SCHLÖSSER UND BURGEN IN OBERFRANKEN

Mächtige Burgen und atemberaubende Schlösser in Oberfranken

Über einen Zeitraum von vielen hundert Jahren regierten Könige und Kaiser unser heutiges Deutschland. Als die Monarchie mit der Novemberrevolution 1918 endgültig abgeschafft wurde erschuf man hier im Süden den Freistaat Bayern. Seitdem gibt es bei uns keine Könige mehr. Viele ihrer Schlösser und Burgen in Oberfranken und ganz Bayern sind uns jedoch erhalten geblieben. Heute erinnern spannende Ausstellungen an den Originalschauplätzen und verwittertel alte Ruinen daran, wie das Leben damals so abgelaufen ist. Wir haben dir schon mal eine gute Auswahl der Schlösser, Burgen und Ruinen in Oberfranken zusammengestellt, die wir bereits persönlich besucht haben.

Übersicht

Nach Landkreis/kreisfreien Städten

Landkreis BambergLandkreis BayreuthLandkreis CoburgLandkreis ForchheimLandkreis HofLandkreis KronachLandkreis Kulmbach – Landkreis Lichtenfels – Landkreis Wunsiedel

Reihenfolge

Landkreis Bamberg

1. Schloss Seehof

Memmensdorf – Landkreis Bamberg

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Adresse

Schloss Seehof 1, 96117 Memmelsdorf

1687 wurde von Fürstbischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg auf dem Gelände, auf dem schon davor ein schlichtes kleines Jagdschloss inmitten von Feldern und Teichen stand, das Schloss Seehof nach dem Vorbild des Schlosses in Aschaffenburg errichtet. Mit seinen vier Ecktürmen war das Schloss Seehof in Oberfranken schon zu damaligen Zeiten ein wenig aus der Mode gekommen, denn zu dieser Zeit orientierte man sich vorzugsweise nach Frankreich mit seinem Schloss von Versailles.

  • Hofgarten frei zugänglich
  • Innenräume nur im Rahmen einer Führung begehbar

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2. Kloster Ebrach (Steigerwald)

Ebrach – Landkreis Bamberg

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Adresse

Marktpl. 1, 96157 Ebrach

Mitten in Franken liegt zwischen Nürnberg, Bamberg, Würzburg und Rothenburg ob der Tauber der Steigerwald im Norden Bayerns. Landschaftlich ist die Region von Mischwäldern und Weinbau geprägt. Beim Wandern oder Radeln durch den Naturpark Steigerwald trefft ihr auf typische fränkische Haufendörfer und eine schier endlose Fülle an kulturhistorischen Kostbarkeiten. Dazu zählt auch Ebrach mit seiner über 800 Jahre alten Klosteranlage. Besonders skurril mag es anmuten, dass in der ehemaligen Klosteranlage heute eine Jugendstrafanstalt untergebracht ist.

  • Jugendstrafanstalt (Führungen in den Sommermonaten täglich 13:15 Uhr)

MEHR INFOS ZUM KLOSTER EBRACH


3. Schloss Weissenstein

Pommersfelden – Landkreis Bamberg

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Adresse

Schloß 1, 96178 Pommersfelden

HOMEPAGE SCHLOSS WEISSENSTEIN

Eines der wenigen Schlösser in Franken, das seit seiner Erbauung zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Lothar Franz von Schönborn nie zerstört oder besetzt wurde, ist das Schloss Weissenstein im oberfränkischen Pommersfelden. Der Fürstbischof von Bamberg und Kurfürst von Mainz schuf sich damals eine prachtvolle Sommerresidenz ganz eigenen Geschmack.

