WILDKATZENDORF-HÜTSCHERODA im Nationalpark Hainich

Wildkatzen erleben, begreifen und schützen

Nur einen Katzensprung vom Nationalpark Hainich bei Erfurt in Thüringen entfernt liegt das Wildkatzendorf Hütscheroda. Im ganzen Dorf geht es rund um die wilde Katze, mal lehrreich in der Wildkatzenscheune mitten im Ort, mal live auf der Wildkatzenlichtung. Und ringsum durch Wald und Wiese auf dem Wildkatzenpfad – oder für Familien auf dem Wildkatzenschleichpfad. Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, einer echten Wildkatze zu begegnen? Hier könnt ihr den scheuen Samtpfoten auf die Schliche kommen.

Wildkatzen in Deutschland

Auf den ersten Blick ähnelt die Europäische Wildkatze unseren verschmusten Hauskatzen. Aber anders, als man vielleicht vermuten würde, sind Wildkatzen keine verwilderten Hauskatzen. Sie streiften bereits vor 300.000 Jahren durch unsere Wälder, sind also echte Europäer, während unsere Haustiere von den afrikanischen Falbkatzen abstammen und von den Römern nach Europa gebracht wurden. Wildkatzen sind sehr scheue Tiere, die den Kontakt mit dem Menschen meiden. Die Verwandtschaft zwischen den beiden Katzenarten ist jedoch so eng, dass sie sich generell miteinander verpaaren könnten. Dies findet bei uns in Deutschland jedoch so gut wie nie statt.

Typische Fellzeichnung einer Wildkatze

Doch im Gegensatz zu unseren beliebten Hauskatzen sind Wildkatzen stark bedroht. Lange Zeit wurden sie fast bis zur Ausrottung gejagt. Heute fehlt es dem nachtaktiven Jäger vor allem an geeignetem Lebensraum: naturnahen Wäldern. Die Kultivierung und Zerstörung unserer Wälder in Deutschland haben ein Landschaftsbild kreiert, das kaum noch zusammenhängende Waldflächen beinhaltet. Unsere Wälder sind zerstückelt, nur noch kleine Inseln liegen inmitten zwischen Bebauungsgebieten und landwirtschaftlichen Nutzflächen. Deshalb können die Wildkatzen ebenso wie andere Wildtiere nicht mehr wandern und sind regional eingesperrt. Die Folge: Inzucht und allmähliches Aussterben.

Wie erkennt man eine Wildkatze?

Wildkatzen sind etwa genauso groß wie Hauskatzen. Allerdings wirken sie durch ihr im Winter längeres Fell oft deutlich kräftiger. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der buschige Schwanz von Wildkatzen, der am Ende nur wenige, dafür deutlich ausgeprägte Ringe aufweist und einen rundlichen, stumpfen Abschluss hat.

Das dichte, im Winter lange Fell einer Wildkatze ist grau und hat einen gelblichen Unterton. Die dunkle Tigerzeichnung im Fell ist eher verwaschen und oftmals kaum sichtbar – vor allem bei ausgewachsenen Tieren. Junge Wildkatzen-Welpen hingegen haben eine viel kontrastreichere Zeichnung. Markant ist vor allem der dunkle Aalstrich auf dem Rücken, der aber im Gegensatz zur Zeichnung unserer Stubentiger an der Schwanzwurzel endet. Und auf der Stirn ziehen sich dunkle Streifen zwischen den Ohren entlang bis zum Nackenbereich.

Es gibt auch gute Nachrichten

Ohne eine gute Vernetzung ihrer isolierten Lebensräume haben Wildkatzen kaum die Möglichkeit, neue Gebiete zu besiedeln und ihre Gene mit anderen Populationen auszutauschen, um langfristig zu überleben. Und genau da setzt das Naturschutzprojekt an. Geplant sind rund 20.000 Kilometer an grünen Korridoren aus Büschen und Bäumen, um die Wildkatzenwälder in Deutschland wieder miteinander zu verbinden. Seit 2004 sind davon an die 6.000 Kilometer verwirklicht, überwiegend von freiwilligen Helfern. Dazu gehört auch ein 20 Kilometer langer Korridor zwischen dem Nationalpark Hainich und dem Thüringer Wald. Bis alle geplanten Verbindungen tatsächlich in die Tat umgesetzt sind, wird es also noch einige Zeit dauern.

