Von der Teufelshöhle zum Hasenloch – Rundwanderung um Pottenstein (Fränkische Schweiz)

Mitten in der schönen Fränkischen Schweiz liegt das idyllische Weihersbachtal mit der kleinen Ortschaft Pottenstein. Rund um Pottenstein ist so einiges zu entdecken, deshalb haben wir eine besondere Tour zusammengestellt, die die schönsten Sehenswürdigkeiten beinhaltet. Auf der 11 Kilometer langen Rundtour könnt ihr jede Menge Highlights in der Region erkunden.

Teufelshöhle –Schöngrundsee – Skywalk Pottenstein – Burg Pottenstein – Naturschutzgebiet Trockenhänge Pottenstein – Sängerhäuschen – Hohe Warte – Hofmannskapelle mit Labyrinth – Himmelsleiter – Geotop Höhle Großes Hasenloch – Teufelshöhle

Die Details zur Tour findet ihr weiter unten (Wanderkarte, GPS-Daten, etc.)

Aktuelle Corona-Hinweise

Leider haben die Gastronomie-Betriebe und die Freizeiteinrichtungen ab 01.11.2020 bis auf Weiteres geschlossen.

Schöngrundsee

Von der Teufelshöhle aus geht es am Ufer des Weihersbaches zunächst zum Schöngrundsee

Nur ein paar Hundert Meter von der Teufelshöhle entfernt trifft man auf einen kleinen Stausee des Weiherbaches, den Schöngrundsee. Der Weihersbach wurde bereits 1943 von Rekruten der Waffen-Gebirgs-Division der SS mithilfe von 700 Zwangsarbeitern zu einem sogenannten Wasserübungsplatz. Bis in die 1970er Jahr nutze man den Schöngrundsee zur Forellenzucht. Doch bald sprach sich der idyllische See, umrahmt von der mächtigen Felsenkulisse des Tales als Geheimtipp herum und entwickelte sich in den 90er Jahren zu einem Touristenmagneten in der Fränkischen Schweiz. Auf dem See könnt ihr übrigens bei schönem Wetter mit dem Tretboot fahren. Aber haltet euch am Anfang der Wanderung lieber nicht zu lange am Schöngrundsee auf, denn es gibt noch so einiges mehr zu sehen.

Erlebnisfelsen Pottenstein: Skywalk und Sommerrodelbahn

Über eine Treppe geht es über den Höhenpfad auf den Aussichtssteg Skywalk mit grandioser Aussicht 

Als wir das erste Mal vor Jahren nach Pottenstein gekommen sind, gab es hier nur die Sommerrodelbahn. Inzwischen ist das Freizeitangebot ganz schön ausgeweitet worden. Die Neueste Errungenschaft ist der Skywalk, ein futuristischer Aussichtssteg, der sich schwindelerregender Höhe weit über das Weihersbachtal hinauslehnt. Über eine Treppe gleich hinter der Gastronomie gelangt ihr zum Höhenerlebnis, einer Art Baumwipfelpfad mit direkter Verbindung zum Aussichtssteg. Neben Netzbrücken, einer Rutsche und einem Kletterturm vermitteln interaktive Stationen spielerisch Wissen über die Pflanzen- und Tierwelt hier in der Fränkischen Schweiz.

Wer seine Höhenangst überwindet und es auf dem 130 Meter langen, schwankenden Steg bis zur 65 Meter hohen Aussichtsplattform ganz am Ende des Skywalk schafft, wird mit einer atemberaubenden Aussicht über die Fränkische Schweiz belohnt. Links könnt ihr Pottenstein mit seiner Burg bewundern, unten plätschert der Weihersbach leise durch das enge Tal. Auf dem Hang gegenüber ragen schroffe Felsen aus dem Mischwald heraus und bei guter Sicht könnt ihr ganz hinten am Horizont noch das Fichtelgebirge erahnen.

