Rundwanderung durch das romantische Wiesenttal – Von der Streitburg zur Binghöhle

Im romantischen Wiesenttal liegt einer der ältesten Luftkurorte in der Fränkischen Schweiz: Streitberg auf dem gleichnamigen Berg. Und weil es hier an jeder Ecke etwas Besonderes zu entdecken gibt, haben wir eine 4 Kilometer kurze, aber spannende Wandertour zusammengestellt, die uns von Streitberg über den Geologischen Erlebnispfad zur Streitburg, der Binghöhle und dem Prinz-Rupprecht-Pavillon führt.

Streitberg >>> Geologischer Erlebnispfad >>> Sinterterrassen >>> Burgruine Streitberg >>> Binghöhle >>> Prinz-Rupprecht-Pavillon >>> Streitberg

Infos zum Rundwanderweg findet ihr weiter unten (Wanderkarte, GPS-Daten, Details)

Unten im Tal fährt die Dampfbahn Fränkische Schweiz an der Wiesent entlang

Luftkurort Streitberg

Eines der Zentren für Wanderer in der Fränkischen Schweiz ist das Wiesenttal mit seinen beiden Luftkurorten Muggendorf und Streitberg. Die Geschichte der Ortschaft Streitberg ist eng mit der Burg oben auf dem Bergplateau verknüpft. Die Siedlung unterhalb der Burg entwickelte sich langsam aber stetig entlang des Wedenbaches. Auf dem herrschaftlichen Gut gab es neben einem Amtshaus Betriebe, die für den durchziehenden Warenverkehr verschiedene Dienstleistungen anboten. Ab dem 16. Jahrhundert war Streitberg ein bedeutender Umschlagsplatz für allerhand Waren zwischen Ansbach und Kulmbach. Am Wedenbach war ein Lagerplatz eingerichtet, es gab ein Wirtshaus, eine Bäckerei, ein Hirtenhaus und eine Art Polizeiinspektion mit Gefängnis.

Von der Ortschaft Streitberg aus ist die Burgruine und die Binghöhle sehr gut ausgeschildert, ihr könnt euch also kaum verlaufen

Im 19. Jahrhundert begannen dann die Romantiker die Fränkische Schweiz für sich zu entdecken. Damit mutierte sie in kurzer Zeit zu einer der meistbesuchten und bekanntesten Regionen in Deutschland. Als sich die wirtschaftliche Lage jedoch anspannte, zogen viele Menschen, die keinen Grundbesitz in der Region hatten, von hier fort und wanderten nach Nordamerika aus. Erst um die Jahrhundertwende schwappte die zweite Welle der Romantik über das Wiesenttal. Viele gut situierte Nürnberger begründeten hier einen Zweitwohnsitz. Zu ihnen gehört auch der Großindustrielle Ignaz Bing, der hier seine zweite Heimat fand und mit seinen großzügigen Spenden nicht nur den Bau des Prinz-Rupprecht-Pavillons unterstützte, sondern auch für elektrischen Strom und eine gute Wasserversorgung in der Ortschaft Streitberg sorgte. Bekanntestes Objekt seiner Bemühungen ist jedoch die Binghöhle, eine der schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands.

Das Burgtor und die seitliche Mauer zum ehemaligen Pferdestall der Streitburg sind noch gut erhalten

Im Schatten der Burg Neideck: Ruine Streitburg

Die Streitburg, auch Burg Streitberg genannt, liegt auf einem Dolomitfelsen, der auf drei Seiten steil ins Wiesenttal abfällt und damit eine natürlich Barriere gegen Feinde darstellt. Die einst mächtige Befestigungsanlage ist lediglich über die Nordseite erreichbar. Um diese Flanke vor Angriffen zu schützen, gab es einst eine stark befestigte Vorburg, die heute aber nicht mehr vorhanden ist. Hinter einem recht breiten Halsgraben gelangte man in die Hauptburg. Der einstige Burggraben ist längst verfüllt, die ehemalige Brücke darüber abgerissen und auch die Zugbrücke hat längst das zeitliche gesegnet.