Einige Wildkatzen sehen unseren Hauskatzen zum verwechseln ähnlich

Inzwischen ist der Bestand an Wildkatzen in unseren Deutschen Wäldern wieder auf rund 7.000 Tiere angewachsen. 80 davon leben im Nationalpark Hainich. Zur Bestandsbestimmung werden die Tiere nicht mehr wie früher mit Lebendfallen gefangen und auch nicht besendert. Mithilfe von Holzpfosten, die mit Baldrian versetzt und an strategisch günstigen Positionen angebracht sind, werden Haarproben der Wildkatzen gesammelt. Daraus ist eine Gendatenbank für die Wildkatze entstanden, die nicht nur Aufschluss über die Anzahl der Tiere, sondern auch über ihre Wanderruten preisgibt. Und was noch dabei herauskam: Nur drei Prozent der Wildkatzenpopulation trägt Hauskatzen-DNA.

Neben dem Hainich galten Mittelgebirgsregionen wie der Hunsrück, die Eifel, die Rhön und der Pfälzerwald als Lebensraum für Wildkatzen. Inzwischen ist aber klar, dass auch bei Leipzig, im Kottendorfer Forst bei Bonn und im nördlichen Baden-Württemberg Wildkatzen leben. Und was kaum jemand für möglich hielt: Sie wurden auch im Bayern nachgewiesen.

Die männlichen Wildkatzen nennt man übrigens nicht Kater, sondern Kuder

Lebensweise

Wildkatzen sind echte Waldbewohner und werden deshalb auch gerne Waldkatzen genannt. Den Tag verschlafen die scheuen Waldbewohner gerne in Baumhöhlen, Reisighaufen oder Erdhöhlen. Bei Sonnenuntergang beginnt dann die Jagd auf Mäuse, manchmal auch Vögel, Eidechsen oder sogar Hasen. Wildkatzen sind Einzelgänger, die im Vergleich zu ihrer doch geringen Körpergröße sehr große Reviere durchstreifen. Während die weiblichen Katzen rund 300 bis 800 Hektar Aktionsradius haben, ist das Streifgebiet der Kater mit bis zu 3.000 Hektar doch erheblich.

In einem Holzstapel auf der Wildkatzenlichtung leben mehrere Dutzend Farbmäuse

Wegen ihres großen Aktionsradius queren Wildkatzen häufig Bundesstraßen und Autobahnen und werden dabei nicht selten überfahren. Tatsächlich fordert der Straßenverkehr die meisten Todesopfer unter den Wildkatzen. Aber auch der Unterschlupf in einem Stapel geernteter Baumstämme kann der Tagesruhe einer Wildkatze und ihrem Nachwuchs zum Verhängnis werden, wenn diese dann verladen werden. Vor allem für die wenig mobilen Welpen wird ein solcher Holzpolter dann im Frühjahr zur Todesfalle.

Wildkatzscheune

Über einen mit Pfotenabdrücken markierten Pfad erreichen wir das Herzstück des Wildkatzendorfes, die sogenannte Wildkatzenlichtung. Im Wildkatzengehege lassen sich die sonst unsichtbaren Räuber auf die samtigen Pfoten schauen. Die vier Kater fungieren als Botschafter für die wilden Artgenossen.

Die vier Gesellen sind übrigens alles Kater (Kuder) allerdings mit sehr unterschiedlicher Fellfärbung, Alter und auch Charakter. Während Emil, der jüngste im Bunde, mit knapp einem Jahr doch sehr faul und entspannt erscheint, ist der Katzen-Opa Franz mit fast zehn Jahren ein sehr temperamentvoller Geselle, der bei der Fütterung nicht warten kann, bis er etwas bekommt, und schon einmal auf den Pfleger mit der Schüssel zuspringt. Täglich werden die Wildkatzen zwei- bis dreimal gefüttert, insgesamt bekommen sie rund ein Pfund Fleisch in den verschiedensten Variationen.

