Unterwegs in Nürnbergs grünen Oasen – Naturschutzgebiet Sandgruben am Föhrenbuck

Aus den ehemaligen Sandgruben am Föhrenbuck im Süden von Nürnberg ist im Laufe der Zeit ein außergewöhnlich schöner und seltener Ort für Mensch und Natur entstanden. Das älteste Naturschutzgebiet im Nürnberger Stadtgebiet liegt zwischen der Südwesttangente, dem Marthweg und dem Nürnberger Hafen. Mit 22 Hektar ist die Fläche zwar recht überschaubar, dafür aber vor allem für Natur- und Vogelliebhaber ein echtes Kleinod. Eine kleine Wanderung durch die Sandgruben am Föhrenbuck lohnt zu jeder Jahreszeit.

Die Einzelheiten zur Wandertour findet ihr weiter unten (Karte, Details, GPS-Daten …)

Selbst im Winter gibt es in den Sandgruben am Föhrenbuck so einiges zu entdecken

Nürnbergs (Schutt) Berge

Im südlichen Randbereich liegt eines von drei Naturschutzgebieten der Stadt Nürnberg: die Sandgruben am Föhrenbuck. Im Stadtgebiet Nürnberg ist der Föhrenbuck, auch Hafenberg oder Schuttberg genannt, mit 369 m die vierthöchste Erhebung. Höher sind nur noch der Schmausenbuck mit 390 Meter, dem unscheinbaren Glasersberg (380 m) und der Worzeldorfer Berg (387 m). Und damit sind sie alle höher als der Burgberg mit seinen 352 Meter Höhe. Allerdings sind nicht alle diese Berge – oder besser gesagt: Hügel – natürlichen Ursprungs. Einige von ihnen sind von Menschenhand geschaffen. Unter ihren Kuppen liegen Millionen von Tonnen Müll. Zu diesen Altdeponien gehört auch der Silberbuck: 357 Meter hohe, inzwischen begrünte Hochdeponie, gefüllt mit Schutt der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Südstadt. Eine weitere Deponie liegt im Eibacher Forst: der Föhrenbuck.

Besonders bezaubernd ist es im Naturschutzgebiet Föhrenbuck zum Aufgang und Untergang der Sonne

Ein Leben vor der Deponie

Ein Teil des Lorenzer Reichswaldes rund um Nürnberg ist der Eibacher Forst, zu dem auch das heutige Naturschutzgebiet gehört. Damals nannte man das Gebiet Wolfsgrube und Untere Vogelheerd. Wie auch im Rest des Reichswaldes herrschten hier im Urtal der Pegnitz Nadelwald vor. Als dann in den 1900er Jahren der Bauboom in Nürnberg begann, versorgte man die neuen Stadtviertel wenige Kilometer weiter nördlich mit den ergiebigen Sandvorkommen aus dem Eibacher Forst. Das gesamte heutige Gebiet zwischen der Wiener Straße und dem Marthweg bis fast zur A73 – in diesem Abschnitt auch Südwesttangente genannt – wurde ausgebaggert, um an den wertvollen Sand zu gelangen. Ein riesiges Loch entstand.

Von der Giftgrube zum Naturschutzgebiet

Und was lag näher, als die ehemalige Grube mit irgendwelchem überflüssigen Unrat aufzufüllen, für den sonst nirgendwo Platz war? Heute ist das Areal in drei Abschnitte eingeteilt.

Statt einem Gipfelkreuz stehen auf dem Hafenberg nur ein paar unschöne Klötze aus Beton

DER NORDEN – Mont Müll

Dass am Nürnberger Hafen ein wunderschönes Naturschutzgebiet entstanden ist, mag nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch hier die Natur auf einer Mülldeponie errichtet wurde. Die Sandgruben im nördlichen Teil wurden im Ersten Weltkrieg mit Hausmüll aufgefüllt, ab 1943 kam Kriegsschutt und später Industriemüll hinzu, bis die Kapazität Ender der 1960er Jahre erschöpft war. Um den Schuttberg abzudecken, nutzte man in den 1970er Jahren den Aushub für den Main-Donau-Kanal. Nur ein paar Jahre später wurde die Regenwasser durchlässige Abdeckung saniert und abgedichtet, Drainagen gelegt und das Gelände renaturiert. Hier wachsen inzwischen wieder Bäume und Sträucher. Die höchste Stelle im Areal liegt genau hier auf dem Schuttberg. Aber statt ein paar Parkbänke auf die Kuppe zu setzen und einen Pavillon für Wanderer zu errichten, krönen den Gipfel des Schuttbergs nur ein paar hässliche Betonklötze.

