Bad Kissingen im Tal der Fränkischen Saale hat eine über 500-jährige Tradition als Mineral- und Moorheilbad. Inmitten der malerischen Landschaft der Rhön hat sie schon so manchem Linderung bei Beschwerden verschafft. Eine der berühmteren Personen, die hier regelmäßig im späten 19. Jahrhundert zur Kur kamen, war die österreichische Kaiserin Elisabeth, bekannt als Sisi. Ihr ist ein abwechslungsreicher Rundweg durch das Kurviertel mit seinen zahlreichen Parks gewidmet.
Alle Details zur Wanderung findest du weiter unten (Karte, Gpx-Daten, Beschreibung)
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Bad Kissingen
Bad Kissingen liegt in der Main-Rhön-Region in der Mitte Deutschlands in der Bayerischen Bäderregion, zu der auch Bad Bocklet, Bad Brückenau, Bad Neustadt und Bad Königshofen gehören. Eingerahmt wird es vom Biosphärenreservat Rhön, dem Spessart und dem Naturpark Haßberge. Mitten durch die Stadt hindurch fließt die Fränkische Saale. Klimatisch ist es hier im Windschatten der Rhön besonders wintermild und warm im Sommer, außerdem regnet es in der Region relativ wenig.

Ein wenig Geschichte
Im Gegensatz zu den meisten Ortschaften in Deutschland taucht Kissingen schon sehr früh in den Urkunden auf, nämlich 801 als chizziche bei einer Schenkung an das Kloster Fulda. Seitdem hat der Ort eine erlebnisreiche Geschichte hinter sich gebracht, die vor allem mit reichen Salzvorkommen in der Umgebung in Zusammenhang stehen und über Jahrhunderte bis in die Gegenwart das Schicksal des Ortes bestimmten.
Doch bis ins Mittelalter schlummerte Kissingen noch im Winterschlaf, war eher unbedeutend und auch kleiner als seine Nachbarstädte Hammelburg oder auch Münnerstadt. Das Besitztum ging ein wenig hin und her, kam unter die Herrschaft der Henneburger und Botenlauben und ging schließlich an das Hochstift Würzburg über.

Vom einfachen Kurort zum mondänen Badeort
Bevor man jedoch in großem Stil die Salzvorkommen zu Heilzwecken nutzte, lag der Schwerpunkt zunächst auf der Salzgewinnung in den Salinen. Doch schaut man einmal genauer nach, so findet man um 1500 bereits nachweisbare Kurgäste. Als sich diese mehrten, fanden das die damaligen Bewohner gar nicht so lustig, sodass der damalige Fürstbischof eine Verordnung erlassen musste, die die Einwohner ermahnte, die Kurgäste besser zu behandeln und sie nicht einfach anzurempeln.
Bis ins 18. Jahrhundert hatte sich die Einstellung der Unterfranken rundweg geändert und Gäste wurden jetzt freundlich willkommen geheißen, jeder Besucher wurde ab jetzt sogar mit Trompetengrüßen empfangen. Der Run auf die Heilbäder ging so richtig Anfang des 18. Jahrhunderts los. Besonders beliebt – damals noch bei den Adligen und Reichen, denn die normalen Bürger hatten für so etwas kein Geld – waren vor allem Karlsbad und Baden-Baden. Und da der Fürstbischof von Würzburg, Friedrich Karl von Schönborn-Buchheim, ein wenig neidisch dorthin sah, ließ er sich nicht lumpen und hat mit Unmengen Geld und Aufwand auch Kissingen zu einem Weltbad ausgebaut.
Dazu wurde sogar die Saale verlegt, um auf dem neu geschaffenen Gelände den Kurplatz einzurichten. Und damit dieser auch bei Hochwasser geschützt war, schüttete man ihn zwei Meter hoch auf und versah ihn mit Stützmauern. Dabei entdeckte man eine längst in Vergessenheit geratene Quelle von Anton Boxberg. Man nennt sie nach dem Freiheitshelden Franz II. Rakoczi, der damals überall für Gesprächsstoff sorgte. 1883 hat Ludwig II., König von Bayern, Kissingen zum Bad erhoben.

