Auf einem Höhenzug über Bad Neustadt an der Saale im unterfränkischen Landkreis Rhön-Gersfeld thront eine der imposantesten Burganlagen in Deutschland. Die Burg Salzburg ist im Gegensatz zu den meisten anderen Burganlagen gleich als Ganerbenburg errichtet worden, in der unter einem Vogt bis zu sechs weitere Ministeriale des Bistums Würzburg wohnten und hier ihre Aufgaben erfüllten. Jede der Familien hatte ihren eigenen Ansitz, so nennt man eine Burg innerhalb einer Burganlage. Alleine deshalb ist die Salzburg schon etwas ganz Besonderes.
Bad Neustadt a.d. Saale, Lk Rhön-Grabfeld, Unterfranken, Bayern
Besucherinformationen Salzburg (Öffnungszeiten)
Kurzer Rundweg um die Burganlage

Königspfalzen und Kaiserpfalzen
Im frühen Mittelalter, also zwischen dem 6. Jahrhundert und 1050 unserer Zeitrechnung, regierte die Könige nicht von einer Stammburg oder einer Hauptstadt aus, sondern zogen viel herum. Sie mussten möglichst vor Ort anwesend sein, um persönlichen Kontakt zu ihren Untergebenen (Vasallen) zu halten, mal gab es hier einen Streit zu schlichten, mal gab es dort eine Verhandlung zu führen. Der Herrscher hatte halt allgegenwärtig zu sein. Deshalb war das Leben der Könige im Fränkischen Reich von ständiger Mobilität geprägt, weshalb man heute auch von Reisekönigen spricht.
Eine einzige Residenz, wie wir sie ab dem 11. Jahrhundert in Form von Burgen kennen, gab es nicht. Die Herrscher nahmen dabei für einige Wochen Quartier bei geistlichen Fürsten oder reichen Abteien. Als Unterkünfte für den König und seine mitreisenden Gefolgsleute dienten sogenannte Pfalzen, die ebenfalls als Zentren der Verwaltung dienten. Auch später noch, als die Kaiser und Könige bereits feste Wohnsitze hatten, nutzten sie diese Pfalzen als Reisestützpunkte. Der Name Pfalz stammt übrigens aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet fürstliche Wohnung.
Doch da das Reisen im frühen Mittelalter eine recht beschwerliche Angelegenheit war, denn zu Pferd und mit dem Wagen kam man meist nicht weiter als 20 oder 30 Kilometer am Tag, wurden genau in diesen Abständen diese fürstlichen Wohnungen eingerichtet. Eine solche Pfalz muss man sich als eine Art befestigten Hof vorstellen, der mindestens aus einem Palas mit einem repräsentativen Saal, einer Kapelle und einem Gutshof bestand. Für den Unterhalt dieser Pfalzen hatten die dazugehörigen Reichsgüter enorme Abgaben zu leisten.

Königspfalz Salz oder Salzgau
Eine der bedeutenden Pfalzen der damaligen Zeit befand sich nahe der heutigen Stadt Bad Neustadt an der Saale im Biosphärenreservat Rhön. Die sogenannte Königspfalz Salz lag strategisch günstig zwischen dem Herzogtum Bayern, den Zentren in Franken und den angrenzenden slawischen Gebieten. Die Region war wegen ihrer Solequellen, aus denen mit hohem Energieaufwand Salz gewonnen wurde, und der Anbindung in das Rhein-Main-Gebiet über die Saale von hoher Bedeutung. Einer der Höhepunkte in der Geschichte dürfte das Jahr 803 gewesen sein, in dem sich Karl der Große für einige Wochen in der Ortschaft Salz aufgehalten haben soll.
Von der Königspfalz zum Bistum Würzburg
Zwischen dem 10. Und 12. Jahrhundert begann ein Strukturwandel, der auch vor der Königspfalz Salz nicht haltmachte. Die Region ging schrittweise in den Besitz der Kirche über. Um 1000 schenkte Kaiser Otto III. die Anlage dem Bistum Würzburg. Das Bistum Würzburg, seinerzeit vertreten durch den Bischof Gebhard von Henneberg, gründete in der Mitte des 12. Jahrhunderts die Salzburg als Verwaltungszentrum des Salzgaus, womöglich damals auch noch zur Sicherung der Gebietsgrenzen.

