THE LITTLE FIVE NAMIBIA

Swakopmund und Umgebung

Kilometerlange Sandstrände, wilhelminische Prachtbauten und nach dem Reinheitsgebot gebrautes Bier – das ist Swakopmund an der Westküste Namibias. So wie böse Zungen Mallorca unser 17. Bundesland nennen, so könnte man Swakopmund wohl auch als das südlichste deutsche Seebad bezeichnen. Trotz aller Wandlung in den letzten Jahren genießt die Stadt am afrikanischen Atlantik aber immer noch den Ruf der Sommerfrische Namibias, denn hier ist es deutlich kühler als im zentralen Hochland.

Ein Tag in den Dünen der Namibwüste im Südwesten Afrikas

So manch einem erscheint der Dünengürtel an der Küste bei Swakopmund leblos und unfruchtbar. Wer aber weiß, wohin er schauen muss, findet eine faszinierende Vielfalt an kleinen Tieren, die sich an die unwirtlichen Verhältnisse in der Namib angepasst haben. Sie – und auch die wenigen Pflanzenarten inmitten des endlosen Sandes – überleben dank des Nebels, der regelmäßig in den Morgenstunden vom kühlen atlantischen Ozean an Land rollt.

Warum immer nur die Großen?

Wer nach Afrika reist, ist fast schon zwanghaft auf der Suche nach den Big Five, den fünf größten Bewohnern der Savanne: Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen und Leoparden. Schon immer gehörten diese Tiere zu den schwer zu jagenden Spezies im Busch. Und auch heute noch freuen sich Afrika-Reisende, wenn sie einen dieser exotischen Riesen vor die Linse bekommen.

Elefantenkuh mit Kalb im Etosha Nationalpark

An den kleinen, unscheinbaren Bewohnern der Wüsten und Savannen schauen wir meist vorbei. Alleine die Tatsache, dass sie sehr viel kleiner sind als ein mächtiger Elefant, der mit bis zu fünf Tonnen Gesamtgewicht fast nicht zu übersehen ist, lässt die kleinen Tiere unscheinbar und weniger imposant erscheinen. Und da sie im Gegensatz zu Löwe und Co sehr viel mehr Fressfeinde haben, ist Tarnen und Verstecken angesagt. Vom Schutz vor der unerbittlichen Sonne einmal ganz abgesehen. Also bekommen die meisten Urlauber sie auf ihrer Reise durch Namibia überhaupt nicht zu Gesicht.

Die Wüste lebt – und wie!

Aus diesem Grund ist die grandiose Idee geboren, das Pendant zu den Big Five für die zahlreichen Touristen Namibias attraktiv zu machen. Klein, aber oho, heißt die Devise. Der Guide holt uns direkt an der Unterkunft ab. Wir haben vom Hotel aus noch Last Minute gebucht. Überall liegen in den Unterkünften und Restaurants in Swakopmund Prospekte von den verschiedenen Anbietern aus. Die Buchung übernimmt für uns die Rezeptionistin. Sie muss ein wenig herumtelefonieren, denn die meisten Touren sind bereits ausgebucht. Wir haben Glück, denn wir erwischen noch freie Plätze für den Nachmittag. Wer möchte, kann auch schon von zuhause aus Touren übers Internet buchen.

LIving Desert Touren

  • Kosten: rund 750 NAD (etwa 45 Euro) für Erwachsene (inkl. Snack und Getränk)
  • Kinder unter 12 bezahlen den halben Preis
  • Dauer: Halbtagestour, ca. 5 Stunden
  • Abholung in der Unterkunft

Ab den Mittagsstunden brennt die afrikanische Sonne gnadenlos auf den Sand

Namib trifft auf Atlantik

Direkt hinter Swakopmund beginnen die Dünen der ältesten Wüste der Welt, die vor und hinter der einsamen Stadt an der Küste direkt bis an den Atlantik reichen. Wer früh am Morgen über die schnurgerade Küstenstraße brettert, findet sich oft in einer dicken Suppe gefangen. Die Sicht gleich Null, die Straße schmierig und tückisch. Eine klamme Decke legt sich über die wenigen Städte und Täler der Namib-Wüste und ihre Bewohner.

