SIGHTSEEING TOUR

Hop-On, Hop-Off – einmal durch die City von Vancouver

Das Ticket für den Sighseeing-Bus gibt es in der Metropole Vancouver mit 24 Stunden oder für ein paar Dollar mehr auch für ganze 48 Stunden Gültigkeitsdauer. Ihr bekommt die Tickets für den Big Bus fast an jeder Straßenecke oder im Kiosk nebenan. Wer auf Anhieb keine Verkaufsstelle findet, fragt einfach nach. Jeder in Vancouver weiß, wo es sie gibt. Wir nehmen das Busticket gleich für zwei Tage, um möglichst viel von der atemberaubend gemütlichen Metropole zu entdecken. Zweimal im Kreis herum in zwei Tagen – und nicht langweilig!

Kein sprödes Geschmiere, sondern echte Kunst an den Mauern in der City

Dr. Sun Yat-Sen – Chinesischer Garten Vancouver

Mitten im Herzen der Weltstadt Vancouver gibt es ein kleines, verträumtes Fleckchen Erde, das zum Ausruhen und verweilen einlädt. Der klassische chinesische Garten liegt mitten im lebhaften Chinatown und wurde vom National Geographic zum Weltkulturerbe erklärt. Und das völlig zu Recht! Der kleine Park, der 1986 zur Weltausstellung eröffnet wurde, ist mit seinen typisch asiatischen Gebäuden mit Pagodendach der erste traditionelle chinesische Garten, der außerhalb von China angelegt wurde.

Alleine der Blick auf die Skyline im Hintergrund ist grandios

Der chinesische Garten ist strikt nach den Maßstäben der jahrhundertealten Tradion geplant und errichtet, die ihre Höhepunkte während der Ming- Dynastie zwischen 1368 und 1644 hatten. Der Park ist nach dem chinesischen Revolutionär Sun Yat-Sen benannt, der für mehrere Jahre im Exil in Vancouver lebte.


Wir lernen die Geschichte und Bedeutung jedes Elementes kennen und entspannen zwischen Steinen, Wasser, Pflanzen und klassischer chinesischer Architektur bei einer Tasse dampfendem Tee unter einer Bambusstaude.

Die komplizierten traditionellen Gebäude und Laufstege sind komplett ohne die Verwendung von Schrauben, Nägeln oder Klebstoff konstruiert. Alles im Dr. Sun Yat-Sen Garten wurde aus China importiert – sogar die Kieselsteine!


Gastown (mit Gasuhr)

Dampfstanduhr in Vancouver City

Das historische Zentrum von Vancouver ist Gastown. Entsprechend quirlig geht es im Viertel zu. Nicht nur die denkmalgeschützten Häuser gehören zu den Touristenmagneten. Die Steam Clock, eine Dampfstanduhr an der Ecke Water Street und Cambiestreet lockt jede Viertelstunde mit ihrem Gepfeife Trauben von Touristen mit ihren Kameras an.

Obwohl die Dampfuhr, die vom Dampfheizsystem des Viertels angetrieben wird, schon recht antiquiert aussieht, ist sie in Wirklichkeit erst etwa 30 Jahre alt. Trotzdem ist die Gasuhr ein echter Hingucker und die Touristen scharen sich um sie.


Skulpturenlabyrinth A-maze-ing Laughter

Die 14 Bronzefiguren im Morton Park an der English Bay sind Bestandteil der Vancouver Biennale. Sie stammen von einem bedeutenden chinesischen Künster namens Yue Minjun. Die Skulpturen sind über 250 cm hoch und jede einzelne wiegt etwa 250 kg. Yue Minjun gilt als einer der Führer der chinesischen Avantgarde.

Wissenschaftsmuseum und Messezentrum

1986 entstanden für die Weltausstellung in Vancouver viele markante Bauwerke. Einige davon wurden leider nach der Ausstellung wieder abgerissen, andere prägen seit dieser Zeit das Stadtbild. Etwas futuristisch mutet beispielsweise das BC Place Stadium an, das Heimatstadion des Football-Teams.

Messezentrum Canada Place

Das Messezentrum Canada Place, das mit seinen weißen Segeldächern als wahres Meisterwerk unter den architektonischen Errungenschaften der Stadt gilt, erinnert an ein überdimensionales Segelschiff. Als Wahrzeichen von Vancouver gilt auch die Kuppel des Wissenschaftsmuseums Science World gleich nebenan, die ihr am besten vom Meer aus sehen könnt.

