Umrahmt von den Höhenzügen des Fichtelgebirges und des Steinwaldes erheben sich aus der sonst eher flachen Landschaft im Norden der Oberpfalz ein Dutzend Basaltkegel, die von ehemaligen Vulkanen stammen. Einer von ihnen ist der Schlossberg, auf dem die Ruine der Burg Waldeck thront. Ringsum ist eine einzigartige Landschaft geschaffen worden: der essbare Wildpflanzenpark – kurz EWilPa, durch den ein Lehrpfad führt, der bis hinauf zur Burgruine leitet.
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Burgruine Waldeck
Auf dem Schlossberg befinden sich die Überreste einer Burganlage, die zu den ältesten in der Oberpfalz gilt. Zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert gab es anscheinend bereits eine einfache Gipfelburg auf dem ehemaligen Vulkankegel. Wie alle frühen Wehranlagen war auch diese aller Wahrscheinlichkeit nach eine Holzkonstruktion, die später durch Steinbauten ersetzt und ergänzt wurde.

Die Leuchtenberger Dynastie
Gebhard I.
Urkundlich erwähnt wird die Burg Waldeck jedoch erst 1124 als Sitz der Landgrafen von Leuchtenberg. Die Leuchtenberger starteten ihre Dynastie als einfache Lehnsmänner Diepoldinger Markgrafen. Doch ab dem 12. Jahrhundert gelang ihnen der Aufstieg zu einem der bedeutenden Adelsgeschlechter in der Region in und um die heutige Oberpfalz. Mit der Heirat einer der Töchter des mächtigen Friedrichs III. von Lengenfeld (eigentlich von Pettendorf-Lengenfeld-Hopfenohe), konnte Gebhard I. von Leuchtenberg einen guten Grundstock legen.
Da der Schwiegervater Friedrich von Lengenfeld ohne männliche Nachkommen um 1119 verstarb, wurde sein nicht unerhebliches Erbe an die Wittelsbacher und die Landgrafen von Leuchtenberg aufgeteilt, denn die Tochter Heilica heiratete Otto I. von Wittelsbach, Gebhard von Leuchtenberg hatte die andere Tochter, Heilwig von Lengenfeld, geehelicht. Zu diesen Besitztümern, die Gebhard aus dem Erbe zugesprochen bekam, zählte auch die Burg Waldeck.
Ihre hervorragende Stellung im Gefolge der Staufer brachte den Leuchtenbergern schon Mitte des 12. Jahrhunderts den Grafentitel ein, sodass sie sich fortan Landgrafen von Leuchtenberg nannten. Neben ihrer Stammburg in Leuchtenberg war die Burg Waldeck die wichtigste Festung des Adelsgeschlechts. Gebhard und Heilwig hatten drei Söhne: Friedrich I. von Waldeck, Gebhard II. Graf von Leuchtenberg und Marquard I. von Leuchtenberg und Waldeck. Alle drei Söhne begleiteten Friedrich Barbarossa auf seinen Feldzügen nach Italien, wo auch Marquard seinen Tod fand.

Seine Erben
1168 übernahm Diepolt I. die Herrschaft über Leuchtenberg und Waldeck. Als Sohn von Gebhard II. – und damit Enkel des ersten Besitzers – begleitete er zunächst Friedrich Barbarossa, dann König Otto auf ihren Feldzügen nach Italien. Seinen letzten Feldzug überlebte Diepolt I. nicht. Seine Söhne teilten sich das Erbe. Während Gebhard III. Waldeck bekam, herrschte Diepolt II. fortan über Leuchtenberg. Der nächste Besitzer der Burg Waldeck war Friedrich II., einer der beiden Söhne von Gebhard III. und seiner Frau Elisabeth, Burggräfin von Nürnberg. Als Friedrich II. 1284 kinderlos starb, endete die Leuchtenberger Linie auf Waldeck.
Die Wittelsbacher
Im Laufe der Jahrhunderte bauten die Leuchtenberger ihre Machtstellung immer weiter aus, verkauften die Burg jedoch 1283 an Herzog Ludwig von Bayern. Als sich dann die Wittelsbacher in 1329 in eine ältere Linie (Pfalz) und eine jüngere Linie (Bayern) teilen, fällt der alte bayerische Nordgau an die pfälzische Linie der Wittelsbacher. Fortan trug der alte bayerische Nordgau den Namen Land der Pfalz zu Bayern. Da die Region jedoch höher lag als die rheinische Pfalz, nannte man die Region bald Obere Pfalz. Die Wittelsbacher blieben bis zum Dreißigjährigen Krieg Eigentümer der Burg und auch Kemnaths.
Der Niedergang
1628 bekam Herzog Maximilian wegen seiner Verdienste im Krieg die Oberpfalz als Ausgleich für seine verausgabten Kriegskosten von Kaiser Friedrich zugeschrieben. Etwa 20 Jahre später wurde die Burg Waldeck dann von den Schweden eingenommen. Im Dreißigjährigen Krieg und auch im Spanischen Erbfolgekrieg kam es mehrfach zu Belagerungen und Kämpfen an der Burg, die die Anlage nicht überlebte. Das, was noch übrig war, wurde 1705 auf Befehl von Kaiser Joseph I. geschleift, also dem Erdbode gleichgemacht. Aber nicht nur die Burg, sondern auch die Bevölkerung des Ortes war zu diesen Zeiten immer wieder Nöten und Folterungen ausgesetzt.