Nebelmaschine Benguelastrom

Schon seit den 1960er Jahren erforschen Wissenschaftler das bisschen Leben in der Namib. Wie kann es überhaupt existieren? Eins steht fest: Lebenselexier liefert der rund 30 Kilometer entfernte Benguelastrom im Atlantik. Vom Kap der Guten Hoffnung fördert der breite Meeresstrom Wasser arktischer Kälte Richtung Norden zum Äquator und verhüllt die Küste Namibias an mehr als 300 Tagen im Jahr mit dichtem Nebel. Bis zu 60 Kilometer ins Landesinnere ziehen die Schwaden, die für ein Vielfaches mehr an Feuchtigkeit in der Wüste sorgen als es Regen tun könnte. Aber meist schon am Vormittag löst er sich wieder in nichts auf. Bald darauf strahlt die afrikanische Sonne wieder vom Himmelszelt hinab.

Über 90 Prozent der Pflanzen können ohne Benguelastrom nicht überleben. Ganz zu schweigen von den Amphibien und Insekten. In Namibia macht der Nebel allerdings neimals schlechte Laune. Die wenigen Wüstenbewohner warten jeden Tag auf ihn und hoffen, dass er bleibt, denn sie leben von ihm. Was wäre der Nebeltrinker – ein gewiefter Käfer, der mit seinem hochgestreckten Hinterteil Wassertröpfen aus der Luft fisch – ohne Nebel? Und er steht nicht alleine da.

 

Von der Müllkippe zum Naturschutzgebiet – der Dorob Nationalpark

Pferdefriedhof aus der Kolonialzeit

Als Bindeglied zwischen dem Namib-Naukluft-Park im Süden und dem Skelettküsten-Nationalpark im Norden erstreckt sich das Dünengebiet der Namib zwischen Walvis Bay und Swakopmund. Mit fast 1.600 Kilometern Länge ist jetzt die gesamte Küste Namibias bis nach Angola Schutzgebiet. Schon früher, zu Zeiten der Verwaltung Namibias durch Südafrika, gab es hier ein Naturschutzgebiet, das Walvis Bay Nature Reserve. Mit der Übergabe an Namibia im Jahr 1994 ging dieser Schutzstatus jedoch verloren.

Heute ist das Gebiet dank des Einsatzes Einheimischer wieder Schutzgebiet. Der Name Dorob Nationalpark trifft die Begebenheiten vor Ort ziemlich gut, denn dorob heißt in der Sprache der Nama trockenes Land. Er ist Teil eines gigantischen Naturschutzgebietes, das sich die gesamte Westküste Namibias entlang bis nach Angola zieht. Der Dünengürtel bei Swakopmund ist nur ein kleiner Teil des 2010 eröffneten Dorob Nationalparks. Ganz so wild wie im nördlichen Teil geht es hier in den Dünen nicht zu. Die Landschaft darf ohnehin nur von Tourguides befahren werden. Alleingänge sind generell untersagt.

Quadfahrer

Hauptfeind der sensiblen Idylle: Quadbiker. Das beliebte Action-Spielzeug für Erwachsene hat verheerende Folgen auf das Ökosystem Wüste. Während das Gebiet zwischen Swakopmund und Walvis Bay früher ohne jede Regel mit Quad und Motorrad befahren wurde und zur Müllhalde der Nation mutierte, ist die Landschaft mit all ihren kleinen und großen Bewohnern heute dank konsequenten Einsatzes einiger weniger Menschen vor Ort zum Nationalpark mit strengen Regelungen und Schutzbestimmungen erklärt worden.

