Ganz im Norden des Bundeslandes Rheinland Pfalz liegt eine sehr facettenreiche Landschaft, die wegen ihrer bizarren Felsformationen und zahlreichen wilden Schluchten auf dem Ferschweiler Plateau auch das Felsenland Südeifel genannt wird. Ein besonders beeindruckendes Exemplar ist die Teufelsschlucht bei Ernzen im Eifelkreis Bitburg-Prüm, die mit ihrer wilden und ursprünglichen Art in längst vergangene Zeiten der Erdgeschichte entführt.
Alle Infos zur Wanderung (Karte, GPX-Daten und andere Details)
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Die Eifel
Als Eifel bezeichnet man das 5.300 Quadratkilometer umfassende Mittelgebirge im Westen Deutschlands, das von Nordrhein-Westfalen bis nach Rheinland-Pfalz hineinreicht. Die Eifel geht in Belgien und Luxemburg in die Ardennen und das Hohe Venn über und wird von den Städten Aachen im Norden, Trier im Süden und Koblenz im Osten eingerahmt. Geografisch wird die Eifel in die Nord- und die Südeifel unterteilt.
Große Teile der Fläche sind als Schutzgebiete ausgewiesen. Seit 2004 gibt es im Norden den Nationalpark Eifel, hinzu kommen im Osten der Geopark Laacher See sowie die Naturparke Rheinland, Hohes Venn, Vulkaneifel und Südeifel. Höchste Erhebung ist die Hohe Acht mit 747 Meter Höhe.

Naturpark Südeifel
Der Naturpark Südeifel ist der älteste Naturpark in Rheinland-Pfalz und der zweitälteste in ganz Deutschland (ältester ist übrigens der Naturpark Lüneburger Heide, 1921). Er wurde im Jahr 1958 gegründet und ist Teil des ersten länderübergreifenden Naturparks in ganz Europa, dem Deutsch-Luxemburgischen Naturpark. Der Naturpark erstreckt sich über 432 Quadratkilometer Fläche, in der jedoch lediglich 30.000 Menschen leben.
Bekannt ist der Naturpark Südeifel für seine atemberaubenden Felslandschaften, die gemütlichen Dörfer an malerischen Flussläufen und die weitläufigen Wälder. Ihren Beinamen Felsenland verdankt sie den skurrilen Schieferfelsen an der Enz und Our und den Felsformationen auf dem Ferschweiler Plateau.

Deutschland in der Erdgeschichte
Die Entstehung des heutigen Gebietes, in dem Deutschland liegt, begann vor rund 350 Millionen Jahren, als sich der Nordkontinent, Laurussia genannt, und der Südkontinent (Gondwana) sich aufeinander zubewegten, um sich dann schließlich zu dem Superkontinent Pangäa zu vereinigen. Dadurch verschwand auch der Ozean zwischen den beiden Kontinenten, sodass die Ablagerungen auf dem Meeresboden zusammengeschoben wurden.
Dabei entstand eine aufgefaltete Landmasse in Form eines riesigen Gebirges, das die Basis für das heutige Mitteleuropa schufen. Doch mit dem Deutschland, das wir heute kennen, hatte das alles noch recht wenig zu tun, denn die Landmasse lag zum einen noch in der Höhe des Äquators und hatte dazu noch eine andere Form und Aussehen.

Bis zum Erdzeitalter Perm vor etwa 300 Millionen Jahren war das riesige Gebirge jedoch schon weitestgehend abgetragen und ähnelte wohl einer hügeligen Landschaft. Und weil sich die Landmassen langsam nordwärts bewegten, durchquerten sie langsam den Wüstengürtel. Mitteleuropa war zu dieser Zeit deshalb sandig und trocken, Flüsse führten nur sporadisch Wassers. Aus dieser Zeit stammt der Buntsandstein in Mitteldeutschland.
Ganz anders sah der südliche Teil unserer Heimat aus. Denn hier existierte ein flaches, tropisches Meer, das sich mit dem Auseinanderbrechen des Superkontinents vor rund 200 Millionen Jahren weiter öffnete.

Als dann in der Erdneuzeit Afrika auf die Eurasische Platte traf, falteten sich durch die ungeheuren Kräfte die Alpen auf. Etwas weiter nördlich senkte sich hingegen der Boden ab, sodass ein gigantisches Grabensystem entstand. Dieser Oberrheingraben wäre ohne die Ablagerungen, die sich hier ansammelten, sagenhafte 4.000 Meter tief. Man kann sich vorstellen, dass diese Zeit mit starkem Vulkanismus verbunden war, der sich quer durch Deutschland zog. Zeugen hiervon sind die Vulkane in der Rhön oder auch die Vulkane in der Eifel, die noch vor 13.000 aktiv waren.
Eine globale Kimaveränderung begann dann vor 3 Millionen Jahren, wiederum alles zu verändern. Denn zu dieser Zeit begann das Eiszeitalter, in dem wir uns – man mag es kaum glauben – auch heute noch befinden. Eismassen ungeheuren Ausmaßes formte die Landschaften zu dem, wie wir sie kennen.