DIE MITTE – auch nicht besser

Das Naturschutzgebiet Sandgruben am Föhrenbuck grenzt direkt an die aktive Deponie Nürnberg Süd an

Südlich der Altdeponie ist schnell eine neue entstanden. Diese als Reststoffdeponie Nürnberg Süd bekannte Deponie dient der Entsorgung aller nicht verwertbaren und nicht brennbaren Abfällen und ist immer noch in Betrieb. Jährlich werden um die 6000 Tonnen  Bauschutt, Erdaushub und Asphalt aus Nürnberg, Fürth, Schwabach und Umgebung auf das Gelände am Marthweg gekarrt. Mehr als eine Million Tonnen Abfall schlummern inzwischen auf dem fast sechs Hektar großen Gelände im Boden.

DER SÜDEN: hier tut sich was

Statt den dritten und letzten Abschnitt der alten Sandgruben auch noch mit Müll zu verfüllen, ist der Stadt Nürnberg ein Geniestreich gelungen: Sie hat beschlossen, den südlichen Teil als aufgelassene Sandgrube zu belassen und somit einen Rückzugsort für bedrohte Vogelarten wie das Braunkehlchen, den Neuntöter und die Heidelerche zu schaffen und damit die Artenvielfalt zu fördern – ähnlich wie am ehemaligen Truppenübungsplatz Hainberg. Und damit auch nichts dazwischenkommt, wurde das 22 Hektar große Areal im Jahr 1992 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Sein Name: Sandgruben am Föhrenbuck.

Im Winter sind zwar kaum seltene Tiere zu sehen, dafür strahlt die karge Landschaft jetzt einen ganz besonderen Charme aus

Naturschutz am Föhrenbuck auf der Zielgeraden

Noch ist das Gesamt-Projekt am Föhrenbuck nicht abgeschlossen. Zur Zeit ist steht nur die Fläche südlich der Deponie unter Schutz. Im Norden liegt die bereits verfüllte Altdeponie mit dem höchsten Punkt des Areals, von dem aus ihr (noch) eine Aussicht auf den Hafen habt, denn hier etabliert sich langsam aber sicher wieder ein lichter Wald. Das Panorama Richtung Nürnberg ist bereits durch die wachsenden Bäume versperrt. Im Winter, wenn die Bäume ihr Laub abgeworfen haben, könntet ihr mehr Glück mit der Aussicht haben.

Endgültiger Stopp der Einlagerungen für die Reststoffdeponie im mittleren Teil ist für das Jahr 2022 geplant. Anschließend ist ein ähnliches Renaturierungskonzept vorgesehen wie auf dem alten Teil der Deponie. Wir lassen uns überraschen, wann es wirklich soweit sein wird und was sonst noch so alles auf dem Gelände passiert.

Naturschutzgebiet und Biotop Sandgrube

Offen gelassene Sandabbaustellen ohne weitere Nutzungsbestimmung sind in Mittelfranken selten. Sandgruben gelten als Extremstandorte. Der Boden ist kaum in der Lage, Wasser zu speichern und deshalb sehr trocken und auch nicht besonders fruchtbar. Dennoch bietet eine Sandgrube einer Reihe von stark angepassten Spezialisten unter den Pflanzen und auch Tieren einen Lebensraum.

Mit der Ausweisung als Naturschutzgebiet soll ein ungestörter Lebensraum für zahlreiche gefährdete Arten an den ehemaligen Sandabbauflächen am Föhrenbuck geschaffen werden. In dem Gebiet gestaltet sich die Landschaft erstaunlich abwechslungsreich: Offene Sandflächen wechseln mit kleinen Gewässern, Heideflächen und Waldbeständen. Nicht nur Flussregenpfeifer und Kreuzkröten lieben offene Sandböden mit kleinen Tümpeln, auch der Sonnentau kann ausschließlich auf solchen Böden wachsen, die abwechselnd feucht und dann wieder trocken sind.

Erhaltungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet

Ohne fachgerechte Pflegemaßnahmen würden diese wertvollen Lebensräume auf der Sandachse jedoch durch die natürliche Sukzession im Nu verbuschen und später bewalden. Aus diesem Grund ist der Landschaftspflegeverband Nürnberg e.V. gegründet worden, der für die Erhaltung dieser unschätzbaren Lebensräume sorgt.

Durch die Sandgruben am Föhrenbuck führt auch einer der idyllischen Landschaftspfade von Nürnberg

Regelmäßig rücken die Helfer an, teilweise mit schwerem Gerät, um das Biotopmosaik in dieser Form zu erhalten. Wundert euch also nicht, wenn plötzlich die Motorsäge erklingt und ganze Areale an älteren Bäumen gefällt werden oder auch die zarten Gräser und Flechten von den Baggern und Planierraupen plattgewalzt werden. Das sieht zwar auf den ersten Blick furchtbar aus, ist aber unbedingt notwendig, um die Flächen offen zu halten. Nur so bleibt der Lebensraum für den fleischfressenden Sonnentau, die Zaunlerche und die Ödlandschrecke langfristig erhalten.

Bitte verlasst zum Schutz der Pflanzen und Tiere die ausgeschilderten Wege im Naturschutzgebiet nicht

Ein wenig Rücksicht ist gefragt

Die Artenvielfalt in der Sandgrube Föhrenbuck ist sehr reichhaltig, viele der Pflanzen und Tiere extrem selten. Daher steht ihr Schutz an höchster Stelle. Vor allem im Frühjahr sind Besucher ein heikles Thema, da die Vögel beim Brüten gestört werden könnten. Trotzdem gibt es auch zu dieser Zeit im Jahr kein Betretungsverbot im Naturschutzgebiet Föhrenbuck. Ihr solltet euch aber umsichtig verhalten und unbedingt auf den Wegen bleiben. Wenn ihr mit eurem Hund unterwegs seid, nehmt ihn doch bitte an die Leine.

Neben den Hauptwegen sind auch einige Trampelpfade durch das Naturschutzgebiet zu erkennen, die zwar zu einem stillen Spaziergang einladen, deren Betreten aber verboten ist. Da die vorkommenden Tier- und Pflanzenarten aber sehr empfindlich auf Störungen aller Art reagieren, ist das Verlassen der freigegebenen Wege ganzjährig nicht erlaubt. Die erlaubten Wege sind auf den Infotafeln gelb markiert. Nur dann, wenn sich wirklich alle daran halten, ist es weiterhin möglich, ein Stück nahezu unberührter Natur mitten in der Stadt Nürnberg langfristig zu genießen.

Kurz vor dem Marthweg biegt der Wanderweg nach links ab und umrundet die Deponie Nürnberg Süd

Gezielt gesteuerte Bewaldung auf der Altdeponie

Auf der Altdeponie stellt der Forstbetrieb Nürnberg auf etwa 15 Hektar Fläche einen sogenannten Mittelwald her. Ein solcher Mittelwald wurde bereits im Mittelalter entwickelt. Er besteht aus zwei Baumschichten, das sind zum einen das Oberholz und zum anderen das Unterholz. Während das Oberholz der Bauholzproduktion dient und deshalb wachsen und alt werden darf, wird das Unterholz zur Brennholzgewinnung genutzt.

Hierfür schneidet man alle Bäume bis auf die wenigen, schön gewachsenen Baumarten, bis auf den Wurzelstumpf zurück. Allerdings nicht alle auf einmal, sondern jedes Jahr rund 1/30 des Bestandes. Auf diese Weise erhält man kontinuierlich etwa armdickes Brennholz. Die Bäume sind damit nicht verloren, denn man nutzt hierbei die Fähigkeit bestimmter Baumarten, aus dem Stock wieder neu auszutreiben. Durch dieses „auf den Stock setzen“ werden die Bäume nicht nur in ihrem Höhenwachstum stark eingeschränkt. Ein weiterer Effekt ist, dass sie weniger anfällig für Windbruch sind und außerdem ein stärkeres Wurzelwerk entwickeln.