Sofort sind alle im Safarimodus

Augen auf, Gehirn auf Suchmodus. Schon alleine die Fahrt mit dem 4×4 in die Dünen von Swakopmund ist ein unglaubliches Erlebnis. Bergauf, bergab graben sich die Räder unseres Jeeps tief in den Sand, der Wagen kippt über die Kuppe, nur um uns eine völlig neue Sicht auf die Wüste freizugeben.

In weiter Ferne ein paar Springböcke

Wir sperren unsere Augen auf. Sand, Sand und nochmal Sand. Darüber der stahlblaue Himmel. Sonst nichts außer den Reifenspuren der Geländefahrzeuge, die hier wohl am Morgen eine Tour unternommen haben. Aber unser Guide kennt sich aus in seiner Wüste und wird uns noch viel mehr zeigen als nur Sand: verborgenes Leben in der scheinbar toten Landschaft, die Teil der ältesten Wüste der Welt ist. Die Dünen verbergen eine Vielzahl von endemischen Kreaturen: die Zwergpuffotter, auch Namibviper genannt, den Palmato- oder Namib-Gecko mit seiner transparenten Haut oder auch das Namaqua Chameleon, das man ausschließlich in Wüstengebieten findet.

Mitten auf der Fahrt stoppt unser Guide plötzlich abrupt den Geländewagen und springt von dannen. Während wir uns noch mit fragenden Blicken ansehen, steht er wieder vor uns. In der Hand eine kleine Eidechse, die er wie aus dem Nichts aus den Dünen gefischt hat. Mit sehr viel Feingefühl und einer gehörigen Portion Ehrfurcht erklärt er uns das Leben in der Namib.

Wüsteneidechse

Das erste Tier, das wir hier zu sehen bekommen ist eine freche Wüsteneidechse. Sie gehört zu den endemischen Tierarten der Namib und lebt am Gleithang der Dünen. Fühlt sich diese Eidechse bedroht, taucht sie normalerweise sofort in den Wüstensand ab. Unser Exemplar spreizt jedoch die Beine und macht sich extra groß, um bedrohlich auf uns zu wirken und womöglich in die Flucht zu schlagen.

Um sich die Füße auf dem heißen Boden nicht zu verbrennen, hebt sie abwechseln zwei Füße in die Höhe, damit diese abkühlen können. Dieser geniale Trick wirkt auf uns, als ob die Wüsteneidechse ein Tänzchen aufs Parkett legt. Man nennt sie genau aus diesem Grund auch „tanzende Eidechse“. Erwisch die Eidechse einen Finger, beißt sie sich fest und lässt auch nicht mehr los.

Blindschleichen

Blindschleichen gehören nicht zu den Schlangen, sondern sind beinlose Echsen, erfahren wir. Damit entfällt die Frage, ob die regenwurmgroßen Tiere für Menschen gefährlich sein können. Trotz des schlangenähnlichen Aussehens sind Blindschleichen absolut friedliche und harmlose Reptilien, die ein stattliches Alter von 40 Jahren erreichen können. Allerdings ist das wegen der vielen Fressfeinde in der Namib in der Praxis eher unwahrscheinlich. Und auch der Name ist irreführend, denn Blindschleichen sind nicht blind, sondern können ihre Nahrung, hauptsächlich Insekten, auch sehr gut sehen. Im Gegensatz zu Schlangen besitzen Blindschleichen Augenlider, die sie öffnen und schließen können.

Sie sind nicht viel größer als ein Regenwurm, dafür aber perfekt an die Wüste angepasst

Blindschleichen sind sehr scheu und man kann stundenlang durch die Wüste laufen, ohne ein einziges Tier zu sehen. Meist suchen sie einige Zentimeter tief im Sand Schutz vor der Hitze. Und wenn man nicht weiß, worauf man achten muss, läuft man nur wenige Zentimeter an ihnen vorbei.

Männliche Blindschleichen sind bei den meisten Arten braun. Die weiblichen Tiere haben eine viel hellere Färbung. Die Beine haben sich bei der Blindschleiche zurückentwickelt, weil sie im hohen Gras und im Sand besser ohne Beine vorankommt. Sieht man sich das Skelett der Blindschleiche an, erkennt man noch einen Beckenknochen, den Schlangen nicht haben.

