Kraftorte Wanderung in Velburg (Landkreis Neumarkt/Oberpfalz)

Die Stadt Velburg gehört mit ihrem historischen Ortskern im Regionalpark Quellenreich, einem kleinen Schutzgebiet im Oberpfälzer Jura, zu den besonders schönen Ausflugs- und Wanderzielen. Seit Kurzem gibt es hier eine Wandertour der anderen Art. Die 5 Kilometer lange Rundwanderung führt den Wanderer und Naturliebhaber zu fünf Kraftorten in unmittelbarer Nähe des Städtchens. Der Kraftorte Wanderweg hat allerdings auch ein paar steile Abschnitte mit fast alpinem Charakter.

Alle Details zur Wanderung weiter unten (Wanderkarte, GPS-Daten etc)

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Rathaus in der historischen Altstadt von Velburg

Stadt Velburg in der Oberpfalz

Bis ins Mittelalter reichen die Wurzeln der Stadt Velburg im Oberpfälzer Jura zurück. Denn wie auch bei anderen Burgen, siedelten sich auch hier am Fuße der Velburg rasch Menschen an. Der Vorgänger der heutigen Stadt wurde Altenveldorf genannt, als es Anfang des 13 Jahrhunderts entstand. Bis 1400 hatte sich der Markt so stark vergrößert und an Einfluss gewonnen, dass Velburg die Stadtrechte zugesprochen bekam. Im gleichen Jahr zerstörte der erste Großbrand einen guten Teil von Velburg.

Den Stadtplatz in Velburg flankieren stattliche Bürgerhäuser

Die damalige Befestigung am Fuße der Burg zierten ganze 13 Türme. Heute stehen davon nur noch zwei. Hinein und heraus kam man über drei Tore in der Wehrmauer. Die Zerstörung haben das Nordtor und der Kapsenturm überstanden sowie Teile der alten Wehrmauer. Der Ortskern, auch als Stadtplatz bezeichnet, wird von stattlichen Bürgerhäusern mit spitzen Giebeln gesäumt. Besonders repräsentativ ist das Rathaus am Kopfende, das den Stadtplatz vom Hinteren Markt trennt. Heute befinden sich im Erdgeschoss vieler dieser alten Häuser Geschäfte wie Metzger und Bäcker.

Seit Mitte 2019 ist die Stadt Velburg um eine Attraktion für Naturfreunde reicher: Im April wurde der Kraftort-Wanderweg Velburg der Öffentlichkeit übergeben und ist jetzt offiziell Teil der Erlebniswelt Velburg.

Nahrung für den Erholungsnerv

Da die Welt um uns herum immer hektischer, lauter und stressiger wird, ist es wichtig, gelegentlich innezuhalten. Das funktioniert am besten an der frischen Luft mitten in der Natur. Und genau aus diesem Grund ist der Wanderweg Kraftort Wanderung entstanden. Allein die wunderbare Natur rings um Velburg hat schon eine enorm beruhigende Wirkung. Für alle die ein wenig meditieren möchten, gibt es an jeder Station einen QR-Code fürs Smartphone mit Audio Anleitung. Die Anleitung könnt ihr euch auch schon im Vorfeld herunterladen.

Überall im Hohllochberg gibt es kleinere und größere Höhlen

Burgruine Velburg

Erster Kraftort, Motto: Schauen

Nach kurzem Anstieg auf den Burgberg erreichen wir die Burgruine Velburg. Wer den 621 Meter hohen Burgberg von Velburg besteigt, den belohnt ein atemberaubender Rundumblick auf den Oberpfälzer Jura. Ringsum liegen so einige Bergkuppen, die sich über 100 Meter aus der Umgebung erheben und deshalb der Region den Namen Kuppenalb eingebracht haben. Einige von ihnen sind mit Burgruinen gekrönt, andere Gipfel zieren Kirchen.

Die Ruine Velburg erstrahlt heute in neuem Glanz

Die Anfänge der Burg Velburg

Wahrscheinlich wurde sie um die Jahrhundertwende vom 11. ins 12. Jahrhundert entstanden sein. Erster Burgherr war ein Edelfreier mit Namen Kuno. Etwas später kamen traten die Grafen von Velburg aufs Parkett. Über einhundert Jahre nannten die engen Verwandten der Grafen von Sulzbach hier im Frankenjura die Burgherren von Velburg. Als der einzige Sohn der Velburger, Otto von Velburg, 1189 den Kaiser Friedrich Barbarossa auf seinem dritten Kreuzzug begleitet, sterben beide bei der Schlacht um Jerusalem, bei der die Stadt für die Christen zurückerobert werden sollte. Mit Otto von Velburg stirbt auch das Geschlecht der Velburger aus.