Geologie der Südeifel
Aus geologischer Sicht gehört die Eifel zum Rheinischen Schiefergebirge. Anders als der nördliche gelegene Teil der Eifel, ist der Südteil nicht vom Vulkanismus geprägt, der die malerischen Mare hinterlassen hat. Die Geologie der Südeifel ist auf das tropische Meer zurückzuführen, das uns heute seinen zu Stein gewordenen Meeresboden aus sandigen Ablagerungen präsentiert: den Sandstein.

Das Ferschweiler Plateau
Den Eifelkreis Bitburg-Prüm und damit die Südeifel prägt eine ausgedehnte Hochebene, die eine 60 Meter mächtige Kalksandsteinplatte bilden, das sogenannte Bollendorf-Ferschweiler Plateau. Dieses Plateau grenzt direkt an den im Norden vorherrschenden Schiefer an und fällt zu den Flusstälern der Prüm und der Sauer steil ab. Doch während die Prüm sich nur sanft in den Plateaurand eingetieft hat, hat die Sauer schluchtartige Täler geschaffen, die bis ins Zentrum der Hochfläche aus sogenanntem Luxenburger Sandstein reichen und dem Rand ein zersplittertes Aussehen verleihen.
Das Plateau durchziehen unzählige Klüfte, in denen das Regenwasser versickert und auf die undurchlässigen Tonsteine darunter trifft. An dieser Stelle sammelt sich das Grundwasser und tritt in vielen Quellen wieder an die Oberfläche.
Teufelsschlucht
An der Kante des Plateaus befindet sich eine rund 40 Meter hohe Felszone aus Luxemburger Sandstein, deren Hänge mächtige Schutthalden bedecken. Gegen Ende der letzten Eiszeit, also vor etwa 11.000 Jahren, wurde es langsam wärmer, allerdings natürlich nicht gleichmäßig. Der Wechsel von Frost und warmen Perioden ließ immer wieder Wasser in die Spalten im Plateau eindringen, das die Hänge destabilisierte, sodass große Teile des Hangs abrutschten.
Als ein wirklich großer Block aus dem östlichen Rand des Plateaus herauskippte, öffnete dieser gewaltige Felssturz eine fast 30 Meter tiefe Felsspalte, die heute als Teufelsschlucht eine hohe Bekanntheit genießt. Die Teufelsschlucht gehört zu den atemberaubenden Landschaften, die Besucher auf eine Reise in die Erdgeschichte mitnimmt. Felsentürme, steile Felswände, die mit Moosen und Flechten bewachsen sind und je nach Witterung leuchten, Klüfte und Spalten, mächtige Steinblöcke – Steine überall und ringsum in bizarren Verwitterungsformen.

Dinosaurierpark Teufelsschlucht
Wild und urtümlich ist sie, die Teufelsschlucht. Man erwartet an der nächsten Wegbiegung fast einen Dinosaurier, der sich an den Blättern der Bäume im Schluchtenwald labt. So weit hergeholt ist das gar nicht. Zwar sind die Dinos im nach der Teufelsschlucht benannten Dinosaurierpark nicht lebendig, aber manche schauen fast so aus.
HIER FINDET IHR UNSEREN ARTIKEL ÜBER DEN DINOSAURIERPARK
Adresse
Dinosaurierpark Teufelsschlucht
Ferschweilerstr. 50
54668 Ernzen
Öffnungszeiten (Stand 2026)
- Sommersaison: 13. März bis einschließlich 24. Oktober
- täglich 10 bis 18 Uhr
- Wintersaison: 25. Oktober bis einschließlich 8. November
- täglich 10 bis 17 Uhr
- letzter Einlass jeweils eine Stunde vor Schließung
- Hunde sind an der Leine im Park erlaubt
- Aktuelle Infos
- barrierearm
Eintrittspreise (Stand 2026)
- Menschen mit Behinderung (B im Ausweis): 50% reduziert
- Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahre: 15,90 Euro
- Kinder (4 bis 12 Jahre): 12,90 Euro
- Kinder unter 3 Jahre: frei