Die Burg Salzburg
Die Anlage
Die natürlichen Gegebenheiten waren damals perfekt für den Bau einer wehrhaften Anlage. Oben auf der Anhöhe befand sich ein großes Plateau, an dessen Rändern der Bergsporn an drei Seiten zum Saaleufer hin sehr steil abfällt, sodass hier kein zusätzlicher Schutz vor Angriffen notwendig war. Auf der anderen Seite musste die Anlage lediglich von einem 160 Meter langen Halsgraben vom Höhenzug abgetrennt werden.
Der älteste Teil der Burg entstand um 1150, als die Burgherren zunächst eine 450 Meter lange Ringmauer um das Plateau von gut 10.000 Quadratmeter Fläche auf dem Hügel zogen und an der Front vier Vierecktürme aufstellten. Nur 20 Jahre später muss dann die Ringmauer aufgestockt worden sein. In diesem Zug ist auch der Zinnenkranz entstanden, der für die damalige Zeit alles andere als üblich war. Zinnen sind übrigens die gemauerten Aufsätze auf der Wehrmauer, die die Verteidiger Deckung gegen Fernfeuerwaffen zu geben.
Es dauerte nur ein paar Jahre, bis auch die Fronttürme erhöht wurden und der Torbau ein neues Gesicht bekam. Aber was wäre eine Burg, ohne Bergfried und Wohntürme? Die kamen als nächstes im Bauplan an die Reihe. Zwei Ansitze für die Dienstmannen des Würzburger Bischofs kamen hinzu, ab 1220 fünf weitere Burgmannensitze. Und auch die anderen Bauten erfuhren immer wieder An- und Umbauten. 1250 entstand dabei aus der ehemaligen Torhalle eine Art Sommerpalas.

Torturm
Schon beim Betreten der Anlage fällt der massive Torturm auf, der aus sogenannten Bossenquadern errichtet wurde und damit in die Zeit um 1200 datiert wird, da diese Bauweise vor allem zur Zeit der Herren von Hohenstaufen (1138 bis 1268) besonders beliebt war. Ursprünglich hatte der Torturm einmal einen Aufsatz aus Fachwerk und war um die 27 Meter hoch.
Als Bosse oder Bossenwerk bezeichnet man ein Mauerwerk aus Steinquadern, die an der sichtbaren, vorderen Seite nur grob behauen sind und somit etwas Provisorisches aber auch besonders Raues und Abschreckendes an sich hat. Das Wort Bosse leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Begriff für schlagen ab.

Verwaltungssitz
Mit der Gründung erscheint um 1187 ein Henricus, scultetus de Salzberg, 1193 dann einOtto, advocatus de Salzberg. Das lässt den Schluss zu, dass die Anlage nicht nur als Herrschaftssitz, sondern auch zur Verwaltung bestimmt war.
Denn ein Scultetus war als Schultheiß ein Amtsträger, der von der Dorfgemeinschaft gewählt wurde und fürErhebung von Abgaben sowie für die Einhaltung von Vorschriften verantwortlich war. Ein Schultheiß durfte damals die niedere Gerichtsgewalt ausüben, also kleinere Vergehen richten und den Schuldigen bestrafen.
Ein Advocatus hingegen war ein Beamter, also vom jeweiligen Landesherrn eingesetzter Vertreter, der in dessen Namen regierte und den Vorsitz im Landgericht innehatte. Bei kirchlichen Würdenträgern wie Bischöfen, nannte man deren Vertreter Vögte, zu denen auch Vogt Otto gehörte.
Mehrfamilienburg der Zentgrafen
Ab 1200 werden als Bewohner mehrere Ministeriale auf der Salzburg genannt. Sie kamen aus dem würzburgischen Dienstadel, um kleinere Besitztümer zu verwalten und sich die Nutzungsrechte der Salzquellen zu kümmern. Ihr Rang entsprach in etwa einem Zentgrafen, die dem jeweiligen Vogt unterstellt waren. Der Begriff Zent stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Hundert. Er bezeichnet ursprünglich eine Untereinheit in einer Grafschaft. Der Zentgraf verwaltete im west- und ostfränkischen Reich also eine Hundertschaft, also 100 Familien. Sie alle waren Lehnsleute der Würzburger Bischöfe.