Glanzstück ist nicht nur das repräsentative Treppenhaus, in dem die strenge höfische Empfangszeremonie abgehalten wurde, sondern auch die dahinterliegende Grotte mit ihrem Schmuck aus Muscheln, Halbedelsteinen und Glaselementen, die einen unglaublich mystischen Übergang von den Innenräumen in den Außenbereich darstellt. Der Marmorsaal im ersten Stockwerk dient noch heute als Fest- und Konzertsaal. Und auch, wenn man im Inneren keine Fotos machen darf, so kann ich euch versichern, dass eine Führung ein Erlebnis der Extraklasse ist.

  • Museum (nur mit Führung)

4. Ruine Giechburg

Scheßlitz – Landkreis Bamberg

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Adresse

Giechburg 1, 96110 Scheßlitz

HOMEPAGE GIECHBURG

Im Landkreis Bamberg thront auf 500 Metern Höhe über der Stadt Scheßlitz die Giechburg – oder das, was von ihr geblieben ist, nämlich ihre gut erhaltenen Ruinen. Sie stammt wahrscheinlich aus dem 10. Jahrhundert und wurde unter der Herrschaft der mächtigen Grafen von Schweinfurt errichtet. In den Urkunden taucht sie erstmals um 1125 auf. Hier wurde über viele Jahre der Bamberger Domschatz aufbewahrt, da die Burg Giech als sichere Festung galt. Um 1600 wurde die etwas zerfallene Anlage als Renaissanceschloss wieder aufgebaut und diente nicht nur der Verwaltung, sondern auch als Jagdschloss. Heute sind die Ruinenreste im Besitz des Landkreises Bamberg. Sie beherbergt eine Gaststätte mit fränkischer Küche und hausgemachten Kuchen und Torten.

  • Eintritt frei
  • Öffnungszeiten Gaststätte: 10 bis 18 Uhr (im Winter bis 17 Uhr)

Landkreis Bayreuth

5. Schloss Fantaisie

Donndorf/Eckersdorf – Landkreis Bayreuth

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Adresse

Bamberger Str. 3, 95488 Eckersdorf

Nur fünf Kilometer westlich von Bayreuth steht in dem beschaulichen Örtchen Donndorf das Schloss Fantaisie mit weitläufigem Schlosspark. Zwar wurde das Schloss eigentlich für das Marktgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Bayreuth erbaut, erlebt hat die Fertigstellung der Anlage jedoch keiner von beiden. Für die Gartenanlagen und das Schloss waren maßgelblich zwei adelige Damen verantwortlich, beide mit Namen Friederike Sophie, sowie der Enkelsohn der zweiten Dame. Sein märchenhaftes Ambiente hat der Schlosspark bis heute erhalten.

  • Parkanlage frei zugänglich
  • Gartenmuseum im Schloss

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6. Eremitage und Altes Schloss Bayreuth

Bayreuth

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Adresse

Eremitage 1, 95448 Bayreuth

Zu den absoluten Highlights vor den Toren von Bayreuth zählt sicherlich die Eremitage. Zwei atemberaubende Schlösser inmitten einer riesigen, aber dennoch intimen Parkanlage mit künstlichen Ruinen, verschlungenen Pfaden, Grotten und Wasserspielen. Wer einmal hier war, versteht, warum die Eremitage im oberfränkischen Bayreuth noch heute eine Sonderstellung in der Gartenkunst des 18. Jahrhunderts einnimmt. Schließlich hat auch hier die Markgräfin Wilhelmine ihre Hand bei der Gestaltung mit im Spiel gehabt. Und sie war für ihren extravagant-märchenhaften Geschmack bekannt.

  • Park frei zugänglich, kostenfrei
  • Museum Schlösser

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7. Felsenburg Pottenstein

Pottenstein – Landkreis Bayreuth

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Adresse

Burgstraße 13, 91278 Pottenstein

Eine wunderbare Aussicht auf das Felsenstädtchen Pottenstein hat die gleichnamige Burg, die zu den ältesten Burgen in der Fränkischen Schweiz und ganz Oberfranken zählt. Inzwischen hat das trutzige Gemäuer an die 1000 Jahre auf dem Buckel. Errichtet wurde sie zur Sicherung des Gebietes zwischen Obermain und Pegnitz von den Babenberger Markgrafen von Schweinfurt. Nach 700-jährigem Familienbesitz ging die Burg dann ins Bamberger Bistum über. Heute könnt ihr das Kleinod bei einer Führung besichtigen, denn in ihren Mauern befindet sich seit einigen Jahren ein kleines Museum.