Altstadt Bad Kissingen
Altes Rathaus
Zum einen gibt es in der Stadt das Alte Rathaus am Marktplatz. Das dreistöckige Gebäude wurde im Jahr 1577 gebaut und ist im Erdgeschoss als offene Markthalle angelegt, in der die Händler ihre Waren feilboten. Im Dachgeschoss befindet sich ein Speicher. Als 1725 der Giebel einstürzte, versah man den Bau mit einem Schaugiebel und ersetzte das Satteldach durch ein Walmdach. Bei der nächsten Sanierung 1827 kam ein Glockentürmchen hinzu und zur Marktplatzseite ein Dreiecksgiebel. Im Anschluss an die Sanierung diente das Alte Rauthaus zunächst als Wahllokal, dann war eine Schule darin untergebracht. Ab 1865 befanden sich Büros der Stadtverwaltung im Rathaus, bevor diese dann 1928 endgültig umzog. Heute befindet sich eine Vinothek im Erdgeschoss.
Neues Rathaus
Das Neue Rathaus liegt nicht weit entfernt an der Nordseite der St.-Jakobus-Kirche. Die Stadtverwaltung zog damals in das ehemalige Lochner-Heußleinschen Schloss. Den Auftrag zur Errichtung gab 1707 Heinrich Christoph Heußlein von Eußenheim. Als sich die Familie jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts entschloss, ihren Wohnsitz zu verlegen, verkaufte sie ihr Schloss an die Stadt. Noch heute befinden sich originale Elemente im Gebäude. Dazu gehört der barocke Trausaal und der Sitzungssaal, der einst als Festsaal mit verzierter Stuckdecke diente.

Salinen und Heilquellen
Waren einst die Salinen, in denen Salz abgebaut wurde, die Einnahmequelle Nummer eins der Region, so sind es seit vielen hundert Jahren die mineralhaltigen Quellen, die zu therapeutischen Zwecken genutzt werden. Sieben Quellen rechnet man heute der Kurstadt zu, wobei der bekannteste sicherlich der Rakoczy-Brunnen in der Wandelhalle ist, ein eisenhaltiger Säuerling. Durch Zusatz von Magnesiumsulfat und Natriumsulfat wird das berühmte Kissinger Bitterwasser hergestellt, das an mehreren Zapfstellen in der Brunnenhalle, den Arkaden und der Wandelhalle erhältlich ist.

Im Brunnentempel (Maxtempel) seitlich am Kurgarten liegt der Maxbrunnen, die älteste der Mineralquellen. Hinzu kommt der Pandur-Brunnen mit einer Solequelle. Etwas entfernt am Gradierwerk befindet sich der Runde Brunnen, den man von oben durch eine gewölbte Glasscheibe bewundern und auch verkosten kann. Bei Kloster Hausen liegt der Schönborg-Sprudel.
Vom Luitpoldsprudel gibt es gleich zwei Quellen, die alte befindet sich an der Saaleschleife zwischen den Ortschaften Kleinbrach und Großbrach. Wegen Überschwemmungsgefahr verlegte man die Entnahmestelle. Die Neubohrung erfolgte nicht sehr weit weg und wird Luitpoldsprudel neu genannt. Die alte Entnahmestelle ist als eine Art Museum umgebaut und hat noch immer einen Brunnen, aus dem Besucher das Kohlensäure-haltige Wasser abfüllen können.

Gebäude im Kurareal
Arkadenbau
Als der Kurort Bad Kissingen 1814 an das Königreich Bayern fiel, gab sich das Königshaus freigiebig und baute in dem beliebten Kurbad die Infrastruktur für die Kurgäste aus. Dazu traf sich König Ludwig I. mehrfach mit seinem Hofarchitekten mehrfach zur Planung vor Ort. Zentrales Element der Kuranlage in Bad Kissingen stellt der Arkadenbau in der Straße Am Kurgarten dar. Die dreiflügelige eingeschossige Anlage aus Sandstein wurde nach Plänen des Architekten Friedrich von Gärtner geplant.
Conversationssaal
Der Stil mit seinen Rundbogenarkaden mit 46 Säulen über die Gesamtlänge von 150 Meter erinnert an Bauten der Frührenaissance Italiens. Den langen, schlanken Hauptbau zieren vier Eckpavillons in derselben Bauart, einige Jahre später kam ein vierter Flügel im Süden hinzu, der heute verglast ist. Das Zentrum und der Blickfang der Anlage ist der zweigeschossige Mittelbau, der früher Conversationssaal genannt wurde und heute Rossini-Saal heißt. Seinen Namen hat er von Zweckbestimmung, denn die adligen Kurgäste sollten auch bei widrigen Wetterverhältnissen einen bequemen Ort für ihre Treffen haben.
Natürlich war der Conversationssaal auch eine perfekte Örtlichkeit, um Konzerte und Feste abzuhalten. Doch so ganz perfekt hatte man beim Bau nicht gearbeitet, schon kurz nach der offiziellen Eröffnung nach vier Jahren Bauzeit bröckelte der Putz von den Decken, sodass nachgebessert werden musste. Nach der Schlacht bei Bad Kissingen im Deutschen Krieg 1866 gab es über 1.200 Verwundete, die zum Teil in den angrenzenden Hotels versorgt wurden. Um die 400 Schwerverletzte wurden im Conversationssaal und in den Arkadengängen untergebracht, wo sie sich auf Stroh gebettet wie die Ölsardinen in der Dose aneinanderreihten.