Das Burgtor

Heute betritt man die Burg Streitberg durch die jüngsten Teile der Anlage. Das Burgtor mit dem schon arg in Mitleidenschaft gezogene Wappen der Markgrafen und die Hundsbastei. Hier hatten angeblich sieben Kanonen Platz. Hinter dem heute noch erhaltenen Torbau mit Geschützturm kann man heute noch die Mauerreste der Stallungen und des Försterhäuschens erkennen.

Der erste bekannte Burgherr der Streitburg war im 12. Jahrhundert Walter de Stritberg. Wahrscheinlich ließ man die Burg an strategisch günstiger Stelle am Knick des Wiesenttals um 1120 errichten, es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sie schon älter ist. Ende des 13. Jahrhunderts veräußerten die Streitberger einen Teil der Anlage an die Schlüsselfelder. Die Schlüsselfelder galten damals als bedeutendste edelfreie Familie der Region, die politisch für die Vereinigung der Nördlichen Frankenalb agierte.

Wo einst eine stattliche Burg über dem Wiesenttal thronte, sind heute nur noch Mauerreste: Burg Streitberg

Viele Köche verderben den Brei

Als auch noch der Bischof von Bamberg, der Bischof von Würzburg und später außerdem der Markgraf von Brandenburg-Kulmbach einen Teil der Burg ihr Eigen nannten konnten, wurden die Besitzverhältnisse so richtig kompliziert. Wie man sich denken kann, kam es immer wieder zu Konflikten zwischen den Eigentümern. Und genauso oft wurden dann sogenannte Burg-Friedensverträge geschlossen. Dann musste beispielsweise eine Partei jährlich eine bestimmte Summe an die andere zahlen. Immer wieder waren bewaffnete Truppen vor Ort, die den einen oder anderen vor den anderen Burgherren beschützen sollten. Der Konflikt gipfelte in Auseinandersetzungen, bei denen es fast zu kriegerischen Tätigkeiten gekommen wäre. Das Ende: Der eine Vetter ließ den anderen, der für den Bischof tätig war überfallen und einsperren. Was aus ihm geworden ist, ist nicht überliefert. So viel zu dem Thema „Blut ist dicker als Wasser“.

Aussicht von der Burgruine Streitberg über die kleine Ortschaft Streitberg im Wiesenttal

Glanzzeit und Niedergang der Streitburg

Als die Anlage – wie übrigens auch die gegenüber auf dem Hang liegende Burg Neideck – 1553 im zweiten Markgrafenkrieg zerstört wurde, baute man sie etwa 10 Jahre später als Renaissance-Schloss wieder auf, denn Befestigungsanlagen auf Bergen waren inzwischen nutzlos geworden. Leider wurde sie bereits im nächsten Jahrhundert während des Dreißigjährigen Krieges niedergebrannt. Danach richtete man sie zwar notdürftig wieder her, die Anlage verfiel seitdem aber zusehends. Für einige Jahrzehnte diente die Burg noch als Getreidelager, lediglich der Torwächter lebte noch in den alten Gemäuern. Als dann 1760 der Uhrenturm auseinanderbrach, verließ auch er die Anlage.

Vom Pferdestall zum Forsthaus

Allerdings ließ man noch einmal den ehemaligen Pferdestall mit Wohnung im Obergeschoss, der kurz vor dem Zusammenbruch stand, herrichten und stellte es dem Förster als Dienstwohnung zur Verfügung. Das Haus wurde erst gegen 1870 durch den damaligen Besitzer dann endgültig abgerissen. Denn als die Fränkischen Gebiete damals an Bayern übergingen, scheute der Staat die enormen Unkosten, die mit dem Erhalt solcher Burgen einhergingen und verkaufte sie kurzerhand an die Streitberger Bürger. Und die nutzten die ehemalige Burganlange als Steinbruch, wobei fast alle Steine der Mauern herausgeholt und anderweitig eingesetzt wurden.

Hinter dem Burgtor liegt eine idyllische Landschaft auf dem ehemaligen Burggelände

Adresse

Streitburg
91346 Streitberg

Öffnungszeiten

  • frei zugänglich
  • Eintritt frei

Wer die Ruine besucht, muss gedanklich fast 1000 Jahre zurückgehen und sehr viel Fantasie haben, denn oberirdisch erhalten ist fast nichts. Früher einmal konnte man den an die 20 Meter hohen trutzigen Burgturm schon vom Walberla aus erkennen.