Das Ende der Burg
Zwar baute man die Burg nach den Angriffen wieder auf, doch dann kam es im Jahr 1794 zu einer verheerenden Feuerstbrunst, die die Burg Waldeck und auch den Ort in Schutt und Asche legte. Seitdem besteht die ehemals stattliche Anlage nur noch als Ruine. Der Ort hingegen wurde an derselben Stelle vollständig wieder aufgebaut. Schon seit ihrer Erbauung war die Burg Sitz des Landesrichteramts Kemnath-Waldeck. Das änderte sich erst 1698, als das Amt dann in die Stadt Kemnath verlegt wurde. Insgesamt gab es stattliche 66 Landrichter auf Burg Waldeck.
Seit 1979 betreut der Heimat- und Kulturverein Waldeck die Burgruine und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie zusammen mit dem Amt für Denkmalschutz auszugraben und aufwendig zu restaurieren. Im Jahr 2015 bekam die Ägidiuskapelle eine extra für sie im Ort gegossene Glocke und wurde vom Bischof gesegnet.
Bauten auf der Burg Waldeck
St. Ägidius Kapelle
Einst stand auf dem Burggelände ein stattliches Kirchlein, das nicht nur für die Bewohner der Burg, sondern auch die des Dorfes zur Heiligen Messe einlud. Zwar war die Kapelle dem benachbarten Pfarrei Kastl unterstellt, trotzdem war sie vor allem im Mittelalter Mittelpunkt des Lebens hier in Waldeck. Hier wurden nicht nur Taufen und Eheschließungen abgehalten, sondern ab 1599 auch die Gottesdienste für die Verstorbenen Dorfbewohner.

Vorburg
Die Hauptburg selbst bot auf dem steilen Felsen nur wenig Platz. Und so ist es kein Wunder, dass im Laufe des Mittelalters schließlich der Bereich erweitert wurde. Hier in Waldeck gibt es nicht nur eine, sondern gleich zwei Vorburgen. In ihnen befanden sich Wirtschaftsgebäude, Speicher, Stallungen und auch Brunnenanlagen. Hier lebte die Burgbesatzung, Knechte und Mägde und jede Menge Gesinde, das für das Wohl der Herrschaften zuständig war.
Besucherinformationen Burgruine Waldeck
Adresse
Burgruine Waldeck
Schloßberg, 95478 Kemnath (Ortsteil Waldeck)
Öffnungszeiten
- jederzeit zugänglich (Sommer wie Winter)
Eintrittspreise
- Eintritt frei

Geologie der nördlichen Oberpfalz
Waldeck, heute kein eigenständiger Markt mehr, sondern Ortsteil von Kemnath, liegt am Rande des Kemnather Landes. Ringsum wird es vom Fichtelgebirge, dem Steinwald und dem Hessenreuther Wald eingerahmt. Gen Westen fällt das Gelände in ein flaches Muschelkalkgebiet ab.
Hier im Norden der Oberpfalz befindet sich eine – erdgeschichtlich gesehen – interessante Struktur. Denn als vor über 100 Millionen Jahren die Afrikanische und die Europäische Kontinentalplatte miteinander kollidierten, wurden dabei so immense Kräfte freigesetzt, dass sich die Alpen auffalteten. Damit aber nicht genug, denn viel weiter nördlich bildete sich außerdem eine etwa 200 Kilometer lange Bruchlinie. Die sogenannte Fränkische Linie wird übrigens im KTB (Kontinentale Tiefbohrung) in Windischeschenbach, Landkreis Neustadt an der Waldnaab, bis in eine Tiefe von 9.000 Meter erforscht.

