüsten. Das Klima ist geprägt durch Trockenheit und Temperaturen, die tagsüber oft über 40 Grad steigen.

Im Süden trifft man auf die Kalahari, die jedoch zu großen Teilen aus Steppe und Savanne besteht. Im Westen wird die Kalahari durch die älteste Wüste der Welt flankiert: die Namib. Diese unwirtlichen Naturräume vermögen nur Tiere zu bewohnen, die ihren Körperbau und den Stoffwechsel angepasst haben und zudem effektive Methoden  gefunden haben, ihren Wasserbedarf zu decken und sich gegen die glühende Hitze zu schützen.

Zu den zähen Überlebenskünstlern zählen ein paar größere Säugetiere wie die Dünengazelle, Wüstenelefanten, Mähnenspringer oder auch der Wüstenluchs (Karakal). Ansonsten sind es vor allem kleine Nagetiere, Schlangen, Echsen, Skorpione und jede Menge Käfer, die in der Wüste leben.

UNSER TIPP


NAMIBIA

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Namibia wird auch Afrika für Anfänger genannt. Es gehört zu einem der sichersten und schönsten Länder des Kontinents und eignet sich perfekt auch für Familien oder Alleinerziehende mit Kindern. Wer schon immer mal nach Afrika wollte, sich aber nie getraut hat: Hier ist die perfekte Lösung! Natürlich selbst erprobt und für außerordentlich empfehlenswert gehalten. MEHR LESEN


MIT DEM MIETWAGEN DURCH NAMIBIA

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Ist das nicht ein bisschen riskant, so alleine als Frau mit Teenager im Mietwagen durch Namibia zu fahren? Ich kann da nur sagen: Nein, im Gegenteil. Das Land ist wie geschaffen für eine selbst organisierte Rundreise mit dem Auto. Nur so kommst du überall hin und genießt maximale Flexibilität und Freiheit. Wir waren drei Wochen in Namibia unterwegs, die ganze Zeit über als Selbstfahrer. Wir haben fast 5000 km in dieser Zeit zurückgelegt. Und auch wenn es manchmal etwas anstrengend war, es hat sehr viel Spaß gemacht, das afrikanische Land auf eigene Faust zu erkunden. MEHR INFOS


NAMIBIA – BESTE REISEZEIT

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Die klimatischen Verhältnisse in Namibia sind wegen der besonderen Lage an der Südwestspitze Afrikas ganz besonders. Namibia ist problemlos ganzjährig zu bereisen. Je nachdem, welche Interessen man verfolgt, gibt es für jeden aber eine ganz persönliche beste Reisezeit. Im Allgemeinen wird die beste Jahreszeit mit April bis November angegeben. Grund hierfür ist das ganz besondere Klima hier an der Atlantikküste. In dieser Zeit regnet es in Namibia nicht und auch die Temperaturen sind moderat. Da das Land auf der Südhalbkugel liegt, ist dort Winter, wenn bei uns gerade hochsommerliche Temperaturen herrschen. MEHR DAZU

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