Naturparkzentrum Teufelsschlucht
Nahe des Eingangs zum Dinosaurierpark befindet sich das Naturparkzentrum, in denen ihr Informationen zur Geschichte und Natur der Region Südeifel findet. Neben der Touristinformation beherbergt das Naturparkzentrum auch eine kleine Gaststätte, das Bistro Teufels Küche. Im angegliederten Haus der Jagd ist die Geschichte der Jagd seit der Steinzeit bis in die Neuzeit auf heimische Wildtiere genau erklärt.
Adresse
Naturparkzentrum Teufelsschlucht + Haus der Jagd
Ferschweiler Straße 50
54668 Ernzen
Öffnungszeiten
- Mitte März bis Anfang November: täglich von 11 bis 18 Uhr
- in den Herbst- und Weihnachtsferien: täglich von 11 bis 17 Uhr

Rundwanderung durch die Teufelsschlucht
Ihr habt verschiedene Möglichkeiten für eine Wanderung. Die kürzeste Strecke führt vom Parkplatz am Dinopark vorbei durch die Teufelsschlucht und wieder zurück. Wer etwas weiter wandern möchte, für den ist der Rundweg Teuflische Acht eine wirklich gute Alternative.
#1 – Kleiner Rundweg durch die Teufelssschlucht – 3,2 km

Die Tour startet auf dem kostenlosen Großparkplatz der Teufelsschlucht/Dinopark am Ortsrand. Von hier aus gehen wir leicht bergab in Richtung Wiesen am hinteren Ende des Parkplatzes.Dann gehen wir nach rechts durch die beiden großen Steinskulpturen an der Infotafel vorbei in den Wald. Ein Zickzackkurs führt uns zu einem breiteren Weg, an dem wir uns nach rechts halten.
Auf der rechten Seite stehen am Eingang zum Dinosaurierpark zwei große Dinosaurier, die wir auf dem Hauptweg geradeaus passieren. Nur ein kurzes Stück weiter liegt links zunächst das Honiglädchen, in dem alle möglichen Produkte rund um Honig und Bienen verkauft werden. Dahinter treffen wir auf das Naturparkzentrum Teufelsschlucht. Auf der gegenüberliegenden Seite führt nach rechts ein breiter Forstweg ab, dessen Verlauf wir etwa 400 m folgen. Ab hier befinden wir uns auf der Markierung Großer Rundweg Teufelsschlucht (rotes T mit Hörnern auf weißem Grund).
Ein Wegweiser zeigt nach links an einer Metalltafel mit zwei Schuhabdrücken und der Wegführung durch die Schlucht vorbei. Der Eingang in die Teufelsschlucht erfolgt über einige schiefe Stufen nach. (Vorsicht, bei feuchter Witterung rutschig! Handlauf vorhanden)
Um uns herum uns erheben sich die engen Steilwände der Sandsteinschlucht, die zum Teil mit Moos überzogen sind. Von hier aus geht es nach schräg links weiter. Wir folgen dem Verlauf des Weges durch die Felswände. Hinter einem nur etwa hüfthohen Durchschlupf führt uns der Weg über einen Holzsteg weiter und über weitere Stufen hinab.
Ab hier öffnet sich die Schlucht, auf der linken Seite türmen sich bizarre Felswände in die Höhe. Wir gehen an einer Infotafel über die Schlucht vorbei und folgen dem Weg immer weiter durch die urtümliche Felsenlandschaft. Die Schlucht zieht sich scheinbar endlos durch den Wald, überall tauchen wieder neue bizarre Felsformationen auf, mal steil und glatt, mal stark zerklüftet.
Nach etwa 700 m geht nach rechts ein kurzer Stichweg ab zu einer wunderbaren Aussicht über den Ort Irrel. Wir wandern weiter durch die Schlucht und halten uns immer leicht links, um dann schließlich auf einem breiten Forstweg anzukommen, an dem wir nach links abbiegen und am Naturparkzentrum und dem Dinopark vorbei wieder zum Parkplatz zurückkommen.
Route

Höhenprofil

Details
- Start/Ziel: Parkplatz Teufelsschlucht
- Markierung: Teufelspfad (T- mit Hörnern)
- Länge: 3,2 km
- Dauer: etwa 2 Stunden (ohne Dinopark)
- Schwierigkeit: mittel (bei Nässe schwierig)
- für Kinderwagen/Buggy geeignet: nein
- Aufstieg: 34 m
- Abstieg: 40 m
- DOWNLOAD Karte als pdf: Teufelsschlucht-Karte.pdf
- DOWNLOAD Beschreibung als pdf: Teufelsschlucht-kurz-Beschreibung.pdf
TOURENDATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS
So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät.
#2 Teuflische Acht