  • Museum

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8. Burg Rabenstein

Ahorntal – Landkreis Bayreuth

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Adresse

Rabenstein 33, 95491 Ahorntal

Sie wird als Perle des Ailsbachtals bezeichnet, die Burg Rabenstein, die sich hoch über dem Talgrund auf einem Felsen zwischen Wiesent und Ailsbach  erhebt. Nachdem sie von den Herren von Waischenfeld im 12. Jahrhundert erbaut wurde, kam sie schließlich in den Besitz derer von Schlüsselberg, die sich nach 1188 als Herren von Rabenstein bezeichneten. Ihre Nachfolger, die Familie Groß, bewohnten die Burg bis 1347. Nach dem Aussterben des Geschlechts ging die Burg Rabenstein an die Burggrafen von Nürnberg über und wurde im sogenannten Fürstenkrieg im 15. Jahrhundert zerstört.

  • Hotel, Gaststätte, Museum (mit Führungen)

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9. Burgruine Stierberg

Betzenstein OT Stierberg – Landkreis Bayreuth

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Adresse

91282 Betzenstein OT Stierberg

Über Stierberg thronen noch heute die Ruinen einer Adelsburg aus dem Mittelalter auf den Kuppen des Schlossberges. Im 12. Jahrhundert tauchte erstmals der Name Stierberg im Zusammenhang mit einer Befestigungsanlage auf. Nach anfänglicher Zugehörigkeit zum Bistum Bamberg, wechselten die Besitzverhältnisse auch weiterhin stetig. Im 15. und 16. Jahrhundert fiel die Burg mal an die Reichsstadt Nürnberg, mal an den Pfalzgrafen. Bei den anhaltenden Fehden wurde die Burg Stierberg mehrfach beschädigt und Teile von ihr zerstört und wieder aufgebaut.

  • jederzeit frei zugänglich
  • Eintritt frei

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10. Burg Betzenstein

Betzenstein – Landkreis Bayreuth

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Adresse

Burgweg 7–9, 91282 Betzenstein

Einst lagen auf den zwei nebeneinanderliegenden Dolomitfelsen zwei Burgen, die durch einen Sattel voneinander getrennt waren. Die nördliche von ihnen nannte man 1107 Albewinestein. Die Herren von Betzenstein lebte hier bis zum Spanischen Erbfolgekrieg, nach 1505 übernahmen die Nürnberger Burgherren die Anlage. Mehrfach wurde die Anlagen zerstört und wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert wird die Burg dann zum Schloss umgebaut und seit dem 19. Jahrhundert mehrfach saniert.

  • Privatbesitz
  • kein Zutritt, nur von außerhalb zu betrachten

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11. Pflegamtsschloss Betzenstein

Betzenstein – Landkreis Bayreuth

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Adresse

Schloßstraße 13, 91282 Betzenstein

Das Pflegsamtshaus, auch Pflegsamtsschloss genannt, haben die Nürnberger Burggrafen errichtet. Als die Burg im 15. Jahrhundert wieder einmal zerstört wurde und die Verwaltung kurzfristig nach Stierberg verlegt worden war, kam es dazu, dass auch Stierberg ruiniert wurde. Zunächst wohnte der der zuständige Pfleger in einem Bürgerhaus, dann war es 1670 endlich soweit, und er konnte in sein Pflegamtshaus (oder -schloss) einziehen. 1905 bekam die Fassade bei einem Umbau den hübschen Giebel mit Stilelementen der Neorenaissance.

