Schönheiten im Harz – das bunte Städtchen Wernigerode (Sachsen-Anhalt)

So manch ein Besucher kennt Wernigerode nur als Ausgangspunkt für eine Fahrt auf den Brocken mit der Harzer Schmalspurbahn. Aber das verträumte Städtchen im östlichen Teil des Harzes hat so einiges mehr zu bieten. Über dem Ort in Sachsen-Anhalt thront ein mächtiges Schloss und in den schmalen Gassen stehen Hunderte geschmackvoll restaurierter Fachwerkhäuser in Reih und Glied. Ganz zu schweigen vom verträumten Wildpark an der Flanke des Burgberges und vielen anderen Sehenswürdigkeiten, für deren Besuch nur ein einziger Tag gar nicht ausreicht.

Fachwerkbauten wie aus dem Märchenbuch säumen den Marktplatz in der Altstadt von Wernigerode

Im Schatten des Brocken – aber keinesfalls unscheinbar: Wernigerode

Die gut erhaltene Altstadt von Wernigerode zeugt davon, dass sie vor größerer Zerstörung in Kriegen verschont geblieben ist. Allerdings gab es in der Geschichte des rund 900 Jahre alten Städtchens doch so einige verheerende Stadtbrände, nach denen die Häuser aber immer wieder neu aufgebaut wurden. Als auf dem Klint damals eine Burganlage entstand, musste auf der Anhöhe dafür zunächst der für den Harz charakteristische Urwald gerodet werden. Daher stammt auch der Anhang „rode“ im Stadtnamen.

Das erste Besiedlungsgebiet des heutigen Städtchens Wernigerode war das Areal um die Schnakenburg, der sogenannte Klint. Die Reste dieser Burg wurden jedoch im Jahr 1805 abgebrochen, sodass sie leider nicht mehr zu besichtigen ist. Einziges Überbleibsel ist das Haus Gadenstedt von 1582, den um 1900 die evangelische Kirchengemeinde St. Sylvestri übernahm und sanierte. Das Gadenstedter Haus erreicht nur wenige Meter hinter dem Museum Schiefes Haus an der Sylvestrikirche (Oberpfarrkirchhof 13).

Eines der schönsten Fachwerkhäuser weltweit ist das Rathaus in Wernigerode – 1969 wurde es sogar auf einer DDR-Briefmarke verewigt

Seine ganze Pracht zeigt Wernigerode in der Fußgängerzone und dem märchenhaften Marktplatz mit dem berühmten Rathaus, das einst den Grafen von Wernigerode gehörte. Mehr als 700 Jahre hat das Gebäude auf dem Buckel und erstrahlt heute in einem Glanz wie wahrscheinlich nie zuvor. Ursprünglich diente der alte Bau als Gerichtsgebäude der Grafen und als Spiel- und Tanzhaus, in dem Gaukler und Spielleute ihre Künste dem gemeinen Volk offenbarten.

Nach dem Brand von 1521 wurde das Haus umgebaut und erhielt sein heutiges Aussehen. Besonders attraktiv sind die beiden Erkertürme mit den Schiefergedeckten Spitzhelmen, die aus dem Prachtbau herausragen. Und wenn ihr genau hinseht, könnt ihr die 33 hölzernen Figuren erkennen, die am Rathaus angebracht sind. Die Touristeninformation befindet sich übrigens gleich im Gebäude hinter dem Rathaus.

Tipp: Im Ratskeller könnt ihr noch die alten Gewölbedecken besichtigen. Übrigens werden auch Führungen durch das Rathaus angeboten.

Ratskeller im Rathaus in Wernigerode

Das kleinste Haus in der Stadt

Das kleinste Haus der Stadt ist gleich um die Ecke zu finden, nämlich in der Kochstraße 43. Es ist nicht einmal drei Meter breit und knapp über vier Meter hoch. Das Häuschen wurde 1792 in eine Baulücke von nur 2,95 Meter gezwängt. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts lebte hier eine Familie mit sieben Kindern – und einem Untermieter. Stattliche zehn Personen in einer Wohnkammer im Erdgeschoss. Hut ab!