Pottenstein hat mit dem Höhenerlebnis & Skywalk seit 2018 seinen eigenen Baumwipfelpfad in der Fränkischen Schweiz

Öffnungszeiten

  • Sommersaison: täglich 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, bei Bedarf länger
  • 26.10. bis 01.11.2020: täglich 10:00 bis 16:00 Uhr
  • Wintersaison: Sa & So 11:00 bis 16:00 Uhr
  • witterungsbedingte Schließungen möglich

Preise

Skywalk und Höhenerlebnis

  • Erwachsene: 5,00 Euro
  • Kinder: 3,50 Euro
  • Familienticket (2 Erw. + eigene Kinder): 13,00 Euro

Die Sommerrodelbahn in Pottenstein ist schon seit vielen Jahren ein tolles Ausflugsziel für Familien mit Kindern

Frankenbob, Frankenrodel & Hexenbesen

  • Einzelfahrt Erwachsene: 3,50 Euro
  • Einzelfahrt Kinder: 2,50 Euro
  • spezielle Rabatte bei Mehrfachfahrten

Was gibt es sonst noch alles am Erlebnisfelsen Pottenstein zu erleben?

Der Erlebnisfelsen Pottenstein ist vor allem bei Familien mit Kindern beliebt. Inzwischen ist die Anlage zu einem richtigen kleinen Vergnügungspark herangewachsen.

  • Sommerrodelbahnen Frankenbob und Frankenrodel
  • Höllenritt auf dem Hexenbesen (Twin-Gondel)
  • Trampoline
  • Fahrt mit Mini-Autos
  • Bumperboote

Felsenbad Pottenstein

Schräg gegenüber vom Schöngrundsee liegt einer imposanten Felswand zu Füßen das Naturbad Pottensteins, das Felsenbad. Das Felsenbad ist das älteste Freibad in Bayern und wurde bereits 1926 eröffnet. Einige Mauern aus dem Jugendstil sind heute noch erhalten.

Der klare Badeteich funktioniert ganz ohne Chemie, denn gereinigt wird das Wasser durch einen natürlichen Filterbereich mit Pflanzen. Am Ufer gibt es einen Biergarten. Wer an heißen Tagen im Sommer auf dem Wanderweg unterwegs ist, kann sich nach der Tour im Felsenbad wunderbar abkühlen und auch gleich nebenan im Biergarten eine kleine Stärkung zu sich nehmen.

Burg Pottenstein

Eine wunderbare Aussicht auf das Felsenstädtchen Pottenstein hat die gleichnamige Burg, die zu den ältesten Burgen in der Fränkischen Schweiz zählt. Inzwischen hat das trutzige Gemäuer an die 1000 Jahre auf dem Buckel. Errichtet wurde sie zur Sicherung des Gebietes zwischen Obermain und Pegnitz von den Babenberger Markgrafen von Schweinfurt. Nach 700-jährigem Familienbesitz ging die Burg dann ins Bamberger Bistum über.

Heute befindet sich ein privat geführtes Museum in den alten Gemäuern. In den Ausstellungsräumen findet ihr drei als Ensembles eingerichtete Schauräume nebst volkstümlichen Sammlungen. Auch eine Waffensammlung darf natürlich nicht fehlen. Die wohl bekannteste Bewohnerin der Burg Pottenstein ist die Heilige Elisabeth, die sich nach ihrer Flucht von der Wartburg 1228 für einige Wochen hier auf der Burg ihres Onkels aufhielt. Elisabeth war ungarische Königstochter und Landgräfin von Thüringen. Für sie ist im ehemaligen Wohnturm ein Gedenkzimmer eingerichtet.