Die Burg fiel zunächst an das Herzogtum Bayern. In den folgenden Jahren wechselten die Besitzer häufig, weil den Burgherren anscheinend immer wieder das Geld ausging. Als die Burg Velburg um 1450 abbrannte, wurde sie vollständig wieder aufgebaut. Inzwischen war das Dorf am Fuße des Berges zu einer Stadt herangewachsen. Doch auch Velburg wurde immer wieder von Schicksalsschlägen heimgesucht. Allein fünfmal wütete die Pest in den Mauern der Stadt.

Das traurige Ende der Burg

Sein Ende fand die Burg im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden. Zwar wurde das alte Gemäuer nur leicht beschädigt, da aber kein Wiederaufbau stattfand, verfiel sie schnell. Dazu trugen auch die Pfleger der Burg und die Bewohner von Velburg mit bei, denn sie trugen die Dächer ab und verwendeten die Steine für die Pfarrkirche und den Bau von Privathäusern.

Burg Velburg heute

1793 kaufte die Stadt Velburg das Areal des Schlossberges samt Burgruine. Getan wurde aber auch weiterhin nicht viel, um die alten Mauern zu erhalten. Dass wir die Burgruine heute in diesem guten Zustand vorfinden, ist den zu verdanken. In den Jahren 1980 bis 1986 haben sie in einer vorbildlichen Gemeinschaftsaktion dazu beigetragen, die Ruine vor dem endgültigen Verfall zu retten. Bei dieser Aktion wurden Sicherungsmaßnahen durchgeführt und der Bergfried wieder hergestellt. Weitere Wiederherstellungsmaßnahmen wurden nach der Jahrtausendwende durchgeführt.

Der Bergfried ist begehbar, oben ist eine Aussichtsplattform mit Rundumblick

Die Burganlage ist in ihrem Grundriss fast dreieckig und hat eine Ausdehnung von etwa 60 mal 48 Meter. Das einzige Gebäude, das heute noch sichtbar ist, ist der Bergfried. Der Turm ist eine Rekonstruktion und dient als Aussichtspunkt. Mit dem ursprünglichen Turm hat er nichts zu tun.

Aus historischen Zeichnungen weiß man, dass die südliche Ecke des Dreiecks durch ein Wohngebäude gebildet wurde. An ihm waren außen zwei runde Erker angebracht. Daran schloss ein zweites Wohngebäude mit Aborterker an. Von beiden ist heute nichts mehr zu sehen, lediglich ein paar Mulden im Boden weisen noch auf ihre Existenz hin.

Allein der Stamm der uralten Buche auf dem Schlossberg ist beeindruckend

Die alte Buche

Zweiter Kraftort, Motto: Berühren

Ein besonders altes und markantes Exemplar einer Buche steht am südlichen Hang des Burgberges bei Velburg kurz unter der Burgruine. Die Buche erreicht ihr nur über einen schmalen Pfad, der direkt unter ihren herabhängenden Ästen vorbeiführt. Die alte Buche ist wirklich beeindruckend. Solche Bäume, die seit Jahrhunderten die fortschreitende Abholzung überdauert haben, sind selten geworden. Dabei sind sie ein kleines Ökosystem für sich. In ihren Kronen nisten Vögel, unzählige Käferarten, Eichhörnchen und andere Waldtiere fühlen sich in ihrem Geäst heimisch.

Der Pfad

Dritter Kraftort, Motto: Pfad

Steil ist er, der schmale Pfad, der von der Burg über die Blumenwiese hinab ins Tal führt. Weiter unten lädt der Pfad zur Stille und zum Atem-Fühlen ein.

Blick vom Hohlloch Richtung Velburg im Süden

Hohlloch bei St. Wolfgang

Vierter Kraftort: Motto: Element Stein

Das Hohlloch bei St. Wolfgang beeidruckt durch seinen riesigen, domähnlichen Eingang. Vom Wanderpfad aus sieht man die Höhle nicht, denn der Hohllochberg ist an allen Seiten mit einem wunderschönen Mischwald überzogen. Um den Kraftort hautnah zu erleben, muss man über einen steilen, geschotterten Weg hinaufsteigen. Beim Aufstieg kommt ihr an weiteren kleineren Höhlen auf der linken Seite vorbei, zu denen sich ebenfalls ein kleiner Abstecher lohnt.