Schleuse Eibach

Spannend ist es an der Schleuse, wenn gerade ein Schiff im Kanal gehoben oder abgesenkt wird

Hoch oben über dem Main-Donau-Kanal thront sie, die Schleuse Eibach. Sie ist eine der 16 Schleusen entlang der etwa 170 Kilometer langen Wasserstraße zwischen Bamberg und Kelheim. Ohne diese hochtechnisierten Bauwerke wäre das Befahren des Main-Donau-Kanals nicht möglich, denn insgesamt müssen 243 Höhenmeter überwunden werden. In der Schleusenkammer werden an manchen Tagen bis zu 30 Schiffe abgefertigt, kleine Sportboote bis hin zu Frachtschiffen und Hotelschiffen bis zu 190 Meter Länge und 11,45 Meter maximaler Breite. Im Jahr kommen da schon einmal 5000 Schleusengängen zusammen.

Während früher die Knöpfe hier direkt am Schleusenstand gedrückt wurden, läuft die Schleusung heute von einer Leitzentrale in Erlangen aus für die Schleuse Eibach und drei weitere Schleusen. Die Schleuse Eibach überbrückt eine Höhe von 19 Meter. Das ist schon ziemlich viel, die höchsten Schleusen am Kanal schaffen aber über 24 Meter. Das Wasser in die Kammer zu pumpen oder abzulassen dauert in der Regel wegen der eingebauten Sparkammer, in der das Wasser zwischengespeichert wird, nur eine gute halbe Stunde.

Im Naturschutzgebiet Sandgruben am Föhrenbuck wechseln trockene Sandflächen mit feuchten Tümpeln und Wald ab

Brütende Vögel in der Schleuse Eibach

Durch seine exponierte Lage und die enorme Höhe bietet der würfelförmige Schleusenbau einen idealen Brutraum für Dohlen, Mauersegler, Fledermäuse und Turmfalken. Doch leider ist dieser künstliche Felsen mit glatten Mauern ausgestattet und enthält weder Höhlen noch Spalten für die Gebäudebrüter. Um den Vögeln trotzdem das Nisten zu ermöglichen, sind an der Fassade vier Dohlen-, sechs Mauersegler- und ein Turmfalkenkästen nebst einigen Fledermausquartieren angebracht worden. Schaut im Frühjahr doch einmal genau hin, ob hier wieder ein paar Kinderstuben entstanden sind.

Wandern im Naturschutzgebiet Sandgruben am Föhrenbuck

Wir starten die Rundtour an der Schleuse Eibach, überqueren die Brücke über den Kanal und nehmen den Weg rechts am Kanal entlang Richtung Fürth. Gleich nach ein paar Metern geht schräg rechts ein schmaler Pfad in den Wald. Ab jetzt seid ihr bereits im Naturschutzgebiet. Lauft den Weg einfach weiter geradeaus, wenn ihr auf einen größeren Schotterweg stoßt. Der Wald lichtet sich und auf der rechten Seite liegt das Naturschutzgebiet. Links begleitet euch die Mülldeponie. Wer mag, kann zur weiteren Erkundung den Weg nach rechts Richtung Marthweg laufen.

Am Ende des Schotterwegs trefft ihr auf einen kleinen Parkplatz, den wir überqueren und links den Weg um die Deponie herum weiter gehen. Wir passieren zwei Teiche im sandigen Untergrund und gehen an der ersten Möglichkeit nach links und an der nächsten Gabelung nach rechts in den Wald. Hier könnt ihr entweder geradeaus gehen oder (wie wir) eine Runde bis zur Südwesttangente laufen. Für den längeren Weg geht ihr rechts, und dann zweimal links.

Kurz bevor ihr den Main-Donau-Kanal erreicht, geht es links steil den Schuttberg hinauf. Oben ist ein kleines, geteertes Plateau mit (inzwischen) bunt besprühten Betonklötzen.

Achtung: Alle, die mit dem Kinderwagen oder Buggy unterwegs sind, sollten den Weg ab dem Schuttberggipfel wieder zurückgehen und am Kanal entlang zum Ausgangspunkt zurückgehen (blau gepunktete Alternativroute).