Ganerbenburg
Durschreitet man das Tor, trifft man auf ein weitläufiges Areal, das so ganz anders aussieht als der Innenhof anderer Burgen. Das liegt daran, dass die Burg Salzburg eine Ganerbenburg ist. Sie zählt zu den ältesten Ganerbenburgen in Deutschland und ganz Mitteleuropa.
Hier hatte nicht nur eine Adelsfamilie ihren Wohnsitz, sondern gleich mehrere. Inzwischen konnte man bis zu sechs Familien gleichzeitig nachweisen, das bedeutet, eigentlich sind es sechs Burgen und nicht eine, die sich hier im Innenraum tummeln. Auf diesen Sachverhalt ist auch die Größe der Anlage zurückzuführen.
Jede der Adelsfamilien hatte ihren eigenen Ansitz, der wie eine herkömmliche Burg gegliedert war, also einen eigenen Bergfried, Palas und Kemenate besaß. Denn es war nicht ausgeschlossen, dass sich die Ganerben untereinander nicht grün waren und bitterböse Fehden gegeneinander ausfochten. So ganz einfach war das Leben auf einer Ganerbenburg damals sicherlich nicht, deshalb mussten sich alle Ritter in einem Vertrag, auch Burgfrieden genannt, verpflichten, die Burg gemeinsam zu unterhalten und zu verteidigen.
Das 18. Jahrhundert
Um 1525 wird die Burg im Bauernkrieg teilweise beschädigt und im Anschluss saniert. Im Anschluss fristete die Anlage ein wenig nennenswertes Dasein, bis im frühen 18. Jahrhundert ihr Niedergang einsetzte. Aus der Mehrfamilienburg mit seinen adligen Bewohnern wurde langsam aber sicher ein landwirtschaftliches Gut innerhalb der Befestigungsmauern. Dazu ließ man sowohl einige ehemalige Ganerbensitze sowie auch die Burgkapelle abreißen, um aus dem Baumaterial neue Bauernhäuser zu errichten. Im Jägerbau entstand um 1723 eine kleine Synagoge für die jüdischen Bewohner des Burgdorfes.

Die Burgkapelle
Mitten auf dem weitläufigen Burgareal befindet sich die Burgkapelle, die von ihrem Erscheinungsbild so gar nicht zur restlichen Anlage zu passen scheint. Der Eindruck täuscht nicht, denn diese Kapelle ist erst in den 1840er Jahren hinzugekommen und wurde in neoromanischen und neobyzantinischen Stil errichtet.
1836 weilte der westfälische Freiherr von Haxthausen in Bad Kissingen und besuchte bei seinem Aufenthalt auch die Burg Salzburg. Dort fand er lediglich die Reste einer alten Kapelle vor. Als Haxthausen im folgenden Jahr durch Heirat zu Wohlstand gelangte, kaufte er das nahegelegene Gut Neuhaus. Zu diesem Gut gehörte damals auch etwa ein Drittel der Burg Salzburg. Und so entschloss sich der neue Mitbesitzer, ein neues Gotteshaus errichten zu lassen.
Zur Grundsteinlegung erschien König Ludwig I., der Haxthausen zuvor in den Grafenstand erhoben hatte, höchstpersönlich im Jahr 1841. Wegen finanzieller Engpässe und dem Tod Werner von Haxthausens, der inzwischen noch weitere Teile der Burg erwerben konnte, verzögerte sich die Fertigstellung, sodass die Kapelle erst 1848 dem heiligen Bonifatius geweiht werden konnte.

Familie von Brenken
Als Werner von Haxthausen ohne männlichen Nachfahren starb, ging die Verwaltung des Besitzes zunächst an die verwitwete Gemahling über, dann an den Enkel der mit dem westfälischen Gutsbesitzer Hermann von und zu Brenken verheirateten Tochter. Als die Gräfin starb, war ihr Enkel Otto von Brenken erst zarte elf Jahre alt.
Deshalb fiel die Verwaltung zunächst auf seine Eltern, die zwar ihren Wohnsitz in Westfalen hatten, aber dennoch die restlichen Anteile der Salzburg kauften. Als die Mutter dann verstarb, führte Otto den Besitz nur kurze Zeit, denn er starb bereits mit 33 Jahren. Zuvor hatte er jedoch die Gräfin Maria von Rottenhan geheiratet, die aus dem Uradelsgeschlecht der fränkischen Rotenhan entstammte.