Zwergpuffotter oder Namibviper

Es dauert nicht lange und unser Guide kriecht auf dem Boden herum, sein Mobiltelefon auf den Sand gerichtet. Als er uns zu sich ruft, ist zunächst nur wenig zu erkennen. Doch bei genauerer Betrachtung sehen wir ein Stückchen der Nase und die beiden Augen, die recht weit oben auf dem Kopf angeordnet sind. Im Wüstensand, kaum ein paar Zentimeter unter der Oberfläche lauert eine Zwergpuffotter, auch Namibviper genannt, auf Beute. Und wir stehen daneben und lauern mit gezückter Kamera. Jeder von uns hat ein etwas mulmiges Gefühl, denn schließlich ist die Sidewinder Adder – so der englische Name – trotz ihrer geringen Größe doch sehr giftig.

Im Nu hat sich die Namibviper wieder im Sand vergraben und ist kaum noch zu entdecken

Die Namibviper gehört mit ihren rund 30 Zentimeter Länge zu den kleinsten Ottern der Welt. Sie windet sich seitwärts und kann sich damit auch an Gleithängen über den weichen Sand fortbewegen. Im Gegensatz zu vielen anderen Schlangenarten legt die Zwergpuffotter keine Eier, sondern bringt ihre Jungen lebend zur Welt. Und so gut getarnt, wie sie ist, tritt man womöglich auch schnell einmal auf sie drauf …

Wüsten-Gecko

Auch den Palmato-Gecko bekommen wir heute leider nicht vor die Linse. Auch sie gehören zu den nachtaktiven Tieren der Namib und leben vorzugsweise auf der festeren Windseite der Dünen. Charakteristisch für diese endemische Geckoart ist die durchscheinende Haut und die weißlichen Zehenflossen, die wie Schneeschuhe funktionieren, nur eben im Sand. Um ihren Wasserbedarf zu decken, reichen die Beutetiere aus. Dazu gehören Insekten und Käferlarven. Ist es neblig, was hier in der Namibwüste an der Atlantikküste sehr häufig vorkommt, lecken sie auch die kondensierten Wassertropfen mit der langen Zunge von den Augen.

Färbt sich das Chameleon schwarz, ist es meist ängstlich oder böse

Wüsten-Chameleon

Bis jetzt habe ich gedacht, dass ein Chameleon nur in tropischen, feuchtwarmen Regionen vorkommt. Fehlanzeige. Eine Art hat sich die lebensfeindliche Namib als Heimat ausgesucht. Das Wüsten-Chameleon hat einen recht kurzen Schwanz und lebt den größten Teil seines Lebens auf dem Boden, wo es Insekten jagt. Angeblich bewegen sich diese Chameleons im Gegensatz zu anderen Arten recht schnell. Sieht man ihnen aber beim Laufen zu, haben sie den gleichen Gang wie auch die anderen: Sie bewegen ihre Beine schwankend nach vorn und hinten, bevor sie sie aufsetzen. Das verleiht ihnen ein sehr merkwürdiges Gangbild.

Das Wüsten-Chameleon ist braunschwarz gefärbt und kann wie alle Artgenossen ebenfalls je nach Stimmung die Farbe wechseln. Wird es heißer am Tag, werden die Tiere heller, um die Sonnenstrahlen zu reflektieren. Chameleons können mit ihren Augen unabhängig voneinander bewegen und gleichzeitig in zwei Richtungen sehen. Und ihre Zunge ist so lang wie ihr ganzer Körper – inklusive Schwanz.

