UNSERE ROUTE – NAMIBIA

Namibia, klar – nur welche Route?

von Michaela Trapp

 

Eine Rundreise durch das südliche Afrika, den roten Sand der Kalahari und der Namib durch die Finger rieseln lassen – das war schon immer ein Wunsch, der ganz oben auf unserer To-Do-List stand. Was haben wir also gemacht? Beides auf unserem Roadtrip durch Namibia miteinander kombiniert. Dabei herausgekommen ist eine unvergessliche Zeit zwischen blauem Himmel und unendlicher Weite.

3 Wochen, zwei Menschen, ein Auto, 4809 km und jede Menge unvergesslicher Erlebnisse. Ein tolles Abenteuer mit atemberaubenden Landschaften, wilden Tieren, herzlichen Menschen und ganz viel Spaß!

Namibia

Namutoni Naukluft Nationalpark

Namibia zählt zu den unwirtlichsten Ländern der Erde. Trotzdem hat dieses Land viele Besonderheiten zu bieten, die es in keiner anderen Region der Welt zu bestaunen gibt. Mondlandschaften, riesige rote Dünen und die skurril anmutende Skelettküste sind nur einige Beispiele für einzigartige Naturschauspiele.

Die richtige Planung

Spontanität ist klasse, aber ein Roadtrip durch Namibia braucht ein wenig Vorbereitung. So ist es beispielsweise wichtig, die Entfernungen gut einzuschätzen. Namibia ist nur dünn besiedelt, manche Straße nur schwer befahrbar. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld eine große Route zurechtzulegen, um Fahrzeiten besser einschätzen zu können.

Ich habe etwas über ein halbes Jahr vor Reiseantritt begonnen, mir darüber Gedanken zu machen, was wir unbedingt alles ansehen möchten. Monatelang haben wir Reiseführer und Bildbände von Namibia gewälzt, uns im Internet umgesehen und uns von Reisebereichten und Erfahrungen anderer Reisender inspirieren lassen.

Vielleicht können auch wir dich ein wenig bei der Routenplanung unterstützen. Deshalb findest du hier unsere Route mit allen Highlights, unsere Unterkünfte und Angaben über Fahrzeiten sowie Kilometerangaben.

Unsere Route

Windhoek – Mariental – Maltahöhe – Sossusvlei – Swakopmund – Erongoberge/Omaruru – Korixas – Etosha Nationalpark – Waterberg – Windhoek

Wir haben uns entschieden, immer zwei Tage in einer Unterkunft zu bleiben und dafür immer etwas größere Fahrstrecken auf uns zu nehmen. So hatten wir immer einen ganzen Tag Zeit, uns alles in der Umgebung ganz genau anzusehen.

Tag 1

  • Ankunft in Windhoek, Übernahme des Mietwagens (SUV)
  • Fahrt zur ersten Unterkunft (11 km)

Farm Gästefarm nahe Windhoek Namibia

Tag 2

  • Fahrt von Windhoek Richtung Süden
  • Kalahari Region
  • Ziel: nahe Mariental (B1)
  • Entfernung: 350 km, Fahrzeit: 4 h
  • Unterkunft: Kalahari Anib Lodge

Kalahari Anib Lodge Mariental Namibia

Tag 3

  • Tag zur freien Verfügung
  • Wanderungen, Game Drive in der Kalahari
  • Unterkunft: Kalahari Anib Lodge

 Tag 4

  • Fahrt nach Westen Richtung Sesriem/Sossusvlei
  • Ziel: nahe Maltahöhe
  • Entfernung: 280 km, Fahrzeit: 4 Stunden
  • Führung durch die Findelkindanlage, Wanderung
  • Unterkunft: Hammerstein Lodge

Hammerstein Lodge Namibia

Tag 5

  • Tag zur freien Verfügung
  • Ausflug zum Sossusvlei
  • Unterkunft: Hammerstein Lodge

Tag 6

  • Fahrt von Maltahöhe nach Swakopmund
  • Ziel: Swakopmund/Westküste
  • Entfernung: 360 km, Fahrzeit: 5,5 h
  • Strandspaziergang, Einkaufsbummel
  • Unterkunft: Fishreiher Guesthouse

