Elendstal Harz

Zwischen den Oberharzer Ortschaften Elend und Schierke hat sich die Kalte Bode ein urwüchsiges Tal geschaffen, in dem noch der eigentlich für den Harz typische Mischwald vorherrscht, der in anderen Gegenden den Fichten weichen musste. Gesäumt wird der Fluss vom wildromantischen Elendstal mit Felsbrocken und Gesteinsklippen an den Hängen. Ein abwechslungsreicher Rundweg führt durch das Elendstal von Elend nach Schierke und etwas weiter oben durch die Trockenhänge mit der Helenenruh zurück.

Stadt Oberharz am Brocken, Stadteil Elend, Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt

Alle Infos zur Wanderung (Karte, Details, GPX-Daten) findet ihr weiter unten.

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Impressionen auf dem Rundweg

Das Elendstal

In dem Gebiet zwischen Schierke und Elend hat die Kalte Bode im Laufe von Jahrtausenden ein tief eingeschnittenes Kerbtal geschaffen, das die verschiedensten Gesteine aus dem Unterkarbon und Devon durchschneidet. Dazu gehört der Brockengranit, der Kieselschiefer und der Quarzitschiefer im südlichen Teil des Tals.

Die Sage von der verwunschenen Jungfrau

Natürlich gibt es vom Elendstal auch Legenden und Sagen. Eine von ihnen berichtet von einer verwunschenen Jungfrau, die dort wohnte. Nachts soll sie armen Reisenden wertvolle Geschenke gemacht haben.

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Blick vom Teufelssteig auf die Kalte Bode im Elendstal

Hainsimsen und Buchen

Geprägt ist das Naturschutzgebiet von Buchen. Buchenwälder sind zwar im Harz keine Seltenheit, dennoch ist dieser hier etwas Besonderes, weil der zum Teil sehr alte Buchenbestand der höchstgelegene im Harzgebirge ist. Im Tal der Kalten Bode treffen die Laubbäume auf nährstoffarme Böden, deshalb ist die übrige Flora auch recht artenarm.

Neben Wald-Sauerklee und Quirl-Weißwurz sind es vor allem die Hainsimsen, die sich hier durchgesetzt haben. Dabei handelt es sich um Waldgräser, die als büschelige Horste wachsen und im Juli bis August kleine weiße Blüten ansetzen. Sie gehören zu den Binsen, sind sehr anspruchslos und können auch auf schwierigen Standorten gedeihen.

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Der Weg bis Schierke erfolgt auf dem Teufelssteig, der auf den Brocken führt

Talwächter

Im unteren Bereich, also nahe der Kalten Bode haben sich Schlucht- und Hangmischwälder entwickelt. Hier findet man neben der Rotbuche vor allem Bergahorn, Berg-Ulme und Eschen, außerdem sind in der Gesellschaft auch ein paar Fichten angesiedelt. Und weil die Fichten hier ein ganz enormes Alter und damit auch Größe erreichen, werden sie auch Talwächter genannt. Einzelne Fichten sind bereits über 160 Jahre alt und um die 40 Meter hoch.

Wildkatze und Salamander

Wer richtig Glück hat, der kann im hier auch auf eine der scheuen Wildkatzen treffen, zudem ist es Streifgebiet von Luchsen. Wesentlich wahrscheinlicher ist es jedoch, dass an einem verregneten Tag ein Feuersalamander euren Weg kreuzt, denn auch er fühlt sich hier sehr wohl.

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Im Ortskern steht die kleinste Holzkirche in Deutschland

Elend

In Brockennähe befindet sich ein kleines Dorf mit dem verhängnisvollen Namen Elend. Der Name hat immer eine ähnliche Bedeutung und weist darauf hin, dass der Ort sehr einsam oder in Abgeschiedenheit liegt. In den Urkunden findet man um 1500 Hinweise darauf, dass hier seit einiger Zeit eine Sägemühle betrieben wurde. Um 1600 tauchen auch ein Haus und Hof auf, das sich im Besitz des Elbingeröder Amtsinhabers Statius von Münchhausen befand, einem Adligen aus einer der Münchhausen-Linien, der das Anwesen an seinen Diener verkaufte. Dieser Diener, Sander Bräutigam mit Namen, hatte nicht nur den Posten des Försters inne, sondern durfte auch Kühe und Rinder halten und Bier brauen, das er an Passanten ausschenkte.