Die Felsenburg Pottenstein gehört zu den schönsten Geotopen in Bayern

Öffnungszeiten

Preise

  • Erwachsene: 5,50 Euro
  • Kinder (5-15 Jahre): 2,50 Euro
  • Familienkarte (2 Erw. + max. 3 Kinder): 14:00 Euro
  • jedes weitere Kind: 2,20 Euro
  • keine Kartenzahlung möglich

Sängerhäuschen und Hohe Warte

Hinter dem Felsvorsprung mit dem Sängerhäuschen fällt der Berg steil nach unten ins Püttlachtal ab

Von der Burg Pottenstein aus geht es zunächst kurz bergab, dann über einen schmalen, steilen Pfad an schroffen Felsen vorbei wieder in den Wald. Dort treffen wir auf das Sängerhäuschen, das für Wanderer geöffnet ist. Noch ein Stückchen weiter auf dem Elisabethweg kommt ihr zur Hohen Warte, einer Aussichtsplattform mit wunderbarer Sicht über das Naturschutzgebiet Trockenhänge bei Pottenstein.

Hofmannskapelle und Labyrinth

Etwa 300 Meter vor dem Aussichtsturm Himmelsleiter trefft ihr auf der linken Seite des Elisabethweges auf eine kleine Kapelle, die Hofmannskapelle. Direkt daneben auf dem Rasenstück ist ein Labyrinth aus Feldsteinen gelegt. Diese Feldsteine gibt es in der eher kargen und steinigen Umgebung bei Pottenstein recht zahlreich. Das hübsche Labyrinth wurde vom Elisabeth-Verein Pottenstein angelegt und mit einem netten Sinnspruch unterlegt:

Neben der Hofmannskapelle auf dem Trockenhang ist ein Labyrinth aus Feldsteinen angelegt


Wenn unser Leben ein Irrgarten ist,

dann ist die Grundstimmung unseres Lebens

die Angst vor Irrtum und Verlorenheit.

Wenn unser Leben ein Labyrinth ist,

dann haben wir eine Mitte

und unsere Grundstimmung ist

das Vertrauen in eine letzte Geborgenheit.

Gernot Candolini


Aussichtsturm Himmelsleiter

Von der Burg Pottenstein aus gelangt ihr in etwa 20 Minuten entspannter Wanderung die Himmelsleiter. Auf 26 Meter Höhe befindet sich eine Aussichtskanzel, die ihr über 150 Treppenstufen erklimmen könnt. Von oben habt ihr eine atemberaubende Aussicht über die Fränkische Schweiz. Und bei schönem Wetter könnt ihr bis ins Fichtelgebirge schauen. Der Aussichtsturm liegt noch ein paar Meter höher als der Skywalk gegenüber. Und er kostet keinen Eintritt. Entsprechend gut ist die Aussicht – und auch der Andrang. Wer direkt zur Himmelsleiter möchte, folgt mit dem Auto in Pottenstein einfach der Beschilderung zum Schullandheim. Dann kommt ihr zu dem kleinen Wanderparkplatz gleich in der Nähe des Turms.

Großes Hasenloch

Zum Schutz vor Wind und Wetter bietet sich das Große Hasenloch geradezu an. Das haben auch schon die Menschen vor fast 10.000 Jahren während der letzten Eiszeit gewusst und dort kampiert, wenn sie auf der Jagd waren. Bis weit ins 19. Jahrhundert wurde die Höhle noch als Station für Jäger genutzt. Neben zahlreichen Knochen fand man im Inneren der Höhle an die 500 Feuersteine und andere Werkzeuge. So ganz ungefährlich war es früher im Großen Hasenloch aber nicht, denn Knochenfunde belegen, dass sie auch bei Höhlenbären, Nashörnern und Höhlenlöwen beliebt war. Die entdeckten Knochen von Rentieren und Hirschen stammen wohl eher von den fürstlichen Mahlzeiten der Jäger. Wenn ihr eine Taschenlampe mitnehmt, könnt ihr die Höhle genauer ansehen. Sie geht nicht besonders tief in den Fels, allerdings verläuft der Gang um die Ecke herum, sodass es im hinteren Bereich doch sehr dunkel ist.