Arkadensteg
Vom Arkadenbau über die Fränkische Saale führt der sogenannte Arkadensteg hin zur Spielbank. Je nach Jahreszeit ist sie mit wunderschönen Blumenarrangements bepflanzt und sicherlich damit eine der schönsten Motive für Fotografien.
Regentenbau
Aus der Zeit des Umbaus durch den Architekten Max Littmann stammt auch der im neoklassizistischen Stil erbaute Regentenbau, der im Jahr 1913 nach nur 21 Monaten Bauzeit von König Ludwig III. eingeweiht wurde. Wegen der enorm gestiegenen Gästezahlen hatte ihn Prinzregent Luitpold (der Vater von Ludwig III.) in Auftrag gegeben, allerdings erlebte der Prinzregent die feierliche Eröffnung selbst nicht mehr. In den prächtig ausstaffierten Sälen des Regentenbaus finden ganzjährig Konzerte statt. In den Hauptsaal, der dem Architekten gewidmet ist, passen 1.000 Zuschauer.
Seit seiner Fertigstellung gilt er als repräsentativstes Gebäude in ganz Bad Kissingen. Den Prunkbau aus Sandstein schmücken sowohl korinthische als auch toskanische und ionische Säulen, je nachdem, wo man sich außerhalb oder im Gebäude aufhält. Und auch sonst wurde mit Stilelementen aus Klassizismus und Jugendstil nicht gegeizt. Schon beim Betreten des Regentenbaus durch den Haupteingang empfängt das große Foyer seine Besucher mit einem edlen italienischen Terrazzo-Boden und einem Deckengemälde mit Orpheus von dem berühmten Münchener Kunstmaler Julius Mössel.
Wandelhalle
Um 1910 ergänzte der Architekt Max Littmann die Gebäudekomplexe von damals um die Wandelhalle bis zum Regentenbau und schuf dabei noch einen zusätzlichen Bühnenraum. Nach der letzten Generalsanierung um das Jahr 2000 finden in dem fast 400 Quadratmeter großen Rossini-Saal Konzerte, Vorträge oder auch private Feiern statt.
Was soll man sagen, gespart wurde damals bei der Erweiterung Anfang des 20. Jahrhunderts nicht. Die Wandelhalle ist mit ihren 90 Metern Länge die Größte in ganz Europa und hat eine Fläche von 2.640 Quadratmeter. Der Innenraum ist durch Säulen in drei Längsschiffe unterteilt und man hat den Eindruck, sich in einer Art Kirche aufzuhalten. Wenn man sich so umschaut, mag man gar nicht glauben, dass die Konstruktion aus Stahlbeton aufgebaut ist.
An der Seite ist eine Konzertmuschel angebracht, die zum Kurgarten hin gedreht werden kann. Hier spielt fast täglich die Staatsbad Philharmonie Kissingen für die Gäste.
Öffnungszeiten
- Täglich 7:00 bis 18:00 Uhr
- Hunde nicht erlaubt
- Frei zugänglich (außer zu Zeiten von Konzerten und Heilwasserausschänken)

Parks und Gärten im Kurareal Bad Kissingen
Kurgarten
Direkt am Arkadenbau und der Wandelhalle liegt mit etwa 2 Hektar einer der kleinen Gärten Bad Kissingens. Dennoch ist der Kurgarten traditionell das Zentrum des Kulturlebens der Stadt. Beim Bau der Gebäude hatte König Ludwig I. im Jahr 1834 den Kurgarten gleich mit planen lassen und dabei auch selbst mitgewirkt. Dreimal im Jahr werden die Beete und Schalen neu mit den zur Jahreszeit passenden Blumen bepflanzt und bei schönem Wetter kann man den Klängen der Staatsbad Philharmonie lauschen.
Hunde nicht erlaubt!

Luitpoldpark
Ganze 15 Hektar groß ist das Grüne Herz von Bad Kissingen, der Luitpoldpark. Er wurde als klassischer englischer Landschaftsgarten angelegt und beherbergt eine Vielzahl an exotischen Baumarten. Er ist fast über das ganze Jahr hinweg eine wahre Pracht, denn im Frühling blühen hier auf den Wiesen Abertausende von Krokussen, Tulpen und Narzissen. Den Sommer über verzaubern an der Wildrosenpromenade mit über 30 verschiedenen Rosensorten und im Herbst lockt das bunte Laub zu einem Spaziergang ein.
Barfußlabyrinth im Luitpoldpark
Das Labyrinth gleich zwischen dem Fußweg und den weitläufigen Wiesen ist ein Symbol für das Leben mit seinen vielen Veränderungen. Zwar erscheint es nicht besonders groß, der Weg über die verschlungenen Pfade ist jedoch beachtliche 500 Meter lang und führt über Gras, Sand, Kies und Rindenmulch. Ein Labyrinth ist ein Symbol für den Lebensweg und der eigenen Mitte. Echte Labyrinthe unterscheiden sich von Irrgärten, indem sie keine Irrwege, also Sackgassen, haben, sondern nur einen verschlungenen Pfad, der ins Zentrum führt.
Kneippanlage im Luitpoldpark
Eine Kneipp-Anlage hat sicherlich so manche Stadt und Gemeinde und mag deshalb vielleicht nicht wirklich als etwas Besonderes erscheinen. In Bad Kissingen hat man auch hier gezaubert und die Landschaft rings um das Becken in mediterranem Stil gestaltet. Entspannen auf Bänken und Liegestühlen inmitten von Palmen, einem Duftgarten und unzähligen Kübelpflanzen erwartet man in der Mitte Deutschlands jedoch kaum.