Die beiden Einheiten, die hier aufeinandertreffen, sind zum einen das ältere variszische Grundgebirge und zum anderen das jüngere mesozoische Deckgebirge. Die Auffaltung der Alpen führte vor 100 Millionen Jahren zu einer Anhebung des Nordostens an der Fränkischen Linie, unter der sich das jüngere Gebirge schob.
Vor etwa 25 Millionen Jahren durchbrachen dann Ströme aus Magma an der Störungslinie den Erdmantel. Überbleibsel dieser vulkanischen Aktivitäten sind heute noch als Basaltkegel zu erkennen, von denen es rund 20 Stück im Kemnather Land gibt. Besonders auffällig sind diese Basaltkegel am Rauhen Kulm, dem Hohen Parkstein und natürlich am Waldecker Schlossberg, denn hier überragen sie die Umgebung um Einiges.

Geologie am Schlossberg
Die Burg gründet auf einem Basaltkern eines Vulkans, der vor 21 Millionen Jahren aktiv war. In den Felsenkellern kann man noch heute Eindrücke dieser Vergangenheit entdecken. Beim Schlossberg steckt der Basalt wie auch beim naheglegenen Galgenberg in einer älteren Gesteinstrümmermasse, die bei Explosionen entstanden ist, als das heiße Magma auf Grundwasser stieß. Dabei wurden einige Trümmer weggeschleudert, ein großer Teil fiel jedoch in den Tricher zurück. Als der Weg nach oben dann frei war, stieg das Magma auf, erkaltete aber im Schlot.
Viele der Magmen, die die Erdoberfläche erreichen, stammen nicht aus dem flüssigen Erdkern, sondern aus dem inneren Erdmantel in etwa 80 km Tiefe. Dort befindet sich ein Gestein, das Peridotit heißt. Durch den hohen Auflastdruck und Temperaturen ist es möglich, dass das Gestein hier und da schmilzt und dann durch Risse aufsteigt. Dieses aufgeschmolzene Gestein hat eine basalthaltige Zusammensetzung. Gelegentlich werden auch Brocken festen Gesteins mit hinaufbefördert. Diese sogenannten Mantelxenolithe hat man auch hier im Basalt des Schlossberges gefunden.

EWILPA – Essbarer Wildpflanzenpark
Habt ihr schon einmal von den EssbarenWildpflanzenParks gehört? Es gibt eine Stiftung mit diesem Namen, die stadtnahe Areale zwischen 3.000 Quadratmeter und 3 Hektar Fläche so umgestaltet, dass daraus parkähnliche Anlagen entstehen, in denen sich idyllische Erholungslandschaften mit artenreichen Biotopen entwickeln können. Und das alles unter dem Prinzip, möglichst viele Wildplanzen mit einzubeziehen, die essbar sind.

Wildpflanzenpark Kemnath-Waldeck
In diesem Zuge ist auch der essbare Wildpflanzenpark in Waldeck bei Kemnath im Landkreis Tirschenreuth entstanden. Rings um den Schlossberg hier am Rande des Naturparks Steinwald in der Oberpfalz mit der bekannten Ruine der Burg Waldeck sind 2017 13 Teilflächen angelegt worden, die über einen ganzjährig begehbaren Erlebniswanderweg zu erreichen sind. Je nach Jahreszeit könnt ihr dabei fleißig Beeren, Nüsse oder andere Früchte pflücken und gleich einmal probieren.
Zu den bereits bestehenden Hecken, Streuobstwiesen und Bäumen wurden 100 Bäume und 900 Wildsträucher angepflanzt, die alle essbare Früchte produzieren und nach ihrer Setzung gezielt verwildern dürfen. Die Standorte sind sehr unterschiedlich und reichen von einem trockenen und felsigen Südhang unterhalb der Ruine über Streuobstwiesen, Wälder und Hecken bis hin zu einer Feuchtwiese.
Die verschiedenen Teilflächen stehen immer unter einem bestimmten Motto, das auf einer Schautafel am Wegesrand näher erläutert wird. Es gibt auch ein Begleitbuch mit Infos und Rezepten, das ihr euch online ansehen könnt. Das Naschen ist ausdrücklich erlaubt und ihr dürft natürlich auch eine kleine Menge mit nach Hause nehmen, um dort einen leckeren Pfannkuchen mit Beeren oder ein paar Plätzchen mit Nüssen zu backen. Aber denkt dran, auch die anderen Besucher möchten noch ein wenig naschen, also lasst ihnen auch noch was da.