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Der Trubel begann im ausgehenden 18. Jahrhundert mit der Errichtung einer Eisenhütte unweit des Forsthauses. Nur kurze Zeit später wurde die erste Schule für die Kinder der Arbeiter errichtet. Doch schon 1818 riss man den Hochofen wieder ab und gut 50 Jahre später die Eisenhütte gänzlich stillgelegt. Und weil mit einem Schlag alle Hüttenarbeiter arbeitslos wurden und lediglich die Forstwirtschaft als Erwerbsquelle zur Verfügung stand, wanderten diese ab, sodass die Einwohnerzahl rapide in den Keller ging.

So richtig aufwärts ging es dann aber erst wieder Anfang des 20. Jahrhunderts durch den einsetzenden Fremdenverkehr. Dann kam der Krieg dazwischen, doch 1925 konnte der Ort im Sommer bereits wieder über 30.000 Übernachtungen verzeichnen. Und dann kam der Zweite Weltkrieg. Was soll man sagen? Erst drei Tage nach dem Mauerfall in Berlin wurde die Grenze am 12. November 1989 an der Fernverkehrsstraße 27 zwischen Elend und Braunlage wieder geöffnet.

Sehenswertes in Elend

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Kleiner Wasserfall kurz vor Schierke

Sperrzone an der innerdeutschen Grenze

Einer der schlimmsten Tage der Geschichte des Ortes wird neben den Kriegsjahren sicherlich der 26. Mai 1952 gewesen sein. An diesem Tag erließ die DDR-Regierung eine Verordnung über Maßnahmen an der Demarkationslinie zwischen der DDR und den westlichen Besatzungszonen Deutschlands. Und durch diese weitgreifende Verordnung fand sich das Dorf plötzlich in der fünf Kilometer breiten Sperrzone, die die beiden deutschen Staaten trennte. Damit war Elend nicht nur vom besagten Westen, sondern auch vom übrigen Gebiet der DDR völlig abgeschnitten.

Die ehemaligen Bürger der DDR werden sich vielleicht noch an den Witz erinnern, der eigentlich an Geschmacklosigkeit fast nicht zu übertreffen ist. Auf die Frage, wo ist der Sozialismus zu Hause, lautet die Antwort: zwischen Elend und Sorge (so heißt das Nachbardorf in etwa 10 Kilometer Entfernung).

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Das hatte nicht nur fatale Folgen für den Fremdenverkehr, denn Nicht-Einwohner benötigten ab sofort einen Passierschein, um nach Elend zu kommen, sondern auch die umgekehrte Ausreise war für die Einwohner kaum noch möglich. Erst drei Tage nach dem Mauerfall in Berlin wurde die Grenze am 12. November 1989 an der Fernverkehrsstraße 27 zwischen Elend und Braunlage wieder geöffnet.

In der Zwischenzeit wurden die Busse mit Hunden kontrolliert, wenn die Kinder ins Nachbardorf in die Schule fuhren. Jeder Einkauf, der mit dem Zug notwendig war, streng überwacht und nur mit vorheriger Genehmigung überhaupt möglich. Für das Sperrgebiet selbst gab es strenge Gesetze. Die Menschen duften nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ihre Häuser verlassen, überall patrouillierten Grenzsoldaten, vorne die Mauer, hinten Sicherungszäune, überall Minen. Feste, Zusammenkünfte oder Ähnliches gab es keinerlei mehr.

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Der Teufelssteig führt auf Goethes Spuren hinauf zum Brocken

Goethe im Harz

Nach seinem Jurastudium in Frankfurt am Main hat Goethe den erst 17-jährigen Erbprinzen von Thüringen, Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach kennengelernt. Schon bald zog er auf Bitte des Herzogs in die Residenzstadt Weimar, wo Goethe mit gerade einmal 26 Jahren zunächst zum Geheimen Legationsrat ernannt wurde, dann zum Superminister und schließlich zum Kammerpräsident aufstieg und letztendlich auch noch geadelt wurde.

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Doch bei all diesen zeitintensiven Posten kam Goethe kaum noch dazu, seiner eigentlichen Passion als Dichter und Zeichner nachzukommen und so seiner reichen Gefühlswelt Ausdruck zu verschaffen. Als er dann sein erstes Buch, den Götz von Berlichingen veröffentlicht, wird dieser ein Riesenerfolg und macht ihn quasi über Nacht zu einer Berühmtheit.