Familie von und zu Guttenberg
Die noch junge Witwe heiratete ein zweites Mal, und zwar den Freiherrn Theodor von Guttenberg. Bald wurden die Guttenberger alleinige Eigentümer der Grundherrschaft Neuhaus und der Burg Salzburg. Und nachdem Theodor nicht nur über jede Menge Geld verfügte, sondern aus historisch sehr interessiert war, dauerte es nicht lange, bis er erste Sanierungsmaßnahmen an der Burg vornahm. In diesem Zug wurde auch der Burgberg aufgeforstet und das Privatbad Neuhaus weiter ausgebaut.
Seine Vision war, die Burgruine zu einer Attraktion für historisch interessierte Touristen zu machen und die Kurgäste vom nahen Bad Kissingen nach Neuhaus zu locken. Dazu ließ er unter anderem den Wachturm an der Burgmauer als Aussichtsturm für Besucher umzugestalten.
Als Gutenberg in noch jungem Alter von 50 Jahren verstarb, zog es seine Witwe mit den noch kleinen Kindern nach Würzburg, München und Garmisch-Partenkirchen, nachdem das Stammhaus der Familie Gutenberg in der oberfränkische Gemeinde Guttenberg 1908 abgebrannt war. Um 1930 nutzte man die Burganlage für Festspiele, weshalb der Innenhof für die Bühne planiert wurde.

Die Burg Salzburg heute
Von den Ganerbensitzen liegt der Größte, der damals dem Vogt vorbehalten war, in der Südwestecke der Anlage. Er ist heute der einzige vollständig erhaltene Teil der ehemaligen Wohnsitze auf der Salzburg. Der damalige Burgherr galt als Widersacher des Nationalsozialismus und wurde deshalb von der SS im Frühjahr 1945 in Berlin ermordet. Die Burg blieb jedoch glücklicherweise im Besitz der Familie.
Bis heute hat die Familie von Guttenberg noch ihren Wohnsitz dort. Deshalb ist dieser Bereich – vielleicht der Interessanteste – nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Der ehemalige Vogtsitz besteht aus einem Bergfried, mehreren Wohnbauten, einem Saalbau und einem Küchenbau. Zusätzlich ist hier auch ein rund 75 Meter tiefer Brunnenschacht zu finden. Dennoch gibt es auf der Anlage genügend andere sehenswerte Details zu erkunden, sodass man schon einmal fast einen halben Tag dort oben verbringen kann.

Besucherinformationen Burg Salzburg
Öffnungszeiten (Stand 2026)
Der äußere Hof ist frei zugänglich, der innerer Hof und die Gartenanlagen im Ruinenteil gehören zum privaten Wohnbereich der Familie von Guttenberg. Der Zugang ist jedoch im Rahmen einer regulären Führung (siehe Führungen) und für Übernachtungsgäste zugänglich.
- in der Regel täglich von 9:00 bis 23:00 Uhr geöffnet
- Eintritt frei
- aktuelle Informationen
Führungen
Übernachtungsgästen der Burg Salzburg steht ein ganz besonderes Highlight ins Haus: Sie dürfen die sonst nicht zugänglichen Bereiche im Rahmen einer Führung erleben. Dazu ist eine Anmeldung bei der Stadt Bad Neustadt notwendig. Weitere Infos findet ihr HIER.

Mineralheilbad Neustadt
Auf der Basis einer älteren Siedlung im Talgrund unterhalb der Burganlage wurde Mitte des 13. Jahrhunderts eine neue Stadt nova civitas gegründet, die 1257 erste neue Bürger verzeichnen konnte. Funde bei Grabungen deuten darauf hin, dass die Stadt bereits im 12. Bis 13. Jahrhundert mit einer Stadtbefestigung aus Holz umgeben war. Die Variante aus Stein, die der hölzernen folgte, ist heute noch in Teilen erhalten und umgibt die Altstadt von Neustadt in Herzform.
In dieser Zeit bürgerte es sich ein, die Verwaltung aus den Burgen in die Talsiedlungen zu verlegen. Das geschah auch hier. Der Mittelpunkt des Amtes wurde nach und nach von der Salzburg in die neue Stadt umgesiedelt. Die Privilegien, die ein solcher Bürger besaß, bewog anscheinend auch so manchen Burgherrn dazu, seinen Wohnsitz ins Tal zu verlegen. Als die Verwaltung ebenfalls in die Neue Stadt umsiedelte, verlor die Burg ihre ursprüngliche Bedeutung.
Geologie
Der geologische Untergrund rings um Neustadt an der Saale besteht aus einer mächtigen, 700 Meter dicken Schicht aus Buntsandstein. Darunter eine 250 Meter dicke Schicht aus Zechstein, die massive Bänke aus kristallinen Salzlagern enthält. Dieser sind die unzähligen Heilquellen zurückzuführen, die in der Region entspringen.
Das Neustädter Becken liegt im Regen- und Windschatten der Rhön und ist deshalb als besonders mild und regenarm einzustufen. Zusammen mit Bad Kissingen, Bad Königshofen, Bad Bocklet und Bad Brückenau gehört Bad Neustadt a.d. Saale im nördlichsten Landkreis Bayerns zum Bäderland Bayerische Rhön.