Der Altenberg
Bei ihren Kuraufenthalten machte Sisi täglich einen strammen Spaziergang, der sie auf den Altenberg hinaufführte, der sich mitten im Stadtgebiet von Bad Kissingen zwischen dem Luitpoldpark im Zentrum und dem westlich liegenden Stadtteil Garnitz erhebt. Die 284 Meter hohe Berg zeichnet sich durch einen malerischen Laubwald aus. Schon Ende des 18. Jahrhunderts hatten sich die Fürsten Georg Friedrich Karl von Sachsen-Meiningen und Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, die sich ebenfalls regelmäßig zu Kuraufenthalten in Bad Kissingen einfanden, hier oben mit einer von Hecken umgebenen Bank auf dem Gipfel verewigt.
Jacob Ickelsheimer
Der Wald auf dem Altenberg ist jedoch kein natürlicher Wald, er wurde im Jahr 1889 als Landschaftspark angelegt. Die Wege säumen nostalgische Bauten wie der Rundtempel und das Sonnen-Salett von 1848 und die Walhalla (1849). Hinzu kamen später diverse Denkmäler. Dazu gehört nicht nur das für die Kaiserin Sisi, sondern auch der Gedenkstein für Jacob Ickelsheimer.
Jakob Ickelsheimer verrichtete damals als königlich bayerischer Hofgärtner seinen Dienst in der Kurgärtnerei im Staatsbad und hatte entsprechenden Einfluss auf die Gestaltung der Parkanlagen. Und so nahm er nicht nur im Auftrag König Maximilians II. hinter dem Kurgarten die Planung einer gußeisernen Brunnenhalle auf einem Wiesengrundstück in Angriff, sondern war auch am Bau des Kursaals und dem Arkadenbau beteiligt. Sein umfassendstes Werk jedoch war die Gestaltung des vormals baumlosen Hügels, dem Altenberg.
Die wahre Pracht der gezielten Aufforstung erlebte Jacob jedoch nicht mehr, denn er verstarb im Jahr 1880. Nachdem die Bäume nun an die 150 Jahre Zeit hatten zu wachsen, präsentiert sich der Landschaftspark heute als wahre Fundgrube für wunderschöne alte Bäume. Als Anerkennung für seine Verdienste verlieh die Stadt Jacob Ickelsheimer im Jahr 1875 die Ehrenbürgerschaft und stellte nach seinem Tod einen Gedenkstein auf den Altenberg.

Rosengarten
Früher durften nur zahlende Gäste den Kurgarten betreten. Das gefiel den Bürgern natürlich nicht sonderlich. Und so legte man Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Areal zwischen der Fränkischen Saale, der Ludwigsbrücke und der Balthalsar-Neumann-Promenade das sogenannte Rosarium speziell für die Einwohner an. Die prächtigen Rosenstöcke – heute rund 200 verschiedene Sorten – am Wegesrand laden zum Spazieren und Verweilen ein.
Ein beliebtes Fotomotiv ist auch der Multimedia-Brunnen im Rosengarten. Mehrfach täglich tanzen die Wasserfontänen zu verschiedenen Musikstücken. An einigen Tagen findet zudem eine stimmungsvolle Beamer-Show nach Einbruch der Dunkelheit statt.