Kaum etwas liebte Johann Wolfgang Goethe so sehr wie die Natur. Mit Feuereifer versuchte er ihre Geheimnisse zu ergründen. Irgendwo in seinem Inneren hatte der Mann eine Unruhe und Umtriebigkeit. Seine Angst, sich zu binden, drückt sich aber nicht nur durch seine wechselnden Affären aus, sondern auch durch die unbändige eine Lust auf Reisen.

Glaubt man den Berechnungen eines Wissenschaftlers, so ist Goethe zwischen 1765 und 1823 knappe 40.000 Kilometer gereist, meist per Kutsche oder Pferd, aber auch sehr viel zu Fuß. Und als er mit in eine existenzielle Krise gerät, stielt er sich im November 1777 einfach von einem Jagdausflug davon und macht sich auf den Weg in den Harz, um dort aus der Natur Kraft zu schöpfen. Und weil er ja jetzt eine Berühmtheit ist, aber nicht erkannt werden will, reist er unter dem Pseudonym Maler Weber bis zum Brocken.

Seine zweite große Reise in den Harz startet er 1783. Das Ziel: geologische Studien der Region. Auf dieser Reise wandert Goethe über Blankenburg und Halberstadt nach Göttingen am 22.09.1783 durch das Tal der Kalten Bode zwischen Schierke und Elend. Später ist das Elendstal dann Schauplatz in einem seiner bekanntesten Bücher. Die Walpurgisnacht in Goethes Faust spielt tatsächlich in diesem wildromantischen Tal.

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Um von der ehemaligen Burganlage noch etwas erkennen zu können, muss man schon genau hinsehen

Ruine Elendsburg

Versteckt auf einer Felserhöhung am Hochufer der Kalten Bode liegen die Reste der Elendsburg. Ihr erreicht sie etwa 700 Meter flussaufwärts hinter dem Eisenbahnviadukt über einen schmalen Trampelpfad nach rechts. Oben angekommen sieht man hinter ein paar in den Felsen eingeschlagenen Stufen erst einmal nichts. Denn bis auf die Wälle und ein paar Gräben ist die Burg abgetragen und es gibt kaum noch einen Hinweis auf ihre Existenz. Wer aber etwas genauer hinsieht, findet vielleicht noch die in den Felsen geschlagene kleine Kammer an der Südflanke.

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Die kleinste Holzkirche Deutschlands steht in Sachsen-Anhalt

Kleinste Holzkirche Deutschlands

Ein anziehendes Besucherziel ist Elend auch wegen seiner guten Verkehrsanbindung. Nicht nur mit dem Auto und Motorrad, denn Elend hat eine Haltestelle der Harzquerbahn, Auf der Wiese im Dorf steht eine einsame Kirche, so wie man sie eigentlich eher in Südamerika vermuten würde. Sie wurde um 1850 von deutschen Auswanderern aus der Gegend um Fulda errichte. Die im neugotischen Stil errichtete Holzkirche, die für ihren rollenden Altar bekannt ist, ist wegen ihrer geringen Grundfläche als kleinste Holzkirche in ganz Deutschland berühmt. Ringsherum erstreckt sich die urwüchsige Natur des Harzes.

Öffnungszeiten

  • Mai bis Oktober
  • Dienstag bis Freitag: nachmittags
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Blick über das Tal der Kalten Bode

Schierke

Schierke hat eine ähnliche Entstehungsgeschichte wie Elend. Auch im damals noch als Schiriken bekannten Ort gab es eine Sägemühle, die um 1590 im Sterbetal errichtet wurde. Hier ließ Graf Heinrich Ernst von Stolberg-Wernigerode im Jahr 1672 eine Hochofenhütte für die Erzvorkommen rund um Wernigerode bauen. 1789 kam durch den Fabrikanten Rörig eine Glashütte hinzu. Wie auch in Elend machten die Verhüttungsbetriebe gegen Mitte des 19. Jahrhunderts dicht.

Nach rund einem halben Jahrhundert kam dann jedoch mit dem Anschluss der Ortschaft an die Brockenbahn bzw. die Harzquerbahn neuer Schwung in die Ortschaft. Als dann die Strecke ein Jahr später bis zum Gipfel des Brocken fertiggestellt wurde, strömten die Touristen nur so in den Ort. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besuchten jedes Jahr über 200.000 Menschen den höchsten Berg im Norden Deutschlands.

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Schierke ist die letzte Station vor dem Gipfel, der auch zu Fuß in rund zwei Stunden über zahlreiche Wanderwege zu erreichen ist. Unter anderem führ der berühmte Teufelsstieg hinauf zum Brockengipfel.