Leider kann man nicht in die angeblich 40 Meter tiefe Höhle im Dolomitgestein des Juras hineingehen, der hintere Teil ist durch ein Eisengitter für die Öffentlichkeit unzugänglich, da sich in ihm ein Lagerraum befindet. Dafür beeindruckt das Hohlloch mit seiner einzigartigen Aussicht auf Velburg, die man durch die elf Meter hohe und 16 Meter breite Karstöffnung hat.

Auf dem Weg hinauf zum Hohlloch lohnt ein kleiner Abstecher nach links

Erste Ausgrabungen im Hohlloch fanden im 18. Jahrhundert statt. Der Apotheker Wirsching aus Velburg buddelte hier nach Überbleibseln frühmenschlicher Kulturen. Ob er allerdings etwas gefunden hat, ist nicht bekannt.

1895 hat dann Professor Max Schlosser im Hohlloch gegraben und bemerkenswerte Knochenfunde gemacht. Früher nutzten anscheinend Höhlenbär, Höhlenlöwe und Riesenhirsch die Höhle als Unterschlupf.

Das Dach des Hohlloches ist nur spärlich bewaldet

Abstecher zum Kleinen Hohlloch

Weniger bekannt und auch nicht so ausladend wie sein großer Bruder zeigt sich das Kleine Hohlloch. Allerdings hat das Kleine Hohlloch für alle kleinen und großen Höhlenforscher doch deutlich mehr zu bieten, da es komplett begehbar ist. Wer auch durch die schmalen Spalten in die hinteren Ecken kriechen möchte, in die niemals Tageslicht fällt, sollte unbedingt eine wirklich gute Taschenlampe oder besser noch eine *leistungsstarke Stirnlampe mitnehmen.

Im kleinen Hohlloch gibt es überall Seitengänge zu erkunden

Das Kleine Hohlloch ist bequem begehbar, jede Menge kleinerer Gänge zweigen nach links und rechts ab, die ihr – ganz nach Belieben und Abenteuerlust – verfolgen könnt. Anscheinend wurde ein Teil der Höhle früher als Bierkeller für den Gasthof zum Schwarzen Bären genutzt. Die Velburger Bürger nennen das Kleine Hohlloch gelegentlich auch Druidentempel, um die mystische Aura in der Höhle hervorzuheben.

Zwar hat man bei archäologischen Ausgrabungen einige Funde auf dem Hohllochberg gemacht, deren Ergebnisse sind aber längst nicht mehr vor Ort, sondern im Naturkundemuseum in Regensburg. Einen handfesten Beweis für eine Nutzung durch die Kelten gibt es jedoch nicht.

Im Kleinen Hohlloch gibt es jede Menge zu entdecken

Wallfahrtskirche St. Wolfgang

Fünfter Kraftort, Motto: Die Stille hinter der Stille

Mit diesem mystisch anmutenden Motto ist die Wallfahrtskirche St. Wolfgang gemeint. Dort könnt ihr euch auf eine Bank setzen und die Stille auf euch wirken lassen. Das Schöne: Im Sommer ist es in der Wallfahrtskirche auch herrlich kühl. Die Wallfahrtskirche liegt am Fuße der beiden Hohllöcher und enthält neben diversen religiösen Kunstschätzen auch wunderschöne Gemälde der Landschaft um St. Wolfgang.

Ein weiterer Krauftort ist die Wallfahrtskirche St. Wolfgang

Erbaut wurde St. Wolfgang 1467. Und weil sie schnell zum vielbesuchten Wallfahrtsort mutierte, gab man ihr den Beinamen oberpfälzisches Altötting. Heute kommen nur noch selten Wallfahrer zu der beschaulichen Kirche am Ortsrand der gleichnamigen Ortschaft. Es ist still um sie geworden. Nur noch dreimal im Jahr gibt es größere Feierlichkeiten: Der Emmausgang am Ostermontag, eine Bittprozession am Tag vor Christi Himmelfahrt und natürlich die Feier des Heiligen Wolfgang am letzten Sonntag im Oktober.

Innen findet man drei spätgotische Flügelaltäre in der Wallfahrtskirche

Geotope in Hülle und Fülle

Die Region um Velburg ist voller atemberaubender Fenster, die einen Blick in die Erdgeschichte gestatten. Neben dem Hohlloch bei St. Wolfgang ist auch der ganze Hohlberg in der Geotopenliste des LfU aufgenommen. Am Burgberg solltet ihr einen Blick auf die Steinwand werfen, denn die Dolomite sind ebenfalls als Geotop geschützt. Schönstes Geotop von allen ist wahrscheinlich die König-Otto-Höhle im Norden von Velburg. Bei eurer Wanderung solltet ihr der Tropfsteinhöhle unbedingt einen Besuch abstatten.