  • Hotel

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12. Burg Tüchersfeld

Tüchersfeld – Landkreis Bayreuth

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Adresse

Tüchersfeld, 91278 Pottenstein

MUSEUM BURG TÜCHERSFELD

Die wohl markanteste unter den Felsenburgen in Oberfranken ist gleichzeitig auch eines der Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz: die Burg Tüchersfeld. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde nach mehrfachen Wiederaufbauversuchen in ihrer Geschichte im Dreißigjährigen Krieg dann leider endgültig dem Erdboden gleichgemacht (1636). Rund 100 Jahre später konnte man die alten Fundamente nutzen, um sie zum Teil wieder aufzubauen. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten in den 1980er Jahren, ist seit 1985 hier das Fränkische Schweiz Museum untergebracht. Ein wirklich gelungenes Ambiente für das Museum.

  • Museum

Landkreis und Stadt Coburg

13. Veste Coburg

Coburg

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Adresse

Veste 1, 96450 Coburg

Die Veste Coburg mit ihrem weit sichtbaren Bautenkranz wird auch liebevoll Fränkische Krone genannt. In den Schriften taucht Koburgk erstmals 1056 auf. Allerdings haben erst die Staufer Anfang des 13. Jahrhunderts die Ursprünge der heutigen Anlage in Angriff genommen. Richtig was los war hier auf dem Burgenmassiv im Norden von Oberfranken im 16. Jahrhundert, als die sächsischen Kurfürsten hier herrschten. Die Anlage ist nicht nur riesig, sondern auch in bemerkenswert gutem Erhaltungszustand.

  • Außenanlagen und Burghöfe frei begehbar
  • kostenlos
  • Innenräume: Museum

WEITERE INFOS UND ÖFFNUNGSZEITEN


14. Schloss Ehrenburg

Coburg

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Adresse

Schlossplatz 1, 96450 Coburg

Deutlich jünger als die Veste oben auf dem Berg über Coburg ist die im Jahr 1543 von Herzog Johann Ernst von Sachsen-Coburg errichtete Residenzschlosses im Stil der Renaissance auf dem Schlossplatz unterhalb des Hofgartens. Es wurde an der Stelle, an der vorher ein Franziskanerkloster stand, gebaut, das im Zuge der Reformation aufgehoben worden war. Heute kann man die prunkvollen Räume im Norden Oberfrankens im Rahmen einer Führung besichtigen.

  • Museum

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15. Schloss Tambach

Weitramsdorf OT Tambach – Landkreis Coburg

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Adresse

Am Wildpark 3, 96479 Weitramsdorf

Die Äbte von Langheim errichteten zwischen 1694 und 1786 in mehreren Phasen das barocke Sommerschloss in Tambach. Zunächst kam der östliche Flügel mit drei Geschossen, später der westliche Flügel und der Mittelbau mit je vier Etagen. Um das äußere Erscheinungsbild zu wahren, sind die Geschosse in den neueren Bauten niedriger. Nach der Säkularisation kam das Schloss zunächst in den Besitz des Freistaates Bayern, nur wenig später in die Hände des gräflichen Hauses Ortenburg, dem es auch heute noch zuzuschreiben ist. Ihr kennt die Location vielleicht vom Wildpark Tambach, der gleich neben der Schlossanlage liegt.

  • Privatbesitz
  • öffentlich zugänglich ist die Schlosskirche (über den Schlosshof erreichbar), alle anderen Bereiche sind privat und nicht für Besucher geöffnet

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Landkreis Forchheim

16. Burg Gößweinstein

Gößweinstein – Landkreis Forchheim

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Adresse

Burgstraße 30, 91327 Gößweinstein

Etwa 100 Meter über der Ortschaft Gößweinstein im Landkreis Forchheim liegt die mittelalterliche Burg Gößweinstein, auch Schloss Gößweinstein genannt. Von hier oben bietet sich eine einzigartige Aussicht auf das Wiesenttal und den Wallfahrtsort zu ihren Füßen. Heute laden ein kleines mittelalterliches Museum und ein Biergarten zu einem Besuch der romantischen Burganlage in der Fränkischen Schweiz ein.