Krummelsches Haus

1674 ließ der Kornhändler Henricus Krummel ein außergewöhnliches Haus in der Innenstadt von Wernigerode errichten (Breite Straße 72 in der Fußgängerzone). Seine Fassade besteht aus geschnitztem Fachwerk und einer reich verzierten Holzverkleidung – und das von der Schwelle bis hinauf zur Traufe. Jedes Feld ist mit unterschiedlichen Motiven geschmückt und stellt ein Kunstwerk für sich dar. Wer etwas genauer hinsieht, entdeckt zwischen den Fenstern Tierköpfe und Fratzen, Darstellungen der Kontinente und auch religiöse Themen dürfen natürlich nicht fehlen.

Steht man vor dem Haus, muss man sich wundern, dass es überhaupt noch steht

Das schiefe Haus von Wernigerode

Kaum ein Handwerker würde absichtlich ein solch schiefes Haus bauen. Auch nicht im Jahr 1680. Da entstand das Haus in der Klintgasse 5 nämlich als Walkmühle für die Tuchmacher. Und zwar völlig gerade. Doch irgendwann unterspülte der damals noch offene Mühlgraben die Grundmauern und die Ostfassade senkte sich bis auf einen Felsen ab, auf dem es auch heute noch aufliegt. Und schon hatten die Bürger in Wernigerode ihr schiefes Haus, das auch weiterhin genutzt wurde.

Museum Schiefes Haus

Klintgasse 5
38855 Wernigerode

Öffnungszeiten

  • Dienstag bis Sonntag
  • 11:00 bis 17:00 Uhr

Eintrittspreis

  • 1,00 Euro pro Person

Mit seinen fast sieben Grad hat das Schiefe Haus fast die doppelte Neigung wie der weltberühmte Schiefe Turm in Pisa. Und wäre der Schiefe Turm so schräg wie das Schiefe Haus, würde es schon seit langem nicht mehr stehen. 2010 veranlasste die Stadt Wernigerode seine Sanierung und den Ausbau zu einem Museum.

St. Johanniskirche

Die romantische St. Johanniskirche liegt am nordwestlichen Rand der historischen Neustadt von Wernigerode, ganz in der Nähe des Neuen Marktes in der Pfarrstraße. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist damit die älteste erhaltene Kirche der Stadt im Harz. Zu den schönsten Ausstattungsstücken der heute evangelischen Kirche gehört sicherlich der vierflügelige Schnitzaltar von 1415 sowie ein Taufstein aus dem 16. Jahrhundert mit dem Portrait des Reformators Martin Luther.

Wernigeröder Bimmelbahn und Schlossbahn

Die motorisierten Kleinbahnen in knallbunten Farben sind in der Stadt kaum zu übersehen. In Wernigerode sind zwei verschiedene dieser Kleinbahnen unterwegs. Da gibt es zum einen die Wernigeröder Bimmelbahn und zum anderen die Schlossbahn. Beide fahren nach einem übersichtlichen Fahrplan auf unterschiedlichen Strecken hinauf zum Schloss Wernigerode. Ihr müsst daher den beschwerlichen Aufstieg auf den Berg nicht zu Fuß bewältigen. So ganz nebenbei fahrt ihr unter fachkundiger Moderation an den Schönheiten des Städtchens vorbei. So bekommt ihr auf der Fahrt zum Schloss gleich eine Stadtführung inklusive.

Egal ob Bimmelbahn oder Schlossbahn – beide bringen euch von der Innenstadt zum Schloss

Bimmelbahn

  • Sommermonate: alle 20 Minuten
  • Wintermonate: alle 40 Minuten
  • Haltestelle: Marktstraße

Schlossbahn

  • zentraler Parkplatz Historische Altstadt/Schloss
  • Alte Kapelle in der Gustav-Petri-Straße
  • beim Krummelschen Haus in der Breiten Straße
  • April bis Dezember: alle 30 Minuten
  • Januar bis März: alle 60 Minuten

Tickets

Die Tickets für die Bimmelbahn und Schlossbahn erhaltet ihr an jeder der vier Haltestellen. Der Transport von Kinderwagen, Rollstühlen und Rollatoren ist in den Bähnchen möglich.