Den Tag über sitzt das Wüsten-Chameleon meist gut versteckt in einem Busch

Die tanzende weiße Dame

Die meisten Menschen finden Spinnen angsteinflößend und eklig – und töten deshalb unzählige harmlose Achtbeiner. In Namibia kommen unzählige Arten von Spinnen vor, und bis auf ganz wenige Arten sind sie alle völlig ungefährlich. Und was ich auch nicht wusste: Vor allem die großen Spinnen sind harmloser als ihr Aussehen und ihr Ruf. Das macht sie zwar auch nicht unbedingt attraktiver, beruhigt aber schon mal ungemein. Deshalb verwundert es nicht, dass die fünfte im Bunde der Little Five tatsächlich eine Spinne ist. Allerdings ein ganz besonderes Exemplar. Diese fast weiße Spinnenart ist wie alle hell gefärbten Vertreter der Gattung nachtaktiv. Tagsüber hält sie sich in selbst gegrabenen Höhlen im Sand auf. Und wenn sich die weiße Spinne mit ihren Artgenossen unterhält, trommelt sie mit den Vorderfüßen auf den Sand. Und das sieht aus, als ob sie tanzen würde.

Auch die unscheinbare Welwitschia ist perfekt an das Wüstenklima angepasst

Da die Spinne tagsüber tief unter der Erde schläft, durch das Ausgraben unnötig gestresst würde und zudem sehr empfindlich auf die sengende Sonne reagiert, verzichtet unser Guide darauf, eine für uns auszugraben. Es gibt zwei Arten der Tanzenden weißen Dame, doch lediglich die eine Art (Carparachne) ist für ihre spezielle Fluchttaktik bekannt. Erkennt sie einen Feind, klappt sie blitzschnell ihre Beine an den Körper und rollt radschlagend den Hügel hinunter. Und das mit sensationellen 44 Umdrehungen pro Sekunde. Diese Taktik ist eindeutig für die Feinde zu schnell. Unten angekommen hebt sie vier ihrer Beine in die Luft und springt drohend herum, um damit etwaige Feinde abzuschrecken. Ihr Biss ist durch die großen Giftzähne sehr schmerzhaft, allerdings ist die Tanzende Weiße Dame nur mit einem milden Gift ausgestattet.

Am Abend auf der Heimfahrt kommen wir noch an einem See mit Flamingos vorbei

Einst deutsche Kolonie …

Die deutsche Kolonialzeit in Swakopmund war kurz, aber dafür sehr intensiv. 1892 legten Deutsche den Grundstein für die heutige Stadt, die bereits nach zehn Jahren 2000 Einwohner hatte. Doch bereits am 1919 stand das Gebiet für mehr als 70 Jahre unter der Verwaltung der Südafrikanischen Union. Erst 1990 erlangte Namibia offiziell die Unabhängigkeit. Seitdem hat sich viel verändert. Das Land hat den Naturschutz in die Verfassung aufgenommen und fördert den ökologischen und ethisch nachhaltigen Tourismus.

Fischrestaurant auf dem Jetty-Landungssteg

Swakobmund hat heute rund 35.000 Einwohner. Das milde Klima macht die Stadt und ihre Umgebung vor allem im südlichen Sommer, also von Oktober bis März, zu einem beliebten Ausflugsziel. Zum Baden ist es aber auch im Sommer meist zu kühl, denn der Atlantik hat an der Westküste Afrikas ganzjährig eine Temperatur zwischen 12 und 16 Grad und die Brandung lädt auch nicht gerade zum Baden ein. Aber in der Stadt gibt es jede Menge zu sehen und ein Ausflug in die Umgebung lohnt immer. Da bleibt ohnehin keine Zeit für ausgiebige Sonnenbäder …

Fazit

Wir erfahren, wie Pflanzen und Tiere hier das raue Klima überstehen und wie sie an das lebensnotwendige Wasser gelangen. Und wenn es das Wetter zulässt, könnt ihr den Klängen der brüllenden Düne lauschen. Wenn der Sand langsam den Hang hinunter rollt, hört sich das an wie Donnergrollen. Weiter hinten in einer Talsenke queren zwei Springböcke unseren Weg. Auch Oryx-Antilopen und die berühmten Wüstenelefanten kommen hier vor. Eine wirklich lohnenswerte Tour, die ich nur jedem empfehlen kann!


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