Vom Wanderparkplatz über die Teufelsschlucht weiter zur Irreler Hängebrücke, dann zurück über die Keltenhöhle zum Parkplatz.
Beschreibung
Die Tour startet auf dem kostenlosen Großparkplatz der Teufelsschlucht/Dinopark am Ortsrand. Von hier aus gehen wir leicht bergab in Richtung Wiesen am hinteren Ende des Parkplatzes.Dann gehen wir nach rechts durch die beiden großen Steinskulpturen an der Infotafel vorbei in den Wald. Ein Zickzackkurs führt uns zu einem breiteren Weg, an dem wir uns nach rechts halten.
Auf der rechten Seite stehen am Eingang zum Dinosaurierpark zwei große Dinosaurier, die wir auf dem Hauptweg geradeaus passieren. Nur ein kurzes Stück weiter liegt links zunächst das Honiglädchen, in dem alle möglichen Produkte rund um Honig und Bienen verkauft werden. Dahinter treffen wir auf das Naturparkzentrum Teufelsschlucht. Auf der gegenüberliegenden Seite führt nach rechts ein breiter Forstweg ab, dessen Verlauf wir etwa 400 m folgen. Ab hier befinden wir uns auf der Markierung Großer Rundweg Teufelsschlucht (rotes T mit Hörnern auf weißem Grund).
Ein Wegweiser zeigt nach links an einer Metalltafel mit zwei Schuhabdrücken und der Wegführung durch die Schlucht vorbei. Der Eingang in die Teufelsschlucht erfolgt über einige schiefe Stufen nach. (Vorsicht, bei feuchter Witterung rutschig! Handlauf vorhanden)
Um uns herum uns erheben sich die engen Steilwände der Sandsteinschlucht, die zum Teil mit Moos überzogen sind. Von hier aus geht es nach schräg links weiter. Wir folgen dem Verlauf des Weges durch die Felswände. Hinter einem nur etwa hüfthohen Durchschlupf führt uns der Weg über einen Holzsteg weiter und über weitere Stufen hinab.
Ab hier öffnet sich die Schlucht, auf der linken Seite türmen sich bizarre Felswände in die Höhe. Wir gehen an einer Infotafel über die Schlucht vorbei und folgen dem Weg immer weiter durch die urtümliche Felsenlandschaft. Die Schlucht zieht sich scheinbar endlos durch den Wald, überall tauchen wieder neue bizarre Felsformationen auf, mal steil und glatt, mal stark zerklüftet.
Nach etwa 700 m geht nach rechts ein kurzer Stichweg ab zu einer wunderbaren Aussicht über den Ort Irrel. Etwa 150 m weiter treffen wir auf einen breiten Forstweg, an dem wir nach rechts abbiegen. Ab hier folgen wir der Markierung Teuflische 8 (weiße Acht mit Hörnern auf gelbem Grund). Ein breiter Weg führt uns durch den Wald. Nach etwa 200 m verlassen wir diesen nach rechts und folgen einem Bachlauf auf der rechten Seite.
Nach etwa 300 m macht der Pfad eine weite Linkskurve und trifft anschließend auf einen Forstweg, an dem wir nach rechts abbiegen. An der Gabelung rund 150 m biegen wir auf den linken Zweig ab, der uns auf geschlungenen Pfaden wieder zu einem Forstweg führt, an dem wir nach links abbiegen. Wiederum 150 m weiter verlassen wir den Weg nach rechts. Die nächste Kreuzung passieren wir geradeaus.
An der folgenden Kreuzung machen wir einen Abstecher zur Irreler Hängebrücke.
Der eigentliche Rundweg führt nach links weiter. Um die Hängebrücke und die Wasserfälle zu erreichen, gehen wir an der Kreuzung geradeaus. An der Prüm wendet sich der Pfad leicht nach rechts und führt oberhalb des Ufers bis zu einer Kreuzung, an der wir nach links abbiegen und über die Hängebrücke wandern. Auf der anderen Seite biegen wir nach links ab.
Nach etwa 100 m steht ein kleines Holzhäuschen, das eine gute Übersicht über die Stromschnellen an der Prüm bietet. Wer mag geht noch ein Stückchen weiter unten am Ufer der Prüm entlang. Es geht auf demselben Weg wieder zurück, über die Hängebrücke auf die andere Flussseite. An der Kreuzung biegen wir rechts ab. Der Weg führt hoch über dem Flussufer weiter durch den Wald.
Nach knapp 1 km biegen wir nach links auf einen schmalen Pfad ab, der uns relativ zügig den Berg emporleitet. An der Gabelung hinter dem Waldhofbach nehmen wir den rechten Zweig und wandern stetig den Hang hinauf. An der T-Kreuzung halten wir uns rechts und verlassen den relativ eben verlaufenden Weg bereits nach etwa 50 m wieder nach links. An der folgenden Gabelung gehen wir links und wandern weiter steil bergauf. Nach rund 200 m biegen wir scharf nach rechs ab und überqueren den Waldhofbach erneut. Hinter dem Bach biegt der Pfad nach links, um dann gleich eine Rechtskurve, danach eine weite Linkskurve zu beschreiben.
Hinter der Kurve biegen wir nach links ab und haben die schlimmste Steigung hinter uns gebracht. Ab hier geht es auf etwa gleicher Höhe über den unwegsamen Trampelpfad weiter durch den Wald. Auf der rechten Seite treffen wir auf die ersten Felsmassive, die sich über den gesamten Hang ziehen. In einem davon befindet sich die Keltenhöhle, deren Eingang am Wegesrand liegt. Auch hinter der Keltenhöhle geht es über Stock und Stein sowie die eine oder andere Treppenstufe weiter. Nach insgesamt etwa 1,2 km am Hang entlang trifft der naturnahe Weg auf eine T-Kreuzung.
Wir haben die obere Schlaufe der 8 nun absolviert. Weiter geht es nach rechts und an der nächsten T-Kreuzung nach links. Ab hier folgen wir immer dem Wegverlauf geradeaus. Nach etwa 1 km kommen wir wieder am Naturparkzentrum Teufelsschlucht und dem Honiglädchen vorbei und biegen hinter dem Eingang zum Dinopark nach links ab. Nach wenigen Metern erreichen wir wieder den Großparkplatz, von dem wir gestartet sind.
Route