Zwar ist von der Burg Streitberg nicht mehr viel zu sehen, dennoch ist sie ein Ort, an dem man gerne länger verweilt

Das Herzstück der Burg: der Burgbrunnen

Eines der wichtigsten Dinge auf einer Burg ist der Wasserbrunnen. Denn nur derjenige, der sich mit frischem Wasser versorgen konnte, der überstand auch längere Belagerungszeiten. Das Wasser wurde natürlich auch für die Küche verwendet, hauptsächlich wurden damit jedoch die Pferde und das Vieh getränkt und nebenbei auch die Kleider damit gewaschen. Getränk für die Bewohner war es nur im Notfall, also bei einer Belagerung. Denn im Normalfall löschte man damals den Durst nur mit Bier und Wein, die in Fässern lagerten. Das lag nicht nur daran, dass die Alkohol die Sinne benebelte und das Leben leichter machte. Da Bier und Wein durch den Alkohol keimfrei waren, galten sie auch als besser bekömmlich als das Wasser aus Brunnen und Flüssen.

Das Lochgefängnis in der Burgruine Streitberg

Wahrscheinlich ist das Lochgefängnis in der frühen Markgrafenzeit im 16. Jahrhundert entstanden. Zu erreichen ist der etwa 80 Kubikmeter große Raum nur durch ein 45 cm großes Angstloch. Am Zugang zum Gefängnis befinden sich zwei Räume mit Tonnengewölbe, in denen sich heute eine Art Museum befindet. Auf Thementafeln wird anschaulich über das Gerichtswesen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit berichtet. Das Lochgefängnis steht in den Sommermonaten Besuchern unentgeltlich tagsüber offen. Als wir da waren, hatte es leider schon geschlossen …

Öffnungszeiten

  • 01. Mai bis 01. Oktober

Auf dem Rundweg am Streitberg liegen mehrere der schönsten Geotope in Bayern: hier seht ihr den

Geologischer Erlebnispfad Streitberg

Ein Stückchen wandern wir auf dem Geologischen Lehrpfad. Insgesamt ist der Lehrpfad 3,6 km lang und beinhaltet 12 Stationen mit geologischen Sehenswürdigkeiten der Region. Hierzu gehören nicht nur die typischen Gesteine der Weißjura-Schichtstufe, sondern auch die wunderschönen – und sehr empfindlichen – Kalktuffterrassen nebst Wasserfall am Berghang. Die Bildung dieses Kalktuffs ist ein Prozess, der auch in der Gegenwart noch anhält. Das Quellwasser scheidet an Moosen und Algen Kalk ab und bildet so schwammartige Gebilde, das das Wasser in Stufen aufstaut. Das Wasserrad in der Wedenbachschlucht erinnert an die Wedenmühle und ist inzwischen so stark von Moosen überwuchert, dass es kaum noch als solches erkennbar ist. Wer Glück hat, kann am Wedenbach einen Feuersalamander oder auch die Wasseramsel beobachten.

Palmen, Vorhänge und Brokkoli: Die Binghöhle in Streitberg

Es ist schon über 100 Jahre her, dass der Großindustrielle Ignaz Bing nach Streitberg zog. Und weil er nicht nur ein Faible für Spielzeug hatte, sondern auch prähistorische Artefakte mochte, schichte er kurzerhand einen der Jungen aus dem Dorf in eine kleine Felsspalte im Berg, um diese für ihn zu erkunden. Und was fand der mutige kleine Konrad drinnen in der finsteren Höhle? Wunderschöne Tropfsteine.