Sehenswertes in Schierke

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Trampelpfad hoch über der Kalten Bode zur Helenenruh

Sankt Moritz des Nordens

Der Luftkurort Schierke im Oberharz liegt auf etwa 600 Meter Höhe direkt am Brocken. Bis zum Zweiten Weltkrieg nannte man das Örtchen, das als Skigebiet bekannt war, auch das Sankt Moritz des Nordens. Nach der Teilung Deutschlands fanden in Schierke 1950 erstmalig die DDR-Meisterschaften im Wintersport statt. Doch der Ruhm hielt nicht lange an. Nur ein Jahr später wurde der Ort zur Sperrzone an der Innerdeutschen Grenze erklärt und von heute auf morgen änderte sich alles. Erst mit der Grenzöffnung 1989 kam der Tourismus langsam zurück. Heute hat der Harzort ein gut ausgeschildertes Netz von Wanderwegen und Loipen.

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Blick vom Elendstal zur Burg Schierke
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Burg Schierke

Burg Schierke

Versteckt liegt sie da am Berghang mit ihren dicken Mauern aus Granit, die Burg Schierke. Seit 2023 gehört sie dem pensionierten Hochbautechniker Rainer Obermüller aus Braunschweig, der die alten Gemäuer mit dem 30 Meter hohen Turm für kleines Geld gekauft und dann renoviert hat.

So richtig alt ist die Burg nicht. Auch wenn sie so aussieht, als stamme sie aus dem Mittelalter, so wurde sie doch erst im Jahr 1888 für einen Magdeburger Unternehmer gebaut. 380 Quadratmeter Wohnfläche und 5.500 Quadratmeter Grundstück. Als der Unternehmer starb, verkauften die Erben das Schlösschen an einen Hotelier, der ein Burg-Hotel daraus machte. Zu DDR-Zeiten baute man den Speisesaal zu einem Kino um. Wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, soll man die Anlage besichtigen können. Wir sind gespannt!

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Infotafel an der Helenenruh bei Schierke

Helenenruh

Hermann Gruson wurde als Kind einer hugenottischen Einwanderungsfamilie 1821 in Magdeburg geboren. In seinen Studienjahren in Berlin widmete er sich vor allem der Mathematik und den Naturwissenschaften und besuchte auch Vorlesungen seines Onkels, der dort als Mathematikprofessor an der Bauakademie unterrichtete und im Übrigen eine Rechenmaschine erfunden hat.

Nach dem Studium arbeitete er zunächst in der Maschinenfabrik eines Freundes seines Vaters, dann für die Berlin-Hamburger Eisenbahn. Nach seiner Heirat mit Emma Lemelson machte er sich selbständig und gründete eine Maschinenfabrik und Schiffsbauwerkstatt in Magdeburg, deren gußeisernen Produkte wegen ihrer hohen Qualität schnell reißenden Absatz fanden. So wundert es nicht, dass er später auch als eines der ersten Mitglieder im Verein Deutscher Ingenieure auftaucht.

Nach seinem Ausscheiden kaufte die Krupp AG die erfolgreiche Firma. Schon seit frühem Mannsalter entdeckte Gruson sein Faible für die Natur. Neben seiner Ingenieursarbeit und der Firma war er als Botaniker erfolgreich. Er besaß damals die wohl größte Kakteensammlung in ganz Europa. Als er starb, stiftete er seine sehr umfangreiche Pflanzensammlung der Stadt Magdeburg. Dort könnt ihr die exotischen Pflanzen bis heute in den Gruson Gewächshäusern ansehen.

Adresse

Gruson Gewächshäuser

Erich-Weinert-Straße 38, Magdeburg

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Wanderung durch das Elendstal

Vom Parkplatz gehen wir zurück zur Hauptstraße und überqueren diese, dann geht es nach rechts weiter und vor dem Kreisverkehr nach links auf dem Fußgängerweg neben der Braunlager Straße. Nach etwa 50 m überqueren wir die Braunlager Straße und biegen rechts in die Straße Elendstal ein.

Wir folgen dem Verlauf der Straße bis zum Waldrand, gehen durch die Unterführung des Eisenbahnviaduktes hindurch und gelangen an eine Infotafel auf der linken Seite am Ufer der Kalten Bode mit dem Talwächter (große Fichte). Ab hier folgen wir dem breiten Schotterweg durch das Elendstal immer am Bachufer entlang (Markierung Teufelsstieg). Nach etwa 700 m geht ein schmaler Trampelpfad nach rechts ab und führt uns über den Hang hinauf zu den Resten der Burg Elend und den kleinen Höhlen.