Preise

  • Erwachsene: 6,00 Euro hin und zurück (einfache Fahrt 4,00 Euro)
  • Kinder von 6 bis 14 Jahren: 3,00 Euro (einfach 2,00 Euro)
  • Familienkarte (2 Erw. + 2 Kinder): 15,00 Euro

Im Innenhof von Schloss Wernigerode könnt ihr euch im hauseigenen Café entspannen

Märchenschloss oder wehrhafte Burg – Schloss Wernigerode

Hoch oben auf dem Burgberg wacht das Schloss Wernigerode über die Altstadt. Fast mag man meinen, dass das Aussehen des Schlosses sich mit dem Wetter verändert. Im Schein der Sonne wirkt es wie ein Märchenschloss, im dichten Nebel fast wie eine trutzige Burg aus dem Mittelalter. Das Schloss steht auf den Überbleibseln einer alten Burganlage aus dem 12. Jahrhundert hoch oben über der Stadt Wernigerode.

Einst war es Quartier der deutschen Kaiser auf dem Weg zur Jagd. Im 18. Jahrhundert begann Graf Christian Ernst, die Anlage zu einem barocken Schloss umzubauen. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie dem Vizekanzler unter Bismarck, Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode. Die Modernisierung dauerte ganze 22 Jahre und verschlang 2,5 Millionen Goldmark. Jedes einzelne der 250 Zimmer im Schloss ist absolut einzigartig gestaltet. 40 dieser Räumlichkeiten könnt ihr auf einer Besichtigung des Schlosses besichtigen und dabei in die 800-jährige Geschichte der Grafen und Fürsten von Wernigerode eintauchen.

Bei schönem Wetter habt ihr eine herrlichen Rundumblick auf Wernigerode und könnt sogar den 12 Kilometer entfernten Brocken im Hintergrund sehen. Im Innenhof lädt das Schlosscafé zu einer kleinen Stärkung ein. Wer noch nicht genug hat, kann nach der Besichtigung noch durch den ehemaligen Lustgarten spazieren, der 1713 als Barockgarten angelegt und rund ein Jahrhundert später zu einem Landschaftspark nach englischem Vorbild ungestaltet wurde.

Das Schloss ist ganzjährig geöffnet, im Winter gibt es auch Führungen

Wintersaison von November bis März

In dieser Zeit ist teilweise Führungssaison. An diesen Tagen kann das Schloss nur im Rahmen einer stündlichen Führung besichtigt werden. Der Führungsaufschlag auf den Eintrittspreis beträgt in diesem Fall 1,00 Euro.

  • Dienstag bis Freitag: 10:00 bis 17:00 Uhr
  • Wochenende: 10:00 bis 18:00 Uhr

Sommersaison Von April bis Oktober

In dieser Zeit ist ein selbstständiger Besuch ohne Führung möglich.

  • täglich: 10:00 bis 18:00 Uhr

Die detaillierten Öffnungszeiten findet ihr HIER.

Der Ausblick von der Schlossterrasse ist grandios, bei schönem Wetter seht ihr den Brocken

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 7,00 Euro
  • Kinder von 6 bis 14: 3,50 Euro
  • Kinder unter 6: freier Eintritt
  • Familienkarte: 17,50 Euro
  • Aufschlag in der Führungssaison: 1,00 Euro
  • Turm- und Gewölbeführung: Aufschlag von 2,00 Euro pro Person

Hinweis: 

Kinderwagen und Hunde dürfen nicht mit in die Ausstellungsräume mitgenommen werden. Für Hunde gibt es vor dem Eingang einen Wassernapf und eine Möglichkeit zum Anleinen. Kinderwagen können im Museumsladen abgestellt werden. Das Schloss ist ebenfalls wegen der vielen Treppen nicht für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Wildpark Christianental

An der Flanke des Burgbergs kommt ihr am Wildpark Christianental vorbei. Der mit acht Hektar recht überschauliche Tierpark ist an Wochenenden und in den Ferien ein absoluter Publikumsmagnet für Familien. 1974 gegründet beheimatet der Park für den Harz typische Wildtiere wie Rot-, Dam- und Muffelwild, Wildschweine sowie auch Wildkatzen und Luchse. Daneben gibt es Volieren mit Greifvögeln und natürlich einen Streichelzoo. Auf dem Gelände findet ihr außerdem botanische Besonderheiten wie Riesenmammutbäume, die hier im Christianental vor rund 300 Jahren gepflanzt wurden und inzwischen stattliche Größen erreicht haben.