Nehmt unbedingt an einer dieser Fütterungen teil, die Zeiten sind in der Wildkatzenscheune angeschrieben. Geht ihr außerhalb der Fütterungszeiten ins Gehege, kann es passieren, dass alle Kater faul unter einem Busch liegen und schlafen und ihr keinen einzigen zu Gesicht bekommt. Die Mitarbeiter sind sehr engagiert und kennen sich bestens mit ihren Tieren aus. Ihr erhaltet tolle Infos über Wildkatzen und Luchse, allgemeine und auch Insider-Informationen. Und wenn ihr eine Frage habt, dann stellt sie. Die Mitarbeiter sind gerne bereit, euch alles ganz genau zu erklären.

Alle Wildkatzen und auch die beiden Luchse im Wildkatzendorf Hütscheroda stammen aus der Nachzucht von Parks und Zoos. In Deutschland werden generell keine Wildkatzen augewildert, ganz im Gegensatz zum Luchs. Vor rund 10 Jahren sind einige von ihnen im Harz ausgewildert worden und leben noch immer dort, wie Fotofallen nachgewiesen haben.

Der Luchs in der Hainich-Region

Unsere große Wildkatze, der Luchs, wandert seit kurzem wieder durch Thüringen! Um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken und über die großen Verwandten der flauschigen Wildkatzen zu informieren, entstand in den letzten Monaten im Wildkatzendorf Hütscheroda ein Luchsgehege. Seit Juni 2019 sind zwei Luchse eingezogen. Der junge Mann ist zwei Jahre alt, seine Gefährtin bereits drei. Noch sind die beiden heimischen Raubkatzen noch sehr schüchtern und verstecken sich in ihrem mehrere Tausend Quadratmeter großen Freigehege vor den Besuchern und Mitarbeitern. Aber schon bald werden sich die zwei Pinselohren wohl an die Menschen gewöhnt haben, sodass wir sie tatsächlich auch das eine oder andere Mal bewundern können.

Wildkatzen sind absolute Kletterkünstler

Wildkatzendorf Hütscheroda

Da die heimische Raubkatze heute in vielen Teilen Deutschlands verschwunden ist, hat der BUND mit dem Rettungsnetz Wildkatze einen Plan zur Rettung der Samtpfoten entwickelt. Und weil ein solches Projekt auch einen Ort braucht, um die Faszination Wildkatze hautnah zu erleben und ein Verständnis für den nachhaltigen Naturschutz zu entwickeln, wurde im Jahr 2012 das Wildkatzendorf eröffnet, das sich ganz und gar dem Wappentier des Nationalparks Hainich widmet: der Wildkatze.

Öffnungszeiten

  • April bis Oktober: täglich 10 bis 18 Uhr
  • November bis März: Samstag, Sonntag, Feiertage und in den Ferien
  • 10 bis 16 Uhr

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 7,00 Euro
  • Kinder (unter 6 Jahr): frei
  • Familienkarte: 16,00 Euro

Wandern im und um das Wildkatzendorf Hütscheroda

Vom Wildkatzengehege (Wildkatzenlichtung) verlaufen zwei Rundwege durch die angrenzenden Wiesen und Wälder. Je nachdem, wie viel Zeit und Lust ihr habt, könnt ihr euch für den kürzeren oder längeren entscheiden. Beide Wanderwege sind sehr gut ausgeschildert und ihr benötigt weder ein GPS-Gerät noch anderes Kartenmaterial. Auf den beiden Strecken gibt es jede Menge zu sehen, wenn ihr Glück habt, seht ihr auch das eine oder andere Tier. Dass ihr Wildkatzen in freier Natur erlebt, ist jedoch sehr unwahrscheinlich, denn die Katzen schlafen tagsüber und sind außerdem sehr scheu. Hin und wieder lädt eine Bank zu einer kleinen Rast und einer idyllischen Aussicht ein.

Wildkatzenpfad:

Auf dem Wildkatzenpfad könnt ihr ein echtes Wildkatzenrevier mit offenen und wiederbewaldeten Flächen im Südteil des Nationalparks Hainich zu Fuß durchstreifen. Vom Aussichtsturm Hainichblick erhascht ihr einen beeindruckenden Rundumblick bis zum Thüringer Wald und die Rhön.