Ab St. Wolfgang geht der Wanderweg ein kleines Stückchen an der Straße entlang

Schlossberg Velburg – Ein Berg voller Naturschätze

Egal, ob man ihn als Schlossberg oder Burgberg bezeichnet, der 621 Meter hohe Berg mit der Burgruine Velburg ist etwas ganz Besonderes. Er besteht – wie übrigens die meisten Berge im Oberpfälzer Jura – aus Dolomit und Kalkstein aus der Jurazeit vor rund 200 Millionen Jahren, als sich in dieser Gegend ein großes tropisches Meer befand.

Lebensraum Velburger Schlossberg

Während die Nordseite des Schlossberges recht dicht bewaldet ist, zeigt sich auf der Südseite ein völlig anderes Bild. Hier kann es tagsüber sehr heiß werden. Typisch für diese Lage sind Trockenrasen, die einen ganz besonderen Lebensraum für Tiere darstellen. Die starke Sonneneinstrahlung macht es Pflanzen und Tieren nicht einfach. An heißen Tagen kann die Bodentemperatur schon einmal auf 60 Grad ansteigen, zusätzlich trocknen die starken Winde den Boden, der kaum lebenswichtige Nährstoffe enthält, zusätzlich aus.

Viele Arten, die hier am Burgberg in Velburg vorkommen, sind deshalb Überlebenskünstler. Da aber leider solche Lebensräume selten in Deutschland geworden sind, sind sie vom Aussterben bedroht.

Der kleine Bläuling bevorzugt Trockenrasen mit gelbblühendem Hufeisenklee

Im Sommer fallen deshalb die vielen Schmetterlinge auf, die über die Trockenrasen schwirren. Ganze 278 verschiedene Arten von Nachtfaltern konnten auf den neun Hektar großen Trockenrasenflächen nachgewiesen werden. Einer von ihnen ist der Bläuling, ein kleiner Falter, der seinen Namen der Färbung seiner Flügeldecken verdankt. Es gibt ihn allerdings auch in anderen Farbvariationen: mit rotbraunen, orangegelben oder auch goldgrünen Flügeln.

Der Silbergrüne Bläuling kommt nur an wenigen Orten vor. Zu seinen Hauptverbreitungsgebieten in Deutschland zählt auch der Oberpfälzer Jura. Er liebt felsige Kalktrockenrasen, denn hier kommt seine bevorzugte Futterpflanze vor: der Hufeisenklee, eine krautige, unscheinbare Pflanze mit auffälligen gelben Blüten.

Neben den Bläulingen in Hülle und Fülle sind es bei den Pflanzen die seltenen Orchideen wie das Brandknabenkraut, die am Schlossberg eine letzte Heimat finden. Ihre Blütenstände bestehen aus bis zu 60 weißen Einzelblüten, die vor dem Öffnen rötlich gefärbt sind. Im Juni öffnen sich die nach Honig duftenden Blüten für etwa drei Wochen.

Aktiver Naturschutz am Schlossberg Velburg

Überlässt man die Trockenhänge sich selbst, verbuschen sie zusehends und der einzigartige Lebensraum geht für immer verloren. Nur durch regelmäßige Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen bleiben solch seltene Biotope erhalten. Deshalb werden die aufkommenden Gebüsche per Hand entfernt, teils in schwindelerregender Höhe mit Heckenschere und Motorsäge.

Seit einigen Jahren ist ein Wanderschäfer mit seiner Schafherde auf dem Burgberg unterwegs, um die Flächen offen zu halten. Und da die Pflanzen auf dem Hang sehr empfindlich auf Trittschäden reagieren, könnt ihr alle beim Naturschutz mithelfen, indem ihr die ausgeschilderten Wanderwege nicht verlasst und weder etwas von hier mitnehmt, noch etwas hinterlasst, was hier nicht hingehört.

Blick vom Hohllochberg in Richtung Velburg

Wanderung zu den fünf Kraftorten rund um Velburg

Auf der Kraftorte-Wanderung gibt es so unglaublich viel zu sehen, dass ihr wahrscheinlich nicht in der normalen Wanderzeit durchkommt. Wir haben insgesamt fast vier Stunden auf dem Rundweg verbracht, um alles genau zu erkunden. Die Wegführung ist das eine oder andere Mal nicht wirklich eindeutig zu erkennen, gerade auf der Südseite des Burgberges wird es etwas schwierig. Sucht euch einfach einen der schmalen Trampelpfade aus, um hinunterzukommen, denn alle enden auf dem Schotterweg weiter unten. Aber bitte nich querfeldein laufen, um die empfindlichen Pflanzen zu schonen.