Hafenrundfahrten

Wer eine Pause von den Einkaufszentren und Museen braucht, sollte Vancouver auch von „außen“ besichtigen. Von Ende April bis Ende September könnt ihr mehrfach täglich an der rund einstündigen Hafenrundfahrt von Harbor Cruises teilnehmen und durch das „Gateway to the Pacific“, den Burrard Inlet, und die berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Vancouver wie den Stanley Park und dem historischen Gastown vom Wasser aus betrachten.

Preise

  • Erwachsene: 38,95 CAN
  • Jugendliche (12 – 17 Jahre): 32,95 CAN
  • Kinder (5 – 11 Jahre): 12,00 CAN
  • Kinder unter 5 Jahren fahren kostenlos mit

Street Art Vancouver

Vancouver ist eine kultur- und kunstorienetierte Stadt, die ihren vielen lokalen Künstlern hoch zu schätzen weiß. Denn sie haben die Mauern der Metropole in erstaunlich farbenfrohe Kunstwerke verwandelt. Anfang August finden jedes Jahr die größte öffentliche Kunstfeier statt, das Vancouver Mural Festival.

Schnöde Schmierereien waren gestern: Vancouver betreibt Street Art im großen Stil

Vancouver für Feinschmecker

Vancouver gehört defintiv zu den Feinschmeckermetropolen. Besser als beim Lesen von Feinschmeckermaganzinen entdeckt man jedoch Vancouvers Leidenschaft für gutes Essen bei einem Spaziergang durch die Stadt. Überall sieht man Brunch-Cafés und Food Trucks, riecht die unterschiedlichsten Aromen, die aus den winzigen Restaurants in den Straßen strömen. Probiert einfach selbst!

Zentralbibliothek – Vancover Public Library (VPL)

Die Zentralbibliothek der West Georgia Street im östlichen Geschäftsviertel von Vancouver City. Die Bibliothek umfasst einen gesamten Block im Viertel und erinnert an das Kolosseum in Rom. Die Zentralbibliothek von Vancouver zählt fast drei Millionen Medien. Sie befindet sich in der 350 West Georgia Street, im östlichen Teil des zentralen Geschäftsviertels und umfasst einen gesamten Block, der als Vancouver Library Square bezeichnet wird.

 

Im Zentrum der VPL steht ein rechteckiger Bau mit neun Etagen, der durch Brücken mit einer freistehenden elliptischen Kolonnade verbunden, die den Komplex umgibt und die Lesesäle enthält. Ich empfehle euch, einmal auszusteigen und zumindest das beeindruckende Atrium der Zentralbibliothek zu besuchen. Aber ist man erst mal drinnen, kann man sich doch nicht so schnell losreißen. Hier gibt es echt was zu sehen!

 

Und wer erinnert sich noch an die Olympische Spiele?

Kanada war im Jahr 2010 nach den Sommerspielen 1976 in Montreal und den Winterspielen 1988 in Calgary zum dritten Mal Gastgeber der Olympischen Spiele. Zu den Austragungsorten zählte neben Vancouver selbst auch der 125 km entfernt liegende Wintersportort Whistler in den Rocky Mountains. Das Motto dieser Olympischen Spiele war „The Seat to Sky Games“, was mit „Die Spiele des Meeres und des Himmels“ übersetzt werden kann.

Die Panne bei der Entzündung des Olympischen Feuers ist vergessen, die Faszination des gigantischen Lagerfeuers aber nach wie vor ungebrochen. Auch wenn die Fackel heute natürlich nicht mehr brennt, bestaunen immer noch tausende von Menschen die vier überdimensionalen Holzscheite am Coal Harbor, die als Symbol der Versöhnung mit den Ureinwohnern Kanadas gilt. Die Säulen stehen für die vier Stämme der First Nations, wie die Ureinwohner in Kanada genannt werden.


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Stanley Park & Vancouver Aquarium

Vancouver hat viele Parks. Doch der vielleicht Bekannteste und Schönste heißt Stanley Park. Er liegt am nordwestlichen Zipfel der City auf einer Halbinsel, die in den Meeresarm Burrard Inlet ragt. Mitten im Park liegt das legendäre Vancouver Aquarium, in dem ihr viele Meeresbewohner bewundern könnt – von Korallen mit Clownfischen über farbenfrohen Quallen bis hin zum Walross und Delfin.  MEHR LESEN

 


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