Ohne die beiden abenteuerlustigen Hobbyforscher gäbe es die wunderbare Tropfsteinhöhle in der Fränkischen Schweiz wahrscheinlich nicht. Aber glücklicherweise gab und gibt es immer wieder Verrückte, die in enge, dunkle Löcher krabbeln, um zu sehen, was sich dort in der Finsternis verbirgt. Und weil uns die Binghöhle  mit ihren einzigartigen und teils skurrilen Tropfsteinformationen so sehr verzaubert hat, haben wir ihr einen eigenen Artikel gewidmet: HIER ERFAHRT IHR ALLES ÜBER DIE BINGHÖHLE

Prinz-Rupprecht-Pavillon

Aussicht vom Prinz-Rupprecht-Pavillon auf dem Streitberg über das Wiesenttal

Bei einem Besuch der Fränkischen Schweiz im Jahr 1904 kam Prinz Rupprecht von Bayern auch nach Streitberg. An der Stelle, an der der Kronprinz auf dem Hang die schöne Aussicht auf Streitberg und das Wiesenttal bewunderte, ließ Ignaz Bing zur Erinnerung einen Aussichtspavillon in Form eines Rundtempels mit kegelförmigem Dach errichten.

Dampfbahn Fränkische Schweiz

Seit über 40 Jahren heißt es jetzt: Einsteigen, bitte. Mit ungeheurer Anstrengung, jeder Menge Dampf und Ruß und dem Geruch nach Schmieröl setzt sie sich langsam in Bewegung. Es rumpelt und rattert, wenn die Museumsbahn langsam über die Gleise zwischen Ebermannstadt und Beringersmühle holpert. Und trotzdem hat sie etwas Nostalgisches. Besonders romantisch ist die Streckenführung entlang des Flüsschens Wiesent, auch wenn es streckenweise nur mit Schrittgeschwindigkeit vorangeht. 1983 kaufte der Verein DFS e.V. die erste Dampflock, dann folgten weitere. Auch eine  historische Diesellok gehört zum Bestand. Sie bringt den längsten Zug nach Behringersmühle. Für Eisenbahnliebhaber und auch für alle Familien mit Kindern ein ganz besonderer Spaß.

Fahrzeiten

Von Ebermannstadt bis Behringersmühle fahren historische Dampfloks und die Diesellok Köf 6204 durch das Wiesenttal

Rundwanderung von der Streitburg zur Binghöhle

Wir starten unsere Tour auf dem Dorfparkplatz in Streitberg. Ab hier ist der Aufstieg zur Binghöhle ausgeschildert. Es geht über den Höhlenweg zügig bergauf, an der ersten Abzweigung gelangt ihr dann auf einen schmalen Waldweg, dem ihr auf dem Geologischen Erlebnispfad folgt. Schon bald führt euch der Pfad über eine schmale Brücke nach links den Berg hinauf. Links neben den Stufen befinden sich die Sinterterrassen und das Wasserrad am Wedenbach. Folgt dem Erlebnispfad einfach immer Richtung Streitburg, dann kommt ihr nach ein paar Hundert Metern auf eine Straße. Um zur Streitburg zu gelangen, geht ihr nach rechts und gleich die nächste Straße wieder links den Berg hinauf. Am Ende der Sackgasse liegt das Lochgefängnis und das Tor zur Burgruine Streitberg. Nach einer ausgiebigen Erkunden mit herrlicher Sicht bis auf das Walberla und Forchheim geht ihr den Weg wieder zurück. Statt in den Wald nach links abzubiegen, lauft ihr weiter geradeaus, dann kommt ihr nach fünfzig Metern zum Parkplatz an der Binghöhle. Der Felsen rechts am Hang ist übrigens eines der wunderschönen Geotope hier am Streitberg.

Vom Parkplatz aus führt links ein schmaler Weg zur Binghöhle (gut ausgeschildert). Eine Führung durch die Tropfsteinhöhle ist unbedingt empfehlenswert. Der Ausgang liegt fast wieder am Parkplatz, deshalb müsst ihr das kleine Stück zum Eingang der Höhle noch einmal laufen, um den Rundweg fortsetzen zu können. Alle, die nicht durch die Binghöhle gehen, können einfach am Eingang weiter geradeaus gehen. In der nächsten Linkskurve geht geradeaus ein schmaler Weg über ein paar Treppenstufen weiter. Über ihn kommen wir nach einiger Zeit zum Prinz-Rupprecht-Pavillon mit herrlicher Aussicht über das Wiesenttal. Von hier aus folgt ihr ein Stück dem Frankenweg und wechselt dann ein wenig weiter unten am Hang auf den 1000-Höhenmeter-Wanderweg. An der nächsten Weggabelung geht es nach rechts wieder in den Ortskern von Streitberg zurück. Wer mag, kann noch einen kurzen Abstecher zur Burg Neideck direkt auf dem Berghang gegenüber machen.