Adresse

Wildpark Christianental
Christianental 11
38855 Wernigerode

Öffnungszeiten und Preise

  • ganzjährig
  • ganztägig
  • Preis: 1,00 Euro pro Person

Waldgaststätte Christianental

Im oberen Bereich des Tierparks liegt das Waldgasthaus. Graf Christian Ernst erbaute das Gebäude im Stil eines Tiroler Landhauses eigentlich als Lusthaus. Seit 1779 jedoch wird es schon als Gasthaus genutzt. Vor etwa 30 Jahren übernahm die Familie Lux den Betrieb und bewirtschaftet ihn bis heute. Von Hausmannskost über traditionelle Harzer Gerichte bis hin zum hausgemachten Kuchen aus der eigenen Backstube wird in der Waldgaststätte so ziemlich alles serviert, was das Herz begehrt.

Waldgasthaus & Pension Christianental

Christianental 43
38855 Wernigerode / Harz

Speisekarte zum Einstimmen

Bahnnostalgie schlechthin – Brockenbahn

Im März 1899 konnten die Wernigeröder Bürger das erste Mal ihre Dampflok bestaunen, die sich ihren Weg auf einem nur einen Meter breiten Gleis ihren Weg auf den Brocken bahnte. Nach 30 Jahren Stillstand während der Teilung Deutschlands quält sie sich seit 1992 wieder mit teilweise nur 25 Stundenkilometern den Berg hinauf Richtung Gipfel. Für Harzbesucher hat sie inzwischen Kultstatus erreicht. Aber auch, wenn die Preise gesalzen sind, muss man wohl einmal im Leben mit der legendären Schmalspurbahn gefahren sein.

Fahrplan & Preise

  • Erwachsene: 45,00 Euro (nur Rückfahrt: 29,00 Euro)
  • Kinder von 6 bis 14 Jahren: 27,00 Euro (nur Rückfahrt: 17,50 Euro)
  • Kinder unter 6 Jahren: kostenlos
  • aktuelle Fahrplanauskunft 

UNSER SPARTIPP

Familien mit zwei Erwachsenen und bis zu drei Kindern reisen günstiger mit der HSB-Mini GruppenCard. Diese kostet 114 Euro und ist im gesamten Streckennetz der HSB gültig (außer in Sonderzügen).

Die Brockenbahn fährt vom Bahnhof Wernigerode täglich auf den Brocken

Bürgerpark

Lauft ihr von der Altstadt etwa 15 Minuten (1,5 km) in nördlicher oder nordöstlicher Richtung, gelangt ihr zu einer weiteren wernigeröder Attraktion, dem Bürgerpark. Hinter dem etwas verstaubt klingenden Namen verbirgt sich neben dem Christianental ein zweites wunderschönes Naherholungsgebiet im Stadtgebiet Wernigerodes. Der Landschaftspark entstand anlässlich der Landesgartenschau 2006. Heute besticht er  durch rund 60 Themengärten, eine Seepromenade und einen Aussichtsturm. Und nicht nur Familien mit Kindern besuchen gerne das Haustiergehege und die Mineralienschlucht nebst Miniaturenpark „Kleiner Harz“. Alleine hier könnt ihr euch schon einen ganzen Tag verzaubern lassen.

GELÄNDEPLAN

Öffnungszeiten

  • April: täglich 9:00 bis 18:00 Uhr
  • Mai bis September: 9:00 bis 19:00 Uhr
  • Oktober: 9:00 bis 18:00 Uhr
  • leider sind keine Hunde im Bürgerpark erlaubt

Eintrittspreise

Miniaturenpark inklusive Bürgerpark (Tageskarte)

  • Erwachsene: 7,00 Euro
  • Kinder zwischen 6 und 16 Jahren: 5,00 Euro
  • Familienkarte: 17,00 Euro (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder)

Bürgerpark ohne Miniaturenpark (Tageskarte)

  • Erwachsene: 4,00 Euro
  • Kinder von 6 bis 16: 2,00 Euro
  • Familienkarte: 9,00 Euro (bis zu 4 Kinder + 2 Erwachsene)

Von der alten Schnakenburg sind heute nur noch die Gebäude von Haus Gadestedt übrig

Essen und trinken

Tolle Einkehrmöglichkeiten gibt es überall in der Innenstadt von Wernigerode. Im Wildpark, im Bürgerpark und auch auf dem Brocken habt ihr ebenfalls die Möglichkeit, euch in einer der Gaststätten mit einem kleinen Imbiss, einem traditionellen Harzer Gericht oder etwas Süßem zu stärken – im Sommer auch draußen im Biergarten.