Die Höhle Großes Hasenloch bei Pottenstein gehört zu den schönsten Geotopen in Oberfranken und ganz Bayern

Die Sage vom bösen Höhlenzombie

Statt den Gottesdienst zu besuchen, trieben sich einst drei Jungs aus Pottenstein lieber im naheliegenden Wald herum. Dort beobachteten sie einen weißen Hasen, der nicht richtig laufen konnte, und machten sich einen Spaß daraus, das arme Tier zu hetzen. Dabei gelangten sie immer tiefer in den Wald hinein und fanden sich plötzlich vor einer Höhle wieder. Nach erstem Zögern folgte einer der Jungen dem Hasen in das dunkle Loch in den Berg hinein. Lange Zeit war nichts von ihm zu hören und zu sehen. Dann erklang ein markerschütternder Schrei aus dem Höhleninneren. In Panik rannten die beiden anderen Jungen ins Dorf zu ihren Eltern. Der Vater des vermissten Jungen fand seinen Sohn zerfleischt am Boden liegen. Der grausige Höhlengeist hatte sich zum Spaß in einen Hasen verwandelt, um die Jungen anzulocken. Seitdem heißt die Höhle Hasenloch.

Die Teufelshöhle

In der Fränkischen Schweiz gibt es an die 1000 Höhlen. Die Größte davon liegt direkt vor den Toren Pottensteins: die Teufelshöhle. Eine unterirdische Wunderwelt, die an die drei Kilometer lang ist. Die Hälfte davon ist für die Öffentlichkeit zugänglich und ihr könnt sie bei einer 45-minütigen Führung etwas genauer erkunden. Rund 400 Treppenstufen müsst ihr bewältigen, um die herrlichen Tropfsteine genauer zu betrachten. Besonders beeindruckend ist sicherlich der Barbarossadom mit seinen 45 x 18 x 15 Metern Ausmaßen.

Zur Straße hin ist der Eingang gut zu erkennen: eine gewaltige Grotte öffnet sich zum Tal hin. Dahinter liegt der eigentliche Eingang zur Teufelshöhle, in der es ganzjährig um die neun Grad hat. Im Sommer kann es ganz schön frisch werden, ihr solltet daher lieber eine Jacke oder einen dickeren Pullover mitnehmen.

Direkt bei Pottenstein findet ihr eine der schönsten und größten Schauhöhlen in der Fränkischen Schweiz, die Teufelshöhle

Adresse

Teufelshöhle

Schüttersmühle (B470)
91278 Pottenstein

Öffnungszeiten

  • Sommersaison: Mai bis Ende Oktober
  • täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Führungen: durchgehend ohne feste Zeiten
  • Wintersaison: Sonntag
  • Führungen um 11:00, 12:20, 13:40 und 15:00 Uhr
  • Führungen je nach Besucheraufkommen

Eintrittspreise

  • Erwachsene (ab 16 Jahren): 5,00 Euro
  • Kinder (4-15 Jahre): 3,00 Euro
  • Kinder unter 4 Jahren: frei
  • Familienkarte (2 Erw. + max. 3 Kinder): 13,50 Euro

In der Teufelshöhle gibt es nicht nur Tropfsteine, sondern auch das Skelett eines Höhlenbären

Ein geheimer Höhlengang zur Teufelshöhle?

Als heidnische Soldaten im 30-jährigen Krieg den Pfarrer von Pottenstein umbringen wollten, floh dieser ins Teufelsloch, heute Teufelshöhle genannt, und versteckte sich dort. Die Soldaten durchforsteten jeden Winkel der Höhle, konnten den Pfarrer aber nicht finden. Nach zwei Tagen zogen sie dann unverrichteter Dinge wieder ab. Alsbald stellte sich heraus, dass der Pfarrer bei seinem Kollegen in Bronn Unterschlupf gefunden hatte. Das Geheimnis, wie er aus der Höhle gekommen war, nahm er mit ins Grab. Man vermutete, dass es einen unterirdischen Gang von der Teufelshöhle ins Klumpertal geben müsse. Allerdings fand ihn niemand. Und diejenigen, die ihn kannten, schwiegen.