Die Juraburg, die heute den Ort Gößweinstein mit seiner beliebten Wallfahrtskirche überragt, wurde vermutlich Mitte des 11. Jahrhunderts von Graf Gozwin vom Grabfeldgau erbaut. Der Graf schied allerdings 1065 aus dem Leben, als er sich in den Kopf setzte, Gebiete von Würzburg einzunehmen.

  • Museum

MEHR ZUR BURG GÖSSWEINSTEIN


17. Burgruine Streitberg

Streitberg – Landkreis Forchheim

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Adresse

Streitburg 5, 91346 Wiesenttal

Auf einem hohen Dolomitfelsen, der nach drei Seiten hin steil ins Wiesenttal abfällt, liegt die Streitburg bei Muggendorf. Eine von vielen Burgen im Wiesenttal. Leider sind heute nur noch Reste der Burg vorhanden, die einst eine wehrhafte Befestigungsanlage in Oberfranken darstellte. Der erste bekannte Burgherr der Streitburg war im 12. Jahrhundert Walter de Stritberg. Wahrscheinlich ließ man die Burg an strategisch günstiger Stelle am Knick des Wiesenttals um 1120 errichten, es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sie schon älter ist. Die Ruine ist ganzjährig geöffnet und der Eintritt frei. 

  • frei zugänglich
  • Eintritt frei

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Landkreis Hof

18. Rotes Schloss (Westburg) auf dem Großen Waldstein

nahe Zell im Fichtelgebirge – Landkreis Hof

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Adresse

Waldstein 1, 95239 Zell im Fichtelgebirge

Auch auf dem Großen Waldsteins im Fichtelgebirge stand einst eine stattliche Wehranlage. Ihre Ruinen gelten bis heute noch als Geheimtipp, weil eigentlich kaum bekannt ist, dass sich dort auch die Reste des Roten Schlosses befinden. Diese Veste krönte bereits im 12. Jahrhundert den zweithöchsten Gipfel des Waldsteins. Der verwirrende Name Rotes Schloss stammt angeblich vom Hofer Gymnasialdirektor, der die Anlage 1795 in einer Veröffentlichung so nannte, weil die Burg mit roten Ziegeln gedeckt war.

  • frei zugänglich
  • Eintritt frei

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19. Schloss Rudolphstein

Berg OT Rudolfstein – Landkreis Hof

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Adresse

Am Schloß 1, 95180 Rudolphstein

Wann genau die Anlage erbaut wurde, ist heute nicht mehr so genau herauszufinden. Erstmals urkundlich erwähnt wird sie, als die Herren von Hirschberg die Festung an der Kloster Waldsassen verschenken. Schon kurz darauf geht der ständig anhaltende Besitzerwechsel weiter. Zunächst sind es die Burggrafen von Nürnberg, dann die Geraer und viele andere. Heute ist Schloss Rudolphstein mit seinen bunt zusammengewürfelten Stilepochen ein schickes Hotel, in dem ihr übernachten könnt.

  • Hotel

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Landkreis Kronach

20. Burg Lauenstein

Lauenstein bei Ludwigsstadt – Landkreis Kronach

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Adresse

Burgstraße 3, 96337 Ludwigsstadt

Unweit der Grenze zu Thüringen liegt in Oberfranken nördlich von Kronach die Burg Lauenstein im gleichnamigen Ort bei Ludwigsstadt. Die Anlage stammt aus dem 12. Jahrhundert hatte ihre Blütezeit im 13. bis 15. Jahrhundert unter den Grafen von Orlamünde, einem mächtigen Geschlecht aus Thüringen. Heute befindet sich die Anlage im Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung, die zur Zeit wieder einmal umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchführt. Trotzem ist sie für Besucher geöffnet.