Unsere Empfehlung für ein Wochenende

Wer sich nicht abhetzen, sondern all die markanten Sehenswürdigkeiten von Wernigerode in vollen Zügen genießen möchte, plant mindestens drei bis vier Tage ein. Länger geht natürlich immer – und langweilig wird es garantiert nicht.

  • Tag 1: Stadtrundgang, Fahrt mit der Schlossbahn, Schloss Wernigerode (eventuell Wildpark Christianental)
  • Tag 2: Wanderung zum Brocken und Rückfahrt mit der Brockenbahn
  • alternativ: Hin- und Rückfahrt auf den Brocken mit der Schmalspurbahn (plus Wildpark Christianental)
  • Tag 3: Besuch des Bürgerparks Wernigerode

TIPP FÜR CAMPER

Wohnmobilstellplätze in Wernigerode

Wohnmobilstellplatz Am Katzenteich

Die Stadt Wernigerode stellt Campern zwei Plätze zum Übernachten zur Verfügung, die direkt im Zentrum liegen. Von beiden Stellplätzen aus kommt ihr innerhalb von etwa zehn Gehminuten in die Altstadt oder auch in den Bürgerpark. Die Stellplätze sind zwar nicht sehr großzügig und wenig idyllisch, für ein oder zwei Übernachtungen aber durchaus in Ordnung. Und natürlich hört man bei der zentralen Lage den Verkehr ringsum etwas. Bei meinem Besuch war dieser aber nicht so schlimm, dass er beim Schlafen gestört hätte.

Wohnmobilstellplatz „Am Katzenteich“ (für 19 Wohnmobile)

(Hier habe ich übernachtet)

Adresse: Schlachthofstraße / Am Katzenteich

Ausstattung und Kosten:

  • 5,00 Euro pro Befahrung

Die Gebühr wird jedes Mal erhoben, wenn ihr durch die Schranke fahrt. Es lohnt sich also, all eure Aktivitäten zu Fuß zu erledigen

  • Strom (1 Euro pro KWh)
  • Wasser (1 Euro pro 40 Liter)
  • WC-Entsorgung
  • keine Müllentsorgung
  • WC (gebührenpflichtig, nur tagsüber geöffnet)

Parkplatz Anger / Schloss (im Randbereich des Parkplatzes)

Adresse: Halberstädter Straße (Einfahrt Nähe Tankstelle)

Ausstattung und Kosten:

  • Montag bis Samstag 5,00 Euro Tagespreis
  • Sonn- und Feiertage: ab 18:00 Uhr frei
  • eventuell 2,00 Euro für WC-Entsorgung
  • kein Strom

Göbelbrunnen vor dem Polizeipräsidium in der Innenstadt von Wernigerode

Fazit

Um all die tollen Sehenswürdigkeiten in Wernigerode anzuschauen, reicht ein Tag gar nicht aus. Hier in unserem Beitrag haben wir nur eine kleine Auswahl an tollen Zielen für euch ausgewählt, die wir auch selbst besichtigen konnten. Für das Luftfahrtmuseum, das Harzmuseum, das Harzplanetarium und viele andere Highlights hat leider die Zeit nicht mehr gereicht und wir mussten sie schweren Herzens für unseren nächsten Besuch vormerken. Am besten plant ihr gleich ein ganzes Wochenende oder einen Urlaub, um euch alles ganz genau und in Ruhe anschauen zu können. Wer den Harz  ganz besonders intensiv erleben möchte, sollte unbedingt den Weg zum Gipfel des Brockens zu Fuß hinauf laufen. Von Wernigerode aus sind das etwa 17 Kilometer. Kürzere Wanderrouten gibt es von Schierke (5,4 km), von Torfhaus auf dem Goetheweg (8 km), von Oderbrück (7,7 km) oder vom Ehrenfriedhof (7,1 km) aus.

 


 

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