Bei der Erschließung der Teufelshöhle im Jahr 1922 fand man tatsächlich einen versteckten Höhengang, der ins Klumpertal abzweigt. Allerdings war er vor dem Ausgang mit Geröll versperrt.

Blick von der Felsenburg über die Altstadt von Pottenstein, im Hintergrund das Naturschutzgebiet Trockenhänge Pottenstein

Rundwanderung von der Teufelshöhle zum Hasenloch

Wir starten unsere Rundwanderung auf einem der Parkplätze zwischen der Teufelshöhle und Pottenstein und halten uns zunächst am Weihersbach entlang Richtung Norden nach Pottenstein. Hinter dem Bootsverleih am Schöngrundsee geht es nach links den Berghang hinauf bis zum Erlebnisfelsen Sommerrodelbahn. Ein Besuch lohnt sich, vom Skywalk aus habt ihr eine wunderbare Aussicht. Wer mag, kann mit der Sommerrodelbahn talwärts fahren, ansonsten lauft ihr den Weg am Parkplatz entlang, dann rechts die Treppenstufen hinunter zum Weihersbach. Dort angekommen haltet ihr euch rechts und gelangt nach kurzer Strecke nach Pottenstein. An der Kreuzung überquert ihr die B470 und haltet euch rechts und gleich wieder links über die Burgstraße den Berg hinauf. Nach etwa 100 Metern geht links ein Fußweg zur Burg Pottenstein ab, dem wir folgen. Bei der Burg könnt ihr rechts einen kleinen Abstecher zum Aussichtspunkt machen.

Weiter geht es auf dem Weg talwärts an der Burg vorbei und gleich nach der Kurve den schmalen Pfad rechts hinauf zu den Felsen Richtung Hohe Warte. Ihr passiert die Felsen am Hang und erreicht nach kurzer Zeit die kleine Holzhütte namens Sängerhäuschen. Von hier aus sind es nur noch wenige Meter den Berg hinauf zum Aussichtspunkt Hohe Warte. Folgt von hier aus dem Elisabethweg in den Wald. Der Elisabethweg läuft entlang des Bergrückens bis zur Himmelsleiter. Geht den Weg wieder ein Stückchen zurück bis zur Hofmannskapelle und biegt rechts ab Richtung Großes Hasenloch. Ein Stückchen später müsst ihr noch einmal links abbiegen, um zur Höhle zu gelangen. Nach dem Besuch lauft ihr den Stichweg wieder zurück zum Hauptweg. Auf diesem haltet ihr euch immer geradeaus. Bei der zweiten Möglichkeit haltet ihr euch rechts und bei der nächsten wieder rechts, dann kommt ihr automatisch am Schöngrundsee aus. Von dort aus haltet ihr euch links über den gleichen Weg wie auf dem Hinweg zurück zur Teufelshöhle.

Route

1 Teufelshöhle – 2 Skywalk – 3 Felsenburg Pottenstein – 4 Sängerhäuschen – 5 Hohe Warte – 6 Hofmannskapelle und Labyrinth – 7 Himmelsleiter – 8 Großes Hasenloch – 9 Felsenbad

Höhenprofil

Details

  • Start/Ziel: Parkplatz an der Teufelshöhle (B470)
  • Distanz: 11 km (tatsächliche gelaufen: 15 km)
  • Dauer: 4 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel (ein paar steile Passagen)
  • Markierung 1: folgt keiner einheitlichen Markierung, z.T. Elisabethweg
  • Markierung 2: zum Teil Grünpunkt
  • Anstieg: 548 m
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Wanderkarte-Rundweg-Pottenstein.pdf

 PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 

Ein paarmal geht es ganz schön den Berghang rauf und runter auf unserer Wandertour rund um Pottenstein

Bayerns schönste Geotope rund um Pottenstein

Wir haben unseren Rundweg so gewählt, dass wir ein paar der schönen Geotope in der Fränkischen Schweiz rings um Pottenstein gleich mit besuchen. Dazu gehört nicht nur die Teufelshöhle und das Große Hasenloch, sondern auch die Felsenburg Burg Pottenstein. Drei Geotope in Oberfranken so nah beieinander ist schon etwas ganz Außergewöhnliches – selbst für den Landkreis Bayreuth, der von wunderschönen Geotopen nur so wimmelt. Und noch ein Highlight liegt auf der Tour: die Trockenhänge von Pottenstein sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen, weil diese empfindlichen Ökosysteme inzwischen Seltenheitswert haben.