  • Außenanlagen frei zugänglich
  • Innenräume nur im Rahmen einer Führung erlebbar

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21. Wasserschloss Mitwitz

Mitwitz – Landkeis Kronach

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Adresse

Unteres Schloß 5, 96268 Mitwitz

Eigentlich kann Mitwitz mit geich zwei Schlössern aufwarten: Am Fuß des Jakobsbergs befindet sich dsa Obere Schloss. Im Tal hingegen trifft man auf das traumhaft gelegene Unteren Schloss, das meist nur als Wasserschloss tituliert wird. 1266 erbaut, befand es sich im Besitz der Freiherren von Schaumburg und später derer von Rosenau. Ab dem zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts kam es in den Besitz des Landkreises Kronach, der noch heute über die Anlage wacht und sie seitdem mehrfach saniert hat. Ringsum befindet sich ein verspielter Park.

  • Parkanlage frei und kostenlos zugänglich
  • Innenräume nur im Rahmen einer Führung begehbar

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Landkreis Kulmbach

22. Morgenländischer Bau Sanspareil

Wonsees – Landkreis Kulmbach

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Adresse

Sanspareil 34, 96197 Wonsees

Wäre da nicht am Eingang zum Buchenhain der Morgenländische Bau, würde man den Felsengarten Sanspareil leicht übersehen und einfach vorbeifahren. Denn dieser Garten zeichnet sich nicht durch eine Fülle bunter Blüten oder architektonische Raffinesse aus. Es ist die Natur selbst, die mit ein paar wenigen, behutsamen Eingriffen in seiner vollen Schönheit präsentiert wird. Schöpferin dieses wundervollen Felsengartens ist die Markgräfin Wilhelmine, die gleich ein paar Schlösser und mehr als einen Garten hier in der Region um Bayreuth geschaffen hat. Wir finden, dass man den Morgenländischen Bau durchaus zu den Schlössern zählen kann, auch wenn es eigentlich keins ist.

  • Park jederzeit frei zugänglich
  • Eintritt frei
  • es gibt gelegentlich Führungen im Morgenländischen Bau

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23. Burg Zwernitz

Wonsees – Landkreis Kulmbach

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Adresse

Sanspareil 29, 96197 Wonsees

Hoch oben auf einem Dolomitfelsen, in luftiger Höhe mit weiter Rundumsicht über die Fränkische Schweiz und Oberfranken, liegt die von den Walpoten in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaute Burg Zwernitz. Nach deren Aussterben gelangte die Burg um 1300 in den Besitz der Kulmbacher und Bayreuther Markgrafen. Früher konnten von hier aus Rauchsignale über Beobachtungstürme bis zur Plassenburg in Kulmbach weitergeleitet und von dort empfangen werden. Gleich nebenan liegt der berühmte Felsengarten Sanspareil. Ein Ausflug in die Geschichte der Markgrafen lohnt zu jeder Jahreszeit. 

  • Museum

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Landkreis Wunsiedel

24. Burgruine Epprechtstein

Kirchenlamitz – Landkreis Wunsiedel

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Adresse

95131 Kirchenlamitz OT Buchholz

Auf rund 780 Metern Höhe über dem kleinen Ort Buchholz im Fichtelgebirge befinden sich die Reste einer ehemaligen Höhenburg. Die Burg Epprechtstein taucht 1248 erstmals unter dem Namen Eckebretstein in den schriftlichen Unterlagen auf. Als die Burg irgendwann später zum Raubritternest mutierte, schritten die Burggrafen von Nürnberg ein, um wieder für Ordnung zu sorgen. Nachdem Heinrich von Plauen die Burg im 16. Jahrhundert zerstörte, wurde sie nicht wieder aufgebaut und zerfiel über die Jahrhunderte zusehends. Heute präsentiert sich die Ruine in einem stattlichen Ausgehanzug den Besuchern.

  • jederzeit frei zugänglich
  • Eintritt frei

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