Alle anderen gehen auf der gegenüberliegenden Seite auf dem Teerweg den Berg wieder hinunter. An der T-Kreuzung haltet ihr euch links. Wenn ihr wieder bei der Deponie angekommen seid, geht rechts ein schmaler Pfad durch den Wald zum Kanal zurück. Dort haltet ihr euch links und kommt schon nach kurzer Zeit wieder zur Brücke zurück, von der aus ihr gestartet seid.

Route

Die blau gepunktete Linie beschreibt die Alternativroute für Familien mit Kinderwagen oder Buggy

 

Höhenprofil

Details

  • Start/Ziel: Schleuse Eibach, Wiener Str.
  • Markierung: keine
  • Länge:  7 km (auch kürzere Strecken möglich)
  • Dauer: 2,5 Stunden
  • Schwierigkeit: mäßig
  • Aufstieg:  360 m
  • Abstieg: 358 m
  • für Kinderwagen/Buggy geeignet: ja (blaue Alternativroute)
  • DOWNLOAD Karte als pdf: Rundweg-Sandgruben-am-Foehrenbuck-Karte.pdf

PLANDATEN FÜR GPS-GERÄTE

So funktioniert´s: Auf den Link klicken, dann wird euch die Datei angezeigt. Mit der rechten Maustaste irgendwo in den Text klicken. „Speichern unter“ auswählen und an beliebiger Stelle (auf dem Smartphone, PC oder dem mobilen GPS-Gerät) speichern. 

Anreise: Wie komme ich zum Naturschutzgebiet Föhrenbuck?

Mit dem Auto

Wenn ihr aus Nürnberg kommt, fahrt ihr über die Saarbrückener Straße durch Gartenstadt/Falkenheim. Nach der Überquerung der A73 wechselt der Straßenname zum Marthweg. Auf der rechten Seite liegt neben der Deponie Nürnberg Süd das Naturschutzgebiet. Wer über die Südwesttangente (A73) anreist, nimmt die Ausfahrt Königshof und hält sich stadtauswärts Richtung Pillenreuth/Herpersdorf auf den Marthweg.

Mit dem Bus

Von der Frankenstraße aus fährt der Stadtbus Linie 51 in regelmäßigen Abständen Richtung Kornburg. Steigt an der Station Königshof aus. Sie liegt direkt an der Kreuzung Marthweg und Wiener Straße. Von hier aus sind es nur ein paar Meter bis zum Naturschutzgebiet Sandgruben am Föhrenbuck.

Parken

Euren Wagen könnt ihr entweder an einem der kleinen Parkplätze neben dem Gebäude an der Schleuse Eibach in der Wiener Straße abstellen oder ihr fahrt in die Linzer Straße hinein. Dort sind nach wenigen Metern rechts und links Parkplätze entlang der Straße. Wenn ihr von der Südwesttangente über den Marthweg kommt, führt kurz hinter der Einfahrt zur Deponie Süd auf der rechten Seite ein unscheinbarer Weg direkt auf einen kleinen Parkplatz an der Deponie.

Die Wandertour startet direkt am Main-Donau-Kanal in Nürnberg bei der Schleuse Eibach

Fazit

Es ist schon erschreckend, dass Mülldeponie und Naturschutzgebiet so eng beieinander liegen. Umso schöner ist es, dass nicht auch der dritte Teilabschnitt der Sandgruben am Föhrenbuck mit Schutt und Asbest zugeschüttet werden, sondern sich ein wunderschönes Biotop entwickeln kann. Ich habe jahrelang am Nürnberger Hafen gewohnt und erst jetzt entdeckt, welch einzigartiges Kleinod sich hier versteckt zwischen der Südwesttangente und dem unromantischen Hafengebiet in Nürnberg erstreckt. Eine echte Empfehlung für alle Nürnberger, die ein wenig Entspannung und Ruhe vom Alltagsstress brauchen. Wir legen die Sandgruben aber natürlich auch allen anderen naturbegeisterten Wanderern ans Herz – der Föhrenbuck hat zu jeder Jahreszeit seine ganz besonderen Highlights.

 


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