Rundweg um die Burg
Es lohnt sich, nicht nur das Innere der Burg Salzburg zu erkunden, sondern auch den etwa xx Kilometer langen Weg ringsum zu gehen, um einen Eindruck von der Außenansicht mit den abschreckenden Wehrmauern, den Schießscharten, dem Graben und den vielen Erkern zu erlangen. Verlaufen könnt ihr euch nicht, geht einfach rechts oder links herum immer an der Burgmauer/dem Graben entlang.
Route

Höhenprofil

Details
- Start/Ziel: Besucherparkplatz Burg Salzburg (2 Stunden mit Parkscheibe)
- Markierung: keine
- Länge: 800 m
- Dauer: etwa 30 Minuten
- Schwierigkeit: einfach
- für Buggy geeignet: ja
- Aufstieg: 23 m
- Abstieg: 24 m
- DOWNLOAD Karte als pdf: Burg-Salzburg-Rundweg-Karte.pdf
TOUREN-DATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS
So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät

Essen und trinken
Direkt auf dem Burggelände befindet sich eine Pizzeria und ein Café. Weitere Restaurants und Cafés findet ihr in Bad Neustadt.
- Pizzeria O Sole Mio, 97616 Bad Neustadt an der Saale, Salzburgweg 6 (Mo-Di undDo-Sa: 17-22 Uhr, Mi Ruhetag, So: 11:30-22 Uhr)
- Salzburg Café mit Laden, 97616 Bad Neustadt an der Saale, Salzburgweg 6 (Mi-Sa 13 bis 17 Uhr)

Anreise: Wie komme ich nach Bad Neustadt?
Bad Neustadt an der Saale ist die Kreisstadt des unterfränkischen Landkreises Rhön-Grabfeld, dem nördlichsten Landkreis in Bayern. Die Stadt liegt zwischen Frankfurt im Westen, Schweinfurt im Süden, Coburg im Osten und Eisenach im Norden.
A71
Am einfachsten ist Bad Neustadt a.d. Saale über die A71 Schweinfurt-Erfurt zu erreichen.
Aus dem Süden:
Hier nehmt ihr die Ausfahrt 26 Bad Bocklet/Münnerstadt/Bad Neustadt Süd und haltet euch immer Richtung Bad Neustadt.
Aus dem Norden:
An der Abfahrt 25 Bad Neustadt/Bischofsheim fahrt ihr von der Autobahn und haltet euch immer Richtung Bad Neustadt.

Parken
In Bad Neustadt folgt ihr der Beschilderung Richtung „RHÖN-KLINIKUM Campus“ über die NES 20 bis nach Herschfeld. Auf Höhe des Ortsschildes geht es links ab in die Von-Guttenberg-Straße. Von dort aus ist die Burg ausgeschildert.
Adresse fürs Navi: Burgstraße oder
Fahrt die Burgstraße immer bergauf, vorbei am Rhönklinikum. Direkt an der Burg befindet sich auf der linken Seite ein kostenloser Parkplatz (2 Stunden mit Parkscheibe).
Anreise/Übernachtung mit dem Wohnmobil
Von der Größe her ist der Parkplatz auch für Wohnmobile geeignet. Übernachten dürft ihr hier allerdings nicht. Für Anreisende mit dem Wohnmobil empfehlen wir deshalb den Wohnmobilstellplatz in Laufnähe zur Burg in der Mühlbacher Straße. Direkt am Kurpark direkt im Grünen ist der Stellplatz sehr beliebt.
Kosten (Stand 2026)
- 10 Euro pro Nacht inkl. Strom
- Zahlbar in bar oder mit Karte am Parkscheinautomaten
Anmeldung
- Stadthalle, An der Stadthalle 4, Tel.: 09771 9106 175
- Touristeninformation, Spörleinstraße 11, Tel.: 09771 687 60 60
Fazit
Eine echte Rarität unter den vielen Burgen und Ruinen im Biosphärenreservat Rhön und ganz Unterfranken ist sicherlich die Burg Salzburg auf dem Hügel über dem Stadtteil Herschfeld von Bad Neustadt an der Saale. Der Innenhof der ehemaligen Ganerbenburg und die Außenanlage ist tagsüber frei zugänglich. Wer mehr sehen möchte, sollte eine Übernachtung in der historischen Anlage planen, dann ist es möglich, auf Vorreservierung auch weitere Teile der Anlage bei einer Führung zu erkunden, die ansonsten nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind.