  • Länge: 7 km
  • Dauer: 2 bis 3 Stunden
  • Aussichsturm Hainichblick
  • Geocoaching-Flyer

Auf dem Wanderpfad gibt es nicht nur Skulpturen, sondern auch Spielgelegenheiten

Wildkatzenschleichpfad:

Mit seinen sieben Kilometern mag der Wildkatzenpfad für einige Besucher ein wenig zu lang sein. Damit dennoch jeder die Möglichkeit hat, die Schönheit des Nationalparks Hainich hautnah zu erleben, wurde der wesentlich kürzere Wildkatzenschleichpfad angelegt. Auch er beginnt bei der Wildkatzenlichtung (Gehege) und führt durch einen noch jungen Waldabschnitt mit schlanken Bäumen und dichten Hecken. Der Wildkatzenschleichpfad endet am Spielplatz mit Feuerstelle mit Bänken und Grill.

  • Länge: 1,5 km
  • Dauer: etwa eine Stunde
  • barrierearm, auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet

Vom Wanderparkplatz aus geht es zur Wildkatzenscheune, dann folgen wir den Pfotenabdrücken zur Wildkatzenlichtung (Gehege mit Spiel- und Picknickplatz). Nach der Fütterung empfiehlt sich für Familien der Wildkatzenschleichpfad. Er endet am Wildkatzengehege. Wir folgen wieder den Katzenpfoten und gehen von der Wildkatzenscheune zurück zum Parkplatz. Gesamtstrecke rund 4 km. Komplett mit Kinderwagen befahrbar.

Jetzt neu: PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 

Anreise

Von Eisenach aus fahrt ihr auf der A4 und nehmt die Ausfahrt Eisenach Ost/B84 Richtung Bad Langensalza. Nach etwa fünf Kilometern seht ihr bereits den Abzweig nach Hütscheroda. Wenn ihr vom Baumkronenpfad im Hainich kommt, nehmt ihr die B84 Richtung Eisenach. Nach Behringen geht es nach rechts Richtung Hütscheroda.

Kugel aus Metallgeflecht auf dem Wildkatzenpfad im Wildkatzendorf Hütscheroda

Parken

Zwar gibt es auch vor der Wildkatzenscheune ein paar Parkplätze, besser ist es jedoch, gleich auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang das Auto abzustellen (auch für Wohnmobile). Bis zur Wildkatzenscheune sind es nur 500 Meter die Straße lang.

Übernachtung mit dem Wohnmobil

Kostenlose Wohnmobilstellpläzte gibt es auf dem Wanderparkplatz am Wildkatzendorf und am Sportzentrum in Bad Tennstedt. Dorthin gelangt ihr, wenn ihr die Kurstraße bis zum Kreisverkehr fahrt und im Kreisverkehr die Stichstraße gegenüber zum Sportzentrum nehmt. Beide Stellplätze sind ohne Strom, Wasser, Entsorgung etc., dafür aber recht ruhig gelegen und wie schon erwähnt: kostenlos.

Der jüngste im Bunde ist erst knapp ein Jahr alt

Fazit

Nehmt euch am besten gleich einen ganzen Tag für das Wildkatzendorf Zeit. Zunächst ist ein Besuch in der Wildkatzenscheune Pflicht. Hier erfahrt ihr nicht nur viele tolle Details zu den Wildkatzen und dem Nationalpark Hainich, sondern auch die Fütterungszeiten. Und vergesst nicht, euch eine Eintrittskarte für die Wildkatzenlichtung zu kaufen. Dorthin werdet ihr vom Eingang mit den weißen Pfotenabdrücken auf dem Weg geleitet (etwa 500 Meter Entfernung). Hinein ins Gehege kommt ihr nur mit einem speziellen Coin (Eintrittsmünze). Im Anschluss an die Fütterung empfiehlt sich noch eine kleine oder größere Wanderung auf den beiden Rundwegen. Nehmt euch genug zu trinken mit und auch etwas zu Essen für ein tolles Picknick auf dem Spielplatz oder auf der Wanderung.


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