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An der Helenenruh befindet sich eine der begehrten Stempelstellen der Harzer Wandernadel

Wir wandern auf demselben Weg zurück zum Schotterweg entlang der Kalten Bode und halten uns dort rechts. Kurz vor dem Ortseingang von Schierke und der Brücke links über den Bach lohnt ein Blick nach rechts auf die Burg Schierke, die durch die Bäume zu erkennen ist. Der Schotterweg geht im Ort in eine asphaltierte Straße (Mühlenweg) über, der wir bis zur Kreuzung folgen und dann nach rechts in die Alte Dorfstraße biegen.

Wir folgen dem Verlauf der Alten Dorfstraße, die eine S-Kurve den Hang hinauf beschreibt, vorbei an Appartmenthäusern auf der rechten und dem Rock & Round Bike Trail Spot auf der linken Seite. Oben am Hang mündet die Alte Dorfstraße hinter der Rechtskurve in die Hagenstraße. Nach ein paar Metern wechseln wir auf den Fußweg rechts der Hagenstraße und folgen dessen Verlauf durch die Trockenhänge.

Nach knapp 1 km biegen wir vor dem Campingplatz nach rechts ab (ab hier Markierung Hohnerundweg), dann wieder rechts und vor dem Restaurant Zwölfender nach links in den Wald. Nach gut 500 m treffen wir auf den Aussichtspunkt Helenenruh mit Infotafel und (inzwischen etwas zugewachsenen) Aussichtspunkt auf den Brocken.

Hinter der Helenenruh überqueren wir zweimal die L100 geradeaus (Markierung Hohnerundweg) und folgen dem Verlauf des Forstweges immer geradeaus bis zu einer T-Kreuzung. Hier verlassen wir den Hohnerundweg, indem wir nach rechts abbiegen. Nach etwa 30 m kommen wir an der Infotafel im Elendstal wieder aus, wenden uns dort nach links und gehen durch das Eisenbahnviadukt weiter über die Straße Elendstal in den Ort.

An deren Ende überqueren wir die Braunlager Straße und wandern über die Kirchwiese geradeaus an der Holzkirche von Elend vorbei bis zum Bodeweg. Hier biegen wir nach links ab, dann an der Hauptstraße wieder links. Kurz vor dem Kreisverkehr wechseln wir die Straßenseite und gelangen rechts wieder zum Parkplatz zurück, von dem wir gestartet sind.

Details

  • Start/Ziel: Parkplatz am Kreisverkehr (Hauptstraße Elend)
  • Distanz: 7 km
  • Dauer:  2,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mäßig
  • Markierung 1: Teufelssteig bis Schierke
  • Markierung 2: Hohnerundweg (zurück nach Elend)
  • Anstieg: 216 m
  • Abstieg: 217 m
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Rundweg-Elendstal-Karte.pdf
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TOURENDATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS


So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät

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In Schierke gibt es überall Gaststätten und Cafés

Essen und trinken

In Elend ist gastronomisch leider nicht viel geboten. Orientiert euch deshalb lieber nach Schierke, hier gibt es Restaurants in Hülle und Fülle.

Elend

Schierke

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Felsen am Wegesrand

Anreise: Wie komme ich nach Elend

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Auto, Motorrad oder Wohnmobil

  • Über die B27 aus Richtung Braunlage oder Blankenburg
  • Über die B244 aus Richtung Wernigerode oder Elbingerode
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Schmalspurbahnen am Brocken

Parken

  • Am Kreisverkehr (Hauptstraße) befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz (Parkplatz Geopark bzw. Ortsmitte).
  • Parkplatz am Bahnhof, Am Waldbad

Wohnmobilstellplätze

Auf dem Geopark Parkplatz am Kreisverkehr ist die Übernachtung im Wohnmobil untersagt.

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Buchenwald im Elendstal

Fazit

Eine wirklich schöne Runde, die zu jeder Jahreszeit ihren ganz eigenen Charme hat. Durch das Elendstal selbst könnt ihr auch mit dem Kinderwagen oder Buggy fahren. Der Rückweg oben am Berghang entlang ist jedoch zu holprig. Ihr könnt alternativ entweder denselben Weg zurückwandern oder mit dem Bus oder der Harzquerbahn fahren.



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