Route

Wanderkarte Kraftorte Velburg

Höhenprofil

Details

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz der Burgruine Velburg (Burgstraße)
  • Markierung: keine einheitliche
  • Länge: 5 km
  • Dauer: 1,5 Stunden
  • für Kinderwagen/Buggy geeignet: nein
  • Aufstieg: 342 m
  • Abstieg: 350 m
  • Schwierigkeitsgrad: mittel (kleine Abschnitte schwierig)
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Kraftorte-Velburg-Karte.pdf
  • DOWNLOAD Wegbeschreibung als pdf: Kraftorte-Velburg-Beschreibung.pdf

TOUREN-DATEN FÜR GPS-GERÄTE UND WANDER-APPS

So funktioniert´s: Anleitung zum Download und Importieren in eine Wander-App oder ein mobiles GPS-Gerät 

Eine der schönsten Schauhöhlen Deutschlands liegt in Velburg

Was wäre Velburg ohne seine Höhlen?

Neben dem Großen und Kleinen Hohlloch hat Velburg noch eine viel spektakulärere Höhle zu bieten. Die legendäre König-Otto-Tropfsteinhöhle ist 186 Meter lang und ihre Hallen bis zu 70 Meter hoch. Im Jahre 1895 entdeckte sie der Schäfer Peter Federl durch Zufall, als er einem Fuchs nachstellte. Bald wurde die Tropfsteinhöhle in Velburg nach dem bayerischen König Otto benannt. Ein Teil der König-Otto-Höhle ist erst in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts von zwei Fürthern entdeckt worden: die märchenhafte Adventshalle ist heute Höhepunkt einer jeden Höhlenführung.

Adresse

König-Otto-Höhle

St. Coloman 11
92355 Velburg

Öffnungszeiten

  • Führungen bis Ende Oktober
  • Dienstag bis Freitag: 10 – 16 Uhr
  • Samstag/Sonntag/Feiertage: 10 -17 Uhr
  • Führungen jeweils zur vollen Stunde
  • Kiosk von Dienstag bis Sonntag geöffnet
  • feste Schuhe und Jacke nicht vergessen

Eintrittspreise

  • Erwachsene. 7,00 Euro
  • Kinder (bis 15 Jahre): 4,00 Euro
  • Familienkarte (2 Erw. + 2 Kinder): 18,00 Euro
Die vielen lustigen Corona-Steine haben Kinder von nah und fern mitgebracht

Künstlerische Wegbegleiter – Bunte Steine am Wegesrand

Liebe Kinder,

in der Corona-Zeit haben schon viele Kinder zu Hause Steine bunt angemalt und sie mit auf die Wanderung genommen. Inzwischen haben sich schon viele wunderschöne Exemplare auf der Allee vom Parkplatz zur Burgruine angesammelt. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, ein paar beizusteuern?

Anfahrt: Wie komme ich nach Velburg?

Auf der A3 Nürnberg – Regensburg nehmt ihr die Ausfahrt Velburg/Lengenfeld und folgt der Beschilderung Richtung Velburg.

Parken

Den Wanderparkplatz findet ihr, wenn ihr in Velburg die Burgstraße den Berg hinauffahrt. Auf der linken Seite befindet sich ein blaues Parkplatzschild, das den Weg zum Parkplatz weist. Wenn ihr unter der Woche oder früh am Wochenende ankommt, ist auch Platz genug für Wohnmobile.

Es lohnt sich, die Umgebung am Kleinen Hohlloch ein wenig zu erkunden

Fazit

Eine Wanderung voller Highlights am Wegesrand – mal groß und mächtig, mal im Kleinen und Verborgenen. Der Kraftorte-Wanderweg ist zwar nicht wirklich ausgeschildert (eigentlich sollen Steinmännchen den Verlauf markieren) und manchmal ist die Wegführung auch nicht klar erkennbar, aber trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ist er ein echtes Erlebnis. Wenn ihr mit euren Kindern unterwegs seid, sollten sie für den Abzweig zum Kleinen Hohlloch bereits gut trittsicher sein. Mit dem Kinderwagen oder Buggy ist der Weg leider nicht durchgängig befahrbar. Der Wanderweg führt zwischen St. Wolfgang und Velburg ein Stück über eine Ortsverbindungsstraße, auf der allerdings kaum ein Auto fährt.



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