Höhenprofil

Details
- Start/Ziel: Parkplatz Teufelsschlucht
- Markierung: Rundweg Teufelsschlucht, Teuflische Acht (Acht mit Hörnern)
- Länge: 8,8 km
- Dauer: etwa 3,5 Stunden (ohne Dinopark)
- Schwierigkeit: mittel (bei Nässe schwierig)
- für Kinderwagen/Buggy geeignet: nein
- Aufstieg: 234 m
- Abstieg: 240 m
- DOWNLOAD Karte als pdf: Teuflische-Acht-Karte.pdf
- DOWNLOAD Beschreibung als pdf: Teuflische-Acht-Beschreibung.pdf
TOURENDATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS
So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät.

Essen und trinken
Einkehrmöglichkeiten gibt es in der Naturparkhütte und im Dinopark, allerdings müsst ihr im Dinopark Eintritt zahlen, um dort die Gaststätte besuchen zu können.
Anfahrt: Wie komme ich nach Ernzen?
Aus Richtung Trier, Bitburg oder Luxemburg kommend folgt ihr den Hinweisschildern nach Ernzen und den touristischen Hinweisschildern (weiße Schrift auf braunem Grund) mit der Beschriftung Teufelsschlucht dem Piktogramm eines Dinosauriers. Die Ortschaft liegt im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz.

Parken
Der Hauptparkplatz an der Teufelsschlucht und dem Dinosaurierpark fasst etwa 400 Fahrzeuge. Bitte folgt den Hinweisschildern zu den Parkplätzen. Es kann sein, dass das Navi euch hier ein wenig in die Irre führt. Wundert euch nicht, dass die Zufahrt zum Parkplatz sehr schmal und holprig ist, ihr seid trotzdem richtig. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg durch den Wald zum Eingang des Dinosaurierparks.
Parkgebühren (Stand 2026)
- 1 Stunde kostenlos
- Tagesgäste (zwischen 6 und 24 Uhr): 4,00 Euro
- Übernachtung im Wohnmobil: 10,00 Euro (kein Strom, Ver- und Entsorgung)
Zahlungsmöglichkeiten:
- Scan & Pay vor der Ausfahrt (QR-Code)
- Am Kassenautomat vor der Ausfahrt (mit Karte)
- Mit den Parking-Apps Parkster und EasyPark

Fazit
Wenn ihr in die Teufelsschlucht geht, solltet ihr trittfest sein und geeignete Schuhe anziehen. Selbst an sonnigen, trockenen Tagen ist es in der Schlucht feucht und kann an manchen Stellen sehr rutschig sein. Dafür entschädigt euch die atemberaubende Natur mit ihren skurrilen Felsen, enge Spalten und hohen Felsentürme für die etwas unwegsamen Pfade. Ein echtes Erlebnis ist es, vor oder nach der Wanderung im Dinosaurierpark vorbeizuschauen.
