Fishreiher Guesthouse Swakopmund Namibia

Tag 7

  • Tag zur freien Verfügung
  • Vormittag: Tour an die Skelettküste
  • Nachmittag: geführte Tour mit Tierbeobachtungen in der Küstenwüste/Swakopmund
  • Unterkunft: Fishreiher Guesthouse

Tag 8

  • Fahrt nach Norden Richtung Damaraland
  • Ziel: Erongoberge bei Omaruru
  • Entfernung: 270 km, Fahrzeit: 4 h
  • Farmrundfahrt
  • Unterkunft: Farm Eileen

Farm Eileen Namibia

Tag 9

  • Tag zur freien Verfügung
  • Wanderung mit Wildtierbeobachtung
  • Unterkunft: Farm Eileen

Tag 10

  • Fahrt Richtung Nordosten
  • Ziel: Damaraland, Korixas
  • Entfernung: 420 km, Fahrzeit: 6,5 h
  • Unterkunft: iGowati Lodge

iGowati Lodge Korixas Namibia Damaraland

Tag 11

  • Tag zur freien Verfügung (selbst organisiert)
  • Twyfelfontein, Felsenmalerei, Schwarzer Berg, versteinerte Bäume
  • Entfernung: Rundfahrt, ca. 200 km, ganztägig
  • Unterkunft: iGowati Lodge

Tag 12

  • Fahrt von Korixas nach Norden
  • Ziel: Etosha Nationalpark/Anderson Tor im Südwesten
  • Entfernung: 225 km, Fahrzeit: 2,5 h
  • Etosha Nationalpark
  • Unterkunft: Etosha Safari Camp (außerhalb des Parks)

Etosha Safari Camp Namibia

Tag 13

  • Tag zur freien Verfügung
  • Etosha Nationalpark Südwestteil
  • Ganztagesausflug
  • Unterkunft: Etosha Safari Camp

Tag 14

  • Fahrt zum östlichen Teil des Etosha Parks
  • Entfernung: 180 km, Fahrzeit: ganztägig wg. Wildtierbeobachtungen
  • Unterkunft: Namutoni Rastlager (innerhalb des Parks)

Etosha Nationalpark Namutoni Rastlager Namibia

Tag 15

  • Tag zur freien Verfügung
  • Wildtierbeobachtungen, Game Drive
  • Unterkunft: Namutoni Rastlager

Tag 16

  • Fahrt Richtung Südosten zum Waterberg
  • Ziel: Waterberg
  • Wildtierbeobachtungen/Wanderung
  • Entfernung: 380 km, Fahrzeit: 5,5 h
  • Unterkunft: Waterberg Camp

Waterberg Camp Namibia

Tag 17

  • Tag zur freien Verfügung
  • Wanderung auf das Waterberg-Plateau
  • Unterkunft: Waterberg Camp

Tag 18

  • Fahrt Richtung Süden
  • Ziel: nahe Windhoek
  • Entfernung: 370 km, Fahrzeit 5 h
  • Wildtierbeobachtungen
  • Unterkunft: Okambara Elephant Lodge

Tag 19 – 21

  • Ausflüge in die Umgebung, Wildtierbeobachtungen, Game Drive
  • Unterkunft: Okambara Elephant Lodge

Okambara Elefant Lodge Namibia Windhoek

Tag 22

  • Rückfahrt zum Flughafen
  • Rückflug, Abgabe Mietwagen
  • Entfernung: 80 km, Fahrzeit: 2 h

GESAMTE KILOMETERLEISTUNG: 4809 km

 

 

Fazit

Wir bereuen nichts! Die Reise war ein wunderschönes, unvergessliches Erlebnis für uns. Wir haben wunderbare Menschen kennengelernt, vorzüglich gegessen und atemberaubende Plätze besucht. Dadurch, dass wir uns so viel Zeit genommen haben, konnten wir überall entspannt die Natur genießen und Wildtiere beobachten.

Was würden wir beim nächsten Mal anders machen?

Wenn wir etwas anders machen könnten, wäre es nur eins: In einer der Lodges innerhalb des Sossusvlei übernachten, damit wir entspannter den Sonnenaufgang genießen und Fotos schießen können.

Und wenn mir mehr Zeit gehabt hätten?

Dann hätten wir auf jeden Fall auch noch den Fish River Canyon in unsere Route mit aufgenommen.


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