Luitpoldbad
Nicht von den Regenten, sondern von einer Aktiengesellschaft aus Kissinger Bürgern wurde 1835 das Luitpoldbad nach den Plänen des Architekten Prof. Albert Geul aus München als drittes Badehaus im Ort gebaut. Hier spürt man die Neorenaissance an allen Enden und Ecken des U-förmigen Gebäudes mit Pavillons in der Mitte und an den Ecken. Als das Bayerische Königshaus den Bau erwarb, ließ man ein zweites Geschoss aufstocken, sodass es zum größten Badehaus Europas wurde.
Leider wurde das Badehaus in den 1970er Jahren geschlossen, weil keine Nachfrage mehr bestand. Heute befinden sich in den historischen Gebäuden ein Behördenzentrum. Für Besucher ist dort immer noch das sogenannte Grüne Treppenhaus zugänglich, das immer noch die originalen Treppen und Geländer enthält.
Luitpold-Casino
Schon früh hatte auch das Glücksspiel in Bad Kissingen Einzug gehalten. 1830 wurde die erste Spielbank gegründet, musste nach knapp 20 Jahren dann unter Maximilian II. wieder geschlossen. Damals vergnügten sich die Besucher vorwiegend mit Kartenspielen. Eine zweite Eröffnung gab es kurz nach dem Ersten Weltkrieg, die Konzession wurde aber wahrscheinlich wegen der galoppierenden Inflation in Deutschland nicht verlängert, sodass 1923 schon wieder Schluss war.
Endgültig Fuß fassen konnte die Spielbank Bad Kissingen dann erst ab 1955. Damals war sie noch im Hotel und Villa der Frühlingsgarten untergebracht und wurde privat betrieben. Zur Eröffnung hatte die Frau des Bürgermeisters, Anni Weiß, die Ehre, die erste Elfenbeinkugel im Roulette zu werfen.
Eine zweite offizielle Eröffnung fand im Jahr 1968 statt. Inzwischen war die Spielbank verstaatlicht worden. Grund der Feierlichkeiten war der Umzug in das Luitpold-Casino im Luitpoldbad, in dem sie sich noch heute befindet. Auch diesmal durfte Anni Weiß die erste Kugel – angeblich aus Gold – werfen.

Elisabeth von Österreich-Ungarn
Kaiserin Elisabeth, wir kennen sie alle besser unter ihrem Namen Sisi, kam sechs Mal zu Kuraufenthalten nach Bad Kissingen, erstmalig als 24-Jährige im Sommer 1862. Dabei absolvierte sie ein Programm, das akribisch von den Brunnenärzten mit dem Hof abgesprochen worden war. Zur Kur reiste sie immer inkognito unter dem Namen Gräfin von Hohenems, was jedoch nicht heißen muss, dass man sie dort nicht erkannte. Inkognito reisen war damals eher damit verbunden, dass sie für die Zeit ihres Aufenthaltes von ihren Pflichten als Kaiserin entbunden war.

Und so nahm sie auch kaum an irgendwelchen gesellschaftlichen Ereignissen teil, weilte oft nur von ihren Hofdamen begleitet im Kurgarten oder ging allmorgentlich auf den Altenberg. An welcher Erkrankung Sisi genau litt, weiß man bis heute nicht. Seit ihrer Heirat mit Franz Joseph I. hatte sie einen schlimmen Husten, der auf eine Lungenerkrankung hindeutet, und litt unter Blutarmut.
Dass Elisabeth nicht genug aß – teilweise hungerte sie sich auf 41 Kilogramm ab bei einer Körpergröße von 1,72 Metern – andererseits aber anstrengende Wanderungen unternahm, ein straffes Turnübungsprogramm absolvierte und sich dem Springreiten widmete, trug wahrscheinlich auch nicht gerade zu einer Besserung bei. Als sie dann durch die Krise in ihrer Ehe auch noch psychisch angeschlagen war, empfahlen ihre Ärzte dringend einen Kuraufenthalt.
Zwar war Sisi lieber bei ihrem Vater auf der wunderbar abgelegenen Insel Madeira, die weite Reise war jedoch nicht immer möglich. Und so kam sie in den 1860er Jahren gleich in vier aufeinanderfolgen Jahren nach Bad Kissingen, das damals noch nicht zum Bad erhoben worden war. Dabei logierte sie in einem der größten Häuser am Platz, dem Hotel Karl von Hess (heute Grand Hotels Kaiserhof Victoria). Die Kuren taten der Kaisesrin gut, sie gewann wieder an Kraft und sah auch besser aus. Doch wenn sie zurück zum kaiserlichen Hof kam, kehrten die Beschwerden schnell zurück.

Sisi-Denkmal auf dem Altenberg
Kaiserin Elisabeth verbrachte viel Zeit während ihrer Kuraufenthalte hier in der Abgeschiedenheit auf dem Altenberg. Damals hatte man wegen der fehlenden Bäume noch eine herrliche Aussicht auf Bad Kissingen. Ihr letzter Aufenthalt fand im Jahr 1898 statt – nur wenige Monate vor ihrem Tod durch einen Attentäter. Zu Ehren der Kaiserin errichtete man im Jahr 1907 das Sisi-Denkmal auf dem Altenberg. Auf dem aus Granitblöcken bestehenden Denkmal befindet sich eine Metalltafel mit dem Portrait von Sisi.
Kurbähnle
Direkt am Kurgarten befindet sich eine Haltestelle der Bimmelbahn, dem sogenannten Kurbähnle. Wer nicht so gut zu Fuß ist oder schon eine weitere Strecke hinter sich hat, kann mit ihr zwei unterschiedliche Fahrten durch das Staatsbad unternehmen.
Tour A: Altstadt-Tour
Die Route führt vom Kurgarten durch die Altstadt, den Luitpoldpark und wieder zurück zum Kurgarten. (Fahrzeit etwa 25 Minuten)
Tour B: Wildpark-Tour
Vom Kurgarten geht es zunächst zum Gradierwerk, dann zum Wild-Park-Klausenhof und wieder zurück. Ihr könnt natürlich an den Stationen einen Zwischenstop einlegen. (Fahrzeit etwa 40 Minuten)
Tour A & B
Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, beide Touren miteinander zu kombinieren. (Fahrzeit etwa 70 Minuten)