Route

Höhenprofil

Details

  • Start/Ziel: Parkplatz am Dorfplatz in Streitberg
  • Distanz: 4 km
  • Dauer: 2 Stunden (plus Zeit zur Besichtigung der Burg und Binghöhle)
  • Schwierigkeit: mäßig (wegen der schmalen Wege und Treppen nicht für Buggys geeignet)
  • Markierung: folgt keiner einheitlichen Markierung (Geologischer Erlebnispfad, Frankenweg, 1000 Höhenmeter)
  • Anstieg: 259 m
  • Abstieg: 264 m
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Rundwanderweg-Streitberg-Wanderkarte.pdf

 PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 

Anfahrt: Wie komme ich nach Streitberg?

Wenn ihr aus Nürnberg oder Bamberg kommt, fahrt ihr am besten über die A73. An der Ausfahrt Forchheim und haltet ihr euch immer Richtung Ebermannstadt auf der B470. Ein paar Kilometer nach Ebermannstadt biegt ihr die erste Straße (Bahnhofstraße) links zum Ortskern von Streitberg ab.

Im Wiesenttal sind die Berghänge von dichtem Laubwald bewachsen, hier und da ragt ein Felsen aus dem Boden

Parken

Pkw

Es gibt einen kleineren Parkplatz direkt am Aufstieg zur Ruine Streitberg. Vor dem Aufgang zur Binghöhle (Schauertal) liegt ebenfalls ein kostenloser Parkplatz für Pkw. Etwas weiter unten in Streitberg könnt ihr auf dem Dorfplatz euer Auto abstellen. Dieser Parkplatz ist allerdings gebührenpflichtig.

Wohnmobil 

Wenn ihr mit dem Wohnmobil unterwegs seid, wird es etwas schwierig im Ort selbst. Dort ist keine Wendemöglichkeit und die Steigung extrem. Stellt euren Camper am besten auf dem Parkplatz am Familienschimmbad Streitberg (die Straße heißt Am Freibad) ab. Da ist deutlich mehr Platz. Das ist eigentlich der offizielle Parkplatz für die Ruine Neideck, die ihr neben der Burgruine der Streitburg auch unbedingt einen Besuch abstatten müsst. Von dort aus geht ihr auf der Dorfstraße über die Wiesent und die B470, dann leicht links über die Bürgerstraße hinauf zum Dorfplatz. Von hier aus gelangt ihr auf einem gut ausgeschilderten Weg zur Binghöhle.

Auf dem Berg gegenüber der Burg Streitberg liegt die Burg Neideck, die ebenfalls einen Besuch wert ist

Fazit

Um all die wunderschönen Sehenswürdigkeiten in und um Streitberg in Ruhe erkunden zu können, solltet ihr euch einen ganzen Tag Zeit nehmen. Achtet auf die Felsen am Wegesrand, denn die meisten zählen zu Bayerns schönsten Geotopen, wie übrigens auch die Binghöhle. Zieht euch unbedingt ein paar gute Wanderschuhe an, denn die Waldwege sind zum Teil etwas rutschig. Mit dem Buggy oder Kinderwagen ist der Weg übrigens nicht befahrbar. Wenn ihr mit kleinen Kindern unterwegs seid, empfiehlt sich der Parkplatz an der Binghöhle. Von hier aus kommt ihr mit dem Buggy bis zur Streitburg und auch zur Binghöhle. Wer die Höhle besichtigen möchte, muss seinen Nachwuchs allerdings während der Führung tragen, da die Gänge sehr schmal sind. Das sollte aber nicht problematisch sein, da eine Führung nur eine halbe Stunde Zeit in Anspruch nimmt. Etwas zu Essen bekommt ihr in Streitberg. Eine kleine Erfrischung könnt ihr an der Kasse der Binghöhle kaufen.

 


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