Die Stationen
- 1 – Begleitkräuter auf der Ackerbrache
- 2 – Bach-Auenwälder
- 3 – Wiese, Feldhecken, Obstbaumallee
- 4 – Feuchtwiese & Wildobst
- 5 – Feuchtwiese & Wildobst
- 6 – Streuobstwiese mit Feldhecke
- 7 – Kraftpakete der Natur
- 8 – Wildgemüse im lichten Wald
- 9 – Sonnen-Liebhaber bei Wildobst und Kräutern
- 10 – Junger Laubwald
- 11 – Wildrosen im alten Friedhof
- 12 – Nadelbäume & Fichtenforst
- 13 – Ebereschen & Co.

Gefallenendenkmal
Am alten Friedhof befindet sich an der Ecke Oberer Markt und Am Schlossberg ein Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege. Auf den drei Steinstelen stehen die Namen der Kriegsopfer, der mittlere Stein trägt zudem ein Kreuz. Bekannt ist der Friedhof für seine moosbedeckten Grabsteine und die historische Verbindung zur Pestepidemie im Jahr 1599, die auch hier im Ort große Opferzahlen zu verzeichnen hatte.

Wanderung auf EWilPa-Rundweg in Kemnath-Waldeck
Beschreibung
Der Rundweg beginnt auf dem Parkplatz am Sportplatz außerhalb von Waldeck (zu erreichen direkt über die B22).
Vom Parkplatz aus gehen wir zur Zufahrt zurück und biegen dort nach links ab. Wir wandern über die asphaltierte Straße bis zur Kreuzung. An der ersten Gabelung gehen wir links und an der direkt darauffolgenden Kreuzung geradeaus weiter auf dem Ewilpa-Weg. (1)
Wir folgen dem Straßenverlauf immer geradeaus am Waldrand entlang. Kurz hinter dem Ende des Waldes gilt es aufzupassen. Hier führt ein Trampelpfad über eine Wiese nach rechts an der nächsten Infotafel (2) vorbei und macht dann nach etwa 200 m einen Linksknick, um dann an dem breiten Fahrweg nach rechts weiterzuführen.
Der Weg leitet uns über die Felder und Wiesen (3) direkt zum Ortsrand von Waldeck, wo sich ein Spielplatz befindet. Hinter dem Spielplatz auf der rechten Seite biegen wir nach rechts in den Quellenweg. Es geht durch das Wohngebiet hindurch bis zur Köglitzer Straße (4), an der wir uns links halten. An deren Ende treffen wir auf den Oberen Markt. Direkt gegenüber liegt der Dorfbrunnen.
Wir wenden uns nach rechts und folgen dem Verlauf des Oberen Marktes bis zum Friedhof auf der rechten Seite. Vor dem Friedhof halten wir uns nach rechts in die Straße Am Schlossberg. Wir folgen dem Straßenverlauf geradeaus. Kurz hinter der zweiten Abzweig nach rechts wenden wir uns von der Schlossstraße nach links weg auf den Weg Richtung Felder.
An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts, passieren eine weitere Ewilpa-Fläche (13) und halten uns an der nächsten Gabelung wieder rechts. Die nächste Abzweigung nach rechts führt uns an einer Baumreihe vorbei Richtung Schlossberg.
Wir gehen allerdings noch nicht auf den Schlossberg hinauf, sondern halten uns an dem breiten Forstweg zunächst rechts (12) und gehen den Weg bis zur Straße Am Schlossberg vor. Auf der rechten Seite befindet sich eine Hütte, die wir umrunden (11) und auf weitere Infotafeln treffen. Dort befindet sich ein kleiner Durchgang, der uns wieder auf den vorhin gelaufenen Weg zurückbringt.
Hier biegen wir nach links ab und nehmen dann die Abzweigung nach rechts hinauf zur Ruine Waldeck (10). Wir gehen auf dem breiten Weg durch das Eingangstor der Ruine (9) hinein und folgen dem Weg auf der anderen Seite durch ein weiteres Tor wieder hinaus. Ein schmaler Trampelpfad führt im Zickzackkurs den Hang hinab bis zu einem breiten Fahrweg.
Dort biegen wir nach rechts ab und dann nach wenigen Metern wieder nach rechts in ein kleines Waldstück hinein. Der Weg führt uns an der Flanke (8) des Schlossberges entlang. An der Gabelung halten wir uns links.
Unten an dem breiten Weg (Verlängerung der Straße Am Schlossberg) biegen wir nach links ab und folgen dem Verlauf immer geradeaus (7). An der T-Kreuzung liegt geradeaus wieder der Parkplatz am Sportplatz, von dem wir gestartet sind.
Route