Das Dampferle
Ein Ausflugsdampfer, liebevoll Dampferle genannt, bringt Gäste vom Rosengarten zum Gradierbau und dem Museum Obere Saline. Es sind zwei Boote im Einsatz. Die Kissingen stammt aus dem Jahr 1923 und kann bis zu 50 Personen transportieren. Das zweite Boot, die Saline, ist etwa gleichgroß, jedoch jünger. Sie wurde 1964 gebaut. Bitte beachtet, dass es bei hohem Besucheraufkommen zu Verzögerungen kommen kann.
Abfahrtszeiten Rosengarten (April bis Oktober, Stand 2026)
- Samstag, Sonntag, Feiertage: alle 30 Minuten
- Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr
- Und 13:30 und 17:00 Uhr
- Donnerstag, Freitag: stündlich
- 10, 11, 12, 14, 15,16 und 17 Uhr
- Kein Fahrbetrieb am Montag, Dienstag und Mittwoch
- Hunde erlaubt (bitte Hunde nicht unmittelbar vorher baden lassen)
- Kinderwagen erlaubt (keine Fahrräder und Fahrradanhänger möglich)
- Aktuelle Informationen
Abfahrt Saline (April bis Oktober, Stand 2026)
- Samstag, Sonntag, Feiertage: alle 30 Minuten
- Zwischen 10:30 und 12:30 Uhr
- Und 14:00 Uhr und 17:30 Uhr
- Donnerstag und Freitag: stündlich
- 10:30, 11:30, 12:30, 14,30, 15:30, 16:30 und 17:30 Uhr
- Kein Fahrbetrieb am Montag, Dienstag und Mittwoch
Fahrpreise
- Einfache Fahrt
- Erwachsene: 7,00 Euro
- Kinder (3-14 Jahre): 3,00
- Hin- und Rückfahrt
- Erwachsene: 10,00 Euro
- Kinder (3-14 Jahre): 5,00 Euro
- Nur Barzahlung möglich