Essen und trinken

Biergarten im Felsenbad – Gastronomie Sommerrodelbahn/Skywalk – Terrassencafé Teufelshöhle

Verhungern müsst ihr auf der Wandertour rund um Pottenstein beileibe nicht. Überall reihen sich idyllische Cafés und Biergärten ans Ufer der des Weihersbaches. Die meisten haben allerdings nur in der Sommersaison geöffnet. In Pottenstein gibt es natürlich weitere Restaurants mit typisch fränkischer Küche und der einen oder anderen saisonalen Spezialität.

Überall rund um Pottenstein findet ihr schroffe Felsformationen und Höhlen

Anfahrt – Wie komme ich nach Pottenstein?

Über die A9

Ihr verlasst die A9 zwischen Nürnberg und Berlin an der Ausfahrt Pegnitz/Grafenwöhr und haltet euch immer auf der B470 Richtung Pottenstein. Kurz vor Pottenstein liegt links der Parkplatz zur Teufelshöhle. (Von der Autobahnabfahrt sind es noch rund 35 km bis zur Teufelshöhle).

Über die A73

Verlasst die A73 zwischen Nürnberg und Bamberg an der Anschlussstelle Forchheim und folgt der Beschilderung Richtung Ebermannstadt/Fränkische Schweiz. Auf der B470 durchquert ihr Pottenstein und erreicht nach etwa 3 km die Teufelshöhle. (Von der Ausfahrt bis zur Teufelshöhle sind es etwa 10 km).

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Fahrt mit der Linie Nürnberg-Prag oder Nürnberg-Bayreuth bis Hauptbahnhof Pegnitz. Von dort aus fährt der Linienbus 389 in etwa 15 Minuten direkt bis vor die Teufelshöhle (unregelmäßige Verbindung, unbedingt vorher die Fahrplanauskunft studieren).

Besonders schön ist es rund um Pottenstein im Herbst, wenn sich das Laub der Bäume bunt färbt

Parken

  • gebührenpflichtiger Parkplatz Teufelshöhle (B470)
  • Parkplatz Schöngrundsee (B470)
  • Parkplatz am Erlebnisfelsen Skywalk + Sommerrodelbahn (Am langen Berg)
  • Parkplatz Aussichtsturm Himmelsleiter (Finkenleite)

Wohnmobilstellplatz Pottenstein

  • Am langen Berg (neben Kfz-Teile Trautner Nr. 16)
  • Gebühr: 10,00 Euro

Aussicht von der Plattform auf dem Skywalk Pottenstein ins Klumpertal

Fazit

Rund um und in Pottenstein gibt es so unglaublich viel zu sehen, dass ein einziger Tag eigentlich gar nicht ausreicht, wenn ihr wirklich alles genau anschauen und ausprobieren möchtet. Bei einem Tagesausflug müsst ihr deshalb leider Kompromisse machen. Wer mag, kann den Skywalk-Besuch mit einer Talfahrt auf der Sommerrodelbahn krönen und unten einfach am Weihersbach weiter Richtung Pottenstein wandern. An den Wochenenden kann es hier sehr voll werden. Wir empfehlen euch deshalb, lieber an einem Wochentag oder schon früh den Rundweg zu wandern. Wenn ihr tatsächlich ein paar Tage einplant, haben wir auf unserer interaktiven Karte noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und tolle Wandertouren gleich in der Nähe.

 


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Alle unsere Wandertouren und Ausflugsziele in Bayern findet ihr auf unserer INTERAKTIVEN KARTE.

 

 

 

 

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