Höhenprofil

Details
- Start/Ziel: Parkplatz am Sportplatz, Am Sportplatz, Kemnath OT Waldeck
- Länge: 5,2 km
- Dauer: 2 Stunden
- Markierung: EWILPA
- Schwierigkeit: leicht (nur Auf- und Abstieg zur Burg etwas anstrengender)
- Höhendifferenz: 161 m
- geeignet für Kinderwagen/Buggy: ja, über Alternativroute (geht über den Abstieg der Tour hinauf und wieder hinunter)
- DOWNLOAD Karte als pdf: EWILPA-WALDECK-Karte.pdf
- DOWNLOAD Beschreibung als pdf: EWILPA-WALDECK-Beschreibung.pdf
TOUREN-DATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS
So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät

Essen und trinken
Anscheinend hat die Bäckerei im Ort ihren Betrieb geschlossen. Es gibt aber noch zwei Gaststätten im Ort, die allerdings keine durchgängige Küche anbieten. Also erkundigt euch bitte im Vorfeld, wann was geöffnet hat. Weitere Gaststätten, Bäckereien und Cafés findet ihr in Kemnath.
- Gasthof Goldener Engel, Oberer Markt 4
- Hollerhöfe Restaurant, Unterer Markt 35 A

Anfahrt: Wie komme ich nach Waldeck?
Aus dem Süden über die A9
Wenn ihr aus Richtung Nürnberg anreist, nehmt ihr die A9 bis zur Ausfahrt 44 Pegnitz/Weiden und biegt in Auerbach auf die B470/B85 Richtung Weiden. Vor Kirchtenthumbach wechselt ihr auf die NEW43 Richtung Speinshart, fahrt dann über Neustadt am Kulm bis Kemnath und biegt kurz vor dem Ort nach Erbendorf ab (TIR8). Nach etwa 6 km geht es nach Waldeck ab. (Wenn ihr zum Sportplatz-Parkplatz möchtet, geht vor der Ortsausfahrt ein Feldweg nach rechts ab).
Aus dem Westen über die A3
Wenn ihr über die A3 aus Richtung Frankfurt oder Würzburg anreist, nehmt ihr die Ausfahrt 79 Coburg/Bamberg/Pommersfelden und fahrt auf der B505 14 km Richtung Bamberg. Dann biegt ihr Richtung Bayreuth ab und in Bayreuth richtet ihr euch nach der Beschilderung Weiden/Tirschenreuth. Es geht über die B22 an Kemnath vorbei bis Waldeck.

Parken
Am Rundweg gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Der offzizielle Startpunkt liegt am Sportplatz etwas außerhalb des Marktes. Ihr könnt aber auch vom Parkplatz am Schlossberg unterhalb der Ruine starten, dort entlang verläuft auch der Rundweg. Beide Parkplätze sind kostenlos.
- Am Sportplatz 1, Kemnath OT Waldeck
- Am Schlossberg (Höhe Hausnummer 38), Kemnath OT Waldeck
Fazit
Der essbare Wildpflanzenpfad ist vor allem im Sommer und Herbst ein Genuss, wenn die zahlreichen Kräuter und Früchte an den Bäumen und Sträuchern reif sind und direkt vor Ort geerntet werden können. Aber auch im Frühjahr und Winter hat der Rundweg seinen ganz eigenen Charme. Highligt ist die Ruine der Burg Waldeck, die hoch über der Ortschaft thront. Hier sollte etwas Zeit für eine ausgiebige Besichtigung eingeplant werden. Leider geht ein Stück des Rundweges an der Straße entlang (ohne Fußgängerweg), allerdings ist diese nicht besonders stark frequentiert.

