Wanderung auf der Sisi Tour durch Bad Kissingen
Beschreibung
Die Tour startet von der Kreuzung Ludwigstraße/Bismarckstraße an der Ludwigsbrücke im Zentrum der Stadt. Ihr könnt aber alternativ einige andere Startpunkte auf dem Rundweg auswählen.
Von der Kreuzung aus gehen wir über die Ludwigsbrücke hinüber und biegen direkt hinter ihr am Arkadenbau mit der Touristeninformation nach rechts auf den Fußweg. Wir folgen dem Verlauf der Saale und überqueren diese über den blumengeschmückten Arkadensteg. Dieser führt uns zu einem großen Platz, an dem nahe dem Steg die Max-Statue steht. Ab dem Arkadensteg ist die Sisi-Tour ausgeschildert (ST).
Schräg links befindet sich das Luitpold-Casino. Wir gehen auf dem zweiten breiten Weg von rechts an der Infostelle vorbei weiter durch den Luitpoldpark und wenden uns an der Gabelung nach links. Es geht weiter auf dem Fußweg durch den Park. Nach etwa 100 m biegen wir nach rechts ab und kommen zur Bismarckstraße. Diese überqueren wir und gehen geradeaus weiter durch den Torbogen der Parkklinik hindurch.
Hinter der Parkklinik beschreibt der Weg eine Linkskurve und trifft dann auf eine T-Kreuzung. Hier halten wir uns rechts und wandern den Altenberg Richtung Norden hinauf. An der Kreuzung gehen wir geradeaus, auf der linken Seite liegt etwa versteckt das Denkmal für Jacob Ickelsheimer. An der T-Kreuzung halten wir uns links, passieren einen Infopoint und erreichen die Walhalla. Hinter dieser wenden wir uns nach rechts und erreichen den roten Rundtempel an der Aussichtsplattform mit herrlicher Sicht auf Bad Kissingen.
Hinter dem Tempel machen wir einen Abstecher nach rechts bis zum Sisi-Denkmal, dann gehen wir den schmalen Weg nach links und halten uns gleich wieder links, dann beim Aussichtspunkt rechts. Im Anschluss wandern wir immer dem Hauptweg folgend durch den Landschaftspark Altenberg langsam am Hang wieder hinab, bis wir auf die Informationsstelle treffen, bei der die Verwandten der Kaiserin abgebildet sind. Hier geht es nach links weiter durch die weitflächigen Wiesen mit alten Bäumen im Luitpoldpark direkt links neben der Fränkischen Saale entlang.
Hinter dem Barfußlabyrinth biegen wir an der Kreuzung nach rechts ab, passieren die mediterrane Kneipplandschaft auf der linken Seite und gehen vor dem ehemaligen Luitpoldbad über den Luitpoldsteg auf die andere Seite der Saale. Dahinter biegen wir nach links ab in die Kurhausstraße. Auf der linken Seite befindet sich die Wandelhalle und der Kurgarten, rechts das Gebäude mit der Statue davor ist das Hotel, in dem Sisi damals abgestiegen ist.
(Eigentlich verläuft der offizielle Weg durch den Kurgarten, da wir aber unseren Hund dabei hatten, haben wir die Ausweichroute über die Kurhausstraße genommen)
Wir überqueren den Platz Am Kurgarten, wo sich die Haltestelle des Kurbähnle befindet, und wandern weiter bis zur Ludwigstraße, an der wir nach rechts abbiegen. Am Ende der Ludwigstraße treffen wir auf die Von-Hessing-Straße, auf der rechten Seite befindet sich das Kurtheater, wir gehen nach links weiter. An der nächsten Abzweigung nach links befindet sich der Feuerturm, dem wir einen kurzen Abstecher widmen, dann aber geradeaus weitergehen bis zur Pfarrkirche. Hinter dieser biegen wir nach links in die Obere Marktstraße.
Die nächste Straße (Zwingerstraße) biegen wir nach rechts ab und gelangen, wenn wir uns an der Kirche leicht links halten auf den Rathausplatz mit Brunnen. Wir gehen rechts am Rathaus vorbei und gelangen zur Maxstraße, an der wir links abbiegen. Am Ende der Straße gehen wir geradeaus weiter bis zum Uferweg der Fränkischen Saale, dort halten wir uns links und kommen an die Schiffsanlegestelle zur Saline.
Es geht durch den Rosengarten mit der Fontäne bis zur Ludwigsbrücke, dort halten wir uns rechts und gelangen zum Ausgangspunkt zurück.
Route
- Start/Ziel: Kreuzung Bismarckstr./Ludwigstr. an der Ludwigsbrücke
- Länge: 5,7 km (ohne Altstadt 3,3 km)
- Dauer: 2,5 Stunden reine Gehzeit
- Markierung: ST (für Sisi-Tour)
- Schwierigkeit: mäßig (Aufstieg nur auf den Altenberg, sonst flach)
- Anstieg: 91 m
- Abstieg: 84 m
- für Kinderwagen/Buggy geeignet: ja
- barrierearm (aber Steigung am Altenberg)
- DOWNLOAD Karte als pdf: Sisi-Tour-Karte.pdf
- DOWNLOAD Beschreibung als pdf: Sisi-Tour-Beschreibung.pdf
BLAU: 1 Regentenbau – 2 Arkadenbrücke – 3 Spielbank – 4 Unterführung Parkklinik – 5 Ickersheimer-Denkmal – Walhalla auf dem Altenberg – 6 Aussichtspunkt beim Rundtempel – 7 Sisi-Denkmal – 8 Labyrinth – 9 Kneipp-Anlage – ROT: 1 ehemaliges Luitpoldbad – 2 Wandelhalle – 3 Kurgarten – 4 Theater – 5 Feuerturm – 6 Pfarrkirche – 7 Jakobuskirche – 8 Neues Rathaus – 9 Rosengarten
Höhenprofil

TOURENDATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS
So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät
Unser Tipp: Interaktive Gestaltung der Sisi Tour
Auf dem Rundweg kann man an den 12 Stationen jeweils zwischen zwei Audio-Dateien wählen. Dazu benötigt man natürlich sein Smartphone – und am besten auch Kopfhörer, damit ihr selbst nicht gestört werdet und auch die anderen Gäste nicht von euch. Wir haben euch die Stationen auf der Karte mit einem i für Infopoint markiert.
#1 Sisi-Audio-Tour
Bei dieser Tour begleitet man die Kurgäste Katja und Stefan und erfährt jede Menge über die Kaiserin Elisabeth und das historische Bad Kissingen.
#2 Audio-Tour für die Sinne – Achtsam wandern
Auf dem Rundweg kann man an den 12 Stationen jeweils zwischen zwei Audio-Dateien wählen. Dazu benötigt man natürlich sein Smartphone – und am besten auch Kopfhörer, damit ihr selbst nicht gestört werdet und auch die anderen Gäste nicht von euch.
#3 Familien- Erlebnistour – Wuschel und die Kaiserin
Spaß für kleine und große Entdecker bietet die Familien-Erlebnistour. An der Tourist-Information bekommen Kinder kostenlos ein kleines Büchlein, das euch zusammen mit dem Hund Wuschel zu den Rätseln an den Infotafeln führt. Wenn ihr am Ende der Tour dann das Lösungswort erarbeitet habt, bekommt ihr an der Touristeninformation ein kleines Geschenk. (Bitte beachten: die Touristeninformation befindet sich im Arkadenbau. Der Eingang befindet sich unweit des Arkadenstegs. Hunde dürfen hier leider nicht mit ins Gebäude).

Essen und trinken
Rings um den Luitpoldpark und in der Altstadt gibt es unzählige Cafés und Restaurants, die meist ganztägig geöffnet sind (zumindest in der Kursaison).
- La Bodega Tabas Bar, Kurhausstraße 16
- Indian Tandoori Kitchen im Aparthotel Hohenzollern, Kurhausstr. 29
- Stadtstrand Bad Kissingen (im Sommer), unter der Ludwigsbrücke
- Rosaliss Cafe & Vinorant, Balthasar-Neumann-Promenade 12-16 (am Rosengarten)
- Café am Rosengarten, Balthasar-Neumann-Promenade 4
- Eiscafé Bassanese, Ludwigstr. 3 (am Rosengarten)
In der Altstadt
- Café Ilse, Grabengasse 3
- Platz Hirsch, Marktplatz 16
- Ha Noi, Badgasse 2
- Moon Sushi Bar, Obere Marktstr. 12
- Taj Curry Haus, Marktplatz 21
- China Tai Restaurant, Ludwigstr. 15
- Kebab-Haus, Obere Marktstraße 7
- Imbissbetrieb Ströbel, Schulgasse 3
- Bratwurstglöckle, Grabengasse 6
- Pizzeria Pomodoro, Untere Marktstraße 10
- Brasserie Gaststätte, Obere Marktstraße 12
- Zur Post, Obere Marktstraße 3
- Tommys Braterei, Weingasse 8
- Eiscafé Venezia, Ludwigstr. 18
- Eiscafé Dino, Untere Marktstr. 10
- Bäckerein Schmitt – Eck-Bäck, Untere Marktstr. 7
- Café Kaiser, Obere Marktstraße 6
- Bäckerei Röttinger, Kirchgasse 5
- Der Kaffeefleck, Marktplatz 20
Ich sage jetzt schon mal: Es ist fast unmöglich, sich zu entscheiden!

Anfahrt: Wie komme ich nach Bad Kissingen
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
ICE-Verbindungen bringen euch bis nach Würzburg oder Fulda. Ab dort fahrt ihr mit den Regionalzügen über Schweinfurt oder Gmünden bis zum historischen Bahnhof Bad Kissingen. Ab Fulda gibt es zusätzlich einen Bus der Expresslinie, der von Montag bis Freitag mehrfach täglich, an den Wochenenden einmal täglich fährt.
Mit dem Pkw, Motorrad und Wohnmobil
Ihr erreicht Bad Kissingen über die A7 (Würzburg-Kassel), die A70 Bayreuth-Schweinfurt oder die A71 Schweinfurt-Erfurt. Von den jeweiligen Ausfahrten sind es nur etwa 10 Minuten Fahrt bis in die Stadt.
Parken
Einfach mal so einen Parkplatz in der Kurstadt zu finden, ist tatsächlich wegen der hohen Besucherzahlen schwierig. Wir haben es geschafft, in der Schönbornstraße einen Parkplatz zu finden, allerdings war dieser auch – wie nahezu alle Parkmöglichkeiten in Bad Kissingen – kostenpflichtig. Am besten nutzt ihr die offiziellen Parkplätze und Parkhäuser nahe der Innenstadt. Hier findet ihr den Plan.

Fazit
In dem historischen Kurbad haben Besucher das Gefühl, tatsächlich ins 19. Jahrhundert zurück zu reisen. Prachtvolle Bauten, riesige Parkanlagen und eine wunderschöne Innenstadt sind nur einige der Highlights auf der Sisi-Tour. Wir haben diese deshalb um einen kleinen Abstecher in die Altstadt verlängert und so von drei auf fünf Kilometer ausgedehnt. Es ist fast unmöglich, alles an einem Tag zu erkunden, wenn ihr tatsächlich auch in die Gebäude hineingeht. Das ist bei uns leider nicht möglich gewesen, denn mit Hund ist die Auswahl etwas eingeschränkt. Dennoch darf man mit Hund – Kurpark ausgenommen – tatsächlich in alle anderen Parkanlagen hinein. Die Strecke ist auch problemlos mit Kinderwagen und Buggy befahrbar, wenn ihr ausreichend Puste habt, die knapp 80 Höhenmeter hochzuschieben.



















